2015.05
602072756759502848 - (der ethnologie notiert seine beobachtungen von twitter handschriftlich in seinem moleskine; meistens doodelt er aber nur um hashtags herum)
Zerlegt -
oops, mit dem wertlos hast du leider völlig recht, da liegt die assoziation zum 'nicht kommerziell verwertbar' sehr nahe, um das geht es mir aber überhaupt nicht. (im kontext von buzzfeed verwende ich auch noch 'verwertbar', sehe ich gerade, was doppelt unglücklich ist, weil gerade bei buzzfeed der umstand, dass sie es halt auch verwerten, die uninteressanteste beobachtung ist; buzzfeed operiert zumindest derzeit ja noch ethisch gwm. rein und erinnert in diesem sinne an das frühe google.) es ist eig. nur reingerutscht, weil ich nicht sinnlos schreiben wollte, weil ich sinn in dieser differenz sinn/erregung hatte und sinnlos wie die negation davon klingt. differenzlos wäre viel passender.
601030236982157312 - (irgendwie traue ich diesen max. leise schnurrenden 2,5″ disks mit 2TB noch immer weniger als riesigen, krächzenden 3,5″ disks mit 168GB)
600715661598453760 - Wie viele MB lassen sich eigentlich mit einem fünferpack Pelikan Tintenpatronen übertragen?
600701317984686081 - (im alten ägypten wurden die leute mit allen ihren kabeln im sarkophag bestattet)
600606732952412161 -
(doodles sind das letzte verbliebene organ zur gesamtgesellschaftlichen synchronisation)
598861536900358144 - (skurril, dass es 9 jahre gedauert hat, bis man via twitter eine pizza bestellen kann)
598452510660132864 - (die meisten penguin books kauf ich eig. echt nur wegen dem cuten pinguin auf dem cover)
598425890696073216 - wirklich unbehagen bereitet mir übrigens der gedanke, dass sie das web gutmeinend verschlimmbessern, um mit apps um marktanteile zu kämpfen.
598240262037581825 - @diplix wenn dir das CLI nicht ganz fremd ist kann ich sie auch empfehlen.
598204928910319616 - @guenterhack in den nächsten 20 jahren wird schon irgw kommen. derzeit haben wir wirklich ein verrücktes aber funktionierendes gleichgewicht
caSEUzgw9Jy -
nur ganz allgemein: ein grundsätzliches problem beim reden über solche dinge ist, dass es mehrere/viele betrachtungsebenen gibt, die die gleichen begriffe verwenden, aber jeweils unterschiedlich interpretieren.
man muss also aufpassen, dass man nicht einsichten, die man auf der einen ebene völlig korrekt macht, auf andere ebenen überträgt, wo sie in der form halt überhaupt nicht mehr stimmen. besonders bei generischen begriffen wie innovation oder plattform handelt es sich auf den verschiedenen ebenen um im grunde völlig verschiedene begriffe die halt homonym sind.
man müsste also gleichzeitig immer auch berücksichtigen, mit wem man gerade spricht und wovon der wohl ausgeht, wobei die eigene empathie natürlich an den eigenen vorstellungsraum gebunden ist, der natürlich auch sehr limitiert ist. (man sieht nur die blinden flecken der anderen, die eigenen kann man per definitionem nicht sehen)
NZSegxLwFTW -
ich weiss erbsenzählerisch nicht, ob ich das beschränkungen so betonen würde, es ist so richtig oder falsch wie wenn man sagt, ein roman ist eine literarische struktur aus beschränkungen auf bestimmte charkatere und handlungen. 'entscheidungen' wäre vl. besser, die beschränkungen sind ja eher ein effekt (der selbst aber sehr nützlich sein kann).