What is claimed is:
Amazon Patents Search Strings in URLs
iPipes
http://iphone.pipes.yahoo.com/
Summit
Hmm, also allzuviel Streukraft hat der/die/das Web 2.0 Summit in der Blogberichterstattung nicht ausgelöst, wenn man bedenkt, dass der das wichtigste 2.0 Event ist. Von ca. 15 Fathead-Bloggern die vor Ort waren und die alle die Announcements oder was halt passiert ist mehr oder weniger gleichlautend dokumentiert haben (Paarbloggen) ((was natürlich nicht schlecht ist, was sollen sie denn sonst machen)) einmal abgesehen, weiter diffusiert sind die Themen kaum. Das kann jetzt auch eine Vergangenheitsverklärung sein, aber mir kommt es so vor also hätte es 2004 und 2005 doch ganz anders gebrodelt.
Das ist irgendwie auch sinnvoll – wenn sich ein topic einmal blogtechnisch stabilisiert hat, gibt es für die tieferen Straten keinen Grund mehr, irgendwas nochmal wiederzukauen, weil ohnehin davon ausgegangen werden kann, dass das von der möglichen Leserschaft schon wahrgenommen wurde. Das spricht für eine systemeigene Schlauheit bzw. einer Reife in der Aufmerksamkeitseffizienz, aber in dieser Radikalität ist das doch verwunderlich.
Unisono 2.0
Das Problem ist weniger, dass die SZ nicht schnallt, was Web 2.0 ist (und glaubt es hat was mit Mitmachweb und Blogs zu tun etc.); das Problem ist eher, dass das nicht einmal die Blogger schnallen (und auch glauben, es hat irgendwas mit Mitmachweb und Blogs zu tun, etc., mit dem einzigen Unterschied, dass die einen glauben und sich immer wieder versichern, dass es Kinderkram sei, und die anderen glauben und sich immer wieder versichern, das sei durchaus auch super.) Dass das in Deutschland halt unisono so verstanden wird, macht diese Auffassung nicht richtiger.
(es ist natürlich völlig egal, was web 2.0 ist und wer wasauchimmer glaubt, was web 2.0 ist, und ich will da auch nicht darauf herumreiten, aber wenn der begriff den funken einer bedeutung jenseits von freien assoziationshöfen, die man halt hat, wenn hinter irgendwas ein 2.0 steht, haben soll, dann würde es nicht schaden wenn man entweder das oder das liest und sich kurz durchüberlegt, denn mehr als das oder das (und allem, was man unter den bedingungen davon sagen kann und was unter den bedingungen davon gesagt wurde, und das ist nicht viel und seit 2005 ist nichts dazugekommen) ist es nicht, aber da bin ich wieder hier)
Neumachine
Nachtrag zu Hypenetz, Hypemachine ist ja echt die Bombe, instant Hochgenuss.
Warum wieso siehe nochmal bei Marcel, hier nur noch die Anmerkung, dass das auch sn-topographisch ein echter Geniestreich ist, der zeigt, dass man wenn man das Web ernst nimmt und hinschaut auch keinen facebook’schen social graph und noch nicht mal eine last.fm’sche Community braucht, um Intensitäten zu verdichten, weil ohnehin schon alles da ist.
Musik ist natürlich das paradigmatische Medium, bei dem sich das Web (in Form von Communities, in Form von Networks, in Form von Marktplätzen, oops: bubblegen) als Killer von allen sich von der Musikindustrie ausgedachten Produktions- und Marketingmodellen erwiesen hat, einfach deshalb, weil fast jeder an Musik Gefallen findet, der eigene Geschmack trugsicher ist und man ganz automatisch hin zum für einen persönlich intensivsten Zentrum oszilliert, auf Basis von Empfehlungen, dem was die Freunde hören, etc., wenn man einen lässt. Und das findet man ganz einfach, wenn man in einem System, das sich frei ausdifferenziert und die eingespeisten Tracks über diverse Feedbackloops schwingen lässt, den Spuren von anderen folgt und in dem System selbst mitschwingt – und nicht wenn man etwaigen Monokanälen folgt, die einem die MI mit viel Werbeaufwand vorsetzt.
Die Ineffizienz dabei – und Musik ist ein bisschen ein Sonderfall – bei den SNs ist, dass sie diesbezüglich einerseits einen Hang zu Monokulturen haben (Geschmackskluster bei last.fm) und dass andererseits die Peers nicht notwendigerweise den besten Geschmack haben (Gruppengeschmacksautopoesis bei Facebook). Bei MySpace ist das ev. noch am offensten, einfach weil sich Zehntausende Gruppen selbst immer wieder proaktiv einschleusen, aber da nimmt auch schnell wieder der Noise-Faktor zu.
Der Witz bei Hypemachine: es braucht kein social network und keinen sozialen Graphen, um jemanden an das Musiksystem anzudocken, weil die Leistung des Filterns, Verstärkens, Empfehlens usw. ein gelöstes Problem ist, und zwar von den Bloggern.
Wenn Blogs in was gut sind, dann im obsessiven Sammeln, Verstärken, Filtern. Und der Bereich Musik ist denkbar gut beackert. Und weil Musik eben so stark an Geschmack gekoppelt ist, kann der Wert der Empfehlungen eines einzigen Blogs, das mit einem geschmackskompatibel ist, riesig sein und Welten öffnen.
Jetzt gibt’s ganz offensichtlich tausende – man sehe sich nur die Liste von gescannten Blogs bei Hypemachine an – solcher potentiellen Intensitätszentren. Das Problem bis Hypemachine war das Finden bzw. der damit verbundene Informationsbeschaffungsaufwand. Hypemachine hat das im Grunde unspektakulär aber kongenial gelöst, indem es die diese Blogs aggregiert, den Zugang zu den Tracks optimiert und mit einem personalisierbaren und post-sozialen Layer versieht.
Hypenetz
Neunetz ganz angetan von Hypemachine
Quiz pt. 24
sunday statsrätsl:

bonusrätsl:

Mehr mehr mehr
update zu Mehr und Mehr mehr – heute schon 4045 MB also ab jetzt jeden Tag mehr als 100MB mehr.
(abt. 2%)
Drive by apping
windows live listas
windows live events
(und irgendwo angekündigt, dass sie 100 seiten in den nächsten 5 jahren kaufen, naja, holtzbrinck schafft das in 18 monaten)
Facebook App Dir
wow, Facebook zeigt nun an seine applications (mittlerweile schon 6000+) (via)
Grid
HumanGrid – ein Mechanical Turk Klon (minireview at bn.)
Trouble with Harry
Right, but what the hell does it do and why should I bother?
(gilt natürlich nicht für das MoMB aber über manche pitches muss man sich wirklich wundern und während so einer ja noch den charme eines aus nichts als sich selbst heraus begründeten selbstbewusstseins eines teenagers hat sind die von marketing-heinis zusammengebauten nicht selten nur noch überhaupt nichts und die beantwortung dieser zwei Fragen wäre tatsächlich das einzige was es bräuchte.)
Aggregation Wars

next up im sich beschleunigenden Output (jaiku auf seine Art schon länger, intuuch, Noserub/Identoo, …) an second order (also post-twitter, post-facebook, trans-app) Aggregatoren: FriendFeed und wie bei allen kann man seine eigenen Aktivitäten bei allen Standardseiten bündeln und bekommt die gebündelten Aktivitäten von den Bekannten und Verwandten vorserviert aka die Minifeed-Normalisation, aber eben ausserhalb von Facebook und mit dem netten Zusatzfeature, dass man sich virtuelle Freunde anlegen kann, also die Aktivitäten auch von Leuten die sich nicht bei FriendFeed angemeldet haben zu integrieren, und mit dem Doppelgag dass das Ganze primär dazu gedacht ist wieder nach Facebook zurückgespiegelt zu werden.
bonuszitat:
this was made as a joke right? cuz if it was serious then ure a dumbass. if it was a joke then it was funny.
(aus einem kommentar hierzu [tot] was wiederum ein kommentar dazu war)
TTYtter
TTYtter – ein perl command line twitterclient
(via)
(abt. mann ich vermisse meinen mac)
AP3
Amazon jetzt mit Affiliate Program (20% intro dann 10%) für MP3s
Mehr mehr
update zu Mehr – heute schon 3523 MB also ab jetzt jeden Tag + 100MB?
(abt. anhäufungssingularität)
The Sound of Music
(abt. apropos stereotypen)
GMaps Html View
Schwarzenegger
EC2 mit Schwarzeneggermuskeln (via)
grsubcounthackpop50
update zu grsubcounthack wieder einmal in form einer liste (bn)