2015.05
604267434300837888 - endlich wieder einmal ein (aufgewärmtes) quiz: https://hackr.de/2015/05/29/quiz-pt-77-revisited
604002988894654465 - nach einer stunde #gntm: recap vom abgebrochenen finale (sensationalismus beim ausschlachten kann man der produktionsfirma nicht vorwerfen).
603996765524647936 - und zum ausklang der #io15 noch vr (cardboard, expeditions, jump aka stereoscopic vr images für alle, die 16 kameras zur hand haben)
603991144146608128 - nach noch einer stunde #io15: photos (ai! unlimited!), kampf der hybris für dev. countries, kl. verbesserungen app analytics und discovery.
603977183611199488 - nach einer stunde #io15: brillo und weave ftw, kleinere verbesserungen bei android, anhaltender fokus auf infantilisierung bei google now.
603852701928181760 - @ChristophKappes das ding mit dem empörungsjournalismus ist, dass die transportierte moral (anders als bei kirche und knigge) selbst opportunistisch ist.
603556872298299393 - (grundproblem, dass viel mehr 'spannende' als entspannende artikel getwittert werden)
603530154485362689 - wenn schon nicht raumschiffe dann erleben wir zumindest die headquarters der internetplutokraten.
603518521121832960 - nicht komisch, antifragil (nur wird es als system nicht 'besser' sondern 'abstruser')
Everything has a price -
Another great episode. Just two thoughts:
(1) regarding the first part about content, ads, ethics and unknown social contracts: it's probably helpful not to lump every type of content producer together and to discuss the various brackets individually. A privatier lyricist obviously has different set of constraints and assumptions than the NYT or someone who wants to build a reputation for selling sth. else. Having said that it acutally boils down to one basic rule: don't worry too much about locking out freeriders, focus your energies on those who potentially want to pay or help you out instead. It's really that simple.
(2) regarding the segment about facebook zero and internet.org: isn't your discussion itself as ethnocentric as the 'digital imperialism' of Facebook? While Facebook is controlling the subset of accessible services based on some (probably good meaning but potentially evil) corporate POV, you basically think about a thumbs up or down for such programs based on some contingent moral and economic POV of yours which might affect billions of people. I'm playing the devils advocate here, because there is no way out of 'our' perspective (even asking the people affected what they actually think won't help, since they, again from our perspective, can't know what they are signing up for etc.)
Exchanges #98: Amazons Dash-Strategie unter der Lupe -
was ihr beim dash-button glaub ich überseht ist, dass er auf kundenseite die wahl auf sich selbst festlegt. und während wir zwar ohnehin immer das gleiche kaufen, wir wollen doch zumindest auch wissen, dass wir auch was anderes kaufen könnten, dass wir auf aktionen reagieren könnten, usw. zumindest für die in die gerätschaften integrierte version seh ich also eher schwarz, ich kauf mir doch keine kaffeemaschine, die nur eine sorte kaffee kaufen kann. gefühlsmässig würd ich also eher darauf tippen, das es so eine art smart-coupon im iot-zeitalter wird, wo der klick rabatte triggern kann etc.
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nur zur sicherheit: ich halte den button für eine sehr witzige idee und sie sollen ruhig herumprobieren ;) – ich glaub nur, dass eine starke koppelung von refill/produkt an gerät viel komplexität bei wenig realem nutzen (zumindest für den kunden) und für ein im grunde gelöstes problem einführt.
die querfinanzierung des gerätes hat übrigens das risiko, dass die kunden sich die maschine schicken lassen, danke sagen und dann aber nicht den illy espresso per button bestellen, sondern bei der rewe hausmarke aus dem supermarkt bleiben.
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hmm, ihr hattet recht, I didn’t see that one coming… http://aws.amazon.com/de/iot/button/
Warum mir Facebook keine Angst macht -
nur zur angst, die zeitungen vor facebook haben sollten: die falsche grundannahme scheint mir zu sein, dass irgendwer auf facebook geht, um dort zeitungen zu lesen. nachrichten laufen natürlich als beilage durch und sind als solche sicher gern gesehen und werden auch diskutiert, aber dann ist's auch gut, ich bin wegen meinen freunden dort.
in dem moment, in dem facebook zu stark in den 'natürlichen' strom eingreift, werden die kognitiven dissonanzen wachsen und leute werden zumindest für spezifische anwendungsfälle zu spezialisierten diensten wandern. auf facebook verbringen zwar viele viel zeit - deshalb wirkt es oberflächlich betrachtet wie eine art web im web - aber nur deshalb, weil der job von facebook halt alltagskommunikation ist. zur selbstgefährdenden hybris und der axt kommt man also auch auf diesem weg, wenn also facebook sich für dinge aufdrängen will, die niemand sucht.
602815574071189504 - (die ganzen beschreibungen vom valley, disruption etc. haben etwas irre folkloristisches an sich; alle verwenden kitschige begriffspersonen)
602800922050330624 - @ChristophKappes @SibylleBerg beide konstrukte sind unnötig redundant, also niemals luhmann (zitate sind per definitionem fremdwissen usw.)
602400765035081728 - RT @guenterhack: Wenn Konzerne Personen sind, dann sind Personen Konzerne.
602400053303615488 - @martinlindner wobei die nutzung selbst auch wieder arbeit erfordert (die natürlich irre produktiv wäre, aber ges. erst gelernt werden muss)
602072756759502848 - (der ethnologie notiert seine beobachtungen von twitter handschriftlich in seinem moleskine; meistens doodelt er aber nur um hashtags herum)
Zerlegt -
oops, mit dem wertlos hast du leider völlig recht, da liegt die assoziation zum 'nicht kommerziell verwertbar' sehr nahe, um das geht es mir aber überhaupt nicht. (im kontext von buzzfeed verwende ich auch noch 'verwertbar', sehe ich gerade, was doppelt unglücklich ist, weil gerade bei buzzfeed der umstand, dass sie es halt auch verwerten, die uninteressanteste beobachtung ist; buzzfeed operiert zumindest derzeit ja noch ethisch gwm. rein und erinnert in diesem sinne an das frühe google.) es ist eig. nur reingerutscht, weil ich nicht sinnlos schreiben wollte, weil ich sinn in dieser differenz sinn/erregung hatte und sinnlos wie die negation davon klingt. differenzlos wäre viel passender.