R2D2.0
GigaVox
Gutes Interview mit Doug Kaye (GigaVox, IT Conversations) und Jeff Barr (S3, EC2 Evangelist bei Amazon) zum wie, warum und überhaupt der Amazon Web Services als Plattform für medien- und trafficlastige Startups.
Tagliner
cool, ein Tagline Generator zum Selber-Wordclouden.
recombine
The real transformation comes from having the ability to take other people’s content and then filter, refine, recombine and reuse it in interesting and innovative ways.
bbc news zu pipes und der allgemeinen Beschaffenheit.
(absurd wie unvorstellbar so ein satz in den deutschen msm ist)
Paris
In einem Umfeld, in dem alle Signale zu Geräuschen werden, ist digitale Identität nur statistisches Futter… Konvergenz der Medien führt zu einer Dauerschreiparallelwelt, die einzig binden soll.
(abt. das medium ist die massage)
Gmail Theater
auf dem Google YouTube Kanal.
Noise vs. Signal
Lazy Edition II
Web 2.0: Werkzeug für die Wissenschaft von Schockwellenreiter Jörg Kantel (34 seitiges pdf)
(auch hier leider eine eher technologisch verknappte grundsatzbestimmung von dem was web 2.0 sei, um dann nach einigen ausführungen zu schlussfolgern: so neu und toll ist das auch wieder nicht, quod erat demonstrandum)
Brickhouse
Yahoo! baut sich seinen eigenen Inkubator.
unrelated aber irre: Barack Obama baut sich sein eigenes social network.
noch mehr unrelated: herzlichen Dank an Exciting Commerce für die props – ganz so sicher, ob live.hackr das verdient hat, bin ich mir nicht …, freue mich aber trotzdem.
(abt. liebe dein symptom wie dich selbst)
Lahme Zeit

Hui, ein Monat nach dem Stern (und ein Jahr nach der Washington Post) nun auch in der Zeit social bookmarks
Die Auswahl der Services (del.icio.us, mr wong, webnews) ist lahm und von kleinkariertem Kalkül geprägt.
Rewire

Wow, gleich zwei Meilensteine des Web innerhalb von zwei Tagen. Nachdem mit Useless Account [http://uselessaccount.com/] gewissermassen das konzeptionelle Nirvana des Web 2.0 markiert wurde (derzeit tun 6111 User begeistert nichts), legt Yahoo! nun mit pipes [http://pipes.yahoo.com/] nach und schenkt der Welt die erste als vollständig bezeichenbare Remixingplattform.

Pipes is a hosted service that lets you remix feeds and create new data mashups in a visual programming environment. The name of the service pays tribute to Unix pipes, which let programmers do astonishingly clever things by making it easy to chain simple utilities together on the command line.
Slash
Manchmal sind es ja die kleinen Dinge, die einen nerven wie sonst kaum was. Mich etwa hat die Suche des Firefox jahrelang irritiert, weil man sie zwar via der Tastatur (Apfel/Ctrl + F) aktivieren kann, aber zum Ausblenden nach gaaanz links gaaanz unten mausen und dann klicken muss. Das ist natürlich völlig übertrieben, aber bei mir hat das (nach dem 10x innerhalb einer Stunde) immer eine hysterische Stimmungslage getriggert.
No longer.
Die Suche kann man auch mit / aufrufen – und wenn man das so macht, dann verschwindet das Suchpanel nach ein paar Sekunden Suchlosigkeit automagisch von allein.
(abt. zen und die kunst einen firefox zu warten)
Sorry
I’m really sorry about the way you feel. We work really hard and do our best to avoid problems like this, but it’s obvious you feel mistreated and I want to fix it. I’m really sorry about all this.
Seth Godin über kleine skrew-ups und wie man sie in eine postitive Erfahrung verwandeln kann
(abt. hackr startup school XI)
irgendwie
There were ganz schön viele results for “irgendwie”.
IMifiziert
Im allgemeinen versuche ich zwar eher, IM zu vermeiden, zuviel Geschnatter, aber IMified ist ein slickes Tool, das den Produktivitätsanteil ziemlich erhöhen kann.
Nachdem man den imified-buddy in einem Messenger seiner Wahl (AIM, Yahoo, MSN, Jabber) zu seinen Kontakten hinzugefügt hat, kann man in einem Chat verschiedene Funktionalitäten (Notizen, Todo-Liste, Erinnerer) triggern und auch auf einige externe Services wie Blogtools oder Basecamp zugreifen:

State of the Mashupsphere
Programmable Web feiert sein 1500stes Mashup.


Nachtstudio
100 Jahre elektrische Massenmedien [link vom zdf tot] – mit einem (medien)philosophischen take auf Web 2.0 (Gäste: 9lives Christiane zu Salm, deutschlandradios Wolfgang Hagen und hansdampf iag. Norbert Bolz; lustig auch, wie Moderator Volker Panzer so ziemlich jede Antwort irgendwie leicht missverstanden hat)
Crowdsearching
Suchprogramm für den im pazifischen Ozean vermissten Jim Gray organisiert mit dem mechanical turk (via)
Digger
Vor 2 Tagen hat digg-Gründer Kevin Rose verkündet, dass die Top Digger Liste nicht mehr angezeigt wird, seither tobt die Blogo- und Diggosphäre, die Liste ist an anderer Stelle wiederauferstanden, …
Rose hat das natürlich damit begründet, dass ein möglicher digg-für-die-eigenen-mediokren-Interessen-ausnützen-wollender Anker (die Top Digger dafür bezahlen, dass sie eine Seite auf die Frontpage diggen, derzeitige Gage dafür zwischen 100$ und 500$) ausgehoben werden soll, aber im Grunde sieht man dabei eines: wie eine früh getroffene Entscheidung im sozialen Design zurückkommen und einen in den eigenen Arsch beissen kann.
Ursprünglich ist digg ja aus der Idee heraus entstanden, eine Art demokratische Version von slashdot zu sein. Im Gegensatz zu slashdot konnte jeder Stories reinstellen, wie bei slashdot konnte jeder kommentieren, wie bei del.icio.us konnte jeder diggen was ihm gefällt, und die besten Stories eines Tages, die dann auch für den Gelegenheitsuser und Streuner attraktiv sind und die dann die Klickzahlen generieren, weil sie einer riesigen Leserschaft vorgesetzt werden, wurden so auf die Frontpage promoted. Geniales Prinzip und nicht umsonst wurde digg zu einer der paradigmatischen und erfolgreichsten Anwendungen des Web 2.0.
Nur wurde digg in den letzten paar Monaten ein Opfer der eigenen Popularität. Derzeit werden alle 3, 4 Minuten 15 neue Stories geposted. Die erscheinen zunächst in der upcoming Sektion auf der ersten Seite, nur bleiben sie dort nicht lange, sondern werden in den nächsten 10, 15 Min. von den nachrückenden Stories in die Unsichtbarkeit geschoben – selbst der leidenschaftlichste digger klickt sich nicht bis Seite 308 eines jeweiligen Tages durch. Die einzigen Stories, die es in die popular Sektion schaffen, sind die, die von populären Diggern gepostet oder gediggt werden (in etwa 60% der Frontpage Stories kommen von 100 Diggern, der Rest von den nächsten 400 – aus bald 1 Mio. Usern), nicht deshalb weil sie die besten Stories posten, sondern weil nur diese dann auch von deren (zahlreichen) Freunden gesehen und optional auch gediggt werden.
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass dieser demokratische Ansatz unter den Bedingungen einer freien Informationswirtschaft die gleichen Kastenstrukturen herausgebildet hat, die eigentlich gestürzt werden sollten und dass ausgerechnet die soziale Komponente der Freundesnetzwerke Ursache dafür ist.
Fast Vorwärts
Holtzbrinck kündigt ein Schnellvorlauf-Seed-Finanzierungs Programm an
soll Innovationen in den Bereichen Web-Services und Internetanwendungen vom Prototypenstadium zum Markteintritt führen, ohne dass die Ressourcen der Gründer durch Finanzierungsverhandlungen gebunden werden. Nach einer kompakten Prüfungsphase gewährt das fast forward-Programm eigenkapitalähnliche Finanzierungsmittel bis zu einer Höhe von 150.000 Euro.
(via)
((kleines zahlenspiel am rande: bei einer angenommenen durschnittsfinanzspritze von 80.000 hätte holtzbrinck für den ins studivz gepumpten betrag mal locker in die nächsten 1000 2.0igen startups einsteigen können, man kann sich die opportunitätskosten kaum vorstellen))