welches neue Motiv/Thema hat sich in den letzten Monaten fast zur Haupterzählfigur von vielen neuen Googledingsbumsen gemausert?

^ die Frage blieb leider fast 2 Jahre unbeantwortet, aber nach dem ersten Tag der Google I/O kann man sie aktualisieren:

welche ehemalige Haupterzählfigur für neue Googledingsbumse ist in diesem Jahr wieder völlig verschwunden?

endlich wieder einmal ein Quiz: Warum fällt es der Indiecrowd so schwer zu verstehen, dass sie es sind, die das materialistische/warenfetischistische Verständnis von Daten haben, und nicht die Plattformen?

update: die antwort liegt hier .

endlich wieder einmal ein Quiz: Was kann man von Pulp Fiction über die Apple Watch lernen?

update: hab es hier aufgelöst


ich bin euch ja noch meine antwort auf das miniquiz 540582033970700290 (und perlokutiv quiz pt. 95) schuldig, die da wäre, dass brandeins (stellvertretend für die trope ‘google ist doch kein monopolist, schaut euch doch nur die flops an’, die in letzter zeit ja recht beliebt war) nur die consumer-facing technologies und gänseblümchen von google registriert und verspottet, aber den gigantischen, unsichtbaren unterbau und infrastrukturellen vorsprung ignoriert, der die grossartigkeit der suche (und ihrer anderen winner wie gmail, google apps, google maps, youtube, usw.) ja erst ermöglicht und auch das gi­gan­to­ma­nische potential für alles mögliche enthält. google betreibt ein weltweites netz an datenzentren, physikalischen netzwerken und vor allem auch eine sich beschleunigende flankierende algorithmische kompetenz, die sie in die allerbeste position versetzt really big data in echtzeit handlen zu können (nur mal naiv konstatiert). und dieser vorsprung kann weder per dekret mal schnell in 5 jahren aufgeholt werden, noch werden sie aufhören zu versuchen ihn zu vergrössern. und in einer welt, die ihre gesellschaftlichen subsysteme zunehmend über daten ausdifferenziert, ist es nur eine frage der zeit, bis sie auch als herumtappender doofus das nächste datenkorn/goldesel finden werden.

Die Liste mit ganz konkreten Fehlern, Flops und Fails ist lang. Einige Fehlergruppen: übernommene oder selbst entwickelte Produkte, die dann gekillt wurden (Jaiku, Knol, Aardvark, Dodgeball, Slide, Google Wave, Google Buzz, Google Bookmarks, Google Notebook, Google Health, Google Video, Google Lively, Google Answers, uswusf.); übernommene oder selbst entwickelte Produkte, die mehr schlecht als recht dahinvegetieren (Orkut, Chromebooks, Google Music, Google TV, Google Books, Chrome Store, usw.); das systematische Verschlechtern von guten Produkten (Beschneiden von Features, die nützlich waren; Aufblähen mit unnötigen Features; Verschlimmbesserungen im Design; Einführen von Beschränkungen; …);

googleheimer (nts: mich öfter selbst zitieren)

(ich hab ^ hier vor drei jahren schon mal versucht einige mögliche gründe für die laaaange liste ihrer oft durchaus schon als bizarr zu bezeichnenden flops zu vermuten – und es deutet nichts darauf hin, dass sie in absehbarer zeit ein besseres gespür für eigenständige produkte, seien sie webbasiert, mobil, robotics, classic-, bio- oder futuretech, entwickeln werden, was natürlich auch nicht ausschliesst, dass sie es irgendwann lernen werden. im grunde ist es ja unser aller glück, dass sie bis dato selbst an der falschen stelle suchen und also anderen ermöglicht, die steinpilze und pfifferlinge zu sammeln, primär weil sie nicht hinschauen und sich selbst überschätzen).

Flickr hat ja, üblicherweise zur Empörung der fotografierenden Benutzer, begonnen CC-linzensierte Fotos wo erlaubt ohne Beteiligung der User zu verkaufen.

Warum liegen alle – also alle, die sich darüber aufregen, moderat etwa werdmueller, aber auch alle, die sich nicht darüber aufregen, moderat nicht etwa schulenburg – falsch?

völlig jenseitig: welches mehr als 25 jahre album einer band, deren name ein vor vl. 7, 8 jahren seminales webkonzept antizipiert, finde ich 25 jahre später erstmals hörbar/gar nicht so schlecht?

(hint: iirc hat sie spex/diederichsen damals zur sensation des jahres gekürt. aber es geht wie angedeutet um den namen des webkonzepts, der ja bei bands und webkonzepten ja nicht so oft koinzidiert)

update: die lösung liegt hier .

if you think you're a genius, you're crazy

^ endlich wieder einmal ein bilderrätsl: welcher webdienst glaubt nicht, dass ihr ein genie seid?

update: @chl hat es auf twitter gelöst, mehr dazu auch hier .

endlich wieder einmal ein quiz:

wer oder was hat (1) durch vereinfachung demokratisiert, (2) durch verkleinerung die produktivität eskaliert und (3) durch verschönerung die wertschätzung reetabliert?

update: die antwort liegt hier thx.

endlich wieder einmal ein quiz:

welchen grundlegenden fehler machen alle1, die bei der apple watch DIE killer application vermissen?

1 soweit ich sehe sind das fast überhaupt alle, die sich bisher zur watch geäussert haben

endlich wieder einmal ein quiz:

welche features wurden bei hackr.de in jüngster zeit entfernt?

(für alle quizmaster: pro feature gibt es einen punkt, maximal gibt es 3)

endlich wieder einmal ein quiz:

warum ist das Indieweb eine schlechte gute Idee?

(hint: die idee selbst leuchtet natürlich unmittelbar ein. man publiziert seine inhalte selbst, syndiziert sie aber in den gartencommunities und kombiniert das beste aus beiden welten (posse), duh. aber es gibt dabei zumindest eine radikal falsche grundannahme und in der konsequenz auch sozial dysfunktionales verhalten)

material:

23k

^ kleines statsrätsl: welcher dienst zeigt uns, wie man auch mit weniger als 25.000 usern wichtig und in seinem feld paradigmatisch sein kann?

Blogs werden von zwei Narrativen eingerahmt:

  • Blogs sind tot! (unlängst natürlich von Kottke – und wenn das der paradigmatische Blogger schlechthin sagt, dann ist das natürlich ein Schock, aber das kommt seit spätestens 2008 zumindest einmal im Jahr als Trope, siehe etwa Wired, wo Paul Boutin fünf Jahre vor Jason mehr oder weniger das gleiche sagte)
  • Sei frei und blogge! (man denke an Haeusler und iirc auch Lobo im Zuge der letzten re:publica, aber auch das ist ein sich periodisch wiederholender Imperativ)

Welcher ganz einfache Sachverhalt, der beide Positionen irrelevant macht, wird von beiden übersehen?

(wer will kann alternativ auch die jeweils falsche grundannahme nennen)

update aus den kommentaren:

- ich würde den ersten absatz etwas abstrahieren: der fehler liegt darin, an blogs einfach völlig willkürliche erwartungshaltungen (zukunft des journalismus, rettung der demokratie, etc.) zu knüpfen, die mit dem format blog aber nichts zu tun haben, statt blogs in ihrer konkreten potentialität in einem jeweils konkreten (und sich über die jahre ändernden) sozio-technischen gefüge zu sehen.

was uns zum zweiten absatz bringt: genau, warum sollte den leser auch interessieren, in welcher form er nachrichten bekommt? er oszilliert halt zum für ihn bequemsten medium, das noch gut genug ist und warum sollten das blogs sein.

auf eine einfache formel gebracht:

- der fehler vom blogs sind tot! ist, dass übersehen wird, wofür blogs geeignet sind und welche möglichkeitsräume sie erzeugen. (und das sind vl. nur noch 2% unseres outputs, aber u.u. gehören diese zu den wertvolleren 5%, beides hausnummern)

- der fehler vom bloggt! ist, dass übersehen wird, wofür blogs nicht geeignet sind. und sie für was ungeeignetes zu empfehlen ist leider genauso kontraproduktiv, weil es alle beteiligten frustriert.

iz u mad

^ wieder einmal ein bilderrätsl: nach welchem begriff hab ich da auf twitter gesucht?

weil sich auf twitter niemand traut:

welches der techblogs des jahres ist heuer übrigens auch einer der dolme des jahres?

kl. Nachtragsquiz zu Leftovers 2013 Deduction Edition : auf welchen einzigen Satz lässt sich so ziemlich alles unter hackr.de zurückführen?


^ eine art twitterquiz (semiaufgelöst, siehe rechte sidebar).

32156

^ wieder einmal ein bilderrätsl: welches video hat 55000 comments und 32000 thumbs down?

weil auf twitter niemand reagiert hat:

wieso finden alle so schrecklich, dass google mit uns werbung machen will?

(es gibt natürlich viele gute subjektive und also eigenrichtige gründe, aber es gibt auch einen zugrunde liegenden ‘wirklichen’ grund)

What does it mean to have the web?

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