2014.01
429270640944627712 - hab in der wühlkiste für 3€ payback von @fr_schirrmacher gefunden und gekauft und hab jetzt ein schlechtes gewissen.
429202961944702977 - (das grösste problem ist, dass dinge zu problemen gemacht werden, die keine sind, was der lösung der wirklichen probleme aber im weg steht)
428483959983312896 -
@carstenpoetter ich beschimpfe dich mal ein bisschen - aber nur weil gut/schlecht finden keine besonders sinnvolle unterscheidung für google ist
428140855338086401 - @franciscnopcea nice - but I only list sites which are in beta (and provide some sort of beta indicator).
427384911561891840 - wenn die presse für das internet nur ½ so viel verständnis aufgebracht hätte wie für #ibes hätten wir uns 97% des unnötigen diskurses erspart
426796184007487488 - gmail down seit 15m,
@verge fragt auf twitter vor 10m ob das andere auch haben, seit 5m haben sie dazu einen blogpost... mit akt 234 likes
426716226849501184 - je mehr ich von @asymco höre, desto mehr kommt er mir theoretisch fast schon bipolar vor. geht das euch auch so, oder bin ich da hysterisch?
PmjpK67EsXW - cool, Google's Feedburner still counts the ghost-subscribers from Google Reader and iGoogle to jazz up the # of subscribers.
Wunderlist, das andere Evernote -
Jein. Ich glaub die Kritik/Belächelung – und da bin ich leider jeweils unreflektierend dabei – von Wunderlist kommt aus einer Position der Bewertung von Wunderlist als ‘Webanwendung’ für Probleme, die ohne Übertreibung hunderte Male besser gelöst würden. Wunderlist funktioniert aber primär als Mac- und iOS App, und hat dort seine überaus erfolgreiche Nische gefunden (die sich mit Evernote sicher überschneidet, die aber nicht gegen Evernote gerichtet ist; i.e. wem Wunderlist ausreicht, der wäre ohnehin kein idealer Evernote-User)
“Wobei man daraus auch den Schluss ziehen könnte, dass Evernote Potenzial verschenkt” – wieder jein ;) – weil Dienste ja ihren Wert durch spezifische, konkrete Angebote erzeugen, die vl. nicht für alle wertvoll sind, und nicht durch Maximierung der Userzahlen, die vl. Buchhalter interessiert, die halt weiterziehen, wenn sich der Dienst aufgelöst hat, nachdem er alles bedienen wollte. Persönliche Produktivität fällt einfach ‘primär’ in die Domain von Wunderlist und das ist gut für Wunderlist, aber nicht schlecht für Evernote. Für das findet man dann einen anderen Nutzen, oder man hat dafür halt überhaupt keinen Nutzen, Evernote ist da wohl eher dokumentarisch und archivarisch, aber das muss ja nicht jeder haben (i.e. ich verwende Evernote auch nicht mehr, weil ich die usecases anders gelöst habe, aber ich habe es einigen empfohlen, die es für sich lieben; ich verwende aber auch wunderlist nicht, weil ich es anders mache, aber du liebst es usw. ;) ).
Ist sehr hausgemacht ;) – basiert primär auf Text-Files, die ich via Dropbox synce, und auf einigen Konventionen, wo was hinkommt und mit welchem Tool ich was befülle.
dhrRf44WiVB -
"writing ourselves into existence" find ich genauso wie "das selbstgespräch, das von anderen geführt wird" eine der konzisesten definitionen von blogs.
nur ein schneller take: das überphänomen web umfasst zu jedem zeitpunkt eine ausbalancierung der milieus, die zum jeweiligen zeitpunkt angeboten werden. extrem simplifiziert: web98 war ein web von dokumenten von wenigen, weil man entweder ein teures cms brauchte oder html können musste; web04 hat 2 dinge eingeführt: einfachheit und referenz/dialog. das hat die # an aktiven usern verzehnfacht und eine interne dichte etabliert. web08 hat neben text alle anderen fundamantalen datenypen (foto, video, musik, etc.) und das prinzip 'kontakt' aber auch das prinzip 'privat' (fb) eingeführt. das hat die # an aktiven usern nochmal verzehnfacht und eine sehr intensiv empfundene verwebung auf einem metalevel etabliert. alles aber noch im 'web'. web14 hat neben text und allen anderen fundamantalen datenypen und sozial und privat weitere gerätschaften bekommen, sprich tablets und smartphones, was die # an aktiven usern nochmal verzehnfacht und einige jetzt-sensitive dinge wie messages oder selfies ermöglicht. wie oben gesagt: zu jedem zeitpunkt gibt es eine art struktur für möglichkeiten, die benutzer füllen das fliessend und für sich selbst optimierend entsprechend aus. das dokumenteweb gibts heute noch immer, nur ist das halt wirklich nur für contentsaurier und vl. wissenschaftler ideal und pendelt sich halt bei 1,3% marktanteil ein (absolut aber immer noch auf einem viel höhren niveau als 98). formate verlieren nie den eigenen sinn, sie verlieren nur die (davor 'erzwungene') anwendung für usecases, bei denen etwas anderes einfach besser ist.
ja klar, jedes 'subjekt' hat ein spektrum an äusserungs-'formaten', die als 'virtual' immer schon da waren, für die es aber immer (subjektiv verschiedene) 'trigger-thresholds' gab, die erreicht werden müssen, um eine konkrete 'lebensäußerung' zu aktivieren. (im fall quantified self funktioniert das zb ohne zutun als sich trotzdem äussernder datenabfall, wenn man sich entschieden hat, das einzurichten)