live.hackr

die romantische komödie

Illuminatrix

led

nett: IlluminatrixLED-Animationen mit YUI

☍ 03.08.2010 # generator yui

Nullpunkt Pt. 4 (Zettel Edition)

next action balls

2. August 19:01

(noch eine art meilenstein: nach feedbox zero und inbox zero und alle actionable folders zero und linkbox zero und reference material system clean ist jetzt auch mein zettelwesen quasi clean. unter zetteln verstehe ich (in diesem fall) jegliches lose blattwerk, also neben den klassischen zetteln (die bei mir überhaupt ein frohes dasein frönen, weil ich alles auf zettel kritzle) auch alle andere kleinere (indexkarten, visitenkarten, rechnungen, kontoauszüge, karten, briefe, belege) und auch grössere formate (skripts, mitschriften, kopien, verträge, zeugnisse, prospekte, broschüren und was nicht alles) – im grunde also alles aus papier, was nicht in gebundener form vorliegt. vor allem mit den normalen zetteln ist das ja so eine sache, weil sie eine recht eigenwillige art der ausbreitung in einem gegebenen ökosystem aka wohnung demonstrieren, wenn man irgendwo nur lange genug schüttelt, kommt fast immer auch ein zettel heraus, sie gleichzeitig aber das gesamte spektrum an bedeutsamkeit beinhalten können und sie doch eine art monopol auf die auf ihnen abgebildete information haben, etc., den begriff verzetteln gibt es jedenfalls nicht ohne grund. insgesamt war das rudimentäre durchprozessieren (ausmisten, abheften, einsortieren, in umschlägen gruppieren, ggf. transformieren oder übertragen – ich bin dabei aber nicht tief gegangen) viel weniger aufwand, als ich bei dem berg, den ich beim zusammentragen angehäuft habe, vermutet hätte.)

((das ganze ist teil von einem übergeordneten (matrjoschka projektstruktur) projekt, das das ziel hat ‘stuff clean’ zu werden, also neben dem komplex digitales zeugs auch den komplex analoges zeugs so halbwegs in den griff zu bekommen, siehe pt. 2))

☍ 02.08.2010 # zettel gtd paper infoeconomy

Yellow Strom

But Twitter didn’t start with blogging or blogging tools as its central metaphor, it began with the message streams that flow through dispatching systems. The tweet isn’t a small blog post, it’s a message in a communications and logistics system. There’s a tendency to say that the tweet is a “micro” something— a very small version of some normally larger thing. But tweets are full sized, complete and lack nothing. Their size allows them to flourish in multiple communications environments, particularly the SMS system and the form factor of the mobile network device (iPhone).

Like the tweet, the post-it note doesn’t have a specific purpose. Arthur Fry, one of the inventors of the post-it note, wanted a bookmark with a light adhesive to keep his place in his hymnal during church choir. The rapid acceptance of the yellow sticky, in part, had to do with not defining what it should be used for. It’s hard to imagine someone saying that you’re not using a post-it note correctly, although people say that about Twitter all the time.

echovar über twitter und pretty much das kompaktbeste, was ich bisher über twitter gelesen habe.

(das grösste problem bei der beschreibung von twitter sind ja die ähnlichkeiten, die zwar nicht völlig falsch sind, die aber das wesentliche verpassen und dann serien von falschen schlussfolgerungen triggern. die abgrenzung zu dem, was es nicht ist, ist fast wichtiger als die beschreibung von dem, was es ist)

☍ 02.08.2010 /via @echovar # twitter analysis

Pencil-tip

dalton ghetti

heh, Bleistiftspitzskulpturen von Dalton Ghetti.

☍ 02.08.2010 /via @boingboing # art

Nullpunkt Pt. 3 (Reference Material Edition)

reference

1. August 18:20

(noch ein mini meilenstein: nach feedbox zero und inbox zero und alle actionable folders zero und linkbox zero ist jetzt auch mein reference material system (ebooks, artikel, standards, handbücher, guidelines, skripte, …) gwm. clean, sprich gesichtet, ausgemistet, organisiert und upgebacked; und vor allem: auch alle bisherigen manifestationen (auf backup-cds, auf sonstigen backups, etc.) sind entfernt. eine trennung war dabei nützlich: alles nicht essentielle – also zeugs, bei dem ich keine panikattacke bekomme, wenn es verschwindet – und alles mehr oder weniger leicht ohnehin wieder beschaffbare liegt jetzt ohne weitere (metadatenerfassende, backupstrategische, …) massnahmen nur noch auf google docs; den rest hab ich einmal lokal, einmal auf einer externen festplatte und einmal in der cloud und die aktualisierung ist mit einem skript automatisiert.)

((während der aktion sind zwei podcasts in einer endlosschleife gelaufen, und die möchte ich beide nochmal ans herz legen: bruce sterling bei der reboot, absolut grossartig, und merlin mann vs. david allen (die tastier m4a version gibt’s noch), wo allen wirklich auch teilweise aus dem nähkästchen plaudert))

☍ 01.08.2010 # gtd allen 43folders sterling

Nullpunkt Pt. 2 (Linkbox Zero Edition)

no stuff to read
31. Juli 10:49

(noch ein kleiner meilenstein: nach feedbox zero und inbox zero und alle actionable folders zero sind jetzt auch alle actionablen tags für bookmarks bei delicious, evernote, instapaper und lokal zero, also linkbox zero, siehe getting links done)

((das ganze ist teil von einem übergeordneten projekt, das das ziel hat ‘data clean’ zu werden, also den gesamten komplex digitales zeugs in den griff zu bekommen, und das ist natürlich ein mammutprojekt, weil sich über die jahre so einiges anhäuft, vor allem, wenn man einen hang zum sammeln hat, und es sich nicht nur anhäuft, sondern dann auch ausbreitet und auf die verschiedensten weisen (floppy, zip, cd, dvd, festplatten, cloudstorage) materialisiert und in backups reproduziert etc. ich will da gar nicht allzuviel herumoptimieren, aber ich will an einen punkt kommen, an dem ich darüber einfach nicht nachdenken muss. die voraussetzungen dafür, darüber nicht nachdenken zu müssen, sind aber, wenn man sich das gesamte spektrum an zeug anschaut – neben email und feeds und bookmarks gibt es haufen von gesammelten audio-, photo-, videofiles, artikel, programme, source code und dokumente von grösseren und kleineren projekten, metazeug wie kontaktdaten, kalenderdaten, zugangsdaten und lizenzen, etctrara – teilweise recht trickreich, teilweise auch recht einfach, müssen aber trotzdem implementiert sein, jedenfalls aber auch nicht immer auf den ersten blick offensichtlich und also von fall zu fall zumindest auch zu durchdenken, auf etwaige bomben und möglichkeiten abzuklopfen, usw.))

☍ 31.07.2010 # infoeconomy gtd

Groupon Seppuku


(nts: mich öfter selbst zitieren)

groupon macht was richtig blödes und wird fortan deals personalisieren. ^

einerseits transformieren sie durch diese aktion eine der tatsächlich besten erzählungen der letzten jahre (“schau her, wir sind trüffelschweine und finden für dich jeden tag einen grossartigen deal in deiner stadt; gelegentlich ist sicher auch für dich was wunderbares mit dabei”) in eine eher kaufmännische (“hör zu, es wollen bei uns so viele unternehmen deals anbieten und ihr seid ja auch so viele, also nehmen wir jeden deal an und mappen die dann bestmöglich auf euch; kauft bitte soviel wie möglich”).

andererseits invertieren sie damit das vertrauensverhältnis; dieses war quasi systembedingt eingebaut (ihr alter anreiz war, aus allen zur auswahl stehenden deals den für die user bestmöglichen auszuwählen) und ist durch die personalisierung aber systembedingt quasi ausgeschlossen (ihr neuer anreiz ist, so viele deals wie möglich heranzukarren und dann irgendwie an den mann zu bringen).

siehe dazu auch excom :

Bei Groupon kann man jetzt beobachten, was passiert, wenn ein Filter mit den Prinzipien eines Aggregators agiert. Absolut unverständlich, warum sich Groupon ohne Not in direkte Konkurrenz zu Yipit & Co. begibt, die im Zweifel immer die besseren Empfehlungen haben werden.

(abt. spreadsheets ain’t sympathy)

☍ 30.07.2010 # groupon duh

The Personal and the Tailored

But there’s something important to note about all these curatorial roles I enjoy: none of them are coercive. … The beauty of noncoercive curation is that there are so many reasons we value things, it’s really impossible to imagine that any one place will serve as a one-stop shop for our needs.

Two categories in particular won’t ever be fulfilled by a curator: first, the personal.

Second, the tailored. I have loads of little scripts, programs, systems, files and such that make perfect sense to me, even though they’re far from elegant or perfect. There’s the script I use for resizing and uploading images to Boing Boing, the shelf I use to organise my to-be-read pile, the carefully-built mail rules that filter out spam and trolls and make sure I see the important stuff. I am a market of one … But again, these are the nuts and bolts that hold my life together and I can’t live without them.

Cory Doctorow über die Vorzüge des wilden, nicht hegemonial/exklusiv kuratierten Webs.

☍ 30.07.2010 /via @guardian # web doctorow

Font Previewer

nett: font previewer

nett: Font previewer (ann, siehe auch)

☍ 30.07.2010 # google fonts webdesign

The Status Project

the status project

The Status Project: Data-Mining Our Identities. (via)

(nicht uninteressant, kränkelt aber ein bisschen unter dem bullshit bingo der critical net/tech/media art crowd)

☍ 30.07.2010 # identity

Memories

memory

When we say that the Web doesn’t forget, what we mean is that if something is stored in a database, unless there’s a technical problem, it can be retrieved through some kind of search query. If the general public has access to that data store, then information you’ve published will be available to any interested party. It’s not a matter of human remembering or forgetting, but rather one of discovery and random access through querying a system’s indexed data.
..
While we’re enraptured by the metaphors of memory and forgetting, intelligence and thinking, as we talk about computers, when we speak of forgiveness we tamp down the overtones and resonance of the metaphor.

echovar über Erinnerung und Vergebung

(abt. datenschuld und sühne)

☍ 28.07.2010 /via @echovar # memory

Tiere werben

im zoo

sehr super: Im Zoo

(abt. postcontemporary archivism)

☍ 27.07.2010 # art photo collections

Roaming CSE

historious

maybe nützlich: historious – eine art CSE für roaming pandas (siehe auch Social CSE)

(abt. postcontemporary archivism)

☍ 27.07.2010 # historious search

nice entity

hammer and sickle

immer wieder nützlich: nice entity

(abt. postcontemporary archivism)

☍ 27.07.2010 # utils

Null

null

(abt. für die einfach zu unterhaltenden)

☍ 27.07.2010 /via @paidcontent # twitter

This is how we did it

datajournalism

ganz interessant: Wikileaks’ Afghanistan war logs: how our datajournalism operation worked

☍ 27.07.2010 /via @guardian # guardian journalism

ReQuoting pt. 46 (The RFID Cash Edition)

Take a standard euro note, stick an RFID tag on it recycled from the public transit system and presto…the new Bijlmer Euro.

Main Street Cash via Exciting Commerce

☍ 27.07.2010 /via @excitingcommerce # currencies awesome

Paprika

paprika

untested aber super: Paprika (text based productivity etc.)

(siehe auch Paradeiser)

☍ 26.07.2010 # productivity

Google Alarm

sehr nett: Google Alarm – ein arty Firefox Add-on, das bei Googel alarm schlägt.

☍ 26.07.2010 # google privacy extensions

Nullpunkt

no new mail
26. Juli 13:06

(habe mehr oder weniger das gesamte wochenende mit dem (post)prozessieren von emails verbracht, teilweise noch aus 08 u. 09, einige respondees werden sich da sicher wundern, und bin das erste mal seit ich mich erinnern kann input clean, also feedbox zero und inbox zero und alle actionable folders zero; komisches gefühl)

rest der serie:

Pt. 2 Linkbox Zero Edition
Pt. 3 Reference Material Edition
Pt. 4 Zettel Edition
Pt. 5 Dings Edition
Pt. 6 Accounts Edition
Pt. 7 Thing Sweep Edition

☍ 26.07.2010 # infoeconomy gtd inboxzero