G18

doodle

^ omg, google wurde heute 18.

ganz witzig ist, dass der klick auf den geburtstagsdoodle nicht wie in den vergangenen jahren – siehe G17, G16, Google Piñata, G14, 10g, 9 und ausser konkurrenz 1998 – dann auf der ersten seite auf eine liste von artikeln verweist, die darauf hinweisen, dass google heute geburtstag hat und dafür einen doodle hat, sondern auf eine liste von artikeln verweist, die darauf hinweisen, dass google offensichtlich seinen eigenen geburtstag nicht kennt:

You do know, right, Google?

^ nur die ersten 5 ergebnisse, es geht so weiter; diese koinzidenz ist erstaunlich, weil google den geburtstagsdoodle schon jahrelang am 27. sept. feiert und alle also schon jahrelang die möglichkeit gehabt hätten, das datum zu thematisieren, aber sich just heute zu diesem schwarm zusammengefunden haben. die wege der medien sind unergründlich.

fig 1

^ sehr super: das patent auf den apple bag

(wenn man einmal im halben jahr über ein blog stolpert, das noch so ein feedburner chicklet eingebaut hat, weiß man: you are in for a treat)

naturkunde

Google widmet sich auf Google Arts and Culture jetzt auch der Naturkunde (ann)

earth temperature timeline

habt ihr sicher schon gesehen aber sehr super: die Earth Temperature Timeline von xkcd.

fyi: je älter man wird, desto dümmer wirken alle anderen. und desto dümmer wirkt man selbst für alle anderen.

auch eher der dokumentarischen vollständigkeit halber: G+ hat nun wohl endlich seine mittelfriste form (ich will nicht sagen seinen limbus) gefunden:

are you ready

get set

aha

wtf

(ich will nicht nur ätzen, von allen idiotismen abgesehen ist es gar nicht völlig schlecht, es würde sogar kollaborative hacks und coole dinge erlauben, blöderweise nur jenen, die wohl auch schon die besseren möglichkeiten kennen, aber immerhin)

kl. Nachtrag zu Papierkorb pt. 101 :

dieses noch immer absolut unsägliche automatische Weiterleiten zur Startseite hat sich als resilienter als von mir erwartet erwiesen und ziert auch ein Jahr später Legionen an News- und ambitionierteren Blogportalen.

startseite

(lustigerweise ist mir just beim erstellen dieses screenshots das erste mal aufgefallen, dass diese weiterleitung zumindest auch visuell angekündigt wird, der balken füllt sich beim scrollen sukzessive auf und gesprungen wird dann erst am ende; ich gebe ihnen, dass sie den erwünschten verbleib auf der aktuellen seite offensichtlich zumindest mitgedacht haben, nur funktioniert die implementierte lösung halt nur, wenn man im schneckentempo scrollt, aber nicht wenn man etwa keyboard shortcuts verwendet)

Kurz danach hat sich jedenfalls eine noch nervendere Technik ausgebreitet: modale Overlays mit dem Hinweis, dass sich die Homepage vom Portal verändert hat und ob man die deshalb also nicht aufrufen möchte, statt den Artikel fertig zu lesen, mit dem man gerade begonnen hat.

homepage aktualisiert

(eher der dokumentarischen vollständigkeit halber, die scheinen sich nämlich gerade wieder zu verabschieden; die gab’s auch ein paar monate lang bei den gleichen, die auch die erste technik adaptierten, aber viele haben es wieder rausgenommen, vl. weil sie besonders auch alle im schneckentempo tangiert)

Eine weitere nicht nur pragmatisch nützliche Unterscheidung kommt schon wieder von Seth Godin und unterscheidet 2 Arten von Problemen: welche, die man mit Geld beheben kann, und andere, die sich nicht mit Geld beheben lassen.

The third, of course, are problems that appear that they can be solved with money, but can’t. They range from the mythical man-month to the relationship that uses resources as a false proxy for other things yet to be discussed. Culture, process and expectations are tempting targets, but the resources spent often make the problem worse in the long run.

If a problem can be fixed with money or other resources, and you can afford it, you should do so, quickly, efficiently and without breaking a sweat. For the other kind of problems, resist that shortcut and get to the heart of the matter instead.

(auch nur am rande aber weil ich mir gelegentlich bei papierbasierten büchern denke, dass sogar der eine oder andere absatz oder die eine oder andere seite den oft absurden preis von 10, 20 oder auch 30 euro mehr als wert ist: auch den nutzen von twitter müsste man eigentlich ganz konkret in bezug auf die lebenshaltungskosten für den jeweiligen zeitraum berechnen, einfach weil die tweets immer nur im jeweiligen zeitstrom auftauchen, und da ist es dann ganz einfach so, dass es in einem monat halt 10 oder 20 oder vl. auch 30 wirklich mindblowing-gute tweets gibt, die aber eben die lebenshaltungskosten für den gesamten zeitraum als bezahlt vorausgesetzt haben müssen, während bücher ausser der lesezeit keine weiteren lebenshaltungskosten verursachen usw.)

hype cycle 2016

und alle Jahre wieder der Hype Cycle von Gartner (siehe auch hype cycle und hype cycle 2008 und hype cycle 2009 und hype cycle 2010 und hype cycle 2011 und hype cycle 2012 und hype cycle 2013 und hype cycle 2014 und hype cycle 2015 und wie immer siehe auch die siggi beckersche sozio-technologische voraussetzung für einen hype)

radar

(auch nur am rande aber was mich immer öfter nervt: wie feeds mit einem assoziativen, imaginativen, whatever stockfoto als prefix ausgeliefert werden, das dann den gesamten inhaltlichen einstieg der ersten zwei textlichen absätze überdeckt)

((es steckt glaub ich keine bösartigkeit dahinter, es wird halt vom cms einfach das header-image übernommen, das dem artikel im web in der single article view die besondere bedeutsamkeit verleihen soll und das dort zumindest besser funktioniert1; es zeigt aber trotzdem das völlige nichtverstehen der infoökonomischen prinzipien von feedreadern, die sich üblicherweise mit den tasten j/k durch hunderte artikel durcharbeiten müssen und wo der ‘real estate’ des ersten eindrucks für die entscheidung zum weiterlesen oder nicht absolut entscheidend ist und der also einfach weggeworfen wird))

1 besser funktionieren beinhaltet hier übrigens auch, dass das bild selbst das lesen des artikels optional macht, weil es selbst schon eine ausreichend zufriedenstellende erfahrung offeriert. wenn unter der falte nix mehr kommt, zumindest hat sich einer im photoshop bemüht usw.)

Great ape. True leader. Good friend. Finds a bone. Throws it into the air. Rest is artsy fartsy. Guess european. #TrumpExplainsMoviePlots

dyrnberg

eher devoha, aber an der aktuellen anpassung von google an die olympischen spiele kann man wohl schön die richtung sehen, die google in den nächsten jahren designtechnisch einschlagen wird. oder genauer: wie sie ihr neues motto mobile first implementieren. und sie tun es doch eher penetrant:

einerseits verwenden sie ihren doodle in der webversion für nichts anderes, als ihre mobile app zu promoten, in der man dann den doodle spielen kann. RLY?!

startseite

startseite

andererseits gehen sie in ihrer minipage mit den infos mit ihrem material design all in. und während das auch bei mobilen apps je mehr nervt und/oder langweilt, desto öfter man ihm begegnet (und interessanterweise tatsächlich immer dümmlicher wirkt, je besser man ihre philosophie dahinter kennt, die sie allen vortragen, die nicht bei drei auf den bäumen sind), so hat die 1:1 umsetzung als webseite fast schon eine unfreiwillige komik. ihr problem war, ist und bleibt, dass sie sich selbst glauben.

startseite

startseite

startseite

fyi: auch lacan funktioniert nur noch socialmedial abgeleitet, also vom subject supposed to know zum subject most likely to multiply usw.

(blogpost über DAS infoökonomische dilemma des derzeitigen webs: den umstand, dass es zu vieles gibt, von dem man alles gelesen haben sollte, alles gesehen haben sollte, alles gehört haben sollte, usw.)

((hint: der verpflichtung zum ‘alles von’ könnte man sicherlich die option der selektion entgegenhalten, die sich allerdings immer auf eine urteilskraft stützen müsste, die sich selbst wiederum der kritik stellen müsste, wobei sich zumindest die effektivität auf ihre reine performanz beziehen könnte, aka: so falsch es ist, der gute journalist funktioniert als subject supposed to know, der die bedingungen der möglichkeit zum urteil bei den allermeisten erst generiert, usw.))

(((bonuspunkte wie immer für konkrete ethnographische und ökonomische beschreibungen und sternchen für eine umfassende typologie)))

(blogpost über DAS fundamentale dilemma des derzeitigen webs UND der derzeitigen welt: den umstand, dass die vernetzung von menschen mit menschen zumindest den durchschnittlichen diskurs der menschen immer dümmer macht, während die vernetzung von maschinen mit maschinen zumindest den durchschnittlichen diskurs der maschinen immer effektiver macht, was mittelfristig kein gutes ende finden kann)

((bonuspunkte wie immer für konkrete ethnographische und ökonomische beschreibungen und sternchen für eine umfassende typologie))

(auch nur eine minirandbemerkung: während man auf youtube oder in den interwebs doch oft das gesuchte findet, das wirklich gute findet man dort dann doch nicht, was natürlich die archivkraft vom dispositiv aufs briefmarkensammeln reduziert)

(blogpost über DAS fundamentale dilemma des derzeitigen webs: den umstand, dass smartere und oder eigensinnigere tools – man denke etwa an greasemonkey, pipes, ifttt, usw. – mehr oder weniger zum scheitern verurteilt sind, einfach weil sie ein minimum an aufwand und pflege verursachen)

((bonuspunkte wie immer für konkrete ethnographische und ökonomische beschreibungen und sternchen für eine umfassende typologie))

yahoo

^ devoha: Verizon to acquire Yahoo’s operating business

Note: Ich spiele mich gerade mit dem Design der Startseite herum, das hier waren gerade die letzten 20 Einträge aus live.hackr und data.hackr. Dort gibt's auch die normale Pagination zu den älteren Einträgen.

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