live.hackr

die romantische komödie


Leftovers 2014 (Review Edition)

als kleine einstimmung auf die diesjährige ausgabe der leftovers (und damit ich mich vl. weniger wahrscheinlich wiederhole) eine kurze wiederbesichtigung der leftovers 2011 und leftovers 2012 und leftovers 2013 (wo praktikabel):

  • Leftovers 2011 Stream Edition – nach wie vor einer meiner wenigen vl. nützlichen texte, der leider zu kurz ausgeführt ist, um das in einem anderen kopf ankommen zu lassen, der aber den kern zum verständnis von fast allem (things web) beinhaltet.
  • Leftovers 2011 Schöner Launchen Edition – gibts nach wie vor, hat aber massiv nachgelassen, zumal sich wohl die blindanmelder immer schwerer mobilisieren lassen, nachdem sie sich schon bei 3000 seiten angemeldet haben.
  • Leftovers 2011 Filter Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen. ich versteh nicht, warum das noch keiner systematisch angegangen ist, aber ich hab die hoffnung darauf mittlerweile aufgegeben.
  • Leftovers 2011 Clueless Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier kein weiterkommen zu erwarten war. eigentlich schade, weil das im gegensatz zu den logical fallacies ein grundsätzlich lösbares problem ist.
  • Leftovers 2011 Composition Edition – hat sich zunächst verbessert, mitunter dank scrivener (siehe bartleby) in dem jetzt einiges steckt, wofür ich davor einiges an retrospektiv völlig blödsinnigen aufwand betrieben habe, hat sich dann aber in den letzten zwei jahren wieder etwas verkompliziert, grr.
  • Leftovers 2011 Sharecropping Edition – nicht viel weitergekommen, aber durch reduktion quasi automagisch vereinfacht. allerdings juckts doch noch immer ein bisschen, das wieder etwas zu erweitern.
  • Leftovers 2011 Scope Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war.
  • Leftovers 2011 Polychronicity Edition – und auch das gilt noch, hat sich aber anders entwickelt, als ich vermutet hätte; statt immer grösseren strukturellen reibungen, die durch die kognitiven dissonanzen getriggert werden, scheint sich das gesamtsystem eher auf eine gemeinsame unzeitlichkeit zuzubewegen.
  • Leftovers 2011 Difference Edition – hmm, eine auslaufrille, ich weiß, wobei natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war, es aber ein grundsätzlich lösbares problem ist.
  • Leftovers 2011 Dead Man Edition – gar nicht schlecht, nur hat sich mit dem mobilen web die trope totes web sogar etabliert, nur natürlich aus den völlig falschen gründen und mit den völlig falschen schlüssen.
  • Leftovers 2012 Indifference Edition – da bin ich persönlich zunächst ein bisschen weitergekommen aber 2014 leider wieder zurückgefallen; die deutsche ‘netzgemeinde’ hingegen mit vollem double down, ausser den fremdbestimmten themen und dem widerlegen von willkürlichen aussagen von willkürlichen leuten als selbstbeschäftigung (wobei das natürlich das persönliche geschäftsmodell sein kann) gibt es fast überhaupt nichts mehr aus eigener kraft oder intention.
  • Leftovers 2012 Hillbilly Edition – hat sich bei allen idiotismen vl. trotzdem ein bisschen verbessert, ist aber grundsätzlich auch 2014 noch recht lesenswert.
  • Leftovers 2012 Boxes Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen. wirklich schade, weil das wie die cluelessness ein grundsätzlich lösbares problem ist, das grosse teile von low hanging fruits sammeln und in köstliche marmelade verwandeln könnte.
  • Leftovers 2013 Deduction Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen, wobei da natürlich auch hier wieder kein weiterkommen zu erwarten war, unsere hirne sind einfach nicht so gestrickt.
  • Leftovers 2013 Logic of Sensation Edition – auch 2014 kein jota weitergekommen, wobei sich genau das aber mittlerweile interessanterweise viele allerdings als leere phrase auf die eigene fahne schreiben.
  • Leftovers 2013 Latency Edition – nach wie vor ungelöst und auch 2014 kein jota weitergekommen. wirklich schade, weil auch das ein grundsätzlich lösbares problem ist, das immer dringlicher gelöst werden müsste, weil sich abzeichnet, dass auf absehbare zeit mit keiner hilfe oder verbesserung zu rechnen ist. der ganze diskurs läuft leider fast in die gegenteilige richtung, entwicklungsland deutschland ist ja die von allen parteien akzeptierte begründung für alles.
meta 11.12.2014 #