live.hackr

die romantische komödie

Britta Perry

huch, der kommende Pulsschlag an Kursen von Coursera und Udacity hat eine Tendenz zu Mathematik/Statistik/Algorithmik:

crypto

Cryptography (Coursera, ab 11.6.)

algo

Algorithms: Design and Analysis (Coursera, ab 11.6.)

statistics 101

Introduction to Statistics (Udacity, ab 25.6.)

cs 215

Algorithms: Crunching Social Networks (Udacity, ab 25.6.)

cs 221

Logic and Discrete Mathematics (Udacity, ab 25.6.)

dazu passend noch CS 61B Data Structures (Berkeley, seit 2006)

Bei wem wie bei mir die Mathematik-Kenntnisse seit dem Gymnasium wahrscheinlich auf Volksschulniveau degeneriert sind, könnte eine kleine Auffrischung vl. gar nicht schaden.

(ich glaub ich werd mal schauen; ein bisschen math/algo/statistics wär vl. tatsächlich gar nicht schlecht, zumal ich in letzter zeit schon gemerkt hab, wie schnell man ansonsten einfach völlig ansteht und noch nicht mal die problematik des problems erahnbar ist, bestenfalls die selbstbeobachtung beim vermuten einer beobachtungsunfähigkeit, man gwm. eingezäunt dahindenkt usw. andererseits ist das ein bereich, in dem die soziale aufgabenverteilung schon sinnvoll ist, die relevanten probleme sind schwer und man kann das nicht wirklich im nebenbei aufpicken usw.)

☍ 12.06.2012 # coursera udacity math

Euromaton

nur ein Mininachtrag zu omg, automaton : anlässlich der Euro haben die ggf. anonym generierten Automatons Portmanteaunamen (siehe wiederum omg, portmanteau), die sich aus den Namen der Spieler resp. der teilnehmenden Länder generieren. Siehe das Observatory

(wer sich einloggt kann den namen natürlich weiterhin frei bestimmen, dann gibt es sogar die möglichkeit zum download des euromatons als pdf)

((ich hab übrigens den login-mechanismus site-wide auf twitter umgestellt, siehe wieder omg, automaton ))

☍ 12.06.2012 # automaton euro12

Mo' top videos for hackr

liebe2

^ nachtrag zu top videos for hackr und langsam wird mir das etwas suspekt.

update: ntz, hab was übersehen, anyway

☍ 11.06.2012 # luhmann

omg, Automaton

automaton

next up: Automaton – eine Art Gallerie und Generator für zelluläre Automaten.

(das startmuster und die regel – zur erklärung siehe – kann natürlich verändert werden, und man kann das jeweilige automaton dann auch ‘publizieren’ und wenn man sich via twitter angemeldet hat, dann kann man dem automaton auch einen poetischen namen geben, in einem observatorium werden sie dann auch ausgestellt usw.)

((minitechnologisches sequel am rande: das login via twitter war für mich der eigentliche grund der übung, das wollte ich einmal durchspielen, und während man es sich durchaus schwer machen kann – twitter anywhere ist via javascript leicht einzubinden und ansich zwar pretty straightforward, aber die permutation aller möglichen zustände in kombination mit templates und der verunmöglichung lokaler testbarkeit usw. beginnt dann irgendwann doch zu nerven, vom alternativen murks mit oauth ganz zu schweigen, sowas ist einfach nicht meins – so kann man es auch wirklich einfach machen und bekommt dann das user management mehr oder weniger for free: twitter anywhere bette ich jetzt nur auf der login seite ein, twitter setzt dann, wenn der user sein ok gegeben hat, ein cookie mit der userid, mehr muss, will und brauch ich nicht zu wissen, auf der logout seite lösche ich das wieder, je nachdem obs das cookie gibt oder nicht zeige ich die login oder die logout url an, that’s it.))

☍ 09.06.2012 # python googleappengine

Google Wonders

kölner dom

nicht unnett: das Google World Wonders Project

☍ 06.06.2012 # google googlemaps geography

omg, Portmanteau

gok fam goft gook inst gram facest insoft micrest microst faceboft interest facrosoft minterest instagrest instagrosoft

mehr fun with words: während das Mashup (siehe) noch eher an der oberflächlichen Ebene der Syntax herumschraubt, kann man nun mit Portmanteau gwm. einige Stufen tiefer bohren und die Morpheme selbst dekonstruieren.

(recht gute ergebnisse erzielt man für den anfang mit serien benachbarter begriffe oder namen, aus

facebook google instagram pinterest microsoft

wird etwa

gok fam goft gook inst gram facest insoft micrest microst
faceboft interest facrosoft minterest instagrest instagrosoft

durch rekursive anwendung kann man teilweise wirklich in die tiefen innereien der sprache eindringen)

☍ 06.06.2012 # python googleappengine words

Top videos for hackr

liebe als passion

^ Videoempfehlung von Twitter

☍ 05.06.2012 # luhmann twitter video

Mozilla 1.0

mozilla 1.0

heute vor 10 Jahren: Mozilla 1.0 Released!

☍ 05.06.2012 # mozilla birthday

Prequel Queue

The Task Queue Python API

(minitechnologisches prequel zu tweetreduce , linkreduce und listreduce : die drei tools sind nur (nat. sehr grossartige) abfälle von einem herumspielen mit der task queue api der gae, über die ich zufällig gestolpert bin, und die ist ziemlich super; das prinzip dabei ist, dass man in seiner anwendung wo, wie und wann man auch immer will ‘tasks’ triggern kann, die dann unabhängig vom restlichen ablauf erledigt werden. dabei kann man festlegen, wann die task frühestens angegangen werden soll, und wann der versuch wiederholt werden soll, wenn’s wo klemmt. die task wird dann via http request aufgerufen, der einzige contract dabei ist, dass die task im erfolgsfall einen response code im 200er bereich retourniert, ansonsten reiht sie sich neu ein. im gegensatz zu normalen requests, die nach 30sec timeouten, können tasks auch bis zu 10min dauern, also ganz andere dinge erledigen. im falle meiner apps ermöglicht das völlig rücksichtsloses programmieren, die update-tasks für die listen, die insgesamt sehr anfällig sind, weil ich da einige requests zu anderen servern machen muss, laufen in längeren intervallen, und wenn sich das api-limit dem ende neigt, dann werfe ich einfach eine assertionexception und die task probiert es eine stunde später nochmal; was ich dabei ganz nett finde, ist, dass man so gtd-mässig gwm. in ein gewisses weltvertrauen hinein programmiert.)

☍ 04.06.2012 # googleappengine

Quiz Pt. 61 (The Sauerkrauts Edition)


(nts: mich öfter selbst zitieren)

Offenes Quiz: Warum ist Deutschland in allen Dingen Web so daneben?

(hint1: der erste teil der lösung besteht darin zu zeigen, warum der tweet eigentlich ein blödsinn ist, oder genauer: warum die diagnose eines ‘hinten seins’ nicht nur falsch, sondern völlig in die irre führend ist.)

((hint2: die antwort ist überraschend einfach, aber es gibt sehr viele falsche antworten, die richtig klingen. es hilft, wenn man sich überlegt, warum jede der möglichen antworten von politik und vc’s jeweils falsch ist (wobei man aufpassen muss, nicht in die falle falscher schlussfolgerungen bei richtigen propositionen zu tappen; nur als beispiel: die wohl zutreffende beschreibung, dass deutschland derzeit die technisch/infrastrukturelle komplexität eines google oder facebooks wohl tatsächlich nicht stemmen könnte, bedeutet nicht, dass es ein deutsches google oder facebook gäbe, wenn man nur 10 milliarden in die technische und personelle infrastruktur pumpen und also die voraussetzungen grundsätzlich erfüllen würde.)))

(((hint3 und wichtigster hint: das deutsche web verhält sich zum us web wie sich deutsche fernsehserien (bzw. das ökosystem de tv) zu us fernsehserien (bzw. dem ökosystem us tv) verhalten.)))

☍ 04.06.2012 # quiz web germany

ReQuoting pt. 76 (The Hamster Edition)

the business model is hamsters generating less money with each turn of the wheel

dave winer via ed vielmetti

☍ 31.05.2012 /via @vacuum # misc

The Amazing Race

streaker, hippie, protestor, disturbance, cops

So, noch ein vorläufig letztes Update zu der Community Serie (siehe Greendale und Señor Chang und Pierce Hawthorne und Troy Barnes) und auch meine Antwort für Quiz #60 :

diese Woche sind die Finals und unterm Strich ist wirklich irre, wie weit man in sechs Wochen kommen kann. Die Exams selbst sind nicht leicht aber machbar (bei CS101 etwa die Optimierung vom Ranking Algorithmus, indem reziproke Links bis zu einer definierbaren Tiefe als solche erkannt und also nicht gewichtet werden oder die Realisierung von einem einfachen zellulären Automaten, bei CS253 die Entwicklung eines auch wieder einfachen Wikis mit Versionskontrolle, und sechs harte Knochen / Puzzles von Norvig) und runden die Kurse doch schön ab.

Was uns zum Quiz bringt:

Die primäre Leistung von Udacity (und Coursera und dem kommenden edX usw.) besteht in der Bündelung der Zeitlichkeiten der ‘Studenten’ und ‘Lehrer’.

Die Inhalte selbst sind die längste Zeit schon irgendwie da. Aber auch wenn es super ist und bleibt, wenn das MIT oder Berkeley oder Stanford ihre Vorlesungen aufnehmen und dann ggf. mit einigen Slides ins Web stellen, in Zukunft reicht diese Geste der Gnade beim gleichzeitigen ‘lasst uns bitte ansonsten zufrieden’ nicht mehr aus (wobei natürlich themen bleiben, die sich so auch gut abbilden lassen; ein crashkurs in poststrukturalistischer literaturkritk ist auch als vorlesung nicht schlecht, siehe).

Was fehlte war der persönliche Anspruch an die Teilnehmer, das Gefühl der Aufgehobenheit (i.g.z oben angesprochenen erwarteten Dankbarkeit) und eben die Synchronisierung der Zeiten bei gleichzeitigem Setzen von Deadlines für Homeworks und Exams. Nur durch diese Gleichzeitigkeit ist dieser persönliche Anspruch und das Gefühl der Aufgehobenheit möglich, nur durch die Gleichzeitigkeit entsteht genügend Dichte, dass sich die Leute bei Problemen – Verständnisschwierigkeiten in den Lectures, Stocken in den Homeworks – auch selbst helfen können.

Das für sich nutzbar machend hat sich Udacity thematisch in einem sweet spot positioniert, der bis dato zumindest massentauglich nicht angegangen wurde: im Niemandsland zwischen dem ‘hello world’ und den Problemen von Leuten, die schon jahrelang in dem Feld arbeiten. Hello worlds gibts zu allem, aber es ist schwer dann zum nächsten Schritt zu kommen (man denke an das Codeyear der Codacademy). Auch vielleicht nicht gelöst, aber sicher nicht unterorganisiert ist der Austausch und die Weiterbidung von ohnehin schon Professionals (Kurse, Kongresse, Zertifikate, Blogs von und für Spezialisten, etctralala.) Und wirklich gelöst ist das Problem der Nanochunks sprich konkreten Fragen. Spezifisch genug kann man diese ohne Umformulierung in Google stellen und wird dann üblicherweise zur passenden Frage/Antwort-Kombi bei Stack Overflow verwiesen.

Was aber fehlte war ein ‘Curriculum’ das zwischen den Erleuchtungsebenen vermittelt und wenn man sich das überlegt, dann ist das tatsächlich ein Problem, das sich nicht wirklich leicht durch das Web lösen lässt (zu unterscheiden vom im web vermitteln; einmal gelöst lässt es sich natürlich ideal im web vermitteln). Und das Problem für das Problem ist natürlich einerseits der Aufwand der Erstellung und andererseits das Risiko der Evaluation auf seiten der Azubis. Es ist einfach zu riskant, einige Wochen zu investieren, nur um dann draufzukommen, dass das alles ein veralteter und stilistisch grauenhafter Blödsinn war, der einen eigentlich nur noch dummer gemacht hat, als man ohnehin schon war.

Aber Udacity (und zu einem geringeren Grad Coursera – die stecken eher noch im alten Modell fest und tendieren den Mehraufwand ab gefilmter Vorlesung eher zu minimieren, da basiert der Wert derzeit eher noch auf der Qualität und dem Einsatz der ‘Lehrer’) schickt sich an, sukzessive die Blöcke für solche Curricula zu entwickeln und dadurch einige mögliche Probleme für Selbstlerner zu lösen. Vor allem das der Roadblocks.

Roadblocks

Roadblocks sind – wie wir von the Amazing Race wissen – Blockaden, die wir aus dem Weg räumen müssen, bevor wir unsere Reise fortsetzen können. Oft sind das nur Kleinigkeiten – deshalb bleibt der modus face to face so wichtig, ein anderer sieht oft in 5 Sekunden, warum es hängt -, aber bevor man sie nicht gelöst hat, geht es nicht weiter. Und Udacity versucht auf allen Ebenen und ich würde sagen nicht ganz erfolglos, diese Roadblocks zu vermeiden. Das beginnt mir der Auswahl der Tools und der technischen Infrastrukur (fast alles kann man im online editor machen, es wird sofort diagnostiziert, Google App Engine läuft bei den meisten out-of-the-box), geht über die Auswahl und Entwicklung der Themen bis zur semibetreuten (TAs springen eig. immer ein) Community. Für Autodidakten jedenfalls ein guter Modus.

(es gab durchaus auch zu kritisierendes; die automatischen grader etwa sind sehr pingelig und die anweisungen waren oft viel zu uneindeutig und teilweise auch selbstwidersprüchlich, da ein externes paar augen drüberschauen zu lassen wäre vl. keine schlechte idee gewesen, denken wir an die diversity models der model thinking klasse. pädagogisch ‘zumutbar’ sind einige einheiten sich auch nicht usw, aber ich will hier nicht jammern)

((nur am Rande aber ein Ding ist mir ganz extrem aufgefallen: die Kluft zwischen schnell hingeklopft und verschiffbar ist gigantisch. Einen Prototypen zu bauen, der funktional das meiste kann und im eigenen Setup problemlos funktioniert ist eine ganz andere Nummer als in der freien Wildbahn zumutbar zu sein und alle möglichen Kontingenzen abzufedern. Ich schätze das Verhältnis liegt irgendwo zwischen 1:10 und 1:20. Nicht nur deshalb hab ich aber jedenfalls einen ganz neuen Respekt vor jeglichen Anwendungen, aber es nützt ja nix, es is halt trotzdem wie’s is))

☍ 30.05.2012 # udacity python

The Most Organized Person in the World

ganz witzige Infografik.

(ein update liegt hier)

☍ 27.05.2012 # infographic productivity

Fitbit

fitbit

Apropos Qubit: seit heute auch ein Fitbit (eine art schrittzähler und schlaftracker im quantified self zeitalter, hat praktischerweise auch eine ziemlich granulare api)

☍ 25.05.2012 # fitbit

Qubit

true false

^ ha, (unb. via)

☍ 25.05.2012 /via @boingboing # philosophy

Last Not Moog

moogle

noch ein update zum moogle: Google hat ihn hier voll funktional archiviert.

☍ 24.05.2012 # doodle synth

Moodle

moodle

nachtrag zu moogle : google hat jetzt auch eine art handbuch veröffentlicht.

☍ 23.05.2012 # doodle synth

Quiz Pt. 60 (The Paintballs Edition)

kleines Nachtragsquiz zu Troy Barnes : worin besteht denn eigentlich die eigentliche Leistung / Innovation von Udacity und Coursera?

(wie immer gibt es da keine richtige lösung, aber beide (auf|er|um)lösen einen zustand / ein problem, das die davorigen angebote noch nicht sahen, das sich in zukunft aber als recht entscheidend erwiesen haben wird. den allgemeinen zugang zu ich sag mal highest quality content – sprich die lectures von ivy league universities – gibts ja doch schon lange, opencourseware etwa seit 10 jahren, und auch die technik vom interaktiven codieren im browser ist nicht ganz neu.)

☍ 23.05.2012 # quiz udacity

Troy Barnes

optimal pig

kleines Update zu der Community Serie (siehe Greendale und Señor Chang und Pierce Hawthorne): Peter Norvig hat in den Units 4 bis 6 ca. 10 weitere nützliche Konzepte extrahiert (u.a. suche via exploration und wie man die dann mehr oder weniger generalisieren kann, wenn man eine successor function und ggf. eine cost function definieren kann, oder strategisches handeln unter unsicheren bedingungen, was gwm. eine suche von hinten nach vorne ist, und auch das kann man mehr oder weniger generalisieren, wenn man eine utility function und eine quality function definieren kann, und sowohl bei der suche als auch bei der strategiefindung fallen die optimalen lösungen als nebenprodukt ab), bei der Scrabble-Gschichte hat er mich wieder verloren, immer noch und noch und noch eine Komplikation, das war mir zu sisyphusesk, und irgendwie lief das alles zum ersten mal auf nichts hinaus, wobei er insgesamt eine sehr an David Lynch oder De Palma erinnernde Stilistik hat, es beginnt alles mit einer unschuldigen Szene aber dann zoomt man hinein und die Abgründe tun sich auf, anyway.

Der Web Application Engineering Kurs tuckelt auch vor sich hin und seinem Ende zu, Steve Huffman ist, das merkt man im Vergleich schon, doch deutlich praktischer veranlagt und das Ergebnis lebt doch zu guten Teilen auch davon, dass einfach die GAE schon sehr viel kann (automagische persistenz, authentication, memcache, … you got it), aber er macht Spaß, wenn er anekdotisch wird und man merkt, dass er irgendwas auf die harte Schule gelernt hat, und einige Tricks findet man in den Nebenbemerkungen.

☍ 23.05.2012 # udacity

hop

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☍ 21.05.2012 # squirrel