live.hackr

die romantische komödie

The Year In Review (2013 Edition) Pt. 7

google ventures

das Jahr in Google Ventures

☍ 17.12.2013 # google 2013

Dolme des Jahres 2013

Meine zwei Dolme des Jahres sind Google und Horace Dediu (und das ist auch die auflösung von quiz pt. 84 und twitterquiz pt. 408260917642534913 mit 2 bonuspoints)

  • Google ist der offizielle Dolm des Jahres, ich glaube es hat in der Geschichte des Webs (wenn nicht in der geschichte der menschheit) noch nie ein Unternehmen gegeben, das so viel Potential und Wert aus so unnötigen und schlichtweg blöden Gründen zerstört hat. (ich liebe google, aber ihr lack of common sense ist frustrierend und ihr übergang zur konzernhaftigkeit ist ein bisschen spooky, wenn sie ihre grundsätzlichen ethischen parameter nicht in den griff bekommen)
  • Horace Dediu wiederum ist nicht nur Techblog des Jahres, sondern auch Dolm des Jahres, weil er derjenige ist, der auf dem höchsten Niveau völlig unverständliche Denk- oder besser Grundannahmenfehler macht (nur als beispiel: im jüngsten amazon podcast dekonstruiert er eine stunde lang eine behauptung, die ohnehin niemand aufstellt; es rettet ihn, dass seine narration üblicherweise trotzdem zumindest recht informativ und immer extrem interessant und historisch informiert ist – aber wer darauf achtet wird sehen, dass ein guter teil auf der widerlegung von ohnehin willkürlichen behauptungen besteht)
☍ 16.12.2013 # 2013

How Things Move

robot

^ devoha und auch das noch: Google übernimmt Boston Dynamics

☍ 16.12.2013 /via @engadget # google robots takeover

DIY Steet View

street view

^ untested aber super: man kann jetzt seine eigenen Street Views machen.

☍ 16.12.2013 # googlemaps

DeinRöhrchen 2013

yt

^ nicht uninteressanter überblick zum stand von youtube in deutschland.

☍ 16.12.2013 /via @gugelproductions # youtube germany

Let it Snow Revisited

snow

^ これは単なる私の一日行われ

(siehe let it snow)

☍ 16.12.2013 # hackr snow japan

Konzept des Tages: The Obvious Answer

That’s the way obvious answers work. They’re not obvious because they’re easy to find, they’re obvious because, in fact, there’s an answer.

enthalten und ausgeführt hier

(aus der abt. reentry, weil das konzept der obvious answer selbst eine obvious answer ist)

☍ 16.12.2013 /via @sethgodin # godin

The Year In Review (2013 Edition) Pt. 6

flowingdata

das Jahr in Datenvisualisierungen

☍ 16.12.2013 /via @flowingdata # data visualisation

The Year In Review (2013 Edition) Pt. 5

hypemachine zeitgeist

Der Hypemachine Zeitgeist (ann)

(siehe The Year In Review 2012 Edition Pt. 5, The Year In Review 2011 Edition Pt. 17, The Year In Review 2010 Edition Pt. 7, The Year In Review 2009 Edition Pt. 5 und Musikgeist)

☍ 15.12.2013 # hypemachine 2013 music

NYR3-KW50

(kontext)

Books:

  • Imperial Bedrooms
  • Simons Katze

Movies

-

Series:

  • Amazing Race S23E11-12
  • American Horror Story Coven S3E10

Apps

-

☍ 15.12.2013 # tv

Nützliche Unterscheidungen pt. 20 (The Instant Gratification Edition)

Eine weitere besonders nützliche Unterscheidung (und kleiner Nachtrag zur Effort Edition) ist ganz sicherlich die Unterscheidung: wie wenig oder viel unmittelbare Intensität erzeuge ich denn mit meinem Verhalten auf den jeweils möglichen Plattformen?

und als allgemeine Formel kann man hier sicherlich sagen: Plattformen mit mehr instant gratification (wie views, likes, etc.) verdrängen vergleichbare Plattformen mit weniger davon. Und ab einem gewissen Schwellenwerten an unmittelbarer Intensität werden andere mögliche Unterscheidungen (privacy, ownership, usw.) irrelevant.

(das nicht zu sehen oder zu verstehen ist und bleibt übrigens der grösste verhinderer für die evolution vom offenen web, weil die entwicklungen oft in richtung ‘hier. nicht so intensiv aber offen’ geht und sie sich dann wundern, warum das niemanden interessiert)

(abt: draw the distinction!)

☍ 14.12.2013 # web

Nützliche Unterscheidungen pt. 19 (The Effort Edition)

Eine weitere besonders nützliche Unterscheidung ist ganz sicherlich die Unterscheidung: wie viel Aufwand erfordert denn die Produktion bzw. die Rezeption von Datentypen im jeweils konkreten Fall als soziales Objekt einer Plattform?

(man könnte die aufwände sicher noch weiter differenzieren in zeit-aufwand, geld-aufwand, konzentrations-aufwand, etc., aber mit ‘aufwand’ alleine ist es auch schon recht nützlich differenziert)

((der aufwand für produzenten und konsumenten korrespondiert oft, aber bei weitem nicht immer. die konsequenzen davon müsste man mal durchdenken, zumal recht interessante konstellationen dadurch entstehen, dass konsumenten primär auf ebene ihres eigenen aufwands vergleichen aber produzenten ihren aufwand primär auf ebene des erwartbaren erfolges ‘kalkulieren’))

Diese Unterscheidung ist natürlich ziemlich offensichtlich, interessanterweise wird sie bei der ‘Bewertung’ von Plattformen und Trends aber selten berücksichtigt. Dabei kann schon eine kleine Reduktion des Aufwands Platzhirsche ersetzen (man denke an instagram vs. flickr; der aufwand für die produzenten ging bei instagram plötzlich gegen den klick null, da ja anders als bei flickr auch der ‘anspruch’ der plattform an die fotos im schnappschuss und nicht in der bildkomposition und einer diskussion über die gewählte linse besteht).

als allgemeine Formel gilt: je kleiner der Aufwand für Produzenten, desto mehr produzieren sie davon. Ein Tweet geht schneller als ein Roman mit 1000 Seiten, also gibt es mehr Tweets. Und je kleiner der Aufwand für Rezipienten, desto mehr konsumieren sie davon. Die meisten lesen mehr Tweets als Romane von Thomas Pynchon.

(das problem, wenn man so will, dabei ist natürlich, dass mit jedem übergang zu was noch unaufwändigerem, auch der potentielle ‘wert’ oder ‘inhalt’ oder die ‘mögliche komplexität’ der vorigen formation verringert wird und also immer mehr immer schneller immer wertloseres zeug zirkuliert; aber darüber jammern nützt halt nix, und es gibt natürlich auch für aufwändigere produktionen neue sweet spots im sich ausdifferenzierenden milieu, man denke an die populären kanäle auf youtube, die fast alle schon zumindest wieder semiprofessionell produziert sind. trotzdem ist das für die ‘incumbents’ immer eine blöde situation, weil sie vor dem dilemma stehen, entweder den schritt nach ‘unten’ mitzugehen und sich dabei auflösen oder verlieren könnten, oder starr zu bleiben und zu riskieren vom neuling in 5 jahren für ein butterbrot übernommen zu werden, wenn es ihnen nicht gelingt, ihren wertvorschlag unter den neuen bedingungen zu restabilisieren (was aber in vielen fällen möglich sein sollte, wenn sie offen genug bleiben))

(abt: draw the distinction!)

☍ 13.12.2013 # web socialobjects

The Year In Review (2013 Edition) Pt. 4

twitter

das Jahr in Twitter (ann)

☍ 12.12.2013 # twitter 2013

Papierkorb pt. 21

(kontextlose – oder eig. nicht kontextlose aber hier nicht konkreter kontextualisierte – randbemerkung: es gibt zwei grundsätzliche fehler, die von den meisten bewertungen der angeblichen indifferenz der bevölkerungen ob der überwachung und/oder der netzpolitik im allgemeinen gemacht werden: (a) aus der abwesenheit kollektiver tangibler reaktionen wird der (falsche) schluss gezogen, dass privacy nicht wichtig genommen wird, dass die vollständige überwachung niemanden wirklich juckt, dass netzpolitik kein thema ist, etc. (die piraten ziehen trotz vogelstraußtaktik ob snowden und trotz offensichtlicher internetplanlosigkeit der regierung nicht mit wehenden fahnen in den bundestag – also ist netzpolitik bei den menschen kein thema; die leute migrieren nicht in scharen von facebook zu diaspora – also ist ihnen egal, dass amerikanische konzerne ihre daten sammeln und sicherlich dann auch verkaufen; die leute verwenden immer noch handys obwohl alle verbindungsdaten gesammelt und ausgewertet werden – also ist ihnen der überwachungsglobus egal, usw.). dabei wird aber übersehen, dass verschiedene dinge verglichen werden und dass mit einer etwaigen verhaltensänderung üblicherweise riesige reale kosten anfallen würden. die vorhandene alternative zur cdu ist ja nicht eine netzpolitisch informierte und ihr programm dementsprechend ausrichtende cdu, sondern sich selbst dekonstruierende und in erster linie mit methodischen und anderen internen grabenkämpfen beschäftigende piraten. das einzige was man aus dem wahlergebnis ableiten kann ist also nur, dass für die meisten menschen netzpolitik (noch) nicht das die eigene wahl entscheidende thema ist, nicht dass sie kein thema ist. die vorhandene alternative zu facebook, twitter & co. ist ja nicht ein ansonsten äquivalentes datenschutz- und privacytechnisch korrekteres facebook, twitter & co., sondern ein dann quasi selbstgewähltes exil wie diaspora oder app.net oder der völlige verzicht auf diese art der kommunikation mit seinen bekannten und verwandten. das einzige was man aus dem freudigen verbleiben bei facebook, twitter & co. ableiten kann ist also nur, dass für die benutzer der dienst unter berücksichtigung der privacy-kosten mehr wert erzeugt als alle bekannten alternativen oder der totale verzicht auf selbstausdruck und kommunikation. (b) in ermangelung präziserer begriffe wird ‘privacy’ für gänzlich unterschiedliche sachverhalte und gänzlich unterschiedliche individuelle dispositionen benutzt. einmal benutzt wird die diagnose ‘privacy’ dramatisch maximal aufgeladen, der zugrunde liegende sachverhalt aber vergessen. vor cookies, die im schlimmsten fall dazu dienen, dem benutzer werbung aufzutischen, die ihn vl. wirklich interessiert, oder vor fotos von haus­fas­sa­den werden wir in der folge mit der gleichen (wenn nicht mit mehr) verve beschützt, wie vor der sammelung aller digitaler spuren aller durch sich immer paranoider ausdifferenzierende geheimdienste. ein effekt davon ist, dass der begriff selbst abstumpft. wer immer feuer schreit, dem glaubt man irgendwann auch dann nicht mehr, wenn es mal wirklich brennt. gleichzeitig sollen mit ‘privacy’ bereiche behandelt werden, die damit nicht mehr adäquat behandelt werden können. (post-privacy versucht das glaub ich teilweise zu thematisieren, das problem mit dem begriff post-privacy ist aber, dass er eine art überwindung oder ein weiter suggeriert, während es sich aber nur um eine in gewissen szenarien (für gewisse leute mit gewissen dispositionen, nicht immer für alle) einfach nicht zutreffende oder relevante unterscheidung handelt))

☍ 12.12.2013 # privacy

Privacy Ltd Revisited

aus der beliebten abt. heute vor 6 jahren: Privacy Ltd – Seth Godin über Privacy

There’s been a lot of noise about privacy over the last decade, but what most pundits miss is that most people don’t care about privacy, not at all.

Your credit card company knows an insane amount about you.

What people care about is being surprised.

So far, government and big companies have gotten away with taking virtually all our privacy away by not surprising most of us, at least not in a vivid way. Libertarians are worried (probably with cause) that once the surprises start happening, it’ll be too late.

☍ 11.12.2013 /via @sethgodin # godin privacy

Leftovers 2013 (Leftovers 2011 and 2012 Edition)

devoha (und damit ich mich vl. weniger wahrscheinlich wiederhole) eine kurze wiederbesichtigung der leftovers 2011 und leftovers 2012 (wo praktikabel):

  • Leftovers 2011 Stream Edition – nach wie vor einer meiner wenigen vl. wichtigen texte, der leider zu kurz ausgeführt ist, um das in einem anderen kopf ankommen zu lassen, der aber den kern zum verständnis von fast allem (things web) beinhaltet.
  • Leftovers 2011 Filter Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2013 kein jota weitergekommen. ich versteh nicht, warum das noch keiner systematisch angegangen ist, aber ich hab die hoffnung darauf mittlerweile aufgegeben.
  • Leftovers 2011 Clueless Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2013 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier kein weiterkommen zu erwarten war. eigentlich schade, weil das im gegensatz zu den logical fallacies ein grundsätzlich lösbares problem ist.
  • Leftovers 2011 Composition Edition – hat sich 2012 verbessert, mitunter dank scrivener (siehe bartleby) in dem jetzt einiges steckt, wofür ich davor einiges an retrospektiv völlig blödsinnigen aufwand betrieben habe, hat sich dann aber heuer wieder etwas verkompliziert.
  • Leftovers 2011 Sharecropping Edition – nicht viel weitergekommen, aber durch reduktion quasi automagisch vereinfacht. allerdings juckts doch noch immer ein bisschen, das wieder etwas zu erweitern.
  • Leftovers 2011 Scope Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2013 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war.
  • Leftovers 2011 Polychronicity Edition – und auch das gilt noch, hat sich aber anders entwickelt, als ich vermutet hätte; statt immer grösseren strukturellen reibungen, die durch die kognitiven dissonanzen getriggert werden, scheint sich das gesamtsystem eher auf eine gemeinsame postzeitlichkeit zuzubewegen.
  • Leftovers 2012 Indifference Edition – da bin ich persönlich ein bisschen weitergekommen; die deutsche ‘netzgemeinde’ hingegen not so much, grösste teile bestehen im abarbeiten von fremdbestimmten themen und dem widerlegen von willkürlichen aussagen als eine art selbstbeschäftigung (wobei das natürlich das persönliche geschäftsmodell sein kann)
  • Leftovers 2012 Boxes Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2013 kein jota weitergekommen. eigentlich schade, weil das wie die cluelessness ein grundsätzlich lösbares problem ist.
☍ 11.12.2013 # review

The Year In Review (2013 Edition) Pt. 3

youtube

das Jahr in YouTube und YouTube Rewind: What you watched in 2013

top videos:

  1. Ylvis - "The Fox (What Does the Fox Say?)" by tvnorge
  2. "Harlem Shake (original army edition)" by kennethaakonsen
  3. "How Animals Eat Their Food" | MisterEpicMann by MisterEpicMann
  4. "Miley Cyrus - Wrecking Ball (Chatroulette Version)" by SteveKardynal
  5. "baby&me / the new evian film" by EvianBabies
  6. Volvo Trucks - "The Epic Split feat. Van Damme" by VolvoTrucks
  7. "YOLO (feat. Adam Levine & Kendrick Lamar)" by thelonelyisland
  8. "Telekinetic Coffee Shop Surprise" by CarrieNYC
  9. "THE NFL : A Bad Lip Reading" by BadLipReading
  10. "Mozart vs Skrillex. Epic Rap Battles of History Season 2" by ERB
☍ 11.12.2013 # youtube 2013

Le Next 10 Years

om malik

djuma cam

^ in alter Tradition (siehe etwa crunchcam oder supernova.tv oder next.tv) wieder einmal ein Benchmark, in diesem Fall zwischen dem Livestream der LeWeb (82 Zuschauer) und dem Wasserloch im südafrikanischen Busch (46 Zuschauer).

☍ 10.12.2013 # leweb wildearth

Techblogs des Jahres (2013 Edition)

(ohne grossartige beschreibung des speziellen oder allgemeinen milieus, im grunde gibts ja auch kaum was dazu zu sagen und auch über die unsaggebbarkeit gibts nichts mehr zu sagen, aber gleichzeitig ist das alles auch egal, usw.)

techdirt
critical path

Anyway, die zwei für mich sogar mit Abstand besten Techblogs 2013 waren Techdirt und Asymco’s Podcast Critical Path. Mike Masnick (via) ist noch immer eine Art ein-Mann-Armee, der mit glasklarer Urteilskraft sämtlichen Schwachsinn des medial-politischen Komplexes dekonstruiert und gleichzeitig dabei ohne Hysterie auskommt; und Horace Dediu / Critical Path (blog, via) hat sich heimlich, still und leise zum vl. produktivsten Generator von nützlichen Unterscheidungen, Metaphern und Begriffen gemausert.

Eine lobenswerte Erwähnung geht an textdump und das flankierende und insgesamt eine art – ich sag mal – gonzokybernetischen journalismus konstituierende @guenterhack (via).

siehe Techblogs des Jahres und Techblogs des Jahres 2009 Edition und Techblogs des Jahres 2010 Edition und Techblogs des Jahres 2011 Edition und Techblogs des Jahres 2012 Edition

(siehe Techblogs des Jahres 2013 Edition auf Rivva)

☍ 09.12.2013 /via @techdirt # techdirt asymco blogs 2013

Quiz Pt. 85 (The Iz U Mad Edition)

iz u mad

^ wieder einmal ein bilderrätsl: nach welchem begriff hab ich da auf twitter gesucht?

☍ 09.12.2013 # twitter