live.hackr

die romantische komödie

Little Outliner

little outliner

^ interessant, dave winer hat einen kleinen outliner gestartet (ann, via)

☍ 02.04.2013 /via @scripting # tools

Orange Repairability Score: 0

ifixit orange

^ iFixit hat endlich auch mal eine orange zerlegt und analysiert .

☍ 01.04.2013 # ifixit orange

Ask Metafilterest

metafilterest kittens

^ omg, metafilter wird zu metafilterest mit kittens, aber auch sandwiches und vielem mehr.

☍ 01.04.2013 # metafilter catcontent

I'm feeling confused

google on bing

^ bing reinterpretiert google, wenn man auf bing nach google sucht (die settings müssen auf us gestellt sein).

☍ 01.04.2013 # bing google

Made in America (The Google Reader)

made in america, the end google reader

^ das serienende vom GR

(video leider wegen don’t stop believing von der gema gesperrt, grrr, und die subtile, vl. sogar sublime qualität kommt im drehbuch leider nicht ganz rüber, aber die idee war, über den soundtrack der letzten szene der sopranos einen screencast der benutzung vom google reader zu legen, der dann, wie bei den sopranos, auch plötzlich schwarz und tonlos wird)

aus der serie: Reader—

☍ 01.04.2013 # googlereader video grrr

Underwater Basketweaving

underwater basketweaving

^ coursera springt auf den makers/diy-zug auf und offeriert einen kurs zum Underwater Basketweaving

☍ 01.04.2013 # coursera diy

Last.fm Unplugged

unplugged

^ gute Idee, Last.fm startet Last.fm Unplugged (ann), interessant dabei auch, wie das Moleskine befüllt wird:

Once we receive your sheets, we’ll then attempt to scan them – and if that fails, use our troop of monkeys to manually enter your scrobbles.

☍ 01.04.2013 # lastfm monkey

Immr Revisited

ntt, twttr gbt s jtzt ch hn vkl

^ nett, twitter gibt es jetzt auch ohne vokale: twttr (ann)

(siehe immr)

☍ 01.04.2013 # twitter

NYR3-KW13

(kontext)

Books:

  • Der Implex p. 99 – 144
  • Generation X
  • Unendlicher Spass p. 291 – 350
  • Houllebecq/Levy – Volksfeinde
  • Roland Barthes – Vorbereitung des Romans p. 1 – 202

(vorbereitung des romans sehr super, ein vorbereitung der app wäre wirklich nicht schlecht)

Movies

  • Pulp Fiction

Series:

  • The Amazing Race S22 E6
  • The Americans S1 E9
  • GNTM S8 E5
  • Survivor S26 E7

Apps

-

☍ 31.03.2013 # misc

Nützliche Unterscheidungen pt. 14 (The Bricolage Edition)

Eine weitere besonders nützliche Unterscheidung ist ganz sicherlich die Unterscheidung: fordere ich (von Tools / von der Welt / …) Features, die genau das tun, was ich will, oder nehme ich (die Tools / die Welt / …) wie sie sind und schaue, was damit möglich wird.

(es ist natürlich nicht ganz so einfach und es haben beide ihren wert, aber die erste disposition führt tendenziell zu serien, die komplexitäten aufbauen und dabei aber die möglichkeiten verringern, die zweite disposition führt tendenziell zu serien, bei denen die möglichkeiten aus den einschränkungen entstehen; bürokrat mit pflichtenheft vs. bastler mit skills; akkumulation vs. rekombination; etc.)

((die tangente der zweiten disposition könnte man mit deleuze tier werden nennen, man denke an ninja cat))

(abt: draw the distinction!)

☍ 27.03.2013 # misc

Lazy Startup Ep. 12

Plattform, die die Pomodoro-Technik für 2-min Aktivitäten umsetzt, vl. Pomodorino oder so.

(siehe Paradeiser)

☍ 27.03.2013 # productivity pomodoro

Lazy Book Ep. 8

Vorbereitung der App von Roland Barthes.

☍ 27.03.2013 # books

Getting Links Done (Pinboard Edition)

getting pinboard done

heute vor 6 Jahren: Getting Links Done – ein Greasemonkey Script für eine Linkbox Zero.

dem Zahn der Zeit folgend hab ich das Script auch für Pinboard angepasst: getting_pinboard_done.user.js [greasemonkey]

☍ 26.03.2013 # pinboard gtd greasemonkey

Notizen (stw)

notizen

^ sehr super: stw notizen.

☍ 25.03.2013 # paper suhrkamp

Die Untergeher


sehr seltsam ist ja dieses wundenlecken, das nicht wenige deutsche techblogger erfasst hat, u.a.

  • Unsere Mütter, unsere Fehler (sascha lobo: ‘versagen der netzgemeinde’, ‘versagen der vereine’, ‘versagen der parteien’, ‘versagen der blogs’, ‘versagen der unternehmen’, ‘versagen der vernetzung’)
  • Die Netzgemeinde muss sich ihre Konflikte besser aussuchen (link tot, martin weigert: ‘netzgemeinde’, ‘niederlage’, ‘konflikte besser aussuchen’, ‘kräfte bündeln’, …)
  • Ich habe vergessen wo vorn ist (mspro: ‘netzgemeinde’ zynisch (haben wir verdient), technodystopische sinnkrise, was tun?)
  • und viele mehr.

das problem dabei:

(1) dieser unsägliche begriff einer netzgemeinde, der ansonsten immer abgelehnt wird, zumindest wenn er von irgendwelchen journalisten kommt, wird damit nicht nur legitimiert, sondern fast schon als diskursiver zentralbegriff festbetoniert.

(2) das unsägliche attribut ‘selbsternannt’, das eigentlich grundsätzlich abzulehnen ist und immer, wenn es von irgendwelchen journalisten kommt, wird damit nicht nur legitimiert, sondern tatsächlich zutreffend.

(3) das ‘anerkennen einer niederlage’, eines versagens, etc. macht die ganze sache erst zu einer niederlage, einem versagen, etc.

plötzlich haben wir also tatsächlich eine selbsternannte netzgemeinde, die armseligst verloren hat. na super.

kleine nebenbemerkung: vor kurzem hab ich mich darüber gewundert, warum es in deutschland einen so guten pop-diskurs und so schwachen web-diskurs gibt

eigenartig, dass es in deutschland doch einen so starken pop-diskurs gibt, aber nur so einen im guten fall verzettelten und im normalfall vertrottelten web-diskurs; interessanterweise scheint gerade die politische aufladung dem pop-diskurs sehr gut aber dem web-diskurs sehr schlecht zu tun

(nts: mich öfter selbst zitieren)

mit der vermutung politische aufladung als grund hatte ich vl. sogar recht und an den aktuellen vorgängen sieht man ggf. warum:

der pop-diskurs hat die politische aufladung auf der ebene der zeichen und des diskurses selbst betrieben und politik in den praktiken des pops / der kunst selbst konzipiert. die form selbst (von macro – etwa explizit im punk oder wasweissich – bis micro – etwa das erfassen eines gesellschaftlichen snapshots durch samplen das essentiellen breaks eines tracks gwm. als zeitlose monade) war das politische medium, die arbeit in und an der form das politische handeln.

die nun selbsternannte netzgemeinde andererseits will realpolitisch wirksam sein, ohne dementsprechend zu agieren oder auch nur ansatzweise die strukturellen voraussetzungen dafür vorzufinden. ich vermute die möglichkeit der illusion einfach mal so wirksam zu sein basiert auf der selbstüberschätzung, die dadurch getriggert wurde (und andauernd getriggert wird), dass man emergente (netzwerk)effekte des webs einer eigenen leistung, sei es von einem selbst oder von einer gruppe, zugeschrieben hat (nur als analogie: man kennt das gefühl beim arabischen frühling nicht nur via twitter selbst dabeigesen zu sein, sondern sogar ein bisschen mitgemacht wenn nicht durch eigene retweets sogar mitverantwortet zu haben; anderes beispiel: der ursprüngliche erfolg der piraten basierte nicht auf einer konzeptionellen eigenleistung, sondern war das ergebnis einer kollektiven unzufriedenheit, in einer situation bei der alle anderen alternativen einfach noch schlechter waren und man mal ein zeichen setzen wollte; mspro (siehe oben) hat das zwar erkannt (die videoblogger, die anonymous maskierten, …), allerdings sind es bei ihm noch immer (zu mobilisierende) massen).

☍ 25.03.2013 # germany web

Lazy Startup Ep. 11

Plattform die gwm. das genaue Gegenteil von tldr.io ist – also nicht lange Texte auf 160 Zeichen verkürzt, sondern die tatsächliche Bedeutung von Tweets in langen Texten vollständig erklärt.

☍ 25.03.2013 # misc

NYR3-KW12

(kontext)

Books:

  • Marshall McLuhan – Das Medium ist die Massage
  • Passig/Lobo – Dinge geregelt kriegen
  • Rainald Goetz – Abfall für Alle p. 1 – 65

(abfall für alle schaff ich irgendwie nicht mehr; er hat zwar immer wieder sehr schöne stellen, aber drumherum ist für mich zu viel literaturbetriebcruft; p/l: hmm, auch wenn sie gtd zumindest damals wohl nur vom hörensagen gekannt haben nicht schlecht, den anarchismus des wortspiels find ich wunderbar, allerdings musste ich mich beim lesen über internet ärgern, weil mir erst dabei klar wurde, wie sehr sie dort alles relativiert haben, um nur nicht als internetbefürworter beschimpft werden zu können; mcluhan fast jeder satz ein blitz)

Movies

-

Series:

  • The Amazing Race S22 E5
  • The Americans S1 E8
  • GNTM S8 E4
  • Survivor S26 E6

Apps

-

☍ 24.03.2013 # tv goetz

signing up 6

signing up

heute vor sechs jahren: 11746761

☍ 23.03.2013 # hackr twitter birthday

Gemeingefährlich

ach google. aber eine frage bleibt beim google reader desaster:

was ist wirklich kaputt gegangen?

die offizielle antwort heisst natürlich ‘das vertrauen, das vertrauen ist kaputt gegangen!’ usw. aber ich glaube, es ist etwas anderes. google hat – wie viele andere auch – bereits viel zu viele andere dienste gekillt, ohne dass wir kollektiv dieses gefühl der irritation mit google hatten. insgesamt haben wir uns mittlerweile wohl an den umstand gewöhnt, dass wir auf jedem webdienst zu jedem zeitpunkt nach reiner willkür rausgeschmissen werden können, unsere sachen packen und weiterziehen müssen, siehe dazu die überlegungen zum favela chic von bruce sterling oder auch auch postpreposterous. und im vergleich zu vielen anderen schliessungen ist das ende vom google reader ja tatsächlich kein datentechnisches problem bei dem wir jahre an arbeit und inhalten verlieren, wir exportieren einfach unser opml-file und importieren es woanders und gut ists.

was, glaub ich, kaputt gegangen ist, ist die möglichkeit an eine ethik von google zu glauben. daran zu glauben, dass google einer der ‘guten’ und keiner der gemeinen (wie facebook, microsoft, apple und twitter) ist. google hat ethisch begonnen und diese ethik war tatsächlich die bedingung der möglichkeit für ihren erfolg (alle megalosaurischen portale wollten nur eines: die eyeballs der besucher auf dem eigenen property behalten und melken; google hat in einem paradigmenwechsel die suchenden zur besten externen seite weggeschickt; noch heute ist es etwa für verlage einfach ein ding der undenkbarkeit, für die leser das beste zu tun, deshalb sind sie ja in einem zustand der dauerirritation durch google). und bei allem was danach kam war es bis zu diesem zeitpunkt immer möglich, die von google gemachten fehler, flops, facepalms und fails einfach auf dummheit oder profane unfähigkeit zurückzuführen. google ist halt ein sozialer doofus, eine geschmackstechnische dumpfbacke, hat halt einen facebook-komplex, der gelegentlich irrationale und erratisch reaktionen triggert, hat kein sensorium für soziale objekte, usw., schwamm drüber (für eine lange kritik aus diesem blickwinkel siehe googleheimer). auch wenn google seit einigen jahren vl. nicht länger als ‘subject supposed to know’ betrachtet werden konnte, es blieb das einzige megaunternehmen, bei dem man nicht vom bösen (im sinne von: spieltheoretisch versierte buchhalter, deren ziel das gewinnen und akkumulieren von wert ist, was natürlich trotzdem tollste produkte und viel wert für alle erzeugen kann, bestes beispiel apple) ausgehen musste.

diese möglichkeit zu glauben hat uns google mit der vernichtung des google readers nun genommen. und zwar deshalb, weil es keine andere mögliche erklärung als vorsätzliche und rücksichtslose bösartigkeit gibt, die die interessen der benutzer unter irgendwelche fünfjahrespläne+ stellt. viele dinge lassen sich durch umstände erklären oder zumindest relativieren, aber in diesem fall ist der einzige umstand, dass sie auf geschätzte 5-10 millionen benutzer schlicht und einfach scheissen, weil das in ihren büchern eine fussnote ist und weil das einer anderen agenda ((a) – wir bauen mit g+ unser eigenes schwarzes loch, (b) – für den rest sind eyeballs für raufpappbare werbung doch nicht schlecht, gelesenes muss wieder page impression werden, da ist noch einiges drin) entgegenläuft, auch wenn es die allerengsten benutzer mit der allergrössten bindung sind, was google natürlich weiss. ein an sich durchaus kleines ereignis hat also eine phantasie zerstört und eine (ich will nicht sagen mütterliche, aber viele user hingen beim reader wie am tropf) bindung einfach so aufgelöst. google hat sich gemein gemacht und sich neben allen anderen eingereiht. google ist nicht länger der imaginierte nordstern, an dem man sich ausrichten kann, sondern nur noch ein (mächtiger aber nicht besonders heller) spielstein in einem relationalen spiel (das sie selbst als nullsummenspiel spielen, obwohl es natürlich keines ist). und wir müssen das zur kenntnis nehmen und können das investment in unseren bisherigen glauben abschreiben, deshalb fühlen wir uns so beleidigt.

(es geht natürlich nur um die möglichkeit zu glauben, innerhalb von google selbst hat sich die ursprüngliche ethik wohl schon eine weile zerfastert und zersetzt, das leitbild g+ und indirekt also facebook hat den verbliebenen rest dann ausgeräuchert)

was die betroffenen user mit dieser säkularisierung machen, liegt jetzt dafür in ihrer hand. aber es muss nicht nur schlecht sein und neben dem zynismus (siehe nochmal postpreposterous) stehen natürlich auch andere serien (webaufklärung, postwebismus, neopragmatismus, etc.) zur verfügung.

aus der serie: Reader—

☍ 22.03.2013 # google googlereader

t7


^ devoha: twitter wurde (intern) 7

☍ 21.03.2013 # twitter birthday