live.hackr

die romantische komödie

hackr.li

hackr.li

hui, gar nicht schlecht: http://paper.li/hackr

(schnappt sich den verfollower-strom, holt sich die artikel / photos, videos der geposteten links, extrahiert themencluster und baut einen täglich aktualisierten single page aggregator)

☍ 03.04.2010 # twitter aggregator

The noPad Manifesto

Cory Doctorow mit einer recht schlüssigen Erzählung, warum man das iPad nicht kaufen sollte

Relying on incumbents to produce your revolutions is not a good strategy. They’re apt to take all the stuff that makes their products great and try to use technology to charge you extra for it, or prohibit it altogether.

So what does Marvel do to “enhance” its comics? They take away the right to give, sell or loan your comics. What an improvement. Way to take the joyous, marvellous sharing and bonding experience of comic reading and turn it into a passive, lonely undertaking that isolates, rather than unites.

But with the iPad, it seems like Apple’s model customer is that same stupid stereotype of a technophobic, timid, scatterbrained mother as appears in a billion renditions of “that’s too complicated for my mom” (listen to the pundits extol the virtues of the iPad and time how long it takes for them to explain that here, finally, is something that isn’t too complicated for their poor old mothers).

The way you improve your iPad isn’t to figure out how it works and making it better. The way you improve the iPad is to buy iApps.

If you want to live in the fair world where you get to keep (or give away) the stuff you buy, the iPad isn’t for you.

☍ 02.04.2010 /via @boingboing # ipad

the meaning is the message

Yet, most “social media” strategies have one or more of three goals: to “push product,” “build buzz,” or “engage consumers.” None of these lives up to the Internet’s promise of meaning. They’re just slightly cleverer ways to sell more of the same old junk.

Social media strategy fits inside a marketing (business, corporate) strategy, and is shaped by it. Social strategy fits outside business and corporate strategies, and shapes them. Social strategies are about rewriting the logic of the industrial era entirely, shifting gears in how we think, envisioning a broader, more powerful, more challenging use of social tools. They are about developing the capacity to understand an organization’s role in society, and how to play a more constructive one, wielding sociality as a source of advantage — by acting radically more meaningfully than rivals.

Umair Haque mit einer Art Nachtrag zu Relationship Inflation (thin/thick relationships usw.)


Tagger des Tages: Rainer Wasserfuhr

rainer’s bookmarks on del.icio.us

Anzahl Tags:

  • 6000+

Stra-Tag-ien:

  • Calendar Tags (timewarp): 0000 .. 9999
  • Via Tags: via:domain.tld
  • Social Tags: 4krzl
  • Action Tags: redo, toblogabout, tobuy, todo, tosee, totest, tothink, usw.
  • Qualitags: *, **, ***, ****, *****

Sons-Tag-es:

  • Personen tendenziell Camelcase

Siehe auch Ann Verbin, mauszfabrick, Frank Westphal und Heinz Wittenbrink

☍ 02.04.2010 # tagging

Retweetanz

80+ recent retweets

hmm, die twitter search zeigt jetzt über den chronologischen ergebnissen auch einige populäre fundstücke (offensichtlich auf basis eines retweet-thresholds) an. (einen parameter had_popular=true gibts auch)

☍ 02.04.2010 # twitter

Serendipity Overkill

eigenartiger machtkampf um die arme serendipity ausgefochten von jeff jarvis, der artikel aus 2006 und 2009 aufgreift und genau das macht, was der nyt-text aus 2009 antizipiert: die viel fruchtbarere quelle für serendipity in den twitter und facebook streams zu verorten und eben nicht bei den zeitungen, die ihn wiederum bei sich selbst aufgehoben sehen bzw. sahen. alle zusammen aber verdünnen den begriff serendipity bis zur wertlosigkeit (bzw. verwechseln ihn mit zufall, eklektizismus, geschmack oder abweichung)

(die traurige trope hier ist die erzwungene wahl; es kann nicht sein, dass verschiedene formen nebeneinander existieren und ihre jeweils eigenen stärken und schwächen und möglichkeitsräume haben, es kann nur einen sieger geben, auf dessen seite man sich schlägt und der im übrigen alles besser kann)

☍ 02.04.2010 /via @buzzmachine # serendipity

Charlie Bit My Finger

Some video still has to be complex to be valuable, but the logic of the old media ecoystem, where video had to be complex simply to be video, is broken. Expensive bits of video made in complex ways now compete with cheap bits made in simple ways. “Charlie Bit My Finger” was made by amateurs, in one take, with a lousy camera. … . A world where that is the kind of thing that just happens from time to time is a world where complexity is neither an absolute requirement nor an automatic advantage.

The Collapse of Complex Business Models

☍ 02.04.2010 /via @shirky # video complexity

Das Goldfisch Web

Why would that post surface? What about Unvarnished’s so-called democratic self-regulation? There isn’t any, really. The “community” has no better information about the veracity of a reviewer than my goldfish does, and asking them to vote a reviewer up or down is about as meaningful as asking my goldfish to choose the bicycle he likes the best.

Asymmetrical information – and a massive oversupply of bads – inevitably breed massive adverse selection. Unvarnished is a breeding ground for adverse selection in feedback itself. The least accurate, most overly negative feedback will rise to the top, making hiring decisions even less efficient than they are today.

bubblegen über die personenreviewseite unvarnished.

(sehe nicht genau warum er sein ‘I’m out’ gerade an dem festmacht, aber mit dem epistemologischen grundproblematisieren der sozialen verstärkungslogik von solchen gschichten ist er natürlich spot on)

☍ 31.03.2010 /via @bubblegeneration # bubblegen

a rich source of instant information

twitter homepage

(btw, die neue homepage von twitter sieht man, wenn man ausgeloggt ist und die sprache auf english stellt)

((huh?-technisch besser als die alte))

☍ 30.03.2010 # twitter

Toptweets

following: everyone

@toptweets following: everyone

(via tc)

☍ 30.03.2010 # twitter

Kurzschuss

kleine anmerkung zu den angedachten nächsten facebook privacy settings

der großteil der kritik (siehe, oder, oder) zielt, natürlich nicht zu unrecht, auf das vertrauen ab.

ich glaub aber, dass der jeweilige vertrauensverlust in sie als unternehmen nicht ihr grösstes problem werden wird. sowohl facebook als auch google wissen, dass sie ohne dem grundvertrauen in sie auch schneller wieder weg sein können, als sie gekommen sind. die google buzz geschichte war sicher ein griff auf die herdplatte, aber nix, was das genuine vertrauen in google erschüttert; facebook dehnt auch gerne den bogen, aber sie sagen zumindest immer, was sie tun, und ggf. rudern sie auch zurück; jedenfalls sollte sich niemand mehr weder über facebook noch über google bzgl. ihrer datenminenden und -verwertenwollenden hamsterhaftigkeit grundsätzlich wundern.

ihr grösseres problem könnte die zunehmende komplexität werden, die sie in sich selbst durch die verwässerung der grenze zwischen öffentlich und privat einbauen, und die damit verbundenen unsicherheiten. einerseits ist es ein riesiger aufwand für das tool, verschiedene stufen der privatheit und öffentlichkeit gleichzeitig und/oder abgestuft zu ermöglichen (siehe buzz, umständlicher gehts nimmer). andererseits sind vermischte grenzen auch für die user anstrengend, weil man sich als kommunizierender über nichts mehr sicher sein kann (siehe facebook, was von mir taucht em ende plötzlich wo auf, ohne dass ich einen schimmer davon hab).

(mehr oder weniger alle gut funktionierenden kommunikationsformen im web sind entweder dediziert privat (email, im, icq, skype, das alte facebook, etc.) oder dediziert public (youtube, last.fm, flickr, blogs, twitter, usw.). für den benutzer gibt es keinen mentalen overhead, er weiss, was er zu erwarten hat, sowohl vom dienst als auch von den beziehungen.)

google und facebook kommen von den entgegengesetzten enden (google ist der könig des öffentlichen, facebook der des privaten), beide sind damit aber nicht zufrieden und haben begehrlichkeiten auf das reich des anderen (google will den social graph interpenetrieren, facebook will den vorhandenen social graph veröffentlichen), beide sind auf jeweils unterschiedliche art bereit, ihre stärken dafür zu opfern. beide bauen komplexitäten ein, die das eigene angebot mittelfristig unattraktiver machen.

(ich befürchte facebook hat im bereich öffentlich-sozialer rundfunk den besseren plan (im sinne von ist sich der konsequenzen besser bewusst und nimmt sie bewusster in kauf) und google hat diesbezüglich leider überhaupt keinen plan. leider, weil ein offenes web zumindest auf absehbare zeit wohl google braucht, um unter den neuen bedingungen (echtzeit, mobil, lokal, transsozial, etc.) zu sich zu finden)

((mir ist es ein echtes rätsel, warum google die gier hat, auch das soziale an sich koppeln zu wollen, und sich nicht darauf beschränkt, das vorhandene soziale zu fördern, zu sichten, zu vernetzen und zu organisieren. wenn man so will ist facebook die molare kraft, die zwar böse ist, aber bzgl. der eigenen funktionslogik alles richtig macht, und google ist auf dem besten weg, das eigene molekulare mojo zu verspielen und eine art molares mini-me von facebook zu werden))

☍ 30.03.2010 # google facebook instantanalysis

Everybody has to earn a living

We must do away with the absolutely specious notion that everybody has to earn a living. It is a fact today that one in ten thousand of us can make a technological breakthrough capable of supporting all the rest. The youth of today are absolutely right in recognizing this nonsense of earning a living. We keep inventing jobs because of this false idea that everybody has to be employed at some kind of drudgery because, according to Malthusian-Darwinian theory, he must justify his right to exist. So we have inspectors of inspectors and people making instruments for inspectors to inspect inspectors

^ buckminster fuller heute vor 30 jahren im new york magazine

☍ 30.03.2010 # fuller fyi

Mirrorworlds

And while the gap between the map and the territory will remain, as Baudrillard might say, the map begins to become a kind of territory of its own.

echovar

☍ 28.03.2010 /via @echovar # maps territory

Kurzschluss

(bin in letzter zeit über einige ‘social media müdigkeits, – erschöpfungs, – auf sich selbst bezogene wie viel ist es wirklich wert, etc.’ posts gestolpert worden, zumindest eines ist dabei interessant: es gibt ganz offensichtlich nicht wenige, bei denen es zu einem kurzschluss zwischen der emischen und der etischen wahrnehmung kommt. die leute subordinieren sich gwm. unter das social media blabla und bewerten ihre aktivitäten nicht mehr selbstbestimmt – nach dem spassfaktor, nach eigenen motiven warum sie twittern oder flickern, nach den sich für einen selbst und in der streukraft der peergroup ergebenden möglichkeitsräumen, etc. – sondern nehmen sich selbst als social media objects wahr und bewerten sich selbst mit den damit assoziierten metriken; für eine kulturelle ausdifferenzierung ist das natürlich eher ungünstig)

(abt. gleichzeitigkeit der ungleichzeitigkeiten)

☍ 27.03.2010 # web

Relationship Inflation

Umair Haque wechselt mal kurz sein Leitthema und analysiert die Ökonomie der sozial medial vermittelten Beziehungen, u.a.:

What are the wages of relationship inflation? Three cancers eating away at the vitality of today’s web. First, attention isn’t allocated efficiently; people discover less what they value than what everyone else likes, right this second. Second, people invest in low-quality content. Farmville ain’t exactly Casablanca. Third, and most damaging, is the ongoing weakening of the Internet as a force for good.

Let’s summarize. On the demand side, relationship inflation creates beauty contest effects, where, just as every judge votes for the contestant they think the others will like the best, people transmit what they think others want. On the supply side, relationship inflation creates popularity contest effects, where people (and artists) strive for immediate, visceral attention-grabs — instead of making awesome stuff.

(einige gute achsen, aber teilweise ist die symptombeschreibung treffender als die analyse.)

☍ 24.03.2010 /via @bubblegeneration # socialnetworks

signing up

signing up

heute vor drei jahren: 11746761

☍ 23.03.2010 # hackr twitter birthday

Home Sheep Home

home sheep home

supernett: home sheep home

(siehe auch Unter Schafen)

☍ 23.03.2010 # games awesome

Click und Clicker

lifehacker stats

ich will ja echt nicht auf dem thema herumreiten, egal, jedenfalls hat ja auch gawker vor kurzem auf minifeeds umgestellt, und die stats sind doch interessant: ihre besucherzahlen haben sich laut sitemeter – wenn man die woche vor der umstellung und die woche nach der umstellung betrachtet – um 8,5% bzw. ~700k verringert.

ich würde jetzt den abfall nicht unbedingt mit dem excrptfeed in einen zusammenhang bringen, dafür kann es verschiedene gründe geben. aber eines sieht man mehr als deutlich: ein kurzer feed konvertiert ganz sicher nicht massenweise feedleser in webseitenklicker – bei gawker war das aber das erklärte ziel. lifehacker ist mit mehr als 333.000 abonnenten im google reader (zum vergleich: techcrunch hat im google reader 69.000, boingboing 99.000) eines der blogs mit den allermeisten abonnenten (und die google reader counts sind weitaus aussagekräftiger als etwa die feedburner counts, weil bei zweiteren gott weiss was reingemischt wird). aber es gibt ja nicht einmal ein auch nur irgendwie wahrnehmbares sprüngchen oder einen wie auch immer messbaren ausschlag.

☍ 22.03.2010 # infoeconomy gawker stats

just setting up my twttr 4

just setting up my twttr

Huch, vor vier Jahren wurde der erste Tweet abgesetzt.

(siehe just setting up my twttr und 2 jahre twitter und immr)

☍ 21.03.2010 # twitter birthday

hackr.search: uff sharp update

screenshot hackr.search box
siehe sidebar

kleines update bei der hackr.search (einer google cse basierten suchmaschine, die in den tollsten deutschsprachigen webtechblogs sucht):

ich habe alle vorwiegend englischsprachigen blogs aus deutschland und österreich in die momb.search gesteckt (diese ist überhaupt auch ans herz gelegt, die ist nicht schlecht.)

neu dabei sind viele blogs und einige tech-bezogene nachrichtenportale (futurezone, heise, zeit digital, …) und es gibt jetzt labels (fathead, longtail, analysis, hackr), mit denen man den skopus einschränken kann.

in folgenden quellen wird derzeit in der hackr.search gesucht:

8<

hinweise auf coole blogs die fehlen sind herzlich willkommen, bitte aber keine blogs, die sich primär um gadgets, apple, webdesign oder medienkritik drehen; eher blogs in die richtung web, webtech und webtechstartups.

update: ich organisiere und aktualisiere die liste nun hier: hackr.search: Liste durchsuchter Blogs

☍ 20.03.2010 # hackr search googlecse blogs