2014.12
541284370834018304 - semantische smoke screens wohin man schaut (ein vorteil der netzgemeinde ist ja, dass sie in ihrem eigenen nebel nicht mal abgelenkt wird)
YwuM1EDAozF - (this pinning thingy adds a new layer of complexity for indecisive folks)
540126749464735744 - @martinlindner wilddueck ist das nicht einerseits ein 'duh' weil vektor implizit verändert, und andererseits ein non sequitur ob v. gründe?
539762667863695360 - übersehe ich was oder gibt es heuer (von tools, von blogs, etc.) deutlich weniger adventskalender und jahresrückblicke?
539731800143429632 - (typisch deutsch ist, dass jegliches 'eigenständige machen' mit 'was riskieren' assoziiert wird über dass man dann auch selbst gerührt ist)
Immer mehr mobile Apps konzentrieren sich auf Städte -
ich will nicht trollen aber ist das nicht ein duh?
'Die unterschiedliche Bevölkerungsdichte ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass immer mehr Fast-Food-Restaurants zunächst nur in Städten starten und zum Teil sogar nur für Städte konzipiert werden. So wie der öffentliche Personennahverkehr in ländlichen Gegenden nur aus Bussen besteht, während in Städten auch S-Bahn und U-Bahn dazuzählen kann, so ähnlich entwickelt sich das moderne Gastgewerbe. Es differenziert sich aus.'
cAkzeyw3BkK -
historisch dazu vl. ganz lustig: https://hackr.de/2010/09/07/google-mini-me
ihr ursprüngliches motto "die auf der Welt vorhandenen Informationen zu organisieren und allgemein zugänglich und nutzbar zu machen" halte ich ansonsten für nicht so schlecht, warum sollten sie ausgerechnet den autor oder das soziale (oder auch das persönliche/innere) explizit ausklammern? die personen sind google ohnehin egal, nur haben sie (vor allem mit G+) den fehler gemacht, den 'autor' und die 'beziehung' im ranking vieeel zu hoch zu bewerten (das war halt ihr minderwertigkeitskomplex bzgl. facebook und das haben sie aber auch schon vor längerem selbst bemerkt, aus der suche haben sie ja eh schon wieder fast jede form der sozialen personaliserung entfernt, nur fürchte ich, dass sie die falsche lektion daraus ziehen, nämlich 'noch nicht gut genug' statt wie du andeutest strukturelle 'sackgasse', ein paar worte dazu hier)
2014.11
539069187080343553 - (riesiger von jeff koons vergoldeter und von damien hirst in formaldehyd eingelegter und zerteilter pinienkern für kohlmeisen v günter hack)
538801251346309122 - (wenn wer ein weniger lahmes experiment als eine woche auf google verzichten sucht: eine woche nur webservices aus deutschland verwenden)
4vKSPd7Waft -
mit deiner kulturhistorischen erklärung redest du die gründe, glaub ich, etwas zu schön (auch wenn das als rahmenbedingung natürlich immer irgendwie mitspielt).
im fall google treffen imho zwei ganz einfache aspekte zusammen: einerseits dieses doch hiesige nichtaushaltenkönnen, dass ein anderer aus der eigenen existenz ungefragt einen nutzen zieht (auch wenn man selbst am allermeisten davon hätte). und andererseits ist es ein einfacher und universeller sündenbock für die eigene unfähigkeit.
zur faz: da find ich die aufregung etwas konstruiert, ich sehe kein anrecht auf publikation in der faz, auch wenn ein text über 5 seiten geht. ich finde den artikel eine schöne beschreibung aus einer gewissen distanz, aber was neues steht auch nicht drin.
538290574559051776 - @guenterhack wobei die wertlosigkeit der studie dann wegen fehlern in der methodologie entsteht und nicht wegen autocomplete oder big data.
538285100530958336 - (apple, google und co. verdienen doch einmal ein lob dafür, dass sie diesen konsumismus mit black friday angeboten nicht auch noch anheizen)
537997859728420864 - humor ist nicht sozial (wobei er natürlich einer sozialmedialen verstärkungsfunktion unterliegt, siehe postillon etc.)
537237173192646656 - empirisch ist das neue theoretisch (induzieren und deduzieren kann ohnehin fast niemand)