Leftovers 2012 (Leftovers 2011 Edition)
devoha eine kurze wiederbesichtigung der leftovers 2011 (wo praktikabel):
- Leftovers 2011 Lumberjack Edition – der holztrend hat sich fortgesetzt. sogar verstärkt. irgendwann hab ich aufgehört, sie entsprechend zu taggen.
- Leftovers 2011 Stream Edition – nach wie vor einer meiner wenigen vl. wichtigen texte, der leider zu kurz ausgeführt ist, um das in einem anderen kopf ankommen zu lassen, der aber den kern zum verständnis von fast allem (things web) beinhaltet.
- Leftovers 2011 Schöner Launchen Edition – gibts nach wie vor, hat aber ein bisschen nachgelassen. ich persönlich probier nur noch dienste aus, die für alle öffentlich zugänglich sind, selbst wenn ich eine einladung hätte.
- Leftovers 2011 Filter Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2012 kein jota weitergekommen. ich versteh nicht, warum das noch keiner systematisch angegangen ist, aber ich hab die hoffnung darauf mittlerweile aufgegeben.
- Leftovers 2011 Logical Fallacy Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2012 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich kein weiterkommen zu erwarten war. ggf. gibt es sogar weniger davon, aber nur deshalb, weil die wirklich blöden grossen gegenentwürfe auch langsam aussterben und alles auf extrem kleiner flamme kocht.
- Leftovers 2011 Stubborn Edition – hach dave winer.
- Leftovers 2011 Clueless Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2012 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier kein weiterkommen zu erwarten war. eigentlich schade, weil das im gegensatz zu den logical fallacies ein grundsätzlich lösbares problem ist.
- Leftovers 2011 TV Edition – gesagt, getan. hier war ich irre produktiv.
- Leftovers 2011 Composition Edition – hat sich verbessert, mitunter dank scrivener (siehe bartleby) in dem jetzt einiges steckt, wofür ich davor einiges an retrospektiv völlig blödsinnigen aufwand betrieben habe.
- Leftovers 2011 Sharecropping Edition – nicht viel weitergekommen, aber durch reduktion quasi automagisch vereinfacht. allerdings juckts doch ein bisschen, das wieder zumindest ein bisschen zu erweitern.
- Leftovers 2011 Scope Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2012 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war. ergänzen würde ich das heute um die relative position. für ultrarechte wirkt jeder gesunde waffenliebende und steuernhassende konservative wie ein kommunist und für den normalen journalisten wirkt bald wer wie ein internetvordenker, solange nur alle anderen das gleiche sagen. (zumindest was die mögliche anschlusskommunikation betrifft ist das natürlich gar nicht schlecht, das problem ist die konzeptionelle regression below the mean für das gesamtsystem, aber das ist wieder ein anderes fass).
- Leftovers 2011 Polychronicity Edition – und auch das gilt noch, könnte aber als strukturelles problem schädlicher sein, als ich vermutet hätte (auch das wäre aber ein anderes fass).
- Leftovers 2011 Difference Edition – ditto.
- Leftovers 2011 Dead Man Edition – gar nicht schlecht.
Leftovers 2012 (Infinite Jest Edition)

^ 4150 seiten spass
Lazy Blog Ep. 15 Revisited
(blogpost über DAS fundamentale dilemma im derzeitigen web: den umstand, dass ‘offenheit’ zwar leicht und tatsächlich gedankenlos zu fordern oder herbeizuwünschen ist, dass die forderung oder der herbeiwunsch ober ein moo point ist, solange sie nicht mit einem vorschlag für eine alternative und ‘bessere’ reterritorialisierung begleitet wird. idealerweise wäre diese erzählung dann spannender als bla aber offen. bonuspunkte wie immer für konkrete fallstudien und sternchen für eine umfassende typologie)
^ falls sich wer an LB 15 versuchen will, der Appell von Spreeblick das Web 2013 zurückzuerobern bietet einiges an Stoff. Die Forderung ist wie alle anderen Forderungen nach Blogs, Offenheit und Freiheit natürlich gut gemeint, aber schlecht durchdacht (und schwankt vom vibe her zwischen grossväterlicher sentimentalität und dramatischer hyperbel; nur als beispiel: schon der erste satz – Vorbei die Zeiten, in denen für die Öffentlichkeit gedachte Inhalte im öffentlichen Raum – dem Web nämlich – stattfanden, wo sie in den meisten Fällen von allen Internet-Nutzern gefunden, gesehen, verlinkt und kommentiert werden konnten.
– trieft vor apokalyptischem pathos, ist aber völlig aus der luft gegriffen. was ist vorbei und seit wann? was kann nicht mehr gefunden, gesehen, verlinkt und kommentiert werden? wohl posts auf facebook, die aber in vielen fällen eben genau nicht für die öffentlichkeit gedacht sind, sondern nur für die suböffentlichkeit der eigenen freunde. paradoxerweise kann man es ihm anders auch nicht recht machen, denn wenn etwas ungewollt dann tatsächlich von der öffentlichkeit gefunden und gesehen wird, dann droht der grosse flyer mit dem #privacyfail usw. ok, cheap shot, aber das geht so weiter). Das Problem mit solchen Texten ist leider, dass sie sich mit dem romantisierten Bild des edlen wilden Blogs begnügen und alle sind dann zwei Tage über sich selbst gerührt, aber die realen Verhältnisse (also die infoökonomischen produktions-, rezeptions-, und distributionsbedingungen und das gesamtsystem aller möglichen ströme – und funktionierende blogs sind im gesamtmilieu aller kommunikationen eher unwahrscheinliche blüten) ignorieren, womit man aber den Blogs keinen Gefallen tut, weil die Verhältnisse natürlich nicht verschwinden.
—
update: wer von spreeblick hergeschickt wurde, könnte bei gegebener lust und laune komplementär auch diese artikel lesen: 5 Jahre live.hackr und Lazy Blog Ep. 16 – dann wird glaub ich deutlicher, was ich bei johnny kritisiere und vor allem: was nicht
28k

apropos 290,600 : Trara, das ist der 28.000. Eintrag in meinem blogtechnischen Gesamtwerk (also alles unter hackr.de – neben live.hackr auch shared, news, chronicle, worldwide, tv usw. – aber auch die 12.000 betas im MoMB, die artikel auf netzwertig, etc.)
(ich überlege, ob das viel ist oder nicht, aber es klingt wohl nach mehr als es ist. im schnitt sind es nicht einmal 10 posts pro tag (9,5) und das allermeiste ist ja micro, nano und picocontent)
((siehe auch 25k))
290,600

(abt. the man of the crowd)
((subabt. the quantified self))
RPB Bingo
irgendwie mag ich ja so einen rekombinativen preemptive bullshit bingo (Liquid data, Networked accountability, Data as infrastructure, Social coding, Data commons, Lean government, usw.): 14 big trends to watch in 2013
Curiosity Badge

endlich gibts auch eine Curiosity Badge.
State of the World 2013
Bruce Sterling und Jon Lebkowsky / The Well zum Stand der Dinge.
(siehe SotW 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007 und 2006)
The Year In Review (2012 Edition) Pt. 9

das Jahr in Katzen #caturday
The Year In Review (1968 Edition) Pt. 1

Techblogs des Jahres (2012 Edition)
(ohne grossartige beschreibung des speziellen oder allgemeinen milieus, im grunde gibts ja auch kaum was dazu zu sagen und auch über die unsaggebbarkeit gibts nichts mehr zu sagen, aber gleichzeitig ist das alles auch egal, usw.)


Anyway, die zwei für mich besten Techblogs 2012 waren Techdirt und die Mensch-Maschine. Mike Masnick (via) ist noch immer eine Art ein-Mann-Armee, der mit glasklarer Urteilskraft sämtlichen Schwachsinn des medial-politischen Komplexes dekonstruiert und gleichzeitig dabei ohne Hysterie auskommt
; und Sascha Lobo (via) hat sich heimlich, still und leise zum vl. weltbesten Kolumnisten mit dem Thema das Internet und wir gemausert.
siehe Techblogs des Jahres und Techblogs des Jahres 2009 Edition und Techblogs des Jahres 2010 Edition und Techblogs des Jahres 2011 Edition
The Year In Review (2012 Edition) Pt. 8

Das Jahr in Data Journalism.
The Year In Review (2012 Edition) Pt. 7

das Jahr in Science Images.
Lost Lists 1

(von lost tweets zu lost lists)
13th Baktun

google mit einem maya doodle.
The Year In Review (2012 Edition) Pt. 6
Das Jahr in YouTube.
The Year In Review (2012 Edition) Pt. 5

Der Hypemachine Zeitgeist (ann)
(siehe The Year In Review 2011 Edition Pt. 17, The Year In Review 2010 Edition Pt. 7, The Year In Review 2009 Edition Pt. 5 und Musikgeist)
The Year In Review (2012 Edition) Pt. 4

^ why not, das Social Media Jahr in Nielsen
Google Maps Pod

devoha: Die Google Maps sind zurück auf dem iPhone
The Year In Review (2012 Edition) Pt. 3

^ das Jahr in Facebook