live.hackr

die romantische komödie

Hermetisch hermeneutisch bloggen

Hermetisch hermeneutisch bloggen – i.e. ab einem gewissen Zeitpunkt immer weniger Einflüsse von aussen ins Blog lassen und zuerst zunehmend und irgendwann nur noch den exisitierenden eigenen Vortext erklären (in loops, in dialektischen spiralen, in antidialektischen regressions below the mean, etc.)

☍ 21.03.2013 # blogging

Programmieren mit Zizek Revisited

aus der abt. heute vor 10 jahren in irgendeinem txt-file:

Programmieren mit Zizek

☍ 21.03.2013 # programming zizek lacan

Bruce Sterling SXSW2013

bruce sterling mal wieder in hochform bei der sxsw on soundcloud

☍ 21.03.2013 /via @wired # sterling sxsw audio

Shoemail

shoemail

^ hab aus psychohygienischen gründen und aus gründen symbolischen zivilen ungehorsams bei allen google diensten mit custom background einen schuh als hintergrundbild genommen. hat übrigens geholfen.

☍ 20.03.2013 # googlereader gmail shoes

Kurzschuss Revisited

aus gegebenem anlass muss ich fast noch ein (in den eingeweiden eines wildschweins gelesenes) posting aus dem märz 2010 – 15 monate vor google+ – ausgraben: Kurzschuss :


google und facebook kommen von den entgegengesetzten enden (google ist der könig des öffentlichen, facebook der des privaten), beide sind damit aber nicht zufrieden und haben begehrlichkeiten auf das reich des anderen (google will den social graph interpenetrieren, facebook will den vorhandenen social graph veröffentlichen), beide sind auf jeweils unterschiedliche art bereit, ihre stärken dafür zu opfern. beide bauen komplexitäten ein, die das eigene angebot mittelfristig unattraktiver machen.

(ich befürchte facebook hat im bereich öffentlich-sozialer rundfunk den besseren plan (im sinne von ist sich der konsequenzen besser bewusst und nimmt sie bewusster in kauf) und google hat diesbezüglich leider überhaupt keinen plan. leider, weil ein offenes web zumindest auf absehbare zeit wohl google braucht, um unter den neuen bedingungen (echtzeit, mobil, lokal, transsozial, etc.) zu sich zu finden)

((mir ist es ein echtes rätsel, warum google die gier hat, auch das soziale an sich koppeln zu wollen, und sich nicht darauf beschränkt, das vorhandene soziale zu fördern, zu sichten, zu vernetzen und zu organisieren. wenn man so will ist facebook die molare kraft, die zwar böse ist, aber bzgl. der eigenen funktionslogik alles richtig macht, und google ist auf dem besten weg, das eigene molekulare mojo zu verspielen und eine art molares mini-me von facebook zu werden))

(nts: mich öfter selbst zitieren)

☍ 20.03.2013 # facebook google googleplus

Abfall für Alle (Reader Edition)

ich frage mich gerade, warum die – ich sag mal – erregung über das kommende aus vom google reader primär aus rezipientensicht betrieben wurde, sprich: es wurde primär darüber gejammert, dass man selbst nicht mehr so gut feeds lesen kann (und mit einem spektrum an angedachten alternativen und konsequenzen). und es wurde gejammert. gejammert haben aber eben nur die unmittelbar betroffenen benutzer des google readers.

tatsächlich zumindest gleichviel, wenn nicht mehr grund zum jammern hätten nämlich die produzenten der feeds, besonders also die blogger, und tatsächlich alle blogger, egal ob sie selbst den google reader verwenden oder nicht. denn mit dem ende vom reader verliert jedes blog einen signifikanten teil seiner leser, einfach weil es im prozess der migration eine ganze reihe an ausschuss und abfall gibt (einige gr-nutzer werden gar nix machen, einige werden zu einem anderen feedreader wechseln und dabei ausmisten, einige werden sich im social media strom auflösen und ggf. auf twitter einen reader emulieren wo vieles rausfällt, etc.). ich schätze diesen wechselbedingten verlust an lesern auf 10-30%, das variiert aber sicher von blog zu blog.

ich glaub nicht, dass blogs die echten freunde – btw: danke! – des blogs verlieren, die machen bei sich zur not im browser ein bookmark oder schreiben sich die url ins moleskine. aber man darf auch nicht den wert von losen leser/schreiber-koppelungen unterschätzen (gelegenheitsleser machen einen eher auf einen etwaigen bullshit aufmerksam, den man verzapft, usw.)

die erregung sollte also durchaus auch von den produzenten – also allen bloggern – getragen werden, denn google verschlechtert einfach die infoinfrastruktur für alle. für die blogger werden die auswirkungen nicht am ersten tag nach dem ende sichtbar sein, zumal sich die leser mit dem google reader nicht in den referrern wiederfinden. der schwund wird sich aber langsam und indirekt einschleichen, das uh-oh wird dann aber umso stärker.

aus der serie: Reader—

☍ 18.03.2013 # googlereader blogging

NYR3-KW11

(kontext)

Books:

  • Diedrich Diederichsen – Eigenblutdoping
  • Thomas Bernhard – Holzfällen

(eigenblutdoping ist sehr super, hat teilweise fast schon deleuzianische qualitäten bei den begriffs- und konzeptbildungen; eigenartig, dass es in deutschland doch einen so starken pop-diskurs gibt, aber nur so einen im guten fall verzettelten und im normalfall vertrottelten web-diskurs; interessanterweise scheint gerade die politische aufladung dem pop-diskurs sehr gut aber dem web-diskurs sehr schlecht zu tun; leider tut sich auch dd mit dem web sehr schwer und schaut in die falsche richtung)

Movies

-

Series:

  • The Amazing Race S22 E4
  • The Americans S1 E7
  • GNTM S8 E3
  • Survivor S26 E5

(amazing race ist einfach eine nette show. diese woche nicht nur mit affen, die für die racer eine kokosnuss öffnen müssen, die die nächste aufgabe enthält, sondern auch mit einer herrlichen szene, wo ein pärchen, das vom hinweis nur wusste, dass sie irgendwas traditionelles nachbauen und traditionell gekleidet präsentieren müssen, sich mit dem ort vertan haben und im garten eines ahnungslosen gelandet sind, der aber zufälligerweise gerade irgendein potpourri gemacht hat, was sie dann nachgemacht haben, der aber kein englisch konnte und leicht verwirrt war, sie aber machen ließ, usw.)

Apps

-

☍ 17.03.2013 # misc

The Night of the Living Feeds Revisited

aus gegebenem anlass muss ich fast ein posting aus 2010 ausgraben: The Night of the Living Feeds (daraus die zitate unten; nts: mich öfter selbst zitieren); damals ging es um die auslaufrille rss ist tot, aber zwei angesprochene punkte wurden eben wieder relevant:

1. interesse

ob das (aufwändigere) lesen von feeds für einen sinnvoll ist, oder ob das dahinplätschern im social media strom nicht ausreicht, hängt vom grad des eigenen interesses an einem thema ab.

Interessiert man sich für die die Neuigkeit der Neuigkeit an sich, dann haben Feedreader tatsächlich ausgedient. Twitter ist da einfach der wesentlich effektivere Kanal, und die vollständige Anschlusskommunikation findet auf Twitter selbst (durch wiederholung der nachricht mit eigenem senf, durch retweets) statt. Was dabei neuigkeitswertig ist, ist systemeigenrichtig (um bolz zu paraphrasieren) – ist eine Nachricht neuwertig, dann findet sie mich automagisch indem ich den Strom einschalte; was mich nicht findet, kann es per definitionem nicht sein, sonst würde es ja im neuigkeitsrelevanten Zeitfenster von [die letzten 10 min, in de die letzten 10h] auftauchen. Zur Lückenfüllung am Abend noch Techmeme und passt.

wenn man sich ein bisschen interessiert, dann treibt man am besten im strom und fischt aus dem vorbeitreibenden heraus. das wichtigste ist da sicher dabei und sicher auch was nettes und was zufälliges, das reicht völlig aus.

wenn man sich doch schon für etwas interessiert, dann treibt man am besten im strom und schaut vielleicht, dass man einigen menschlichen filtern folgt, die einem einige nuggets herauspicken, und checkt am abend vl. den aggregator zum thema. auch das reicht dann völlig aus.

wenn man sich wirklich für etwas interessiert, dann fischt man natürlich auch im strom, aber dann kommt man um das lesen von einem selbstselektierten bündel an feeds nicht herum, weil man dann ja alles wissen will, weil man selbst derjenige ist, der die anderen spezialisten kennt, der für andere kuratiert, weil man die allerbesten texte tatsächlich nie im strom und schon gar nicht auf einem aggregator findet.

(nur zur sicherheit: ob man sich bzw. wie sehr man sich für etwas interessiert ist keine leistung an sich, man interessiert sich oder man interessiert sich nicht, das ist halt so. aber der grad des interesses korrespondiert idealerweise mit der den techniken des rezipierens. und wer sagt, dass er keine feeds braucht, weil ihn twitter ausreichend informiert, der sagt damit halt auch, dass er sich nicht sehr für das thema interessiert)

^ ((diese klammer als satzzeichen wurscht lesen. wurscht auf, wurscht zu, alles dazwischen ist wurscht))

2. nihilismus des schwarms

das strömen in tweets und das lesen von feeds führt zu verschiedenen strukturen:

Die erste Disposition führt als Organisationsstruktur zu einem (hypereffektiven, postmodernen) Schwarm, die zweite zu mehr oder weniger einsamen (existentialistischen, modernen) Individuen, die im Levy Flight herumkrebsen.

interessanter aber ist fast, wie sehr sich der damals schon spürbare nihilismus seither verstärkt hat:

Ich mag beide Formen, was mich aber zunehmend nervt ist der latente Nihilismus des Schwarms. Es reicht ihm nicht der Wille zur Macht (unter den kollektiv geführten aber singulär repräsentierten regimen von facebook, twitter, 4chan, etc.), öfter als nicht ist damit auch eine Lust am Zerstören aller anderen Formen verbunden (können wir bitte RSS und das damit verbundene schuldgefühl der unread items endlich beerdigen und uns alle auf twitter einigen?

der ganze bullshit von twitter seit dick costolo und der ganz blödsinn von google, seit sie auf social machen, auf der spitze der schwachsinnigkeit eben jetzt die vernichtung vom google reader, das alles ist ein symptom dieses nihilismus, der den verbliebenen frei flottierenden eigensinn am liebsten weglöschen will. ich beginne langsam zu befürchten, google weiß, was sie da tun (auch wenn sie wohl nicht mit diesem grad an aufschrei gerechnet haben und auch wenn ihnen wohl die indirekten folgekosten erst jetzt langsam zu dämmern beginnen), die wollen das ökosystem zertrampeln im naiven glauben, teile werden sich schon auf g+ reterritorialisieren.

aus der serie: Reader—


300,000+

Since October 7, 2005 you have read a total of 300,000+ items

^ kleiner nachtrag zu 299,999 und witzigerweise bin ich gerade jetzt an diesem 300k limit angekommen, ob das was bedeutet? joyent (home u.a. vom momb) wird auch diese stunden zurück zu textdrive migriert, irgendwas ist infrastrukturbiorhythmisch eindeutig im busch.

(nur am rande: die diskussionen rund um den google reader zeigen eins, was mir in dieser form überhaupt nicht bewusst war auch wenn es nicht wirklich verwunderlich ist, ganz megadeutlich: das spektrum der feedreaderbenutzer ist ein regenbogen über ein wildestes spektrum an eigenen motiven, wissenständen, zielen, setups, wünschen, etctrara. da einmal einen blick über den eigenen tellerrand hinaus zu bekommen ist echt informativ. bin mir allerdings nicht sicher, was das für eine mögliche rekonsolidierung bedeutet, eigentlich deutet das eher auf eine verteilung auf spezifisch ausdifferenziertere tools hin, was nicht das schlechteste sein muss)


299,999

Since October 7, 2005 you have read a total of 299,999 items

(was wir eig. bräuchten, wär eine art infonationalprodukt, das eine halbwegs verbindliche kennzahl für das infoökoomische leistungsvermögen einer gesellschaft darstellt, wobei das natürlich anders als etwa das bruttoinlandsprodukt den fokus nicht auf die produktion von gütern (was weiss ich, summe aller blogposts, tweets, kommentare, bookmarks, videos, etctrara) legen dürfte, sondern auch die distribution (eben subscriptions, aber auch shares, likes und alles andere geströme) und vor allem auch die rezeption legen müsste, also die aggregierte gesamtheit der erzeugten lust, des übertragenen wissens, der dialektisch upgemashten und rekombinierten ideen und lolcats, etctrara)

((abt. the man of the crowd))

(((subabt. the quantenfied self)))


Döödel

google has lost its motherfucking mind

Google will also den Google Reader killen

Ich spare mir den Rant, ich hab echt keine Lust mich da hineinzusteigern, was ich wohl würde, wenn ich darüber nachdächte, siehe Googleheimer, aber trotzdem zwei Anmerkungen:

(1) Es ist schlecht für das Web

Das Ende vom Google Reader ist nicht deshalb so schlecht, weil es keine Alternativen gibt. Die gibt es. Das Ende vom Google Reader ist deshalb schlecht, weil er die Default-Anwendung für die Technik Lesen von Feeds ist.

Defaults sind deshalb so wichtig, weil sie keiner Erklärung bedürfen und gwm. eine solide Basis für ein Feld/einen Bereich/ein Thema bereitstellen. Sie müssen nicht das beste Tools sein und oft gibt es für spezifischere Anwenderbedürfnisse bessere Tools, aber sie sind die Tools, die man gedankenlos verwenden kann und bei denen man wissen muss, warum man sie nicht verwendet, wenn man ein alternatives Tool verwendet. Und es sind die Tools, die man Newbies bedenkenlos empfehlen kann, ohne sie mit einer Auswahl zu überfordern, die für sie unmöglich ist, weil sie ja noch nicht die Kriterien für das Auswählen kennen, die ergeben sich ja erst durch die Benutzung.

Defaults sind auch deshalb so wichtig, weil sie die Koppelung von Systemen ermöglichen. Nimmt man das Default raus, dann zerfällt oft das ganze Gewebe. Man denke an Delicious: Delicious war die Default-App fürs Bookmarking. Hätte Yahoo nicht Delicious an die Wand gefahren, dann würde es heute in jeder iOS-App neben dem ‘Tweet This’ einen ‘Save at Delicious’ Button geben. Stattdessen streiten sich alle anderen darum und im Ergebnis integrieren nun einige wenige Apps Instapaper und Bookmarking hat sich ansonsten insgesamt fast erübrigt. Defaults wachsen also nicht automagisch nach, manchmal zerfällt auch die Struktur.

Mit dem Ende vom Google Reader verliert der Komplex Feeds, der ohnehin schon in einer Art Krise steckt, sein Default und es ist leider kein anderes in Sicht.

(2) Es ist armselig von Google und es zeigt ihren wahren Charakter

Aufräumen zu wollen ist ein verständliches Motiv. Google ist tatsächlich zehn Jahre lang rhizomatisch in die verschiedensten Richtungen gewuchert. Aber dann ausgerechnet eines der ganz wenigen Produkte einzustellen, das wirklich sinnvoll und gut ist und das auch seine Fans hat, während sie daneben einen obstrusen Facepalm nach dem anderen produzieren, das ist einfach unverständlich. Ohne die Betriebskosten vom Google Reader zu kennen, ich bin mir sicher, dass das Privacy-Oops mit Google Buzz (wo sie sich mit einer stunde nachdenken was man per default anzeigt und was nicht (schon wieder: der wert der defaults…) 8,5 mio dollar sparen hätten können) den Betrieb vom GR einige Jahre tragen hätte können. Und es ist ja auch nicht so, dass sie plötzlich insgesamt mehr Fokus hätten, sie schiessen ja noch immer mit der Schrotflinte auf jedes Moorhuhn, das sie sehen.

Ihr altruistisches Gehabe können sie sich fortan jedenfalls sparen. Wenn sie eines der wichtigsten Tools zur offenen (und unabhängigen, und personalisierten, und etc.) Informationsrezeption und -prozession einfach so schliessen, ein Tool, das fast paradigmatisch ihre Mission ‘organize the world’s information and make it universally accessible and useful’ personalisiert, ein Tool, das vl. nicht mehr zig Millionen, aber sicherlich Hunderttausende wirklich lieben, während sie an anderer Baustelle mit der Übernahme von DailyDeal mal schnell 100 Mio Dollar versenken, was mit ihrer Mission nichts zu tun hat, dann sieht man, wo sie stehen.

ein paar stimmen:

und sammler:

aus der serie: Reader—

☍ 14.03.2013 # googlereader

Fataler Strategies

Rick Roderick on Foucault

^ nachtrag zu fatal strategies, und auch in der lecture über foucault behandelt er zwei themen, die sich fast schon gespenstig gerade zeigen: einerseits das verhältnis zwischen wissen und macht (durch ausschlussmechanismen etc.), andererseits die mikropolitik der überwachung und bestrafung. und dabei natürlich lustig, wie sich durch das web eine verdoppelung eingeschlichen hat, an deren einen seite gerade eine wenns nicht so lustig wäre traurige farce stattfindet – verlage, die ihre davor produktionsbedingungsbedingte informationsdistributionsmacht hysterisch und mit toll­pat­schigen mitteln (lsr, …) retten wollen; politiker, die das überwachungsmonopol weiterhin mit noch toll­pat­schigeren mitteln (alles wo rechtsfreier raum vorkommt) zumindest simulieren wollen -, an deren anderen seite aber konzerne und militärs eine tatsächliche unerahnbare biopolitische durchdringungsdichte etabliert haben (bei der man aber die kleine hoffnung haben kann, dass die ertragsfunktion für noch mehr wissen irgendwann wieder eine negative steigung bekommt).

☍ 13.03.2013 # 1993 foucault video

Fatal Strategies

Rick Roderick on Baudrillard

^ irgendwie beruhigend, dass wir in den letzten 20 jahren weder was dazugelernt haben, noch verschwunden sind.

☍ 13.03.2013 # video baudrillard 1993

Goethe hätte gebloggt

2 kleine hörtipps (noch 4 resp 6 tage hörbar):

(beide gar nicht schlecht und mit erfreulich wenig bedeutungsschwangeren sound bites, die journalisten so gerne positionslos aneinanderreihen, vielleicht deshalb jedoch trotzdem auch ein schönes beispiel für die schwierigkeiten, die journalisten und akademiker dabei haben, zum kern zu kommen und die grundprinzipien zu verstehen und sich deshalb also noch mit einigen scheinproblemen herumschlagen zu müssen)

☍ 12.03.2013 /via @oe1 # blogging

Don't Panic

douglas adams doodle

^ google heute mit einem douglas adams doodle.

☍ 11.03.2013 # doodle

NYR3-KW10

(kontext)

Books:

Franz Schuh – Schreibkräfte

Movies

  • Kill Bill

Series:

  • The Amazing Race S22 E1-3
  • The Americans S1 E6
  • GNTM S8 E1-2
  • Survivor S26 E4

(fast nur reality tv, lol, aber alles andere ist irgendwie echt unerträglich)

Apps

-

☍ 10.03.2013 # misc

The Great Instant

Umair Haque mit einem ausführlichen Rant gegen die Versnackung von Problemen und Ideen

TED thinking” is shorthand for the ideas industry’s obsessive, infantilizing, and creepily weird fixation with “innovation”, with “growth”, with “change”, with “value”, “utility”, and “marketability.”

und mit einer Art theologischer Ethik der echten Probleme

In this way, Great Ideas demand precisely the opposite of TED thinking. They demand our lasting engagement, dedication and commitment; our time and energy; our frustration and infuriation; our suffering, passion, and pain — not merely our easy wonder and wide-eyed astonishment. They demand not just our rapture, but something more human: every bit of our fuller, truer, better selves.

☍ 10.03.2013 /via @bubblegeneration # haque thoughts ted

Lazy Blog Ep. 21

(blogpost über DAS fundamentale dilemma im deutschen web: den umstand, dass deutsches VC (und inkubatoren, etc.) nur eine simulation / ein klon vom us VC (und inkubatoren, etc.) ist)

((dass also auch einige der in letzter zeit immer lauter geforderten förderungen ähnlich sinnlos verpuffen würden, wie förderungen von deutschen twitterklonen sinnlos verpuffen würden, und eben tatsächlich solange sinnlos bleiben, solange es nicht zu einer koevolution der rahmenbedingungen kommt, die VC (und inkubatoren, etc.) erst fruchtbar und wirksam machen, usw. was natürlich andererseits nicht bedeutet, dass es nicht eine ganze reihe an rahmenbedingungen für startups etc. gibt, die verbessert und vereinfacht werden müssten und tatsächlich auch mit ganz gesundem hausverstand vglw. einfach verbessert und vereinfacht werden könnten und sollten))

☍ 09.03.2013 # germany

Nützliche Unterscheidungen pt. 13 (The Relationship Edition)

Eine weitere besonders nützliche Unterscheidung ist ganz sicherlich die Unterscheidung: um was für eine Art an Beziehung handelt es sich denn gerade, wenn die Beziehung durch das Web vermittelt wurde?

Handelt es sich um

  • eine topologische Relation, werden also Dinge verbunden, die davor nicht verbunden waren?
  • eine dromologische Relation, werden also schon bestehende Beziehungen schneller?
  • eine intensive Relation, werden also schon bestehende Beziehung dichter, intensiver?
  • eine ökonomische Relation, werden also schon bestehende Beziehungen billiger, effizienter?

(die unterscheidung ist deshalb nützlich, weil die jeweils getriggerten neuen ereignisserien mitunter eine gänzlich andere dynamik entfalten können, die aber meistens eben ununterschieden unter den fleckerlteppich web gekehrt werden)

(siehe dazu am ende der wurst Das Web ist ein System, das es anderen Systemen ermöglicht, füreinander Umwelt zu sein.)

(abt: draw the distinction!)

☍ 08.03.2013 # web

Lazy Book Ep. 7

Startupsbeschimpfung von Peter Handke.

☍ 06.03.2013 # books startups