Und noch eine Hipster PDA
Interpretation, abgesegnet von 43 Folders, von Doug Giuliana [link ist tot]

Konfabulator wird Yahooulator

Konfabulator (eine Laufzeitumgebung für Widgets, also kleine und üblicherweise hübsche Minianwendugen die auf dem Desktop leben und nützliches tun oder einfach nur hübsch sind) wurde von Yahoo gekauft, gute Nachricht für alle:
Für die User: Konfabulator ist jetzt gratis (Windows und OS X).
Für die Widget-Entwickler: Yahoo wird im Rahmen ihres Developer Networks einige APIs anbieten, ein Ozean von Daten steht bereit.
Für Apple: damit wird sich die leidliche Diskussion, ob das Dashboard von Tiger nun einfach 1:1 kopiert wurde, oder ob nicht Konfabulator Ideen aus dem Jahre 1984 von Apple geklaut hat, hoffentlich erübrigen.
Und für die Jungs von Pixoria natürlich.
Flickr Memes

Transparent Screens
What’s in your Bag
Money, money, money

Money Origami von Clay Randall. Wirklich nett ist, dass er die als Trinkgeld gibt.
Denken in Feeds
Jeff Jarvis denkt über Feeds nach, und wie sich das Web verändern wird. Feeds sind dabei die treibende Kraft im Übergang zum Web 2.0.
Web 1.0 is built primarily on the former, the resources and articles and pages and mostly static things: It’s about stuff that sits and is found at an address. It’s about search. It’s about URLs and permalinks. It’s about Google and Yahoo before that. All that is valuable, always will be.
But Web 2.0 adds on the wonders of the latter: feeds (RSS, Atom, FeedBurner, et al); lists (OPML, etc.); conversations (blog posts, Technorati links, PubSub feeds, comments); swarming points (tags on Flickr, Del.icio.us, Technorati, Dinnerbuzz); heat sensors (Blogpulse et al); aggregations (e.g., Command-Post.org); communities (Craig’s List, et al); alerts (Craig’s List feeds); decentralized distribution (bittorrent, etc.); and on and on.
Der Ping des armen Mannes
Die meisten Blogtools können es: Trackback pings verschicken. PingBuddy ist eine minimalistische Lösung für alle anderen. Auf der Webseite die Trackback Ping URL, Titel und URL und Text des eigenen Eintrags eingeben, und abschicken.
Das Burnout des Bloggers
Etwas älterer Artikel in Wired: Bloggers Suffer Burnout
“When it’s fun and it’s going really well, you feel (great), and when it’s not fun, it starts feeling like … when you have to go to a job every day from nine to five,” said Jason Kottke, the author of kottke.org and remaindered links, popular blogs about technology, culture, photography and other topics. “You start to feel like the readers are depending on you, and … like you have to post something whether you feel like it or not, and that can be depressing.”
Wie schreibe ich ein technisches Buch?
O’Reilly’s Guide for New Authors gibt einen guten Überblick darüber, was man als aufstrebendes (technisches) Schreibtalent beachten sollte.
PMBA 40
Wunderbares Beispiel für ein (Internet-) Meme: Josh Kaufman’s The Personal MBA 40 [link ist tot, ggf. googlen].
Vor ein paar Monaten hat Josh eine Liste von essentiellen Büchern und online-Ressource gepostet, deren Lektüre seines Erachtens mit einem durchschnittlichen MBA äquivalent seien (von den sozialen Vernetzungen einmal abgesehen). Die Idee wurde dann aufgegriffen, diskutiert, reimplementiert, verdichtet; mit dem PMBA 40 gibt es nun sozusagen die offizielle inoffizielle Leseliste für angehende Business Administrators.
Planet Lisp
Planet Lisp gibt die Antwort auf die Frage, was in den Köpfen der wahren Geeks so vorgeht.
Lisp ist eine Programmiersprache, die Ende der 50er / Anfang der 60er Jahre des vergangenen Jahrhundersts entwickelt wurde, und Lisp trennt die Spreu vom Weizen, wenn es um eine programmtechnische Auslese geht (ich z.B. habe schon Scheme, den allerleichtesten Lisp-Dialekt, so gut wie überhaupt nicht gerafft).
Planet Lisp jedenfalls aggregiert über 40 Blogs zum Thema Lisp und bietet sich insofern für Feldforschungen im Bereich Hirnwindungen geradezu an.
Ausgefuchst
Stan James schreibt gerade an seiner Diplomarbeit zum Thema Trusted Metadata Distribution Using Social Networks und entwickelt als Referenzimplementierung Outfoxed, eine Erweiterung für den Firefox.
Outfoxed nimmt sich des Problems der Informationsüberflutung im/durch das Internet an, indem es einen Filter anbietet, der von einem Netzwerk aus Quellen gespeist wird, denen man vertraut, bzw denen die Quellen vertrauen.
Fuck-quotient in Filmen
Zumindest die englische Version der Wikipedia wird zunehmend mit einer – ich sag’ einmal memetischen – Lust geschrieben. Gutes Beispiel: List of films ordered by uses of the word ‘fuck’.
Google am Mond

Anlässlich des 36. Jahrestages der ersten bemannten Mondlandung lanciert Google Google Moon. Wer Wallace and Gromit nicht kennt, der erfährt beim ganz ganz tiefen Hineinzoomen dann auch noch eines der am besten gehüteten Geheimnisse der NASA.
(auch via waxy)
Blogs und Feeds
Und noch eine Million: der Ask Jeeves Blog (Ask Jeeves hat Bloglines vor kurzem übernommen) gibt bekannt, dass Bloglines derzeit 1.121.655 Blogs mit mindestens einem subscriber aggregiert. Die magische Million wurde im Juni dieses Jahres überschritten.
Wie taggen?
Ein paar Tips, wie man in del.icio.us pflegeleicht taggt von Alexandra Samuel.
Krieg der Tagger
Und noch mehr Tagging: Tom Coates’ Two cultures of fauxonomies collide… mit einigen wirklich spannenden (Hypo-) Thesen zu Folksonomien und Strategien des Taggens.
cloudalicious
Mehr tagging: cloudalicious/ – ein Tool das die für eine anzugebende URL verwendeten Tags im zeitlichen Verlauf visualisiert.
Tagzania
Die Welt taggen mit Tagzania:
Tagzania is about tags and places. If you register and log in, you can add places, points, to create and document your maps. When you add a point, you may tag it with keywords. That way, Tagzania is not only a place to build and keep your own maps, shared territories are created as well.
Tags, Tags, Tags
Tags waren noch vor einem Jahr gerade in einer Handvoll Anwendungen implementiert (del.icio.us, Flickr um die zwei bekanntesten zu nennen), jetzt scheint es so, als ginge ohne Tagging überhaupt nichts mehr.
Jon Udell gibt einen Zwischenbericht.
Die Schlauheit der Masse
Spannender Eintrag auf Lawrence Lessig’s Blog: Are Crowds Wise?.
Statistiker können das dann auch beweisen, ich glaub es einfach einmal: wenn die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit der Gruppenmitglieder ein Problem zu lösen über 50 Prozent liegt, dann ist der Durchschnitt aller Antworten fast immer richtig, wenn es sehr viele Antworten gibt. Liegt die Wahrscheinlichkeit jedoch unter 50 Prozent, dann geht die Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit der durchschnittlichen Antworten bei vielen Antworten gegen null.
Das Fazit:
Are markets likely to do better than group averages? The simplest answer is yes, because participants have strong incentives to be right, and won’t participate unless they think they have something to gain.