Zigtag des Tages

Ich glaube das ist ein kleiner Wartelisten-Rekord:
zigtag ist seit 23. Nov. 2005 im MoMB im Ankündigungsmodus, vorgestern ist es nun tatsächlich gestartet.
The Year In Review (2008 Edition) Pt. 2

nach Rivva stellt auch Techmeme die objektiv betrachtet wichtigsten Stories des Jahres vor:
Top 10 objectively biggest tech stories of 2008
Bot of the Year

der wasteyourtimebot
Dolme der Woche: Tippende Blogger
Q: was macht man als Konferenzveranstalter mit all den 7000+ Tweets, die die 2000 jeweils 2000 Euro zahlenden Teilnehmer abgesondert haben?
A: man jammert, dass man die nicht alle sehen will, und man schlägt Twitter eine Suche vor, bei der alles was weniger als 1000 Followers hat ausgeblendet wird.
Blöder geht’s eigentlich nimmer, aber auch die Anschlussdiskussion ist eher symptomatisch für eine kurzsichtige Generalisierung von jeweils spezifischen Eigeninteressen und mal mehr mal weniger differenzierten Vorstellungen von dem was Twitter tun oder nicht tun bzw. sein oder nicht sein sollte als sonstwas.
Einige der Reaktionen sind aber trotzdem lesenswert, teilweise werden monty pythoneske Setups konstruiert.
Bonustwitterbilderrätsl:

Year of the Hackr
cool: 2009: Year of the Hackr
In Charge
… So charge. Or at least act like you could if you wanted to.
(abt. solut godin)
Dolm des Jahres
trrrrrrrrr: Twitter
- und zwar für die Unwilligkeit, einen nicht persönliche login credentials basierten Authentifizierungsmechanismus für Mashups, Drittanwendungen, etc. anzubieten.

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Ich kann mich heuer an keinen Tag erinnern, an dem nicht irgendein Twitter-Tool nach meinem Usernamen/Passwort gefragt hat. Oft auch für die Ausführung von irgendwelchen Aktionen, für die man grundsätzlich nicht mal angemeldet sein müsste (die Liste der Followings und Followers kann man für jeden Usernamen auch so abfragen usw.).
Why oh why Twitter machst du es nicht wie FriendFeed mit dem remote key, den man Anwendungen geben kann, damit sie das tun können was sie tun, und den man ggf. einfach zurücksetzen kann, wenn eine App Schabernack treibt?
(es gäbe natürlich auch andere alternativen, OAuth etc., aber die blähen das schnell wieder auf und es ist im fall twitter nicht notwendig.)
un/pw abzufragen ist ohnehin eine unsägliche Praktik (und wer mal schnell seine gmail-daten rausrückt, damit irgendwelche freundeslisten abgeglichen werden, ist selbst schuld) – aber wenn die Plattform, die die meiste kreative Mashup-Energie anzieht, das fördert und quasi salonfähig macht und dahingehende Anregungen hartnäckig ignoriert, dann ist sie leider Dolm des Jahres.
Oberström
Brian Oberkirch interviewt Juri Engeström (social objects / jaiku)
(abt. hörtipp dezember)
Fit for Activity
Chris Messina zum Stand der Activity Streams
Noch mehr Suchen des Jahres (2008 Edition)
Pt. 3: del.icio.us
- news
- blogs
- reference
- wiki
- restaurants
- hotels
- css
- web 2.0
- artists
- music
dann facebook, games, photoshop, iphone, photography, nightlife, diy, apple, science und firefox.
(siehe Pt. 1 – Yahoo und Pt. 2 – Google)
FriendMen

Moon Base Alpha

Frohe!!

Frohe Weihnachten!
Netzwerte 2008-09
Exciting Commerce bringt konzeptionelle Ordnung ins Chaos – schöner Artikel zum Jahresausklang und Jahreseinklang.
Die Socialmediologie der Werbung
Lesenswerte Seminararbeit zum Thema Das Komplexitätsproblem von Social-Media-Marketing von Andreas Göldi.
(kleine anmerkung: das problem, das vom hierarchischen modell geprägte unternehmen/agenturen haben, ist weniger ein komplexitätsproblem, als ein dispositionsproblem. und das ist ihr eigentliches problem. komplexität ist in den griff zu bekommen, aber die eigene einstellung … nicht so sehr. die einstellung ist natürlich: wie krieg ich meine message möglichst effizient, zielgruppenoptimiert, etc. an möglichst viele raus? es ist schon fast skurril zu beobachten, mit welcher geilheit auf alles aufgesprungen wird, was im sozialen kontext streukraft verspricht, ohne auch nur im ansatz zu versuchen, die ökosystemischen konsequenzen auch nur anzudenken. bestes beispiel facebook connect, phantastisch, da werden unsere ergüsse auch noch in den social graph zurückgespiegelt, yay. die einstellung sollte aber ganz einfach sein: wie erzeuge ich wert? nur ist das eine undenkbarkeit.)
The Year In Review (2008 Edition) Pt. 1

Rivva’s Retrospektive 2008

und die Andeutung einer zukünftigen Personalisierbarkeit von Rivva: frankwestphal/newsriver
(wie der kollektive newsriver, nur dass über ein bündel von bevorzugten feeds gefiltert wird und dass man den relevanzthreshold auch auf 0 setzen kann, vermut ich mal.)
((abt. i can haz newsrivva?))
I can haz Document?

Neues Gmail Labs Feature: Emails mit einem Klick in ein Google Doc verwandeln
In bulk to go, plz.

und delicious hat jetzt auch einen bulk-editing mode (Teil 3 der Mini-Delicious-Trilogie).
Gebranded
these big companies are asking precisely the wrong question. They are asking, “how can we use these new tools to leverage our existing businesses?” They want to use the thing they have (money) to get the thing they need (attention) and are basically trying to force ads onto a medium that just doesn’t want them.
Teil 3 der Mini-Godin-Trilogie: Brands, social, clutter and the sundae
Gejetztet
Sure, go ahead, stay hyper-current, but realize it’s not free.
Nochmal Godin: The high cost of now
(sehr lesenswert, vor allem für sich selbst durchdenkenswert)
((das now! ist wohl auch mittelfristig ein sustainability problem für den ganzen lifestreaming komplex, weil es zwar super einfach ist, zu posten, aber die rezeptionsanforderungen sind mehr oder weniger (klar könnte man twitter, friendfeed etc. auch zurücklesen, aber wer tut das schon) ans jetzt gekoppelt und demenstsprechend teuer. mit dem nebeneffekt, dass die ausdifferenzierung der infohäppchen über redundanz erfolgt etc, aber das ist ein anderes thema))