live.hackr

die romantische komödie

Wir sind relevant

hmm, Twitter Search Results to Show Popular Tweets On Top

(dunno, twitter schraubt die letzten monate zu sehr an dingen herum, an denen sie weder herumzuschrauben bräuchten noch besonders gut daran schrauben. das ist genau so ein anwendungsfall, wo sie sich als plattform zurückhalten und google oder anderen 3rd party apps luft lassen sollten)

☍ 19.03.2010 /via @mashable # twitter

Newsdump

google reader newsdump

sehr super: das google reader standalone module

☍ 19.03.2010 # googlereader

Evertags

evernote tags and hashtags

nicht uninteressant, wie sich ein vernakular auch an anderer stelle (leicht angepasst) ausbreitet.

☍ 16.03.2010 # evernote

Driveby Culture

The net has spawned two new ways to create and consume culture.
The first is the wide-open door for amateurs to create. This is blogging and online art, wikipedia and the maker movement. These guys get a lot of press, and deservedly so, because they’re changing everything.
The second, though, is distracting and ultimately a waste. We’re creating a culture of clickers, stumblers and jaded spectators who decide in the space of a moment whether to watch and participate (or not).

usw. schöne zustandsbeschreibung von seth godin.

☍ 16.03.2010 /via @sethgodin # godin trends

Schwarmacher

(minianmerkung bzw. update zu schirrmacher usw., weil ich (wieder nur das ende) seiner keynote bei einer schwarmkonferenz gesehen habe:

das lustige an ihm ist, dass er selbst quasi ein glaubender der von ihm kritisierten ‘internetideologien/-en’ ist, nur die angedachten ergebnisse, visionen, utopien negativ und dystopisch bewertet. er selbst denkt technodeterministisch, nur verzweifelt seine humanistische seele an den entwürfen. auf alle fälle ist er weitaus abgespaceter, als man vermuten würde)

☍ 15.03.2010 /via @carta # web schirrmacher

Buzz Lists

die abwesenheit von listen / filtern bei google buzz hat mich ziemlich genervt, aber man kann sie eh emulieren:

from:matthias pfefferle OR from:pierro marie OR from:dominik schwind OR from:martin lindner OR from:saurier duval

zunächst muss man sich eine suchanfrage bauen, die via dem from:username suchoperator alle leute erfasst und via OR verknüpft.

zb. eine liste für die hackr.work members:

from:"matthias pfefferle" OR from:"pierro marie" OR from:"dominik schwind" OR from:"martin lindner" OR from:"saurier duval"

wenn man will kann man das dann noch über quellen mit dem source:sourcename suchoperator filtern (einfach an die suche dranhängen).

zb.: source:buzz OR source:"google reader"
zb.: -source:twitter

damit sucht man dann in buzz und voilà, fast schon eine gruppe. (afaics bekommt man nur öffentliche buzzes und ganz vollständig scheinen die suchergebnisse auch nicht zu sein, aber besser als nix)

quick links

wenn man die suche dann auch noch als quick link abspeichert, kann man sie wann man will mit einem klick triggern.

quick links, falls nicht bekannt, ist ein google labs feature. muss unter [settings – labs – quick links] aktiviert werden und sitzt dann in der linken spalte. suchen werden dann gespeichert, indem man auf ‘add quick link’ klickt und dann einen passenden namen vergibt

(das ist alles ein bissl mühsam und sicher nur ein temp. workaround, aber für zumindest zwei anwendungsfälle finde ich es recht nützlich: für gruppen, deren output man auf keinen fall verpassen will, und als filter für übersharer.)

☍ 15.03.2010 # googlebuzz howto

Beagle

pi doodle

(ht /@handmade2_0)

☍ 14.03.2010 # pi doodle

Blubberrohr

Bloggen mag zwar sooo 2005 sein, aber unter netztechnischen Gesichtspunkten immerhin ausfallsicherer, weil internetziger als so ein zentrales Blubberrohr wie Twitter. Die Gier Aufmerksamkeit zu bündeln und technisch zu zentralisieren führt, wie man sieht zu partieller Blindheit …

Feel the pain

(eine art update zu attention suckers, dessen … versuchen nicht das aufmerksamkeitsproblem zu lösen, sondern für sich zu entscheiden mir öfter als nicht als erste assoziation kommt; leider reicht oft eine handvoll erdnüsse aus, um ein verhalten zu triggern, das im einzelnen völlig harmlos ist, in der aggregierten summe aber zu einem ungesunden ökosystem führt)

☍ 14.03.2010 /via @siggibecker # thoughts blogging

The Object Supposed To Know

schöner artikel von m. lindner zu sozialen objekten im kontext marketing.

(wobei er den begriff social objects nicht im semiotischen sinne (und also mit engeström) sondern im social media sinne (und also mit gapingvoid) interpretiert; es geht also primär um die effektivität von objecten im sozialen raum)

☍ 13.03.2010 /via @lotman # socialobjects engestrom

Im Wald

What I think both this and the whole ad blocking discussion come down to is a question of how different sites look at and treat their audiences. If they feel they need to take a short-term view and “monetize” every interaction with them, or if they realize that there’s a long-term value in building up a strong and loyal relationship. It’s also quite similar to the constant debates over the music industry — where the music industry feels that it wants to get paid pennies every time you hear a song. That’s the short-term “we have to monetize every use” view, compared to the longer term view, which recognizes that free songs and building up a relationship between the fans and the musicians can lead to something much more lucrative that benefits everyone.

unglaublich konzise zusammenfassung der ganzen minifeed- und monetarisierungs-geschichte bei techdirt.

(das einzige, woran er ein bissl blauäugig vorbeischaut, ist die erzwungene wahl vor der die verlage stehen und bei der was sie auch machen aus ihrer sicht tatsächlich falsch ist; anders als self-publishers, die bei null beginnen und für die jeder neue (interessierte) leser ein irre wertvolles weil extremst unwahrscheinliches ereignis (ein neues pfänzchen) ist, beginnen verlage im web mit gesättigter aufmerksamkeit, weil sie zunächst ihre offwebmarke erben (sie sitzen also im wald). für sie ist die aufmerksamkeit aller etwas gegebenes, die von ihm oben beschriebene funktionslogik ist für sie deshalb sinnlos. die strukturelle dummheit besteht natürlich darin, dass sie diese zunächst gegebene aufmerksamkeit nicht als asset verstehen, sondern als etwas bezüglich seiner melkbarkeit zu verwaltendes.)

☍ 13.03.2010 /via @techdirt # media

Hotness:Medium

74th most popular search in the past hour.

(gibts vl. schon länger, seh ich aber das erste mal: bei hotten suchen, realtime baby, sagt das google auch dazu, macht gleich eine chart usw.)

☍ 12.03.2010 # google

On Fire Tonight

hackr on fire

cooltext

☍ 10.03.2010 # utils

GRP

google reader play

irgendwie nicht unnett: google reader play (ann)

☍ 10.03.2010 # googlereader

The Brizzly Guide

brizzly guide

The Brizzly Guide

(via, abt. naja)

☍ 10.03.2010 /via @venturebeat # brizzly twitter

Status Beyond Messages

hackr status

status.net offeriert seit heute die möglichkeit, sein eigenes solipsistisches twitter zu betreiben.

das obligatorische grossartige hackr [war http://hackr.status.net/]

☍ 09.03.2010 # microblogging hackr

The Feedhead

the feedtail

(anlässlich dieser basicthinking kürzt feed debatte (etwa, oder, oder) eine persönliche miniökonomie der feeds, wobei ich den ganzen komplex monetarisierung und die damit meistens verbundene moralisierung ausklammere, der ist auf mehreren ebenen unfruchtbar)

  • die y-achse indiziert mein interesse an einer quelle
  • die x-achse die anzahl an mit der jeweiligen interessantheit assoziierten quellen
  • die rote l-kurve zeigt meine verteilung an

es gibt also nur sehr sehr wenige quellen, an denen ich sehr sehr grosses interesse habe, es gibt hunderte quellen, an denen ich eigentlich doch schon interessiert bin, und es gibt millionen quellen, die sicher auch gelegentlich irgendwas irgendwie interessantes beinhalten.

(welche quelle für einen interessant ist oder nicht ist übrigens nicht nur naturgemäss für jeden verschieden, das hängt auch davon ab, welche anderen quellen man kennt und liest. je mehr andere quellen man liest, desto mehr verschiebt sich das attribut interessant ins kompatibel komplementierende)

nun ist es so, dass es natürlich toll wäre, alles auch nur irgendwie interessante zu lesen, nur geht sich das zeitlich nicht aus. man muss also für sich selbst infoökonomische verfahren entwickeln, was man wie in sich reinlässt und was nicht.

je nach disposition gibt es eine ganze reihe möglicher verfahren. man kann zb. einzelne quellen und/oder redaktionell vorselektierende portale und/oder algorithmisch vorselektierende memetracker bookmarken und täglich ansteuern und alles andere ignorieren (oder mit anderen praktiken kombinieren). oder man kann (wichtige nachrichten finden mich blabla) in div. sozialen empfehlungsströmen treiben und alles aufsaugen und alles andere ignorieren (oder mit anderen praktiken kombinieren). oder man kann – und das ist die mit abstand bequemste und effizienteste methode, um viele heterogene inputströme zu konsumieren – sich sein eigenes bündel an quellen via RSS zusammenstellen und diese in einem feedreader lesen (und das mit anderen praktiken kombinieren).

(welche praktiken für einen passend sind oder nicht ist übrigens wiederum nicht nur naturgemäss für jeden verschieden, es ist auch völlig unwertend. allerdings trifft man idealerweise seine entscheidung, nachdem man sich etwas mit allen möglichkeiten herumgespielt hat)

aber wie gesagt: wer viele quellen effizient lesen möchte, der kommt um einen feedreader nicht herum. das ist nix für alle, es erfordert zeit, aber es hat auch einige von anderen methoden nicht emulierbare vorteile. vor allem bei echtem interesse an einem thema. auch die besten portale, thematisch fokusiertesten memetracker und smartesten aggregatoren tendieren zum hochspülen des kleinsten gemeinsamen nenners, die echten goodies findet man nur im feedreader.

doch zurück zum diagramm:

jedes der oben erwähnten (und aller anderer) verfahren verursacht neben dem sich ergebenden informationsnutzen auch rezeptionskosten (zeit, anzahl an klicks, anzahl an medienbrüchen, usw.). der wert einer quelle unterm strich ergibt sich also nicht alleine aus der interessantheit, sondern auch aus dem damit verbundenen aufwand. (man könnte die rote kurve also auch als indifferenzkurve lesen: je interessanter, desto mehr aufwand nehm ich in kauf, je weniger (aber natürlich immer noch) interessant, desto weniger.)

in meinem setup gibt es zwei grenzwerte:

  • blauer punkt: quellen, die ich immer lese, egal ob fullfeed oder excerptfeed oder nofeed. rein theoretisch übrigens, in meinem feedreader hab ich glaub ich zwei excerptfeeds, alle anderen haben ohnehin fullfeeds.
  • grüner punkt: quellen, die ich nur lese, wenn es sie im fullfeed gibt.

anders als noch vor zwei, drei jahren ist es mir als kleine randbemerkung mittlerweile übrigens völlig wurscht, ob wer einen fullfeed hat oder nicht; twitter und friendfeed und alle memetracker haben meine klickbereitschaft doch deutlich verändert und im dortigen kontext stört mich auch das herumklicken nicht. aber im feedreader empfinde ich excerptfeeds als extrem störend, weil sie den leseflow doch stark unterbrechen, und also subscribe ich sie nur seltenst. nicht weil ich mich als klickvieh verraten fühle etc., sondern einfach weil es für mich bessere alternativen gibt.

als publisher muss man sich über eines jedenfalls im klaren sein: das umstellen von fullfeeds auf excerptfeeds bringt vl. einige klicks, birgt aber auch mitunter signifikante opportunitätskosten. man verliert nicht nur leser (alle, bei denen man auf deren eigenen indifferenzkurve zwischen dem grünen und blauen punkt liegt), man verliert gerade die, denen das wichtig ist, weil sie mehr als nur eine quelle lesen und ihren output dann sharen und faven und streuen usw, man verliert die katalysatoren und damit alle von diesen getriggerten indirekten klicks. do the math, wobei das natürlich von der verteilung der dispositionen der leserschaft abhängt.

(im falle basicthinking (oder auch heise etc.) ist das, glaub ich, eher egal, weil die vorwiegend, glaub ich wiederum – das müsste mal jemand statistisch auswerten -, vor allem leute ansprechen, die wenige andere quellen kennen, die wenige feeds lesen, und für die basicthinking also ohnehin sehr interessant ist, also im blauen bereich liegt.)

☍ 06.03.2010 /via @franztoo # infoeconomy

missing out

The startup doesn’t have access to your password, but it does access the contents of your email – that’s how it builds a service for you to use. Any browser extension has access to everything you do on the web, but I expect some people will feel a little nervous about installing a webmail related extension from a small company. I don’t think that concern is warranted enough to justify missing out on this awesome service.

But come on, this functionality is SO AWESOME

Marshall Kirkpatrick über rapportive, eine inject the stream von mit wem man gerade gmailt Extension.

(ich würds nicht empfehlen, aber auch wieder ein beispiel für die unfähigkeit von google sich sozialen konsumerwert auszudenken, mit webfinger und der social graph api betreiben sie selbst die notwendigen bauklötze abgesehen von den daten die sie in gmail, google contacts, reader, buzz, dem twitterstrom etc. ohnehin selbst haben)

☍ 05.03.2010 /via @readwriteweb # gmail socialgraph extensions

Linsen

lin sen

hmm.

☍ 02.03.2010 # googlebuzz hackr hmm

QR Code Clock

qr code clock

ha: eine QR Code Clock (via)

☍ 01.03.2010 # qrcode clock heh

hackr 0.4

update zu hackr 0.2 und more cowbell :

hab (während curling bei den olympischen spielen) hier mal wieder etwas ausgemistet und herumgeräumt.

screenshot hackr.de

Die Startseite – hackr.de – zeigt jetzt nur noch den letzten Eintrag aus live.hackr voll an, dann noch einige mehr in Kurzform. Dafür kommen dann auch noch Kommentare, ein Video und featured Tags. In der Sidebar gibts eine neue Kategorie namens side notes

(idee dabei ist, einerseits ein bissl mehr eine art dashboard zu bauen, ich finds noch nicht super, aber es ist ein start, andererseits zumindest einen kleinen unterschied zur startseite des blogs – live.hackr – zu haben, die waren die längste zeit mehr oder weniger identisch)

screenshot live.hackr

Die Sidebar von live.hackr hab ich komplett ausgemistet, vor allem ab Seite 2. Dafür sieht man jetzt in der Einzelartikelansicht tag-verwandte Artikel, ohne die Semiotik der Icons zuerst entschlüsseln und dann klicken zu müssen.

screenshot archive

Die Archiv- und Tags-Seiten (zb) sind auch etwas ausgemistet und insgesamt besser.

screenshot via

Ganz neu und eigentlich sehr super (und bisher auch nur sehr sporadisch vergeben) sind die via-Tags (zb natürlich bubblegeneration oder excitingcommerce). Dort gibts neben meinen Erwähnungen auch die letzten fünf Artikel und – wenn ich den Twitter-Namen kenne – Tweets der jeweiligen Quelle.

☍ 01.03.2010 # featurecreep hackr