live.hackr

die romantische komödie

YSlow?

YSlow!

☍ 25.07.2007 # yahoo speed webdevelopment firefox

Xtra Long Tail

Gleich nochmal Seth Godin (einer meiner Lieblingsblogger) zum longest tail – und haha, der Eintrag ist gleich auf mehreren Ebenen völlig daneben.

Er stöbert also in einer Ramschkiste von CDs, kennt nix und denkt sich:

It’s almost impossible to buy music with no frame of reference. There were no hits, no recommendations, no “if you like x, you’ll like y”. I realized that the time it would take to decide if I liked an album was probably worth more than the $3 it would cost to buy one – in other words, not even worth it for ‘free.’

erste falsche Annahme: als hätte man jemals keinen Referenzrahmen. Den hat man immer, der ist das, was man in seinem bisherigen Leben aufgesogen und für sich als Geschmack kultiviert hat, das persönliche Wissen um Bands, Musiker, Labels, Stile, … das man sich (üblicherweise höchst ausdifferenziert) angeeignet hat. Und wer Platten sammelt weiss, mit welchem Affentempo man Ramschkisten scannen kann und welche tief sitzenden Assoziationshöfe dabei getriggert werden. Dabei kann es natürlich vorkommen, dass man gar nichts kennt, was uns zur

zweiten falschen Annahme bringt: als wäre die leere Schnittmenge zwischen dem Angebot und dem eigenen Wissen keine Information. Aber eine leere Schnittmenge bedeutet, dass es sich um etwas handelt, mit dem das eigene Referenzsystem bis dato nichts zu tun gehabt hat, auf das man im übrigen auch nicht über etwaige webbasierte Empfehlungsmechanismen gestolpert wäre (sonst würde man zumindest den einen oder anderen Künstler kennen). Und das kann zwei Dinge bedeuten: es handelt sich um Produkte aus einem völlig inkompatiblen Geschmacksset, oder es handelt sich um ein Genre das man nicht kennt, das einem aber gefallen könnte. Was uns zur

dritten falschen Annahme bringt: er konzipiert verbilligte Musik als Totalschaden – wenn die Informationsbeschaffungskosten (der individuelle Zeitwert, den man für’s Herausfinden ob’s einem gefällt oder nicht aufwenden muss) höher sind als der Kaufpreis soll man sie nach Seth vermeiden und also auch vom Kauf absehen. Aber, wenn man so will:

Musik ist – weil sie so billig ist, also zwischen 0 und 15 Euro pro Album – immer schon ein Totalschaden. Die Informationsbeschaffungskosten für Tracks die einem wirklich gefallen sind immer viel höher als der Kaufpreis. Aber der persönliche Nutzen nimmt mit dem Grad des Gefallens, des Identifikationspotentials, der geschmacklichen Unwahrscheinlichkeit, … exponentiell zu – und Lieblingstracks sind sowieso unbezahlbar. Nur wird man natürlich bei der Suche nicht irgendwo beginnen und den long tail von hinten aufrollen, sondern dort, wo es wahrscheinlicher ist, dass man über was Spannendes stolpert.

Und dann macht er einen Sprung (wobei mir auch nicht so ganz klar ist, wie er das aus dem vorangegangenen ableitet):

Musicians, bloggers, writers – if you’re toiling in the long tail, getting stuck at zero is now a real possibility. Being just like the other guys but trying harder is less of an effective strategy than ever before.

vierte falsche Annahme: als wäre die Möglichkeit, unbekannt im long tail zu stecken, was neues (nur gibt es jetzt eben viel bessere Möglichkeiten in Subszenen, Microcommunities, in Japan … erfolgreich zu sein und eben nicht mehr völlig vor sich hin zu stecken)

fünfte falsche Annahme: als wäre das gleiche gleicher zu machen jemals (ausser für reflexive Strategien der Scheingleichheit usw.) eine effektive Strategie für irgendeinen (long tailischen) Künstler gewesen, da heisst es immer anders, schneller, weiter, weiter. Das einzige Feld, das nach dem Motto just like the other guys but trying harder operiert, ist das der Fliessbandproduktion für diverse Charts (für die stimmt, was er sagt, aber die hat er nicht gemeint.)

(abt. die welt wie sie ist)

☍ 24.07.2007 /via @sethgodin # music longtail godin analysis

Web 2.0 Traffic Watch List II

update der Web 2.0 Traffic Watch List von Seth Godin (siehe – scheint allerdings nicht wirklich nachgepflegt sondern nur aktualisiert worden zu sein)

☍ 23.07.2007 # web2.0 lists godin

Feindesfeindfreunde

screenshot myfrienemies

myfrienemies – Antipathie als social network Kleister

Rather than dwelling on the negative, we invite you to foster new friendships based on shared dislikes, annoyances and disappointments.

(wäre als facebook app sicher der renner)

(via)

☍ 23.07.2007 # humor

ReQuoting pt. 12

“Facebook IS the internet portal of 2007.” – Jeff Pulver
“Facebook could easily become the Microsoft Windows of tomorrow.” – Duncan Riley
“No matter how you look at it Facebook is the one. Right now.” – Robert Scoble
“Facebook will reach 50 million, then 100 million, then 200 million users, and beyond.” – Paul Allen
“Last time an inward looking ecosystem caught the imagination of developers, it was Windows 95, the defining moment for Microsoft. The winner of that movement: Microsoft.” – Om Malik
“There’s a chance that someday, Facebook will be the preferred place to read this blog because of all the social apps that will be built around it.” – Fred Wilson

various via R/WW

Bonusquote aus den Kommentaren:

you guys are a bunch of idiots, it wasn’t designed to win awards or outperform myspace… it’s main purpose is to serve college students in networking together.

☍ 23.07.2007 /via @readwriteweb # facebook hype

Mashup Pyramide

screenshot mashup pyramide

The Mashup Pyramid (via)

☍ 23.07.2007 /via @programmableweb # mashup

Wir bauen eine Suchmaschine

EU OKs German online search-engine grant [$165 million]

☍ 21.07.2007 /via @searchengineland # search germany duh theseus

Cryptonomicon

screenshot cryptimg

cryptimg

(bei langeweile: im bild sind die wesentlichen worte des 20 jhr. versteckt. das passwort wurde vor kurzem ein jahr alt.)

☍ 21.07.2007 # utils cryptography

Retwittered

live.hackr und MoMB retwittered:

twitter für hackr twitter für MoMB

☍ 21.07.2007 # twitter hackr momb rss

Cookie Cutter

Google macht ein paar lächerliche Anpassungen bzgl. der Cookie Politik (nur mehr 2 Jahre Lebenszeit statt bis 2038, dafür mit autorefresh bei jedem Googlebesuch)

☍ 20.07.2007 # google privacy

ReQuoting pt. 11

In it, he says that he gets too much email … He suggests that what you should do know is to leave him a message on his Facebook wall. Dear god and/or Bob. In the time I’ve followed Scoble, I must have seen something like this a dozen times from him. Don’t email, Twitter me. Don’t Twitter, Pwnce. Jaiku me. Leave a wall message, send an SMS, just call me, email me, don’t email me, don’t call me. Enough already.

dave slusher via anlegen.in

☍ 20.07.2007 # attention email scoble

Einladungsökonomie Pt. 3

… siehe Pt. 1 und Pt. 2 … und in einem Überraschungszug hat nun TechCrunch InviteShare gekauft

☍ 19.07.2007 /via @techcrunch # invites inviteshare techcrunch

Jing

Jing – Roundtrip-screenlogging für Win+Mac. (via)

(abt. untested aber super)

☍ 19.07.2007 /via @webware # screencasting

Wasserstrategie

Twitter’s Drinking Water Strategy

☍ 18.07.2007 # twitter

BlogRovR

blogrovr dog

aus der Serie der Memetracker-Variationen… BlogRovR (eine Firefox-Extension, gibt’s schon länger) geht einen anderen Weg, der viel Spass macht und eigentlich echt nützlich ist: es werden nicht amorphe Datenmassen zerlegt, analysiert und an zentraler Stelle reaggregiert, Blogrovr zerlegt personalisierte Datenmassen (welche Feeds kann man in einem OPML-Dokument angeben) und reaggregiert den Diskurs über Seiten/Themen/Memen auf den jeweiligen Seiten selbst.

☍ 18.07.2007 # blogrovr memetracker firefox

Twownce

☍ 18.07.2007 /via @neunetz # twitter pownce

Trendmap

ia trendmap

sehr super: die iA Web Trendmap 2007

ia trendmap closeup

sogar die Linien sind schlüssig, nett auch der Park in der Mitte.

(via)

☍ 18.07.2007 # web2.0 trends visualisation maps japan

Sparky

screenshot spartky

Sparky

(was lange währt, wird endlich gut)

☍ 18.07.2007 # alexa firefox extensions

Jugend forscht

Prämiert: Die Gewinner des Web 2.0-Medienwettbewerbs (siehe) – naja, kein erfrischendes Lüftchen oder naiv-euphorisches einfach Gutfinden (oder auch Schlechtfinden) dabei, aber auch nicht schlechter als was sich ein süddeutsche-Redakteur aus den Fingern saugt.

☍ 18.07.2007 # web2.0 misterwong contests

Das Sein und das Nichts

logo cutethis

Es geht noch reduktionistischer als Useless Account (siehe): Cute This [war http://cutethis.com/]

☍ 18.07.2007 # deadpool