The Gifys

^ devoha: die gifys
Cats vs. Mail Carrier

^ wollte das gerade plussen, aber ich sehe leider nur noch das… (war die ich-perspektive eines zustellers, der die briefe nicht einwerfen konnte, weil die hauskatze dagegen gekämpft hat usw.)
(nur am rande: das copyright regime dürfte in etwa dem analen gesellschaftlichen entwicklungsstadium entsprechen, was uns lebenden in unserer lebenszeit natürlich wenig nützt, aber immerhin trotzdem usw.)
Made in Lego

^ nett: Google Chrome kann jetzt auch Lego
Papierkorb pt. 38
(weird but I still kinda miss subjot)
Die Zeitgenossen der Gesellschaft Pt. 13: Der Schlüssige
Der Schlüssige ist ein extrem selten gesehener Zeitgenosse, der sich dadurch auszeichnet, dass er üblicherweise immer sehr schlüssig ist.
(ich bin mir nicht ganz sicher, ob es objektiv schlüssige gibt, also leute, die eine art universelle schlüssigkeit repräsentieren, die man dann halt erkennen kann oder nicht, oder ob schlüssigkeit nur subjektiv und kontextuell entsteht, wobei diese subjektivität dann natürlich trotzdem objektiv ist; vermutlich gibt es beides)
(abt. supermarket studies)
Abed Nadir

kleiner Nachtrag zu A new course experience, wo Udacity neue Kurse und ein neues Modell angekündigt hat und gwm. Fortführung von Craig Pelton und Jeff Winger – nur zur Erinnerung: Udacity hat sich nach einem furiosen Start ja Mitte 2012 in ein kleines konzeptionelles Loch gesetzt, vor allem wohl weil Thrun mit Coursera mithalten wollte und alles aufs Pimpen von Kennzahlen gesetzt hat.
Wenn ich die Beteiligung in den Foren richtig deute hat sich in den 18 Monaten seither die Grundstimmung nie mehr wirklich gefangen, der Krautsalat an Kursen und die Unentschlossenheit gegenüber der Zielgruppe (die eine kraft zieht zu schülern und das zertifikat muss auch für adhs’ler machbar sein, sonst wird ja die dropout rate zu hoch, die andere zu ‘professionals’ die man potentiell auch zum bezahlen motivieren kann und die das zertifikat u.u. im cv präsentieren wollen, und da wird dann auch ungünstig, wenn sich herumspricht, wie wenig man machen muss, usw.) halfen da sicher nicht weiter.
Ihr neuer Ansatz klang zunächst nicht ganz unplausibel: wir machen thematische Tracks (2014 einmal beginnend mit data science) und wir offerieren neben dem kostenlosen tier auch einen kostenpflichtigen, der dann persönliches Coaching und ein ‘verifiziertes’ Zertifikat beinhaltet.
Aber ich hab jetzt die letzten zwei Tage Introduction to Hadoop and MapReduce – den ersten Kurs in dieser Serie – gemacht und es zeichnet sich leider das nächste Loch ab. Der Kurs selbst ist zwar nicht schlecht, wenn man wie ich mit Hadoop noch nie was zu tun hatte, man bekommt einen Eindruck um was es geht, wofür man es braucht, ein bisschen Gefühl wie man dafür programmiert und man macht zwei kleine Projekte in einer VM mit eingerichteter Entwicklungsumgebung (für VirtualBox oder VMware), aber jetzt kommt’s: man kann als Zaungast den Kurs nicht offiziell beenden, weil das Projekt nur in der kostenpflichtigen ‘full course experience’ bewertet wird. Alleine dass sich ein Mooc Anbieter nicht selbst denken kann, dass das vl. keine so gute Idee ist – psychologisch fühlt man sich natürlich nicht nur übergangen sondern tatsächlich um sein Zeit und den Aufwand beraubt, man lernt ja nicht fürs Leben sondern fürs Zertifikat – ist kein gutes Zeichen, auch die Umsetzung selbst war (wenn ich wiederum das forum richtig deute) anscheinend schwach und mit 150$/m viel zu teuer für das (zusätzlich) Gebotene.
Die Zeitgenossen der Gesellschaft Pt. 12: Der Forderer
Der Forderer ist ein relativ weit verbreiteter Zeitgenosse, der sich dadurch auszeichnet, dass er Dinge fordert.
(die forderungen selbst sind meistens weder begründet noch in den konsequenzen analysiert oder durchdacht, müssen es aber auch nicht sein, weil ihre funktion üblicherweise darin besteht, einen erwartbaren inhaltlichen vektor für eine repräsentierte gruppe zu etablieren, der dann als kalkül in politischen tauschgeschäften eingelöst werden kann (was übrigens nicht notwendigerweise (aber natürlich öfter als nicht) bedeutet, dass die forderungen selbst blöd sind); und natürlich gibt es auch andere typen, allerdings nur im promille-bereich und inhaltlich dann oft mit sogenannten nonetnonas)
(abt. supermarket studies)
Die Zeitgenossen der Gesellschaft Pt. 11: Der indifferente Instanziierer
(eher devoha weil eine art inversion vom solipsistischen generalisierer ..)
Der indifferente Instanziierer ist ein relativ weit verbreiteter Zeitgenosse, der sich dadurch auszeichnet, dass er Binsenweisheiten resp. allgemeine Gesetzmäßigkeiten in Unterkategorien wiederentdeckt resp. neu konstatiert.
(die aussagen sind also semantisch nicht falsch, aber trotzdem irgendwie daneben, weil sie etwas bedeutungsschwanger als konkrete eigenschaft oder signifikante strukturlogik betonen, was ohnehin auf alles (oder zumindest vieles andere) auch zutrifft. man erkennt das leicht, wenn man für das behandelte thema jedes beliebige andere thema einsetzen kann. während also der solipsistische generalisierer aus einzelerfahrungen allgemeine gesetzmäßigkeiten ableitet, erzählt der indifferente instanziierer allgemeine gesetzmäßigkeiten in einzelerfahrungen.)
(abt. supermarket studies)
Konzept des Tages: Infopolitics
What we need is a concept of infopolitics that would help us understand the increasingly dense ties between politics and information. Infopolitics encompasses not only traditional state surveillance and data surveillance, but also “data analytics” (the techniques that enable marketers at companies like Target to detect, for instance, if you are pregnant), digital rights movements (promoted by organizations like the Electronic Frontier Foundation), online-only crypto-currencies (like Bitcoin or Litecoin), algorithmic finance (like automated micro-trading) and digital property disputes (from peer-to-peer file sharing to property claims in the virtual world of Second Life).
enthalten und ausgeführt von Colin Koopman hier
Nützliche Unterscheidungen pt. 23 (The Position Edition)
Ein bisschen devoha aber eine weitere öfter als nicht nützliche Unterscheidung kommt aus den Sozialwissenschaften und unterscheidet 2 Arten von ‘Positionen’:
- emisch – die Innenansicht bzw. Selbstwahrnehmung eines Systems
- etisch – die Aussenansicht bzw. ‘wissenschaftliche’ Wahrnehmung ebendieses Systems
(abt: draw the distinction!)
Mac 30

^ Apple feiert auf der Startseite 30 Jahre Mac und hat auch eine kleine Minisite erstellt.
Back und Backer

app.net bleibt für mich eine der grossen Dumpfbacken im Web, aber ich muss ihnen lassen, dass sie zumindest interessanteren Blödsinn machen. Unlängst etwa Backer (ann) – Crowdfunding für Features (‘sollen wir auch bitcoin können?’), das sie anscheinend auch anderen (allerdings nur nach eigenem gutdünken, oder überseh ich was?) zur Verfügung stellen.
(es ist fast schon unheimlich: wie app.net selbst löst auch backer das exakt falsche problem auf die exakt falsche weise. crowdfunding etabliert zwischen dem gefundeten und den fundenden idealerweise eine sehr ‘intime’ art an verhältnis, das allerdings auch ähnlich wie flattr – siehe flat und flattr – die in diesem fall imaginäre achse verschiebt. die auf oberster ebene (künstler <-> fan) funktionierende beziehung wird durch backer aber nicht nur zerhackt und trivial ökonomisiert, das ökonomische verhältnis selbst wird bei backer ‘sichtbar’. fans/unterstützer können sich nicht länger als ‘ermöglicher’ von was ansonsten unermöglichtem wahrnehmen und sich deshalb über sich selbst gut fühlen, sondern nur noch als datenpunkt in einer kalkulierten wirtschaftlichen funktion)
((nts: ein lazy blog für die unterschiede zwischen flattr und crowdfunding im symbolischen, imaginären und realen machen))
9rkut

omg, Orkut wurde 9.
Nützliche Unterscheidungen pt. 22 (The P Trinity Edition)
Eine weitere zumindest pragmatisch nützliche Unterscheidung kommt von Horace Dediu und unterscheidet 3 Ps als Grundbausteine von Organisationen:
A company is nothing more (and nothing less) than three things: people, processes and purposes. In the language of the software engineer these would be inputs, algorithms and specifications. In the language of classical business analysis they are assets (or resources), organization structures and business models. In military theory, these are logistics, tactics and strategy.
This is the trinity which allows for an understanding of a complex system: the physical, the operational and the guiding principle. The what, the how and the why.
(der ganze text ist dann übrigens ein paradebeispiel für die latente schizophrenie von asymco – siehe techblog des jahres und dolm des jahres ; kaum geht es ums web oder um google macht er abstruse grundannahmen, gegen die er dann vorgeht, und willkürliche hakenschläge)
(abt: draw the distinction!)
More information about websites

^ eine der ersten vl. etwas sinnvolleren (und jedenfalls nicht offensichtlich unnötigen) ‘Verbesserungen’ der Suchseite von Google seit längerem: man bekommt jetzt – wenn vorhanden – eine Kurzinfo zur Quelle angezeigt
Help Tagging Cats

(abt. für die leicht zu unterhaltenden)
Konzept des Tages: Social Objectivity
Social Objectivity ist die Ausdrucks-Awareness bezüglich der jeweiligen (sozialen) Form.
enthalten und (sehr heuristisch) ausgeführt hier
Perry Rhodan

^ Perry Rhodan favorited your Tweet..
(abt. für die leicht zu unterhaltenden)
Copyright Woche

^ noch nicht gelesen aber super: die EFF mit einer Copyright Week
Papierkorb pt. 37
(protip: if you want to get sure: don’t assume anything)