(vinyl ist (musikalisch) das material supposed to know)

((wer sich an lacan oder irgendeine kritik oder bestandsaufnahme vom warenfetischismus erinnert fühlt, liegt sicher nicht ganz falsch; die systemische interpenetration zwischen materialität und künstlerischer leistung bleibt trotzdem kontingent))

screenshot blognation

^ gestern vor 7 jahren: nunja

Alle 1797 Artikel von Markus Spath auf netzwertig.com

^ heute vor 0 jahren: das team von netzwertig.com verabschiedet sich

(weihnachten scheint biorhythmisch keine gute zeit für blogs zu sein)

(was eigentlich interessant wäre zu wissen, ist, wie viele leute das neue spotlight auch als applauncher/alternative zu quicksilver und co. entdeckt haben)

((ich vermute die anzahl geht gegen null, unterminiert aber gleichzeitig jegliche unabhängigen interventionen, das betriebssystem auf produktivitätstechnischer seite zu optimieren, und sollte also für apple unterm strich bestenfalls ein wash (und also der verlust jeglicher diesbezüglichen anschlusskommunukation sein)))

^ das Jahr in Wikipedia Edits.

Start your first business this way: Begin with the smallest possible project in which someone will pay you money to solve a problem they know they have. Charge less than it’s worth and more than it costs you.

Repeat.

^ Seth Godin mit einer Art Minimaltheorie der Handlungsfähigkeit.

auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls mit dem Verständnis der Dialektik zwischen ‘offen’ und ‘sozial’.

(ich bin heute endlich draufgekommen, warum es mich immer irritiert hat, wenn in meiner timeline jubellinks zum indieweb (und/oder cousins) durchgelaufen sind. ich hatte vermutet, dass es der implizite solutionismus war, den ich nicht ganz teile, aber als ethischen horizont hätte ich es ja auch immer unterschrieben. die irritation kommt, vermute ich nun, vom namen indieweb selbst, weil damit semantisch schon den mehr oder weniger geschlossenen plattformen und gärten schon der normalzustand zugestanden wird, gegen den man sich mit einer unabhängigkeitserklärung erst abgrenzen/emanzipieren muss, während ja genau das, was das indieweb auszeichnet, der normalzustand – das web – ist, und die geschlossenen communities also als gartenweb abgrenzt/bezeichnet werden müssten.

das zumindest im hinterkopf zu behalten wäre deshalb so wichtig, weil die lektion draus eine andere ist, als man vermuten würde. während der übergang web -> indieweb nur für die ohnehin schon bekehrten spricht und diesen vl. sogar eine falsche richtigkeit suggeriert, spricht der übergang web -> gartenweb eben fast alle anderen an und macht die unterscheidung bewusst, dass man gewisse freiheiten bewusst aufgibt, um in den genuss von dichteren sozialen objekten oder mehr bequemlichkeit zu kommen (die es leider nur in gärten gibt, wobei die gärten nicht notwendigerweise geschlossen sein müssen, es aber öfter als nicht sind), ohne sich dann aber von jammerern den spass verderben zu lassen.)

auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls mit dem orientieren an anderen. was die kleinste crowd mit dem grössten nationalstaat oder globalen konzern tatsächlich gemein hat ist, dass sie sich einfach nicht anschaut, welche fehler vergleichbare systeme machen und oder gemacht haben und was man also aus diesen lernen könnte.

(interessanterweise scheint das indirekt proportional zur blödheit zu sein und als regel also vor allem also auf wirklich dumme ideen überhaupt nicht mehr zuzutreffen; die verbreitung völliger dummheit ist tatsächlich fast immer viral, man denke an die verlage mit ihren variationen vom lsr)

hypemachine zeitgeist

Der Hypemachine Zeitgeist

(siehe The Year In Review 2013 Edition Pt. 5, The Year In Review 2012 Edition Pt. 5, The Year In Review 2011 Edition Pt. 17, The Year In Review 2010 Edition Pt. 7, The Year In Review 2009 Edition Pt. 5 und Musikgeist)

(ohne grossartige beschreibung des speziellen oder allgemeinen milieus, im grunde gibts ja auch kaum was dazu zu sagen und auch über die unsaggebbarkeit gibts nichts mehr zu sagen, aber gleichzeitig ist das alles auch egal, usw.)

techdirt
seth godin

Anyway, die zwei für mich besten/nützlichsten Techblogs 2014 waren Techdirt und Seth Godin. Mike Masnick (via) ist noch immer eine Art ein-Mann-Armee, der mit glasklarer Urteilskraft sämtlichen Schwachsinn des medial-politischen Komplexes dekonstruiert und gleichzeitig dabei ohne Hysterie auskommt; und Seth Godin (via) kommt und bleibt zwar aus dem Marketing, aber er ist – zumindest in seinen guten Phasen – eine endlose Quelle von zwar einfachen aber sehr guten und tatsächlich hilfreichen Differenzen und Metaphern.

Eine lobenswerte Erwähnung geht an die Exchanges von @excitingcommerce – das kann sich nicht nur auch im internationalen Vergleich hören lassen, das ist oft auf fast schon unheimliche Weise über längere Strecken erstaunlich schlüssig.

siehe Techblogs des Jahres und Techblogs des Jahres 2009 Edition und Techblogs des Jahres 2010 Edition und Techblogs des Jahres 2011 Edition und Techblogs des Jahres 2012 Edition und Techblogs des Jahres 2013 Edition

welche farbe hat es

^ nett: What colour is it?

(via)

google

Pt. 3 diesmal: Google (ann)

  1. Robin Williams
  2. World Cup
  3. Ebola
  4. Malaysia Airlines
  5. ALS Ice Bucket Challenge
  6. Flappy Bird
  7. Conchita Wurst
  8. ISIS
  9. Frozen
  10. Sochi Olympics

Bonus: die Doodles des Jahres

  1. World Cup 2014 – Watching the game while the boss is away
  2. 2014 Winter Olympics
  3. Rubik’s Cube
  4. Philae Robotic Lander
  5. Nelson Mandela
  6. International Women’s Day 2014
  7. Audrey Hepburn
  8. Berlin Wall
  9. Leo Tolstoy
  10. Halloween 2014

(siehe Noch mehr Suchen des Jahres 2013, Suchen des Jahres 2012 Edition, Noch mehr Suchen des Jahres 2011 Edition, Noch mehr Suchen des Jahres 2010 Edition, Mehr Suchen des Jahres 2009 Edition, Suchen des Jahres 2008 Edition und Suchen des Jahres)

32k

Since December 28, 2004 you have posted a total of 31,999 items

Trara, das ist der 32.000. Eintrag in meinem blogtechnischen Gesamtwerk (also alles unter hackr.de – neben live.hackr auch shared, news, chronicle, worldwide, tv usw. – aber auch die 12.000 betas im MoMB, die artikel auf netzwertig, etc.)

(ich überlege, ob das viel ist oder nicht, aber es klingt wohl nach mehr als es ist. im schnitt sind es nicht einmal 10 posts pro tag (8,8) und das allermeiste ist ja micro, nano und picocontent)

((siehe auch 30k und 28k und 25k))

(einer der grössten fehler im design vom internet war es, in emails was anderes als plain text zuzulassen)

auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls mit dem führen eines diskurses, dessen primäre themen nicht rein fremdbestimmt sind (und der üblicherweise rein reaktiv auf die säue reagiert, die irgendwelche jackasses je nach bedarf offensichtlich mühelos an der hauptstraße des dorfes aussetzen können).

longreads

^ das Jahr in Longreads

auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls mit dem shiften unserer disposition von einem frequentistischen ansatz zu einem bayes’schen.

(nur in einem satz: frequentisten basieren ihre kalkulationen für wahrscheinlichkeiten/erwartungen strikt auf der verteilung der datenpunkte und zahlen; bayesianer beginnen mit einem best guess und adaptieren die heuristik ihrer kalkulation mit den neuen daten jeder iteration und berücksichtigen jegliches situative wissen)

((das betrifft übrigens primär unseren diskurs; die diskrepanz zwischen unserem gebabbel und dem kollektiv oft viel schlüssigeren tatsächlichen verhalten basiert gefühlsmässig darauf, dass wir uns intuitiv nicht frequentistisch sondern eben bayes’esk verhalten, ohne das wir das rationalisieren können oder müssten))

auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls mit dem konzipieren und legen der basics für eine mündige webbenutzung in einer mündigen vernetzten gesellschaft. das allerwichtigste – vor jeder theorie, vor jeder politik, vor jedem programmierenlernen, vor jedem selbstschutz vor überwachung, usw. – ist ja, dass leute die wichtigsten basics kennen, um dinge richtig(er) einschätzen zu können, um dinge für sich leicht(er) zu machen, um dinge für sich besser zu machen, um zu verstehen, wie man sich in die lage bringt, sich selbst in die lage zu bringen sich in eine bessere lage zu bringen, usw.

(ich konstatiere das nur mal, natürlich ist das alles nicht ganz so einfach, zumal sich die bevölkerung zur gleichen zeit auf einer dramatischen ungleichzeitigkeit des grundverständnisses befindet, was auch alle interventionen verkompliziert und oft verunmöglicht, weil es keine pragmatischen blöcke eines erwarteten minimalverständnisses berücksichtigt. trotzdem ist das vl. die am tiefsten hängende frucht, die natürlich von politik und medien wo und wie möglich torpetiert wird, weil sie den jeweiligen eigeninteressen diametral entgegenläuft, für die es aber eben völlig unabhängig davon längst eine (web)organische lösung geben sollte, die es aber afaics eben nicht mal ansatzweise gibt)

hab mich jetzt auch noch durch das jahr 2014 geklickt und einige ev. noch heute relevante posts herausgesucht und nanotiert (eher devoha, aber ich hab doch zumindest ein paar längere texte gefunden; selbstempfunden hatte ich heuer überhaupt nichts geschrieben):

Selection 2014

^

siehe auch Selection 2013 und Selection 2012 und Selection 2011 und Selection 2010 Pt. 1 und Selection 2010 Pt. 2 und Selection 2009 und Selection 2008 und Selection 2007 und Selection 2006 und Selection 2005

dränge niemandem einen witz via @mention oder dm auf.

(twitterhumor funktioniert nur wegen der selbstselektion der empfänger. öfter als nicht macht man einen witz, den man nur dann verstehen kann, wenn man ein vergleichbares set an assoziationshöfen hat, das oft nur in einem relativ kurzen zeitfenster funktioniert. hat man die assoziationshöfe nicht, läuft es im strom einfach durch und stört nicht weiter. spricht man jedoch jemanden direkt an, erzeugt man u.u. schnell eine unkomfortable situation für alle)

tumblr

^ das Jahr in Tumblr

Note: Ich spiele mich gerade mit dem Design der Startseite herum, hier nur die letzten 8 Einträge. Die normale Pagination mit jeweils 20 Einträgen pro Seite gibt es wie bisher bei live.hackr.

Inhaltsverzeichnis

Einige Ein- und Ausgänge von hackr.de.

Subblogs

  • live.hackr
    - das Hauptblog. Wer hier neu ist, fängt am besten hier an.
  • data.hackr
    - das derzeit betriebene Subblog.
  • chronicle
    - ein Strom an News direkt von den Company-Blogs.
  • news
    - ein Strom an Blogposts mit Nachrichten.
  • shared
    - ein Strom an Blogposts mit lesenswerten Artikeln.
  • worldwide
    - ein Strom meiner Aktivitäten jenseits von hackr.de.
  • hackr.tv
    - ein Subblog mit Videos.

Kategorien

Misc

Metacollection

Eine Sammlung zu Serien, Miniseries, Yearlies und Sammlungen.

Selection

Empfehlungen aus den jeweiligen Jahrgängen auf einer Seite.

Editorial

Series

Miniseries

Yearlies

Worldwide