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die romantische komödie


Lazy Startup Ep. 39

Tool oder Plattform, wo man ein Foto eines Anschlusses eines Gadgets posten kann und diesen (von der crowd, von einem lernfähigen algorithmus, etc.) in der Folge benannt und klassifiziert bekommt.

17.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/17/lazy-startup-ep-39

FYI 010

fyi: social media saugt den ganzen cognitive surplus aus der welt, sodass für ‘collective action’ oder ‘political interventions’ kaum was übrig bleibt.

15.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/15/fyi-010

Papierkorb pt. 79

(neurasthenie scheint derzeit überhaupt der allgemeine gemütszustand vom web zu sein)

13.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/13/papierkorb-pt-79

Lazy Startup Ep. 38

Plugin/Erweiterung für das Kommentartool der Wahl, das es ermöglicht Kommentare auch als Postkarten zu verschicken.

(bonuspunkte für eine premium-version mit handgeschriebenen briefen)

12.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/12/lazy-startup-ep-38

FYI 009

fyi: herauszufinden, dass irgendeine annahme oder grundannahme*, die man gemacht hat und von der man ausgegangen ist, ja gar nicht stimmt, sondern dass ja alles ganz anders kommt oder ist, stellt einen und die welt nicht schlechter. die welt bleibt wie sie ohnehin ist. es bedeutet nur, dass die eigene annahme oder grundannahme eben nicht gestimmt hat (und dass man vl., je nachdem, etwas mehr für eine sache tun muss oder stärker gegen eine sache vorgehen muss).

*etwa: das offene web wird geschlossene plattformen hinwegfegen und freiheit, friede und wohlstand für alle bringen.

11.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/11/fyi-009

FYI 008

fyi: blogger, die einzelne artikel nicht richtig mit ihrem permalink verlinken können, die also etwa nur auf die startseite vom blog linken, oder den ganzen url-cruft von google analytics, feedburner, buffer, usw. mitschleppen oder die, noch schlimmer, die shorturls von twitter oder bitly verlinken, sind keine richtigen blogger.

10.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/10/fyi-008

596681851009380353 Revisited


kl. nachtrag zu 596681851009380353 weil man es doch auch missverstehen kann:

in den ersten 20 minuten seiner keynote hat er – unterhaltsam und sympathisch wie immer – in mehreren iterationen einen gedanken etabliert: die eulen sind nicht, was sie scheinen; wir erzeugen die realität auf basis unserer selektiven wahrnehmung, die sich im historischen verlauf auch ständig kulturell rekalibrieren muss.

in den verbliebenen 10 minuten hat er dann das problem skizziert – mit dem netz werden plötzlich massive konflikte wie unglaublicher hass sichtbar – und dann einige techniken zur gemeinsamen bewältigung/verarbeitung vorgestellt, wie man mit den konflikten umgehen müsste. man könnte filtern, selbstreflexion betreiben, die ichbezogenheit ablegen, inseln der vernunft etablieren, mit humor reagieren oder ambiguitätstolerant sein.

und das sind alles keine schlechten tipps, aber sie sind doch einerseits eher generell und stimmen immer und überall, sind aber andererseits auch leichter gesagt als getan. mal schnell die ichbezogenheit abzulegen ist halt nicht so einfach, das hat er ja im ersten teil eindrucksvoll gezeigt.

und das ist in etwa, was ich mit ‘sein grundsätzlicher fehler ist, das problem wahrnehmungsphysiologisch zu framen’ gemeint habe. indem er das thema primär im dilemma unserer wahrnehmungen positioniert hat, wahrnehmungen, die uns einerseits täuschen und die wir andererseits kollektiv anpassen müssen, blieb ihm dann nicht viel anderes übrig, als den von ihm mit dem netz gesehen konflikten durch ‘verschiebungen’ unserer wahrnehmungen mit den von ihm genannten techniken zu behandeln.

trotz der inseln der vernunft steht er dem nachdenken (lummas ‘denkt da mal drüber nach’ oder dem alternativen versuch, die sich mit dem web ergebenen verhältnisse zu verstehen) eher ironisch gegenüber. das ist deshalb nicht unkonsequent, weil er den damit verbunden drang zu ‘gewissheiten’ eben misstrauen muss, wahrheit ist für ihn halt ein kompromiss.

dabei – und das ist in etwa, was ich mit ‘fruchtbarer wäre vl. gewesen, das problem epistemologisch zu framen’ gemeint habe – schliessen sich die beiden ebenen, also wahrnehmung/bewusstsein auf der einen seite und wissen/wahrheit auf der anderen, nicht nur nicht aus, nur im zusammenspiel kommt man aus den eigenen falschen wahrnehmungen gwm. raus, ohne sie dabei aufgeben zu müssen.

die von ihm im ersten teil erwähnten beispiele haben ja alle gemein, dass wir (zumindest grundsätzlich) wissen, wie sie funktionieren. und während uns unsere sinne weiterhin ‘täuschen’, können wir etwa optische illusionen weiterhin geniessen, genau weil wir wissen, dass und wie sie uns täuschen. wir kommen zwar nicht aus unserem bewusstsein raus, aber das ist auch nicht nötig, wir können uns nämlich immer im bewusstsein über die damit verbundenen limitationen bewusst sein, wenn wir sie verstanden haben. (wir müssen das ja nicht andauernd und immer machen, das wär wohl nicht praktikabel; aber wir können es machen, wenn es wichtig ist)

und wir kommen auch aus unserem netz nicht raus, aber auch hier könnten wir lernen, wie es funktioniert, welche prozesse und/oder dynamiken und/oder gesetzmässigkeiten es gibt oder auch nicht, und mit diesem wissen könnten wir dann unsere empfindungen, die wir im oder wegen dem netz machen, relativieren bzw. adäquater einschätzen. bevor wir also unsere wahrnehmungen verschieben, sollten wir versuchen zu verstehen, was warum wie eigentlich wirklich passiert.

paradoxerweise ist es ja genau der bezug auf eine ‘echte wirklichkeit’, mit denen sich verschiedene ‘falsche wahrnehmungen’ nicht als feinde (wer hat die einzige richtige falsche wahrnehmung? nieder mit den blaulosen) sondern als willkommene und nützliche diversität verstehen lassen (cool, ihr seht blaus und wir sehen grüns, machen wir beim klassifizieren von pflanzen ein team). sein mantra für ein besseres miteinander ‘wahrheit ist immer ein kompromiss’ ist gut gemeint, bewirkt unterm strich aber genau das gegenteil vom intentierten, weil es die partikularität des einzelnen gwm. nicht schätzen kann, sondern im kompromiss auflösen muss (ok, da kommen wir nicht weiter, dann sagen wir halt zu allem türkis).

(nur am rande: lustigerweise irritierte mich hier an diplix das gleiche, was mich schon vor kurzem bei seinem bevorzugen der dummheit über die bösartigkeit irritiert hat, nur war damals das problem entlang anderer gegensätze fomuliert)

(und nur prophylaktisch: den einwurf ‘dann mach’s doch selbst’ weise ich zurück)

10.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/10/596681851009380353-revisited

FYI 007

fyi: alles sagbare ist schon gesagt – es ist nur noch nicht gleichmässig angekommen.

08.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/08/fyi-007

FYI 006

fyi: auf was es wohl hinausläuft: big data vs. eigensinn.

08.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/08/fyi-006

Lazy Book Ep. 26

Algorithm, Or the Cultural Logic of Late Capitalism von Fredric Jameson.

07.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/07/lazy-book-ep-26

Quiz Pt. 97 Solution

Warum fällt es der Indiecrowd so schwer zu verstehen, dass sie es sind, die das materialistische/warenfetischistische Verständnis von Daten haben, und nicht die Plattformen?

Ich bin euch ja noch meine Antwort auf Quiz Pt. 97 schuldig:

Ich glaube die Wurzel des Nichtverstehens liegt in den tendenziell linken/liberalen Werten der Indiecrowd – dem Glauben an Offenheit, Freiheit, Gerechtigkeit, Autonomie, Demokratie, Bürgerrechten, Datenrechten, usw. Damit ausgestattet werden sie wiederholt mit Plattformen konfrontiert, auf denen Menschen Dinge tun und die mit hunderten Millionen, manche sogar mit dutzenden (Twitter) oder hunderten (Facebook) Milliarden bewertet werden.

Das weckt natürlich die Neugier und wenn man sich fragt, wo der Wert denn herkommt, wer ihn erzeugt, wer davon u.u. unrechtsmäßig profitiert, usw., dann landet man schnell bei der Diagnose, dass es – und ich beziehe mich im folgenden exemplarisch auf Twitter, das Prinzip lässt sich aber leicht auf die meisten anderen Plattformen übertragen – ein Produkt gibt (den Tweet), das von ganz offensichtlich unbezahlten Arbeitern produziert wird (den Usern), was in der Summe ein aggregiertes Ganzes ergibt, dessen Mehrwert sich die Betreiber dann fürstlich bezahlen lassen.

Ist man gedanklich einmal bei diesem Ausbeutungszusammenhang gelandet, kommt man nicht nur schwer wieder davon los, es beginnt auch eine Art warenfetischistische Überbewertung des Produktes Tweet. Sprich: der Tweet selbst wird als viel wichtiger und bedeutsamer und wertvoller imaginiert, als er eigentlich ist (in 98,2% aller Fälle ist es ein in 20 Sekunden abgesetzter Blurb mit 80 Zeichen und zwei Hashtags und/oder einem Link und/oder 6 Emojis).

Es wäre sicherlich interessant, sich die Arten der Übertragungen und Projektionen etwas genauer anzuschauen – mitunter geht es um Fragen der Kontrolle, vom Besitzanspruch, von der sogenannten Hoheit über die eigenen Daten, um die Ströme und Reaggregierbarkeit, usw. – hier relevant ist aber nur, dass der Tweet fortan als Ware und also die eigene Aktivität als Arbeit und also das Verhältnis als Ausbeutungsverhältnis konzipiert wird und dass man sich in dieser Schlinge umso mehr verfängt, je mehr man sich darauf fixiert.

Mein Vorschlag zur Kur wäre, Tweets nicht länger als Produkt mit einem (ohnehin nur solipsistisch imaginierten) Wert zu konzipieren, den dann ein anderer abschöpft, sondern funktionalistisch als Abfälle kommunikativer Akte zu verstehen, mit denen man Dinge erreichen will und/oder kann.

Man twittert aus reinem Egoismus, weil man seine Bekannten und Verwandten mit dem eigenen Geistesblitz beglücken möchte, weil man die Welt unbedingt über den letzten grenzgenialen eigenen Blogeintrag informieren möchte, weil man eine schnelle Frage hat auf die wohl einer aus der geneigten Verfolgschaft eine Antwort hat, uswusf.

Und man liest die Tweets der Anderen aus reinem Egoismus, weil es einen mit dem bekannten sozialen 6ten Sinn versieht, weil man über Ereignisse fast in Echtzeit informiert wird, weil man eine Injektion an Serendipity bekommt, die sonst kaum möglich wäre, weil man ein genuines Interesse an den Mitmenschen hat, etctrara.

Das Problem der Indiecrowd ist also grundsätzlich, dass sie gelegentlich bürgerliche Eigentums- und die damit verbundenen Kontrollverhältnisse konstruieren und darauf bestehen, wo es eigentlich um Kommunikationsverhältnisse geht und wo deshalb auf diese Kommunikationsverhältnisse optimierte Plattformen, auch wenn sie noch so geschlossen sind (funktional sind die meisten ohnehin offen), den auf Eigentums- und Kontrollverhältnisse optimierten Indieplattformen in der Gunst der Benutzer bei weitem überlegen sind. Benutzer verhalten sich üblicherweise halt funktional rational und nicht asketisch ethisch.

(nur zur sicherheit wie immer als faustregel: sei so indie wie möglich!!11 und backe alles up; aber beharre nicht auf dem indie wo es mehr schadet als nützt oder wo es irrelevant ist)

05.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/05/quiz-pt-97-solution

Favicon, Index and Symbol

Der zweite Megatrend 2015 sind ganz eindeutig diese schwarz-weiß gehaltenen Favicons von Publikationen – man kann ja fast schon sagen, dass jeder, der was von sich hält, ein schwarz-weißes Favicon verwendet.

faz – faz.net
nytimes – nytimes.com
nzz – nzz.ch
sz – sueddeutsche.de
tagesanzeiger – tagesanzeiger.ch
washingtonpost – washingtonpost.com

medium – medium.com
qz – qz.com
vice – vice.com
wired – wired.com

(lustig ist, dass das nicht nur die alteingesessenen zeitungen, sondern auch einige der ‘neueren’ medien als badge of honor and trust verwenden; und gnade uns das grosse squirrel, falls auch buzzfeed mal auf s/w umstellt)

04.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/04/favicon-index-and-symbol

This Must Be the Place

kleines Update zu Stop Making Sense und True Stories – die den damals schon keimenden Zynismus von Springer bei der Vorbereitung vom Leistungsschutzrecht erahnten:

Das Ziel von Springer und Co ist aber nicht die Beute, sondern das Überprüfen des Überwachungssystems. Es geht ihnen nicht um ein Leistungsschutzrecht, es geht ihnen um die Überprüfung und Bewertung der aktuellen Fähigkeit des Systems ‘Netzgemeinde’ inkl. der Piratenpartei, mit einer solchen, sinnlosen Irritation umzugehen. Man muss Springer ein gewisses Maß an Chuzpe zugestehen: Gerade die völlige Idiotie des Leistungschutzrechts ist für dieses Experiment tatsächlich genial, weil in Abwesenheit von Sinn die Machtverhältnisse messbar werden. Grandios.

Stop Making Sense

wie schon bei stop making sense ist diese diese sinnlosigkeit des verlusts der glaubwürdigkeit nicht die frage, sondern die antwort. wer hat am wenigsten von einem verlust einer glaubwürdigkeit zu verlieren, weil er keine hat und ohnehin postglaubwürdig publiziert? genau, springer mit der bild. zu verlieren haben aber alle anderen, die faz und die süddeutsche und die zeit und wie sie alle heissen, die zumindest noch so tun als ob sie wollen. und wie bei stop making sense erweist sich springer auch in diesem szenario als fast schon unheimlich genialer stratege.

True Stories

(nts: mich öfter selbst zitieren)

Mit dem Anheuern vom Piraten Schmidtlepp als Sprecher für das Leistungsschutzrecht ist ihnen ein neuer strategischer Geniestreich gelungen. Mit dem minimalen Aufwand einer Planstelle zeigen sie nicht nur der Netzgemeinde und der Piratenpartei (und dem gesamten politischen Prozess, der aber so tun muss, als würde er es nicht sehen, weil ein sogenannter radikaler Gesinnungswandel grundsätzlich nicht thematisiert werden darf, wenn es übergeordnete Sachzwänge gibt, die ihn erfordern) die lange Nase. Sie saugen auch jede verbliebene Hoffnung auf kommunikativ aushandelbare sachliche Vernunft aus dem Diskurs. Über was soll man diskutieren, wenn der Andere ohnehin schon alle eigenen Argumente kennt und im Kern selbst auch vertritt, das ganze aber – da die pragmatisch/opportunistischen Rahmenbedingungen stimmen – jederzeit auch auf vertreterischer Ebene im exakten Gegenteil aufhebt? In der springer’schen Version der Dialektik zwischen These und Antithese entsteht eben keine Synthese, sondern eine sich über sich selbst aufregende Bündelung zu einem Hintergrundrauschen für arbiträre politische Forderungen, an deren Sinn und/oder Wirksamkeit im übrigen auch niemand, zumindest niemand von Springer, glaubt. Der spieltheoretische Sinn vom LSR war für Springer immer schon, die Netzgemeinde und die Politik und vor allem die anderen Verlage zu irritieren und mit sich selbst zu beschäftigen, um in der Zwischenzeit den eigenen Fortschritt im Digitalen auszubauen und sich dort die Pfründe zu sichern, solange sie noch billig sind und es die anderen noch nicht überrissen haben.

Neu ist natürlich, dass sie diesen/ihren Modus also auch offenlegen und dokumentieren. Und da habe ich kein gutes Gefühl für das warum (es gibt eine nicht uninteressante begründbarkeit auf der ebene einer spekulativen ethischen vernunft, man denke an das ende von blade runner usw., aber da will ich mich nicht verspekulieren, als holtrop’sches voranschreiten funktioniert es auch).

03.05.2015 # https://hackr.de/2015/05/03/this-must-be-the-place

FYI 005

fyi: das web ist der erste echte intelligenztest für unsere gesellschaften.

30.04.2015 # https://hackr.de/2015/04/30/fyi-005

FYI 004

fyi: wer mehr löscht, muss weniger backuppen.

30.04.2015 # https://hackr.de/2015/04/30/fyi-004

Hypem 10

hypemachine

^ Hype Machine wird 10 und spendiert sich ein neues Design .

29.04.2015 # https://hackr.de/2015/04/29/hypem-10

Die Zeitgenossen der Gesellschaft Pt. 22: Der Wortklauber

Der Wortklauber (m/w) ist ein doch gelegentlich gesehener Zeitgenosse, der sich dadurch auszeichnet, dass er Worte klaubt, Begriffe relativ ernst nimmt und insgesamt ein etwas pedantisches Verhältnis zur Sprache hat.

(mit seinen mitmenschen gerät der wortklauber dadurch ganz automatisch in konflikt, weil kommunikation im allgemeinen auch unscharf funktioniert und nur in wenigen situationen – etwa das kleingedruckte in verträgen, der ganze komplex recht ist natürlich der paradigmatische wortklauberische bereich – auf korrektheit besteht. es wird also meistens nur geredet. nur nerven den wortklauber trotzdem die fehler, gleichzeitig nervt er damit alle anderen)

(für systemische ausdifferenzierungen ist der wortklauber nützlich, weil er oft auch besser getarnten bullshit erkennt)

(abt. supermarket studies)

28.04.2015 # https://hackr.de/2015/04/28/die-zeitgenossen-der-gesellschaft-pt-22-der-wortklauber

Papierkorb pt. 78

(der durchschnittliche politiker oder journalist ist – was das web betrifft – auch nicht dümmer, bösartiger oder uninformierter als jeder andere.

das problem mit politikern ist, dass ihr tun perlokutiv ist, also den lebensraum von allen anderen ganz unmittelbar und öfter als nicht wirklich zum negativen betrifft; und das problem mit journalisten ist, dass ihr geschreibsel multiplikativ ist und öfter als nicht dabei verdummend wirkt.

wäre das nicht so, hätten sie also die gesellschaftliche position und die irgendwie doch damit verbundene verantwortung nicht, dann wäre ihre durchschnittliche dämlichkeit völlig egal und nicht weiter erwähnenswert)

26.04.2015 # https://hackr.de/2015/04/26/papierkorb-pt-78

Papierkorb pt. 77

(die infantilisierung vom caturday war der anfang vom echten ende von g+; ohne dem letzten funktionierenden sozialen objekt wird es nun wohl wirklich zur geisterstadt)

26.04.2015 # https://hackr.de/2015/04/26/papierkorb-pt-77

Papierkorb pt. 76

(das problem der massenmedien ist, dass sie halt wirklich nur das ‘neue’ skandalisieren können; die infoökonomische zumutung von schwarten mit 1000+ seiten wäre sonst wohl auch bei ihnen ein thema)

26.04.2015 # https://hackr.de/2015/04/26/papierkorb-pt-76