2006.03
edit.icio.us - wow, bei delicious kann man jetzt die Bookmarks inline editieren.
The Waiting Web - Liste von Seiten, bei denen man sich aktuell anstellen muss.
Public Betas Are a Sham -
It seems to me that all this beta bashing is based on the assumption that people are not mature enough to make judgements on their own. (Does anyone believe people will continue to use (or pay for) some software which constantly sucks just because it has a beta label attached? Or that people will believe some webapp is great, because it says ‘never ever have been in beta’?) Language is a game, and the term beta has adopted various meanings – with a well defined state in the software development cycle being only one of them.
We are going to be in beta for quite a while near the end of march. The good part about the web is that you actually have the freedom to stay in beta as long as you wish. If you develop hardware or produce printed media you know how incredibly frustrating it is to finally see your finished product and then finding a small error, misprint or bug.
On the web, your product is never finished. On the web, every day is beta day. Long live the web, long live the beta! (Boris)
2006.02
Die Aufmerksamkeit, die Literatur, ihre Tekkiefeinde und deren Denkfehler -
Wer ein feuilletonistisches Verständnis vom Bloggen hat, geht halt auf Bloglesungen; wer das Web 2.0 spannend findet, schart sich halt auf sowas wie den Webmontagen (von denen gibt es derzeit ja mehr als Bloglesungen); da wie dort gibt es Rampensäue und Zuhörer, die das dann als gelungen empfinden oder Scheisse.
2006.01
The Good, The Bad and The Taggy -
Schöner Eintrag. Hast du Lust, den Satz “Die dicksten Tags sind einfach da, wo sich das größte Häufchen an Spielgeld befindet. Andere assoziative Elemente - emotionale, soziale, alltägliche - bleiben außen vor.” mal zu erläutern, ich verstehe da irgendwie nicht, warum emotionale,… Assoziationen außen vorbleiben sollten, bzw. was du damit meinst?
Zu abstrakt klingt es nicht, aber warum was unter den Tisch fallen sollte verstehe ich immer noch nicht. Beim Weiterprozessieren von Tags in anderen Kontexten ist man ja nicht gezwungen sich auf die ‘most popular’ Tags zu beschränken (auch wenn die doch rel. gut funktionieren). Qualifizierende Tags funktionieren aggregiert auch gar nicht so schlecht (zumindest funny, cool, interesting, daily und ein paar andere sieht man oft bei den recommended tags) und auf einer per User Basis (auf dessen Terminologie man sich dann halt einstellen muß) kann man das dann quasi als Facette verwenden.
2mal Senf noch:
“Wer seinen Artikel für Technorati taggt, ordnet der sich nicht freiwillig in irgendeine grade kursierende Meme ein?”
aber das bedeutet doch gleichzeitig, dass es einen Tag-Raum gibt, der eben funktioniert (ich sollte das wohl ‘ajax’ taggen, obwohl ich das für einen Hype halte und lieber ‘XMLHttpRequest’ schreiben würde) und dieser Raum aktualisiert sich ständig neu via Selbst- und Kollektivbeobachtung.
“Und wenn del.icio.us Vorschlagslisten für Link-Tags unterbreitet, heißt das nicht, dass man offenbar dem Assoziationsvermögen der Nutzer doch nicht so ganz traut? Am Ende wählen alle doch nur die beliebtesten Tags, und das System kreist um sich selbst.”
das stimmt (soweit ich das beurteilen kann) auch nicht so ganz. Ein paar Tags werden dadurch sicher verstärkt, aber schau dir mal die Streuung von Seiten mit mehr als 100 oder 500 Bookmarks an, da taggt zumindest die Hälfte mit sehr eigenem Vokabular. Recommended sind bei del.icio.us ja zuerst einmal die Tags, die man selbst schon einmal verwendet hat und die für das jew. Link eben auch schon vergeben wurden und nicht die populären.