live.hackr

die romantische komödie

Humanoid

humans.txt

wichtige bewegung: humans.txt – eine Art anthropomorphisches robots.txt.

(abt. postcontemporary archivism)

☍ 25.11.2011 # standards

Textified

hackr textified

auch grandios: textify

(abt. postcontemporary archivism)

☍ 25.11.2011 # art generator photo

Dreamdoze

dreamdoze

auch super: DreamDoze – soziale Traumdeutung.

(abt. postcontemporary archivism)

☍ 25.11.2011 # crowdsourcing analysis

Web Numbr

web numbr

irgendwie grandios: Webnumbr – erzeugt Charts von sich im Laufe der Zeit verändernden Werten, falls man die irgendwo im Web via URL + Xpath Expression abgreifen kann.

(abt. postcontemporary archivism)

☍ 25.11.2011 # visualisation utils

Calepin

calepin

nachtag zu pancake und auch untested (ich brauchs nicht) aber auch super: Calepin – Webhosting via Dropbox.

☍ 25.11.2011 # dropbox publishing

The Dark Room Jams

the dark knight rises

Hans Zimmer teamt up mit ujam und crowdjamed einen Chant für den kommenden Batman.

☍ 25.11.2011 # music batman

The Neofeudal Order

Umair Haque wieder einmal grandios über die fünf Merkmale vom Neofeudalismus (Neoserfdom, Output fetishism, Kleptarchy, Patronage, Cronyism)

☍ 25.11.2011 /via @bubblegeneration # economy haque

Neelie Kroes

Traurigerweise sähen viele das gegenwärtige Regime nur noch als Werkzeug zum Bestrafen und zum Entziehen, nicht als Mittel, um kreative Leistungen anzuerkennen und zu entlohnen.

Generell sei die derzeitige “Besessenheit” im Vertrauen auf das Copyright als allein selig machendes Mittel abzulegen.

heise über EU-Kommissarin Neelie Kroes über Copyright und co. Der Artikel ist tatsächlich bemerkenswert, weil man so ziemlich das erste Mal den Eindruck haben kann, dass das (ja doch schon seit jahren proklamierte) Unbehagen mit dem Copyrightregime auf ein auf EU-Ebene politisch signifikantes Ohr gestossen ist. (heisst nicht, dass die ihr vorschwebenden änderungen dann nicht noch schlimmer werden, was ich vom tonfall her aber nicht glaube, und heisst auch nicht, dass das dann in de oder fr jenseits der piratenpartei auch nur als gefühl wahrgenommen wird, aber als ansage ist das ein echter hoffungsschein).

☍ 24.11.2011 /via @heise # copyright politics

ThinkUp

thinkup

devoha auch hier: Gina Trapani hat ihr ThinkUp – eine Art selbst zu betreibender Spiegel von Twitter, Facebook und Google+ – lanciert (mir ist’s auf den ersten (uninstallierten) blick ein bisschen zu smkennzahlenfokussiert, aber sicher besser als nichts)

☍ 24.11.2011 # thinkup backup

TC+ 4,3

hmm, wenn man sich heute Morgen TechCrunch ansieht, sieht man auf der linken Seite etwa folgendes:

tc plus #1
#1

tc plus #2
#2

tc plus #3
#3

tc plus #4
#4

tc plus #5
#5

tc plus #6
#6

tc plus #7
#7

tc plus #8
#8

tc plus #9
#9

tc plus #10
#10

tc plus #11
#11

tc plus #12
#12

tc plus #13
#13

tc plus #14
#14

tc plus #15
#15

Sharetechnisch ergibt sich dabei folgende Verteilung:

tc plus chart

Google +1 Button: 5, 0, 2, 6, 10, 3, 1, 10, 1, 2, 8, 2, 2, 12, 1; gesamt 65 bzw. 4,3 pro Post.

Facebook Likes: 53, 8, 22, 33, 269, 17, 41, 42, 29, 43, 200, 6, 39, 420, 70; gesamt 1292 bzw. 86 pro Post.

Twitter: 556, 315, 285, 396, 648, 422, 406, 379, -, 291, 382, 266, 315, 438, 391; gesamt 5490 bzw. 366 pro Post.

Ganz kann man die drei Plattformen zwar nicht vergleichen, viele Shares auf Twitter dürften auch automatisierte Retweets/Twitterfeed Tweets/etc. sein, aber wenn das populärste Techblog durchschnittlich 4,3 Leute zum Plussen der Posts motivieren kann, dann scheint doch noch etwas zu klemmen.

(den +1 button darf man auch nicht mit google+ gleichsetzen, ein etwaiges dort stattfindendes sharing und diskutiering wird vom +1 button nicht erfasst; aber der +1 button hat - das kann man wohl jetzt schon ableiten - ein echtes sozialesdesigntechnisches problem: einerseits tut er (vglw. extrem) bedeutungsschwanger - wollen sie das wirklich öffentlich auf google empfehlen? -, andererseits hat er überhaupt keine sichtbaren und in den auswirkungen definierten effekte, alles bleibt ominös, vielleicht taucht er mal in den suchergebnissen auf, dann nervts aber eher, usw. unterm strich triggert er jedenfalls eine ominöse beziehung der bedeutungsscheinschwangerschaft zu einem artikel und wer will das schon)

☍ 24.11.2011 # googleplus twitter stats

Lem

Stanislaw Lem Doodle

netter Stanislaw Lem Doodle

☍ 23.11.2011 # doodle

Google Bull Terrier

Google setzt die Jagd auf Randprojekte fort und killt (den facebook-killa aus 2008) Friend Connect, (den wikipedia-killa aus 2007) Knol, (den delicious-killa aus ichweissnichtmehrwann) Bookmarks Lists und ein paar andere Projekte und schreibt Wave und Gears endgültig ab.

(man muss wohl keinem projekt nachweinen, aber die grabsteine erinnern doch daran, wie lange google schon im ‘social’ herumstochert, wie schamlos sie teilweise kopieren wollen und wie dämlich sie sich gleichzeitig dabei anstellen, welche offensichtlichen chancen sie nicht sehen, usw.)

☍ 23.11.2011 # google deadpool

Schon Wissen

ach so, auch sehr wichtig: ideale multiplikatoren sind ja genau diejenigen, die es gerade selbst lernen, und nicht die, die es “schon wissen”.

lotman

(ich glaube sehr zutreffende beobachtung von martin lindner, die nicht nur die ‘positiven’ effekte der dynamik des webs erklärt (etwa supereffiziente lernknoten, auf denen sich in echtzeit wissens- und erkenntnisprozesse intensivieren etc.), sondern gleichzeitig auch die ‘dysfunktionalen’ (wo ein etwaiger body of knowledge vorhanden ist, auf den aber während der ausdifferenzierung dieser lernknoten nicht zurückgegriffen wird, mitunter weil eben das schon wissen öfter als nicht die reaktualisierung vermeidet, wobei das gerade neu gelernte aber deutlich doofer als das mögliche wissen ist, etc.) – und das betrifft vor allem ‘wissen’ um themen, die sich im web selbst herausgebildet haben, weil es eben eher flüchtig ist, während klassisch verankerte gebiete bessere techniken des zurücklehnens, verifizierens und sichselbsteinforderns gefunden haben)

☍ 22.11.2011 # web

Reservoir Tags

pinboard tags revisited

die geschichte die nacht der lebenden tags hat dann übrigens noch einen interessanten twist genommen: nicht nur die tags waren die zombies, auch gewissermassen ich selbst war zwischen den welten gefangen und hab durch mein eigenes verhalten die zombiearmee am leben erhalten, oder genauer durch mein eigenes untun. die tagcloud wurde nämlich geflusht, nachdem ich ein neues bookmark gepinnwandet habe (was ich aber nicht gemacht hatte, weil ich vor der tagcloud angst hatte etc.).

☍ 21.11.2011 # pinboard

At the end of the month I get a privacy statement...

Kevin Kelly ist ja einer der ganz ganz wenigen, die mit einem Hauch von nicht-rein-zufälliger (nimmt man 1000 aussagen über einen künftigen sachverhalt her, dann stimmen irgendwelche davon irgendwie natürlich immer, bei einer genealogie muss also immer auch miteinkalkuliert werden, was man wissen konnte und was nicht usw.) Richtigkeit schon vor 12 Jahren über das Web geschrieben haben. Insofern ist lustig zu sehen, in welchen (aktuell gerade heissen) Topics er wie (und auf welche art wie naiv) herumgestochert hat.

(im grunde hat er die gleiche art von ökonomismus, die dann später auch bei chris anderson auf ähnliche art gleichzeitig fruchtbar und falsch sein wird)

☍ 20.11.2011 /via @kk # privacy kelly

Closure Stylesheets

google closure css

Google stellt eine Art Tool vor – Closure Stylesheets – mit dem man CSS Files mit Variablen, Funktionen, Bedingungen und Mixins austatten kann (und das tool generiert daraus das entsprechende finale CSS).

☍ 20.11.2011 # google webdevelopment css generator

The Night of the Living Tags

pinboard tags

lustige geschichte: nachdem ich mich bei pinboard angemeldet habe, hab ich naturgemäss auch gleich die shared items aus dem google reader importiert (siehe). das hat auch funktioniert, nur haben mich die langen descriptions – da wurde wo möglich der ganze text übernommen – und vor allem aber die automagisch generierten tags genervt, nur squirrel knows auf basis von welcher eingabe pinboard die erzeugt hat. furchtbare und auch von der form her krautundrübenmässig vermischte tags. anyway, pinboard offeriert ja praktischerweise die möglichkeit zum bulk edit von bookmarks, also hab ich sie alle kurzerhand gelöscht. blöd nur, dass die tags das überlebt haben und jetzt quasi als untote mein account besetzen.

(abt. occupy bookmarks)

update: siehe reservoir tags – die sache hat sich erledigt

☍ 20.11.2011 # pinboard

Jack Bauer Revisited

24hours on flickr

24 hours in photos – eine art reinterpretation von jack bauer. (via)

☍ 16.11.2011 /via @flowingdata # flickr photo heh

Clearly

mashup dvg

^ der vorige eintrag mit Evernote Clearly.

(siehe auch cucumber sandwich)

☍ 16.11.2011 # evernote extensions readability

Mashup (DVG)


(nts: mich öfter selbst zitieren)

(weil ich damit angefangen habe… bin jetzt mit mashup durch und irgendwie hat sich an meinem ersten eindruck nichts geändert, ein bissl war für mich das lesen wie das anschauen einer episode von magnum, bei der die tonspur aber um eine sekunde verschoben ist. man merkt, dass alles wichtige dabei ist und dass das herz am rechten fleck sitzt, aber es fügt sich nicht ganz zusammen. nur ein paar punkte (rein konstatierend und ottomh): alles beweist für ihn alles (oder genauer: jede positive erwähnung irgendeiner art von kopie stärkt die positive konnotation jeder anderen art von kopie; wenn die tatsache, dass die kassiererin im supermarkt meine unterschrift als authentische kopie ihrer selbst erkennt, nicht beweis genug für die legitimiät des akts des zitatkopierens bei bands wie den gorillaz ist, dann weiss ich nicht was, usw). manchmal wirken die aussagen deshalb – obwohl nicht falsch – auch etwas willkürlich aneinandergereiht; über weite strecken bleibt er begrifflich unscharf (wobei zumindest eine klare und definierte eigene heuristik für die untschiedlichen begriffe (kopie, plagiat, mashup, remix, etc.) nützlich gewesen wäre, weil sich dann – und eigentlich auch nur dann – die konkret damit verbundenen kulturellen milieus, sozialen konstellationen, politisch-legalen kräfteverhältnisse etc. beschreiben und bewerten lassen*); formal versucht er ein bisschen zu emsig, auch wirklich jeden gedanken zu attribuieren, was einerseits natürlich lobenswert ist, andererseits aber in der zuordnung aleatorisch wirkt. teilweise führt das dann auch zu eigenwilligen erstzuschreibungen für aussagen (leseschreibweb, wie es lessig 2006 entdeckte, usw.); gleichzeit versucht er die autoren zu variieren, und auch das ist lobenswert, aber ein close-reading von masnick, doctorow oder auch weiss wäre teilweise ergiebiger gewesen; trotzdem liest es sich insgesamt gut und ist durchaus ein tipp)

* gerade das titelwort mashup hat ja - zumindest im musikalischen feld - eine sehr konkrete bedeutung und eine sehr spezifische form der künstlerischen wertschöpfung, die man beschreiben könnte (durch assoziation, historische kenntnis, timing der rekombination, etc.) und mit anderen kopie-basierten formen der kulturellen praxis vergleichen könnte, um vl. zu einer art vergleichenden kopierwissenschaft zu kommen oder so.

☍ 16.11.2011 /via @dirkvongehlen # books mashup copyright