live.hackr

die romantische komödie

Mobile Morality?

Mobile Morality? GOOG Loot.
Olé, gloomy Litigator! Boom!
Loom, imitator! Lo, Be Googly.
Obligatory: oil Moto golem.
A gloomy imbroglio, Tootle.
Go to moral limbo, etiology.
Lo, google Immortality. Boo!
A motlier gigolo lobotomy.
Room to obligate gloomily.
Google moor loot, imitably.

^ Anagramme von ‘Google Motorola Mobility’

☍ 15.08.2011 /via @boingboing # google motorola anagrams

Tratschtanten Redux

Hab mir mal wieder (siehe) angeschaut, welche meiner verehrten followings (friends?, followingers?, also die jedenfalls, denen ich folge) am kommunikativsten sind; der Output ist erschütternd – alleine die 10 vertraschtesten followings haben mehr als 278.000 Tweets – grob geschätzt das Gesamtwerk von Dostojewski – abgesetzt.

  1. textundblog (43272 statuses)
  2. paulinepauline (40044 statuses)
  3. nico (32565 statuses)
  4. mspro (25498 statuses)
  5. cbgreenwood (24110 statuses)
  6. Jay16K (23645 statuses)
  7. kosmar (23195 statuses)
  8. dominik (22884 statuses)
  9. t_al (22841 statuses)
  10. zeigor (20410 statuses)
☍ 12.08.2011 # twitter

The subjot supposed to know

subjot

Subjot – die konsequenteste Granularisierung vom Microstreaming, seit es Twitter gibt (oder so). Die Idee ist super: Man kann seinen Output in beliebig definierbare Subjects kanalisieren und als geneigter Leser beliebige Subjects anderer abonnieren.

Ganz nett auch: Natürlich gibt es Themenseiten für einzelne Subjects (etwa), aber man kann die Subjects auch kombinieren (etwa).

(wird es gross werden? eher nicht, dafür sind die opportunitätskosten zu hoch, seinen senf kann man wesentlich effektiver auf twitter abgeben usw. was mittelfristig sicher auch ein problem würde, ist das management der subjects. es gibt aber durchaus szenarien für gangs und kleinere horden, wo es seinen platz finden könnte)

update: ist nicht mehr, war aber nett

☍ 12.08.2011 # subjot microblogging infoeconomy

Robot Flaneur

robot flaneur

Sehr super: der Robot Flaneur (z.b. für mexico city).

☍ 04.08.2011 # robots maps mexico

Archäologie des Kreises

weitere minianmerkung zu google+, genauer gesagt ein drittes (siehe im namen des kreises und der kreis der gesellschaft) bauchgefühl:

h) man spürt an allen ecken, dass eines fehlt, nämlich eine reifungsphase, während derer sich der dienst ausdifferenziert (funktionen durch die benutzer abgeklopft, besetzt und reinterpretiert werden, entwicklung einer grundkultur mit geteilten werten was gutes verhalten ist, vor allem natürlich etablierung des sozialen objektes). effekt ist ein viel zu schnell aufgeblasenes gebilde, das auf kulturell viel zu dünnen beinchen steht.

i) unter anderem kommt es deshalb viel zu früh zu einer goldgräberstimmung (verteilung der pfründe) und zu autoreferentiellen praktiken der popularitätssteigerung. am besten sieht man das an der art der tools, die sich rund um google+ entwickelt haben:

follower charts und directories (socialstatistics, plusalyzer, gpluscharts, circlecount, group.as, findpeopleonplus, recommendedusers)

get more followers und andere follower management tools (plusmeads, googleminus)

profileurl shortener, teilweise mit analytics (plusya, iplus.im, gplusid, goplus, plus.ly, topl.us, gplus.to, usw.)

crossposting tools (googleplustotwitter, gplussync, tweetmyplus, syyn.cc, plusto)

add me widgets (widgetsplus, google+ wordpress widget)

- nette/experimentelle/verspielte tools, wie es sie in der anfangszeit von den meisten anderen später dann populären plattformen gab, sucht man vergeblich (es sei dazugesagt, dass das teilweise am fehlen der API liegen kann; kennt man die ID kann man anscheinend ohne API am leichtesten die anzahl der followers scrapen).

j) gleichzeitig haben sie es geschafft, mit google+ nach google wave die zweite wirklich postmoderne webanwendung zu entwickeln. aber während google wave die logik des postmodernismus auf der technologischen ebene verankerte (siehe dazu wave runner), so bringt google+ die logik des postmodernismus quasi an die oberfläche des sozialen selbst (das verhalten basiert nicht auf einer auflösung eines modernistisch/traumatischen kerns, sondern ist ein selbstzitat von einem anderen dienst – twitter, facebook, tumblr, heise kommentarthread – und die aggregierte summe ein patchwork ohne dahinter usw.)

☍ 03.08.2011 # googleplus postmodernism

Curator

curator

in der jüngeren vergangenheit gab’s ja eine ganze reihe von aggregatoren aus deutschland (buzzly, newshype, newstweetr, topicsphere, trendiction, virato, usw.) – tatsächlich hängen geblieben bin ich beim curator, einem abfallprodukt von buzzrank. (anders als rivva setzt der curator – der name deutet es an – soweit ich sehe auf ein kuratiertes bündel von kuratierern, ist also algorithmisch eher anspruchslos, aber das extrahierte ergebnis ist, ich sag’s nicht gerne, derzeit stimmiger als das von rivva, das seit dem relaunch mit dem dilemma zu kämpfen hat, dass sich eine verlinkende blogosphäre als signal mehr oder weniger verabschiedet hat, der evolutionäre algorithmus auf twitter und likes ausgedehnt aber eine andere verstärkungslogik getriggert hat)

☍ 20.07.2011 # aggregator

List Love List Archive

die Listen im Überblick:

☍ 20.07.2011 # lists

Kommunikation ist kein Geschäftsmodell

Wir haben es mit der Situation zu tun, in der eine jede Kuh eine andere melkt und ein jede Kuh dabei übersieht, dass sie dies nur kann, wenn sie von einer anderen gemelkt wird. Und jedes Mal, wenn eine Kuh eben dies heraus findet, wie gegenwärtig die Verlage und in Zukunft Google selbst, schreit sie auf und beharrt auf ihr Vorrecht, das empirisch, also in der gesellschaftlichen Realität des Vollzugs von Kommunikation, gar nicht gegeben ist.

Kusanowsky mit einer Art Ökonomie des Geschwätzes

☍ 19.07.2011 /via @differentia # web lsr

ReQuoting pt. 69 (The Interview Edition)

When I come back, I want you to explain to me something complicated that I don’t already know.

Sergey Brin via Kottke

☍ 19.07.2011 /via @kottke # google

Fashion

And yet… as always happens with intellectual property, it’s after such benefits accrue that the leaders in the market seek to put in place stricter intellectual property laws. They always claim it’s to “protect” intellectual property, but the reality is that it’s to restrict competition, slow down innovation and allow the top designers greater monopoly rents on their offerings, such that they don’t have to compete as much, nor innovate as much. It’s pure rent seeking.

Mike Masnick über die mögliche Wiedereinführung von Copyright in die Modeindustrie.

☍ 17.07.2011 /via @techdirt # fashion copyright

Google News Badges

news badges

funny: Google News Badges (ann)

☍ 17.07.2011 # googlenews badges

Singing the Praises of Open

The Power of Open – eine Art Anthologie von offenen Erfolgsgeschichten.

☍ 15.07.2011 # creativecommons openweb

I'm surrounded by stupid sheep

The RIAA and MPAA, and the politicians they own, treat Culture, which is anti-rivalrous, as though it’s rivalrous. They are doing for Culture what Wall Street did for the economy. If you want to help make this better, treat Culture like what it is: an anti-rivalrous good that increases in value the more it is used.

Techdirt über rivalrous, non-rivalrous und anti-rivalrous goods.

☍ 15.07.2011 /via @techdirt # culture

RoboHash

hackr robohashed

With hundreds of millions of variations, Robohash is the among the leading robot-based hashing tools on the web.

RoboHash

☍ 15.07.2011 # generator robots

5 Jahre Twitter

Es gibt 1548 Suchergebnisse für twitter

(suche nach twitter)

hui, heimlich still und leise wurde Twitter (das öffentliche, das private schon vor ein paar wochen) 5 Jahre alt, happy birthday, siehe meinen allerersten Eintrag dazu.

(via RTL II)

☍ 14.07.2011 # twitter birthday

ReQuoting pt. 68 (The You Must Own It Edition)

It’s interesting that so much online publishing is moving into a small handful of massive, closed, proprietary networks after being so distributed and diverse during the big boom of blogs and RSS almost a decade ago.

marco arment via langreiter

☍ 13.07.2011 /via @langreiter # web identity

Choose your Species

Oddly, there seems to be a direct correlation between the quest for sugar and spices to give flavor to our food and the quest to squeeze the flavorful bits and patterns out of the big data emitted by crowds of internet users. But instead of real spices, we have synthetic spices. It’s like the relationship between laughter and the laugh track added to television comedy. The algorithms that have been constituted as our selves try out all the possible permutations in advance and deliver a small selection set for us to consume. The jokes are provably funny, the laughter pre-laughed and all that’s left for us to do is click “ok.”

echovar über romantischen konsumismus, canned laughter, die frankensteinisierung des webs usw.

bonuslink: dave winer gähnt noch immer über google+

☍ 12.07.2011 /via @echovar # web googleplus

TC, LH

techcrunch

^ irgendwie find ich das redesign von techcrunch gar nicht so schlecht.

(und lifehacker / gawker hat sich von der hashbangkatastrophe (siehe postals law) anscheinend auch wieder stillschweigend verabschiedet und find ich jetzt auch nicht so schlecht:

lifehacker )

☍ 12.07.2011 /via @techcrunch # techcrunch lifehacker design

Vineyard Spam Salad

spam skillet casserole
spam vegetable strudel
spam confetti pasta
spicy spam kabobs
vineyard spam salad

^ heh, Gmail zeigt mir im Spam-Folder Ads zu Spam Rezepten.

☍ 11.07.2011 # spam ads recipes

Der Kreis der Gesellschaft

weitere minianmerkung zu google+, genauer gesagt ein zweites (siehe) bauchgefühl:

d) das soziale design der kreise ist zwar patschert, hat aber den funken einer nicht uninteressanten phantastischen qualität (im sinne von todorov/polanski als riss in der realität / unsicherheit, ob man selbst oder die welt verrückt ist, man denke an repulsion, rosemary’s baby, usw.). was man sieht ist zwar für einen selbst selbstevident, korrespondiert aber mit keiner intersubjektiv teilbaren realität.

e) die facebooksche symmetrie der beziehungen ist sinnvoller, als ich vermutet hätte; ein kreis ‘freunde’ funktioniert nur dann, wenn mir die inkludierten zumindest auch folgen und idealerweise die zuordnung teilen. gerade bei den kreisarten, bei denen google gegenüber facebook punkten will, ist die reziprozität fast notwendig (und die nichtverifizierbarkeit von solchen i/o-circles fast ein dealbreaker).

f) für funktionale kreise hingegen ist die asymmetrie ein vorteil, allerdings muss man selbst die kreise mindestens in input-circles und output-circles trennen und also doppelt gemoppelt organisieren; was dann aber noch immer fehlt, wäre die möglichkeit beliebige o-c’s von anderen mit beliebigen eigenen i-c’s zu pipen.

g) überhaupt natürlich filter, und was ich mir hier wünschen würde (und was die sache wirklich gut machen würde) wäre die möglichkeit, sich selbst nach einem regelwerk die eigenen filter ‘programmieren’ zu können. das braucht nicht mehr als ein editor zu sein, mit dem man zu erfüllende kriterien UND verknüpfen und daran eine aktion binden kann. (aber absolut notwendig jedenfalls ist die möglichkeit bestimmte circles aus dem hauptstrom zu verbannen.) hier könnte sich google wirklich mal ausgeeken ohne es für die dummies zu komplizieren, wenn es allgemeintaugliche presets gibt.

☍ 10.07.2011 # googleplus filter