yahoo geo

irgendwie kann einem yahoo leid tun, sie machen und machen und machen eigentlich gar nicht schlecht (eben unser stand zu geo (wo interessanterweise fire eagle nicht erwähnt wurde), aber davor microblogging (meme), ‘platform’ / social graph (yahoo open strategy), echtzeit (twitter), semweb (search monkey), etctrara) und alles fast schon vorbildlich open und standards-basiert, aber niemanden kümmerts so wirklich und jeder furz von google, facebook oder twitter bekommt 100x mehr aufmerksamkeit.

Abschied vom Besten – schöne Kritik der gängigen Konzeption von Empfehlungssystemen von Kathrin Passig.

(abt. früher war alles besser)

godin banner

enzyklopädische auflistung diverser lektionen von seth godin

hackr.de im slideshow mode

mehr als inspiriert durch diese präsentation und durch rivva gibt’s auch hackr.de als HTML5 slideshow

(sollte mit moderneren browsern funktionieren; längere artikel werden kurzerhand abgeschnitten, ggf. auf den titel klicken)

delicious

grmpf aber auf irgendeine art auch lustig: hab in delicious versehentlich eine installierte ‘gibt’s die links auf der seite noch’-extension getriggert, und die hat dann die links auf der seite brav abgeklopft und dabei aber auch jede mögliche einstellungsveränderung vorgenommen.

#nts

seufz, jetzt hab ich die ganzen like g’schichten grösstenteils wieder rausgeschmissen.

geblieben ist:

like it

… ^ ein dezentes transmission icon am ende des artikels, das nach klick bei live.hackr die möglichkeit zum buzzen, twittern oder deliciousen vorpopuliert offeriert; in den sections shared, news und chronicle öffnet sich dann auch noch zusätzlich das kommentarfeld von disqus. ein klick auf delicious bei shared, news oder chronicle bookmarkt praktischerweise direkt den verlinkten artikel.

das social plugin von facebook bei den /via seiten; dort haben sie in ihrer aggregierten glory einen gewissen mehrwert.

der @anywhere client für twitter mit der grossartigen hackr.de-twitterappangabe in der sektion chat

gegangen wurde:

twitter @anywhere auf den einzelnen seiten (siehe); as-was war es fast sinnlos, zudem konnte ich das script von twitter nicht dynamisch einbinden, es wurde also bei jedem request geladen.

alle anderen einbettungen von den facebookschen like- und recommendations-plugins (siehe). die sind zwar nicht gänzlich ohne charme, allerdings ein klassisches beispiel für die erdnussökonomie.

eine völlig hirnrissige (und ich glaube nicht erwähnte) bit.ly-orgie.

sorry for the confusion.

twitter employees connections

ha, Visualisierung (pdf) der Connections der ersten 140 Twitter Employees (via)

google mai doodle

eigentlich spannend… wir befinden uns derzeit vl. gerade im übergang von social objects zu object socials.

there is always an object

juri engeström

die theorie der social objects – in a nutshell – besagt, dass es zwischen subjekten keine ‘natürlichen’ beziehungen gibt, sondern dass eine beziehung immer via eines objekts vermittelt wird. es gibt keinen (meister-) social graph, sondern fluktuierende ensembles an partial-graphen, die sich durch den austausch von objekten ausdifferenzieren.

facebook stellt diese logik aber auf den kopf. um engeström zu paraphrasieren:

there is always a subject

die objekte sind nicht länger nur die mittel, um subjekte miteinander zu verbinden, das ganze system wird objekt-zentrisch. auch im entstehenden open graph (der objekte) gibt es zwischen den objekten keine ‘natürlichen’ beziehungen (wie es zb. noch die semantic web crowd via ontologien, rdf, microformats, etc. glauben konnte), sondern die beziehungen zwischen objekten werden immer via eines subjekts vermittelt. anders als beim social graph wird aus den zunächst fluktuierenden ensembles an partial-graphen aber wohl tatsächlich sowas wie ein (meister-) object graph. die subjekte selbst werden jedenfalls nur zum mittel, das objekte verbindet.

(dabei ganz witzig: die ‘asoziale’ grundannahme der social objects führt zu einem sozialen system; die ‘soziale’ grundannahme der object socials führt zu einem postsozialen system)

@anywhere bei hackr

sodale, jetzt hab ich hier (bei live.hackr) auch noch das @anywhere-Dingens von Twitter rudimentär integriert.

Funktionsweise:

- das Twitterfeld ist mit dem Titel und dem Link zum jeweiligen Artikel vorpopuliert, man kann natürlich reinschreiben, was man will. (das   beim letzten Leerzeichen im Titel wird leider automagisch eingefügt, sieht man dann aber nicht im Tweet)

- wenn man auf ‘Tweet’ klickt, geht der von Twitter bekannte Authorisierungs-Dialog auf, da muss man hackr.de zulassen.

- ditto bei dem ‘Connect With Twitter’ Button.

- ist man bei Twitter eingeloggt und hat man hackr.de authorisiert, kann man direkt von hackr aus twittern. Damit der ‘Tweet’-Button aktiv wird, muss man zumindest einmal in den Tweet klicken.

- dann sieht man auch einen ‘bei hackr.de abmelden’ button. der tut, was er verspricht, allerdings derzeit noch ohne rückmeldung.

update

sodale, ich hab es wieder rausgenommen. dass es als reines ‘zwitscher von hier aus’ keinen irre grossen mehrwert liefert, wär zwar egal, das problem dabei ist aber, dass ich es nicht (ohne grösseren aufwand) so einbinden kann, dass das script von twitter erst on demand geladen wird (wie bei facebook).

wer es ausprobieren möchte: im bereich chat bleibt es aktiv.

“What your fiercest rival does badly, do incredibly well.”

Umair Haques Goldene Regel

(seine einleitung “The single most common competitive mistake investors, CEOs, and entrepreneurs alike make is this: striving to do slightly better what their fiercest rival already does incredibly well.” könnte man im facebook-zeitalter umschreiben in “The single most common competitive mistake investors, CEOs, and entrepreneurs alike make is this: striving to do slightly worse what Facebook already does incredibly well.”)

google reader tipp von gos : während eines gr-besuchs in die adresszeile

javascript:antisocial(‘true’)

eingeben und absegnen und damit die sozialen features deaktivieren.

(abt. tested und super)

seth godin activities

miniupdate bei den via-links: auch hier hab ich mal die facebook-activities für das jeweilige verviate blog – etwa /via @sethgodin – in die sidebar gepappt.

20024

(abt. the quantified self)

blank wave, discussion, ...

tasktracking

hmm, also diese neuen wave templates sind wohl auch nicht gerade das, was die hearts und minds erobern wird.

There is a natural arc by which each invention moves from the generative openness in a new-born to the refined generativity of a well defined idea. Some folks mistakenly believe that the modern regime of manufacturing and consumerism inevitably closes off all cool inventions to the first kind of generativity, but this maturity has always happened, long before the industrial age.

Each new unformed, hackable, potential invention is quickly refined by use, and this use makes a technology more specific, more conditional, more open to use by know-nothings. Therefore each technology eventually becomes less malleable, less powerful in undefined ways but more powerful in defined ways. It moves from the margins to the center.

kevin kelly mit einem parallaktischen beitrag zur iPad-diskussion.

enhalten hier

And boy did the Twitter guys get it. Last week they came up with a new term that is so freakishly stupid and self-destructive, it’s a form of corporate insanity of the scale I’ve never seen in my long career. The term is OAuthcalypse. It’s the day in June when all the Twitter apps break. All of them. None will make it through this transition without being reconceived.

dave winer

countdown

der unsichtbare dritte
photo credit: wikimedia

Facebook ist, das wissen wir alle, das Böse unter der Sonne.

Frage: na und‽

Der Touch of Evil von Facebook liegt, kommt mir vor, nicht in einer radikalen Bösheit – was machen die Leute? sie tauschen sich aus, sharen, spielen Farmville -, sondern in der Fähigkeit, alle anderen von dieser Bösheit besessen (im sinne von um diese bösheit herumzuobsessieren) zu machen.

Das Problem mit Facebook ist also nicht Facebook, sondern die Dummheit des Restwebs im Zumsichselbstfinden unter den Bedingungen von Facebook. Facebook hat einerseits die Messlatte für die meisten Beobachter (Blogger, Gründer, VCs) so verschoben, dass nichts anderes mehr sichtbar ist (ein dienst mit 50.000 usern, roflmao, facebook hat 10.000 mal soviel). Und andererseits treibt es das ‘offene’ Web in diesen vor kurzem beschriebenen antisynthetischen Reaktionsstrudel. Offen bedeutet immer seltener intensivierend/molekular und immer öfter verdoppelnd/molar aber halt offen.

wer jetzt nicht mitzieht, der ist voll daneben

marcus alexander

nur mal leise dahingedacht … ich frage mich gerade, ob facebook mit der vorgestellten open graph / graph api / social plugins kombi (eine genauere beschreibung davon gibt’s hier oder hier) nicht gerade einen steilpass für twitter hingelegt hat.

twitter könnte nämlich ohne probleme das gesamte prinzip übernehmen und aber gleichzeitig das für die publisher, die user und alle anderen zusammen wesentlich attraktivere angebot schnüren.

facebook was macht facebook?

- nun, es gibt einige widgets, allen voran der like-button, den man auf seine eigene seite pappen kann. man macht das, weil man sich zwei dinge verspricht: mehr attraktivität für die besucher, weil sie ggf. schon die spuren ihrer freunde finden können; und für sich selbst, weil die besucher idealerweise liken und also die seite unter den freunden streuen und also neue besucher bringen (omg, 500 mio facebooker liken unser zeug).

- und es gibt einen sich zunehmend verdichtenden und schlauer werdenden supergraph, der den in facebook vorhandenen social graph mit dem ‘open graph’ via iliketrischer impulse verwebt; mit der graph api lässt sich das dann auch befragen.

twitter was könnte twitter machen?

der open graph ist ja nichts anderes als die summe aller webseiten, die sich selbst dem protokoll entsprechend semantisch auszeichnen. aber das protokoll ist offen und auf diese daten haben alle zugriff, auch twitter (oder google).

und einen eigenen – mehr als ausreichend grossen – social graph hat twitter auch, mit dem nicht unwesentlichen unterschied, dass er (private accounts ausgenommen) öffentlich ist.

open graph

was twitter also fehlt sind die widgets, eine api und die möglichkeit tweets mit open graph objekten zu verknüpfen.

- aber mit den kommenden annotations hat twitter schon bald die möglichkeit, die tweets mit den open graph daten zu annotieren. jeder tweet zu einem og-objekt könnte also mit den jeweiligen metadaten ausgezeichnet werden.

- und die api ist zwar kein projekt fürs wochenende, aber kein unlösbares problem. und wenn sie die api haben sind die widgets ein klacks.

twitter könnte also dem restweb das gleiche angebot wie facebook machen (pappe unseren like button und widgets drauf, gerne auch neben denen von facebook), nur wäre es für die webseitenbetreiber eigentlich noch viel besser, weil diese widgets nicht den eiertanz rund um die privacy-einstellungen von facebook machen müssten.

anders als facebook könnte twitter die widgets nicht nur personalisieren (die und der deiner freunde haben auch darüber getwittert, das und das könnte dich auf basis des verhaltens deiner verfolgten interessieren) sondern der betreiber könnte die aktivitäten eben auch publizieren und vollwertig in sein angebot integrieren, weil die tweets eben (grösstenteils) public sind.

man könnte das jetzt noch lange weiterspinnen, aber unterm strich: a gmahte wiesn ist das für facebook nicht. das konzept und die umsetzung ist zwar genial und facebook wird damit sich und das web nachhaltig transformieren, aber der relative wettbewerbsvorteil von facebook im bereich social könnte auch abnehmen. twitter könnte damit das fehlende stückchen gefunden haben, das tweets semantisch mit der welt verankert, und auch das offene web könnte damit den notwendigen tritt in den allerwertesten bekommen haben und mit einer eigenen reinterpretation aufwarten.

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