Start your first business this way: Begin with the smallest possible project in which someone will pay you money to solve a problem they know they have. Charge less than it’s worth and more than it costs you.

Repeat.

^ Seth Godin mit einer Art Minimaltheorie der Handlungsfähigkeit.

Originality is local.

^ seth godin in Of course it’s been done before (seine argumentation ist in diesem fall ein bisschen holprig und die beschränkung auf eine subjektivität ist unnötig und local könnte man vl. auf lokal in raum und zeit erweitern, dann aber ist das eine wirklich nützliche verdichtung)

Sollte die VG Media dieses Vorgehen fortsetzen, könnte die Sache doch noch ein Fall für das Bundeskartellamt werden, allerdings anders als von den Verlagen erhofft. Das Amt hatte sich ausdrücklich vorbehalten zu prüfen, ob nicht der Zusammenschluss der Verlage zur Wahrnehmung des Leistungsschutzrechts kartellrechtlich relevant ist. Vor diesem Hintergrund könnte es missbräuchlich sein, ausschließlich von kleinen Anbietern Zahlungen zu fordern, während man Google (vorerst) verschont. Zumal ein solches Vorgehen dazu führt, dass die Position von Google gestärkt und die der kleineren Anbieter geschwächt wird.

internet-law via neunetz

(irgendwie wär es ja ein unterhaltsamer twist, wenn das LSR springer dann genau auf diese art in den arsch beissen würde; gleichzeitig hätte das dann natürlich auch wieder den doppelten twist, dass ihnen gerade die dann wie auch immer geartete bestrafung am allermeisten helfen würde, weil es sie quasi vor sich selbst beschützt. ihr a/b test, bei dem sie draufgekommen sind, dass ihnen der unterschied zwischen schnipsel und schnipsellosigkeit bei google pro titel im jahr mindestens einen siebenstelligen betrag kostet, was sie dann zur absurden schipselsonderregelung für google, gegen die das ganze gesetzt ja ursprünglich gedacht war, gebracht hat, hat sie ja, so offensichtlich er ist, ja nicht zum folgegedanken gebracht, dass ihnen das auch bei weniger dominanten plattformen, projekten oder seiten im jeweiligen verhältnis mindestens vergleichbare kosten und also verluste macht. das sticht ihnen vl. nicht in ihren analytics ins auge, bzw. ist es ihnen wohl egal, ob sie von rivva am tag 3000 oder 2000 (hausnummer) views bekommen, oder ob sie von einem blog am tag 10 oder 0 (hausnummer) views geschickt bekommen, was sie dabei aber übersehen ist, dass einerseits natürlich die summer des kleinviehs dann auch signifikanten mist macht, nur halt keiner einzelnen quelle zugerechnet werden kann, vielleicht viel wichtiger aber, dass andererseits gerade das kleinvieh ja der grund dafür ist, warum sie auf google relativ gut funktionieren und sich eine reduktion im kleinvieh in einem negativen feedbackloop gerade wieder auf google manifestieren könnte, früher oder später perkoliert das natürlich durch (was sie dann natürlich wieder als marktmissbrauch und schikane von google interpretieren würden)).

aber es wohnt eben nicht allem anfang ein zauber inne, ich meine, innewohnen, allein das wort schon, sondern wie bei jedem sozialgemeinten netwörk eben auch bei ello wohnt diesem ding hier eben noch ein zu gestaltendeer raum inne, will sagen: es fehlt an struktur, die man sich selbst verordnet, auf allen bestreitbaren eher: bespielbaren ebenen. comedy oder wortspiel oder ernsthaft oder linkschleuder, arschloch oder niceguy, kryptisch oder nahbar, und vor allem: all das mit welchem ton, mit welchem subtext, zweckswofür?, i mean - man muss doch mit dem medium spielen, sich auf die vorgegebenen strukturschubsis einlassen und mit ihnen /umgehen/, deswegen ist das hier so schwierig, weil: noch alles formlos. das weiße blatt papier mag zwar potential potenzial? wie sau haben, rein rechnerisch, aber es gibt halt auch von 360^3 grad keine richtung vor. meine fotos hier reinzukippen ist genauso sexy wie so ein meta-ello-absatz, nämlich gar nicht, weil es keine zeichenbegrenzung und keine zielgruppe und keinen anlass, also keinen KONTEXTverdammtescheiße gibt. i miss twitter. also das andere twitter, nicht das heutige mit den ganzen profiwitzlern und seo-arschgeigen und unternehmen und socialmediakanalbespieler, sondern das eigenartige, weirde, seltsame, erklärungsbedürftige. es gibt gewissermaßen keinen /grund/, hier kreativ zu sein, und das macht mir noch am meisten zu schaffen.

^ read and learn

At the end of my first sixty-thousand-step day, I staggered home with my flashlight knowing that I’d advance to sixty-five thousand, and that there will be no end to it until my feet snap off at the ankles. Then it’ll just be my jagged bones stabbing into the soft ground. Why is it some people can manage a thing like a Fitbit, while others go off the rails and allow it to rule, and perhaps even ruin, their lives?

David Sedaris via flowingdata

headline goes here

The deck text goes here. More text to follow in this space More text to follow in this space More text to follow in this space

Ann Arbor News via Vielmetti

Fortunately, the true nature of the Internet isn’t hard to understand. In fact, just a fistful of statements stands between Repetitive Mistake Syndrome and Enlightenment…

^ World of Ends – grossartige grundsatzbestimmung von doc searls und david weinberger.

(via)

Since the world drives to a delirious state of things, we must drive to a delirious point of view

- Baudrillard via Kroker, The possessed Individual, S. 66.

Unser Ich, das wir als das unmittelbarste und konkretest, nämlich als uns selbst, empfinden, ist – wenn man es etwas poetisch ausdrücken will – eine Fiktion, ein Traum eines Gehirns, von dem wir, die Fiktion, der Traum, nichts wissen können.

Gerhard Roth in ‘Der Diskurs des Radikalen Konstruktivismus’ (253) via einer Notiz (damals noch in docbook) vor 10 Jahren.

Who will offer the world more than a dead end?

^ gestellt von Umair Haque

As usual, the most popular music wasn’t the best recorded this year either. Same for the highest-grossing movies, restaurants and politicians doing fundraising.

Which means that if you want to keep track of doing your best work, you’re going to have to avoid the distraction of letting the market decide if you’ve done a good job or not.

^ seth godin

Sometime in the past few years, the blog died. In 2014, people will finally notice.

Kottke via Kottke

That’s the way obvious answers work. They’re not obvious because they’re easy to find, they’re obvious because, in fact, there’s an answer.

enthalten und ausgeführt hier

(aus der abt. reentry, weil das konzept der obvious answer selbst eine obvious answer ist)

Complaining is not a strategy

Jeff Bezos via excom

sleep

Divorce is hard. Putting this process into numbers, images and data visualizations is helpful.

das kongeniale Quantified Breakup via Flowing Data

For others, you might now be running in your head to a well worn path of justified resistance, phoning up the ol’ gang, circling the hippocampian wagons of amygdalian resistance. Hold on a sec, pilgrim.

First, it doesn’t feel like we are asking you to abandon some glorious place of communications nirvana. At this point in your life, Outlook may be familiar, which we can often confuse with productive or well designed. Certainly, we can admire the application for its survival, an anachronism of the now defunct 90s PC era, a pre-web program written at a time when NT Server terrorized the data center landscape with the confidence of a T-Rex born to yuppie dinosaur parents who fully bought into the illusion of their son’s utter uniqueness because the big-mouthed, tiny-armed monster infant could mimic the gestures of The Itsy-Bitsy Pterodactyl.

Yahoo’s Jeff Bonforte in einem Memo ob der eher langsamen internen Adaption von Yahoo Mail via Allthingsd

wow, sogar Seth Godin sagt, dass Google endgültig über den Hai gesprungen ist:

These places don’t run out of creativity. You don’t jump the shark because you’re empty, you do it because there’s pressure to be greedy.

How does this happen? Public companies almost inevitably seek to grow profits faster than expected, which means beyond the organic growth that comes from doing what made them great in the first place. In order to gain that profit, it’s typical to hire people and reward them for measuring and increasing profits, even at the expense of what the company originally set out to do.

Every company at a certain stage ends up with two sorts of employees… some that work hard to improve the experience and value for the original customers, and some that tear down that experience and value in order to please shareholders in the short run.

I’m not sure he’s thought this through, though. I would be more worried that someone would kill me in order to get the documents released than I would be that someone would kill me to prevent the documents from being released. Any real-world situation involves multiple adversaries, and it’s important to keep all of them in mind when designing a security system.

Bruce Schneier via Techdirt

Judging by their response, the meanest thing you can do to people on the Internet is to give them really good software for free.

Anil Dash via BB

Meistens, wenn ich eine Frage gestellt bekomme (selbst wenn sie mich berührt), wird mir klar, dass ich absolut nichts zu sagen habe.

- Deleuze, Dialoge, S. 9.

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