Leftovers 2014 (Open Social Edition)
auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls mit dem Verständnis der Dialektik zwischen ‘offen’ und ‘sozial’.
(ich bin heute endlich draufgekommen, warum es mich immer irritiert hat, wenn in meiner timeline jubellinks zum indieweb (und/oder cousins) durchgelaufen sind. ich hatte vermutet, dass es der implizite solutionismus war, den ich nicht ganz teile, aber als ethischen horizont hätte ich es ja auch immer unterschrieben. die irritation kommt, vermute ich nun, vom namen indieweb selbst, weil damit semantisch schon den mehr oder weniger geschlossenen plattformen und gärten schon der normalzustand zugestanden wird, gegen den man sich mit einer unabhängigkeitserklärung erst abgrenzen/emanzipieren muss, während ja genau das, was das indieweb auszeichnet, der normalzustand – das web – ist, und die geschlossenen communities also als gartenweb abgrenzt/bezeichnet werden müssten.
das zumindest im hinterkopf zu behalten wäre deshalb so wichtig, weil die lektion draus eine andere ist, als man vermuten würde. während der übergang web -> indieweb nur für die ohnehin schon bekehrten spricht und diesen vl. sogar eine falsche richtigkeit suggeriert, spricht der übergang web -> gartenweb eben fast alle anderen an und macht die unterscheidung bewusst, dass man gewisse freiheiten bewusst aufgibt, um in den genuss von dichteren sozialen objekten oder mehr bequemlichkeit zu kommen (die es leider nur in gärten gibt, wobei die gärten nicht notwendigerweise geschlossen sein müssen, es aber öfter als nicht sind), ohne sich dann aber von jammerern den spass verderben zu lassen.)
Leftovers 2014 (Mimicry Edition)
auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls mit dem orientieren an anderen. was die kleinste crowd mit dem grössten nationalstaat oder globalen konzern tatsächlich gemein hat ist, dass sie sich einfach nicht anschaut, welche fehler vergleichbare systeme machen und oder gemacht haben und was man also aus diesen lernen könnte.
(interessanterweise scheint das indirekt proportional zur blödheit zu sein und als regel also vor allem also auf wirklich dumme ideen überhaupt nicht mehr zuzutreffen; die verbreitung völliger dummheit ist tatsächlich fast immer viral, man denke an die verlage mit ihren variationen vom lsr)
The Year In Review (2014 Edition) Pt. 5

(siehe The Year In Review 2013 Edition Pt. 5, The Year In Review 2012 Edition Pt. 5, The Year In Review 2011 Edition Pt. 17, The Year In Review 2010 Edition Pt. 7, The Year In Review 2009 Edition Pt. 5 und Musikgeist)
Techblogs des Jahres (2014 Edition)
(ohne grossartige beschreibung des speziellen oder allgemeinen milieus, im grunde gibts ja auch kaum was dazu zu sagen und auch über die unsaggebbarkeit gibts nichts mehr zu sagen, aber gleichzeitig ist das alles auch egal, usw.)


Anyway, die zwei für mich besten/nützlichsten Techblogs 2014 waren Techdirt und Seth Godin. Mike Masnick (via) ist noch immer eine Art ein-Mann-Armee, der mit glasklarer Urteilskraft sämtlichen Schwachsinn des medial-politischen Komplexes dekonstruiert und gleichzeitig dabei ohne Hysterie auskommt
; und Seth Godin (via) kommt und bleibt zwar aus dem Marketing, aber er ist – zumindest in seinen guten Phasen – eine endlose Quelle von zwar einfachen aber sehr guten und tatsächlich hilfreichen Differenzen und Metaphern.
Eine lobenswerte Erwähnung geht an die Exchanges von @excitingcommerce – das kann sich nicht nur auch im internationalen Vergleich hören lassen, das ist oft auf fast schon unheimliche Weise über längere Strecken erstaunlich schlüssig.
siehe Techblogs des Jahres und Techblogs des Jahres 2009 Edition und Techblogs des Jahres 2010 Edition und Techblogs des Jahres 2011 Edition und Techblogs des Jahres 2012 Edition und Techblogs des Jahres 2013 Edition
Noch mehr Suchen des Jahres (2014 Edition)

- Robin Williams
- World Cup
- Ebola
- Malaysia Airlines
- ALS Ice Bucket Challenge
- Flappy Bird
- Conchita Wurst
- ISIS
- Frozen
- Sochi Olympics
Bonus: die Doodles des Jahres
- World Cup 2014 – Watching the game while the boss is away
- 2014 Winter Olympics
- Rubik’s Cube
- Philae Robotic Lander
- Nelson Mandela
- International Women’s Day 2014
- Audrey Hepburn
- Berlin Wall
- Leo Tolstoy
- Halloween 2014
(siehe Noch mehr Suchen des Jahres 2013, Suchen des Jahres 2012 Edition, Noch mehr Suchen des Jahres 2011 Edition, Noch mehr Suchen des Jahres 2010 Edition, Mehr Suchen des Jahres 2009 Edition, Suchen des Jahres 2008 Edition und Suchen des Jahres)
32k

Trara, das ist der 32.000. Eintrag in meinem blogtechnischen Gesamtwerk (also alles unter hackr.de – neben live.hackr auch shared, news, chronicle, worldwide, tv usw. – aber auch die 12.000 betas im MoMB, die artikel auf netzwertig, etc.)
(ich überlege, ob das viel ist oder nicht, aber es klingt wohl nach mehr als es ist. im schnitt sind es nicht einmal 10 posts pro tag (8,8) und das allermeiste ist ja micro, nano und picocontent)
((siehe auch 30k und 28k und 25k))
Papierkorb pt. 55
(einer der grössten fehler im design vom internet war es, in emails was anderes als plain text zuzulassen)
Leftovers 2014 (Jackass Edition)
auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls mit dem führen eines diskurses, dessen primäre themen nicht rein fremdbestimmt sind (und der üblicherweise rein reaktiv auf die säue reagiert, die irgendwelche jackasses je nach bedarf offensichtlich mühelos an der hauptstraße des dorfes aussetzen können).
Leftovers 2014 (Bayesean Thinking Edition)
auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls mit dem shiften unserer disposition von einem frequentistischen ansatz zu einem bayes’schen.
(nur in einem satz: frequentisten basieren ihre kalkulationen für wahrscheinlichkeiten/erwartungen strikt auf der verteilung der datenpunkte und zahlen; bayesianer beginnen mit einem best guess und adaptieren die heuristik ihrer kalkulation mit den neuen daten jeder iteration und berücksichtigen jegliches situative wissen)
((das betrifft übrigens primär unseren diskurs; die diskrepanz zwischen unserem gebabbel und dem kollektiv oft viel schlüssigeren tatsächlichen verhalten basiert gefühlsmässig darauf, dass wir uns intuitiv nicht frequentistisch sondern eben bayes’esk verhalten, ohne das wir das rationalisieren können oder müssten))
Leftovers 2014 (Basics Thinking Edition)
auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls mit dem konzipieren und legen der basics für eine mündige webbenutzung in einer mündigen vernetzten gesellschaft. das allerwichtigste – vor jeder theorie, vor jeder politik, vor jedem programmierenlernen, vor jedem selbstschutz vor überwachung, usw. – ist ja, dass leute die wichtigsten basics kennen, um dinge richtig(er) einschätzen zu können, um dinge für sich leicht(er) zu machen, um dinge für sich besser zu machen, um zu verstehen, wie man sich in die lage bringt, sich selbst in die lage zu bringen sich in eine bessere lage zu bringen, usw.
(ich konstatiere das nur mal, natürlich ist das alles nicht ganz so einfach, zumal sich die bevölkerung zur gleichen zeit auf einer dramatischen ungleichzeitigkeit des grundverständnisses befindet, was auch alle interventionen verkompliziert und oft verunmöglicht, weil es keine pragmatischen blöcke eines erwarteten minimalverständnisses berücksichtigt. trotzdem ist das vl. die am tiefsten hängende frucht, die natürlich von politik und medien wo und wie möglich torpetiert wird, weil sie den jeweiligen eigeninteressen diametral entgegenläuft, für die es aber eben völlig unabhängig davon längst eine (web)organische lösung geben sollte, die es aber afaics eben nicht mal ansatzweise gibt)
omg, 2014
hab mich jetzt auch noch durch das jahr 2014 geklickt und einige ev. noch heute relevante posts herausgesucht und nanotiert (eher devoha, aber ich hab doch zumindest ein paar längere texte gefunden; selbstempfunden hatte ich heuer überhaupt nichts geschrieben):
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Twittable Twitter Tricks Pt. 6: The Subject Supposed To Get It Edition
dränge niemandem einen witz via @mention oder dm auf.
(twitterhumor funktioniert nur wegen der selbstselektion der empfänger. öfter als nicht macht man einen witz, den man nur dann verstehen kann, wenn man ein vergleichbares set an assoziationshöfen hat, das oft nur in einem relativ kurzen zeitfenster funktioniert. hat man die assoziationshöfe nicht, läuft es im strom einfach durch und stört nicht weiter. spricht man jedoch jemanden direkt an, erzeugt man u.u. schnell eine unkomfortable situation für alle)
The Year In Review (2014 Edition) Pt. 4

^ das Jahr in Tumblr
Leftovers 2014 (Ants Edition)
auch nicht weitergekommen sind wir 2014 jedenfalls bei der arbeitsteilung für das, was von wem im web sinnvollerweise aufgearbeitet und damit allen anderen zur verfügung gestellt wird. reine hausnummer, aber ich vermute, dass 90-95% der gesamten aktivitäten in vielen bereichen (nicht in allen) auf eine tatsächlich völlig wertlose weise redundant sind, also einfach dutzende male (etwa einschätzungen zu netzpolitischen themen in de) oder tausende male (etwa unboxing videos vom neuen iphone oder birchbox) jeweils isoliert aber fast wortgleich wiederholt werden, ohne irgendeine variation einzuführen, ohne irgendeinen persönlichen lernprozess zu reflektieren, etc. das ist an sich kein problem und jeder soll immer so tun können wie er will, das ‘gesellschaftliche’ problem dabei ist aber, dass kein erkenntnisgewinn jenseits des ohnehin bekannten stattfindet, keine verschiebung des diskursiven niveaus, keine verbesserung der handlungsfähigkeit oder relevanz des themas im zusammenspiel mit den tangierenden gesellschaftlichen subsystemen (wirtschaft, politik, ..), die bei besserer organisation der investierten ‘arbeitsstunden’ lockerst möglich wären.
Leftovers 2014 (Review Edition)
als kleine einstimmung auf die diesjährige ausgabe der leftovers (und damit ich mich vl. weniger wahrscheinlich wiederhole) eine kurze wiederbesichtigung der leftovers 2011 und leftovers 2012 und leftovers 2013 (wo praktikabel):
- Leftovers 2011 Stream Edition – nach wie vor einer meiner wenigen vl. nützlichen texte, der leider zu kurz ausgeführt ist, um das in einem anderen kopf ankommen zu lassen, der aber den kern zum verständnis von fast allem (things web) beinhaltet.
- Leftovers 2011 Signifiers Edition – das kreative benennen hat in den folgenden jahren etwas abgenommen, wirklich paradigmatische 2.0 namen sieht man seltener.
- Leftovers 2011 Schöner Launchen Edition – gibts nach wie vor, hat aber massiv nachgelassen, zumal sich wohl die blindanmelder immer schwerer mobilisieren lassen, nachdem sie sich schon bei 3000 seiten angemeldet haben.
- Leftovers 2011 Filter Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen. ich versteh nicht, warum das noch keiner systematisch angegangen ist, aber ich hab die hoffnung darauf mittlerweile aufgegeben.
- Leftovers 2011 Logical Fallacy Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich kein weiterkommen zu erwarten war.
- Leftovers 2011 Stubborn Edition – hach dave winer.
- Leftovers 2011 Clueless Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier kein weiterkommen zu erwarten war. eigentlich schade, weil das im gegensatz zu den logical fallacies ein grundsätzlich lösbares problem ist.
- Leftovers 2011 Composition Edition – hat sich zunächst verbessert, mitunter dank scrivener (siehe bartleby) in dem jetzt einiges steckt, wofür ich davor einiges an retrospektiv völlig blödsinnigen aufwand betrieben habe, hat sich dann aber in den letzten zwei jahren wieder etwas verkompliziert, grr.
- Leftovers 2011 Sharecropping Edition – nicht viel weitergekommen, aber durch reduktion quasi automagisch vereinfacht. allerdings juckts doch noch immer ein bisschen, das wieder etwas zu erweitern.
- Leftovers 2011 Scope Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war.
- Leftovers 2011 Polychronicity Edition – und auch das gilt noch, hat sich aber anders entwickelt, als ich vermutet hätte; statt immer grösseren strukturellen reibungen, die durch die kognitiven dissonanzen getriggert werden, scheint sich das gesamtsystem eher auf eine gemeinsame unzeitlichkeit zuzubewegen.
- Leftovers 2011 Difference Edition – hmm, eine auslaufrille, ich weiß, wobei natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war, es aber ein grundsätzlich lösbares problem ist.
- Leftovers 2011 Dead Man Edition – gar nicht schlecht, nur hat sich mit dem mobilen web die trope totes web sogar etabliert, nur natürlich aus den völlig falschen gründen und mit den völlig falschen schlüssen.
- Leftovers 2011 Axis of Good Edition – das hat sich vl. ein bisschen reduziert, bzw. haben sich clans gebildet, die die verschiedenen möglichkeiten durchpermutieren.
- Leftovers 2012 POV Edition – nach wie vor zutreffend und auch 2014 kein jota weitergekommen.
- Leftovers 2012 Indifference Edition – da bin ich persönlich zunächst ein bisschen weitergekommen aber 2014 leider wieder zurückgefallen; die deutsche ‘netzgemeinde’ hingegen mit vollem double down, ausser den fremdbestimmten themen und dem widerlegen von willkürlichen aussagen von willkürlichen leuten als selbstbeschäftigung (wobei das natürlich das persönliche geschäftsmodell sein kann) gibt es fast überhaupt nichts mehr aus eigener kraft oder intention.
- Leftovers 2012 Sauerkrauts Edition – auch ende 2014 noch immer offen.
- Leftovers 2012 Burrow Edition – stimmt auch noch immer.
- Leftovers 2012 Semiology Edition – fehlt auch noch immer.
- Leftovers 2012 Hillbilly Edition – hat sich bei allen idiotismen vl. trotzdem ein bisschen verbessert, ist aber grundsätzlich auch 2014 noch recht lesenswert.
- Leftovers 2012 Opinion Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen.
- Leftovers 2012 Restart Edition – fehlt auch noch immer.
- Leftovers 2012 Mist Edition – damit struggle ich auch noch immer.
- Leftovers 2012 Boxes Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen. wirklich schade, weil das wie die cluelessness ein grundsätzlich lösbares problem ist, das grosse teile von low hanging fruits sammeln und in köstliche marmelade verwandeln könnte.
- Leftovers 2013 Deduction Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war, unsere hirne sind einfach nicht so gestrickt.
- Leftovers 2013 Comeback Edition – fehlt auch noch immer.
- Leftovers 2013 Press Release Edition – auch 2014 kein jota weitergekommen.
- Leftovers 2013 Logic of Sense Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen.
- Leftovers 2013 Loser or Old or Something Edition – ich glaube das hat sich 2014 sogar noch verschlechtert, ich krieg da nicht nur meme nicht mehr mit, sogar ganze völkerwanderungen und megacities. (lustigerweise vor kurzem dazu lazy startup 32 )
- Leftovers 2013 Logic of Sensation Edition – auch 2014 kein jota weitergekommen, wobei sich genau das aber mittlerweile interessanterweise viele allerdings als leere phrase auf die eigene fahne schreiben.
- Leftovers 2013 Latency Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen. wirklich schade, weil auch das ein grundsätzlich lösbares problem ist, das immer dringlicher gelöst werden müsste, weil sich abzeichnet, dass auf absehbare zeit mit keiner hilfe oder verbesserung zu rechnen ist. der ganze diskurs läuft leider fast in die gegenteilige richtung, entwicklungsland deutschland ist ja die von allen parteien akzeptierte begründung für alles.
- Leftovers 2013 Casuistry Edition – fehlen auch noch immer.
- Leftovers 2013 Gesture Edition – haben resp. können wir noch immer nicht.
Die Zeitgenossen der Gesellschaft Pt. 18: Der Eisbrecher
Der Eisbrecher (m/w) ist einer der am allerseltensten gesehenen Zeitgenossen, der sich dadurch auszeichnet, dass er kommunikativ auch durch vereiste Diskurse fahren kann – und dadurch etwa auch üblicherweise verhinderte Argumente oder Positionen in anderen Köpfen ankommen lassen kann.
(die metapher ist mir beim spazierengehen mit dem podcast von macpowerusers mit david allen im ohr aufgefallen, weil ich da wirklich einmal den für mich etwas peinlichen vergleich, wie ich bzw. david auf die probleme und fragen der zwei hosts reagieren, vor die nase gesetzt bekommen habe; während ich durchgehend seufzend mit dem rotstift die ganzen missverständnisse, falschen grundannahmen, non sequiturs, übertreibungen, übersehungen, irrelevanzen, etc. markiere, kann man bei allen fast schon den spass an der mustererkennung ebendieser fehlerpatterns erkennen, die er aber je nach situation einfach durchgehen lässt, oder mit kleinen fallen ironisch subvertiert, oder aber mit einem grossen gedanken oder prinzip in ihrer fehlerhaftigkeit im gesamtsystem positioniert, aber immer auf akzeptierbare und gesichtwahrenlassende und oft augenöffnende weise; vorraussetzung für einen eisbrecher scheint mir jedenfalls zu sein, dass man einerseits wirklich etwas zu sagen hat oder eine position mit differenz öffnen möchte, dass man andererseits aber auch einen gewissen grad der abgeklärtheit erreicht bzw. alles gesehen hat, damit man sich nicht in nebenfronten verzettelt)
(abt. supermarket studies)
The Year In Review (2014 Edition) Pt. 3

^ das Jahr in Twitter (ann)
Lazy Startup Ep. 32
App oder Plattform, die den Benutzern den Grad ihrer aktuellen Weltfremdheit anzeigt. Die Daten zur Bewertung kämen dabei idealerweise aus der vollständigen Beobachtung des konkreten technokulturellen Verhaltens (welche Gerätschaften und Gadgets man verwendet und in welcher Verteilung, welche Apps und Tools man kennt und verwendet und in welcher Verteilung, welche sozialen Plattformen man kennt und verwendet und in welcher Verteilung und mit welcher Zerteilung, mit vorbehalt vl. sogar eine Art semantische Klassifikation des etwaigen Outputs, etctrara)
(bonuspunkte für eine art analytics, die es einem erlaubt die eigene position relativ zu allen anderen nachzuvollziehen, etc., und sternchen für eine umfassende typologie)
Tree Nut Squirrel

^ hmm, so schaut also die neue suche vom firefox aus – und ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob mich dieses automagische suchpanel für die anderen suchmaschinen nervt, oder ob ich das mit einer gelegentlichen variation offsetten und also als irgendwie auch nützlich empfinden kann, oder ob ich das mit der vermutung eines gesellschaftlichen lerneffekts ob der suchmöglichkeiten zumindest in kauf nehmen kann, oder ob es nicht nur nervt.
(was wie immer fehlt ist die möglichkeit das einfach abzustellen, für die die wissen was sie warum tun; dass das so schwer ist (wobei es sicher einen versteckten parameter gibt, mit dem das dann eh geht, aber um das gehts ja nicht; suche ist eine primäre funktion und sollte transparent personalisiert werden können))
The Year In Review (2014 Edition) Pt. 2
Das Jahr in Youtube (ann)
