Not so
irrelevant (angenehme Mischung aus Web und Sound)
Alcoholic
Aus Alexaholic wird Statsaholic wird Nixzuholic, zumindest wenn Amazon da stur bleibt :
Das scheint ein allgemeines Phänomen zu sein. Man [Amazon] gibt sich immer schön offen … bis sich der Erfolg [bei Alexaholic] einstellt. Erst dann zeigt man sein wahres Gesicht.
Es geht nicht darum, ob Alexaholic gegen irgendwelche TOS von Alexa verstossen hat oder nicht (das haben sie sicher), aber ungeschickt ist das aus einigen Gründen (es macht sich nie gut, wenn man als Grosser auf einen (beliebten) Kleinen draufhaut; Verrat am 2.0 Dogma Mashupability; von cool-by-association zu uncool mit Sippenhaftung; …), aber vor allem, dass sie dadurch leichtfertig die Tür für andere Dienste weit aufmachen, ist dumm.
Keiner findet Alexa besonders toll, aber nicht zuletzt dank Alexaholic wurde es – zumindest für Blogger – quasi der defacto Standard für die Selbstanalyse oder Popularitätsmetrik von Webanwendungen. Und das ist mit Sicherheit mehr wert, als einige Hunderttausend entgangene Seitenaufrufe im Monat, von denen sie einen Großteil ohne Alexaholic ohnehin nicht hätten.
Als ps ist jedenfalls schon zu lesen:
Both Compete and Quantcast have shown their support of Statsaholic by agreeing to have their traffic graphs displayed here, so look for those in the very near future. Alexa is not without competition in the comparative web metrics space, and if they bully around developers like me, there will be more progressive-minded companies to take their place.
2007-03-24-1
was ich als – naja zweites – mache, wenn ich über ein neues blog stolpere, ist zu schauen, was in der blogroll steht. wenn nur a-list blogs drinnen sind lese ich nicht weiter, wenn kein einziges blog dabei ist, das ich nicht kenne, lese ich selten weiter.
warum? weil die wahrscheinlichkeit hoch ist, dass dort nur das geresampelt wird, was ich ohnehin kenne.
Twittersilver
ayay, es fliesst zusammen, was zusammen gehört, Coda Hale hat für Quicksilver* ein Twitter-Apple-Script geschrieben
*wer einen Mac hat kennt quicksilver wahrscheinlich, aber falls nicht: neben dem terminal ist quicksilver die 2te killerapplikation von os x. bei beiden muss man ein bisschen was lernen, aber beide sind transformativ, was die art&weise der benutzung angeht.
Getting Nix Done
Interview mit Rivva’s Frank Westphal bei Blogpiloten.
api.xing
und Xing bekommt in näherer Zukunft eine API:
Mit der Bereitstellung einer API setzt die [openbcag] auf die Weiterentwicklung der XING Plattform unter Einbindung der Kreativität externer Entwickler weltweit. Das geschäftliche Netzwerken im Internet wird damit auf eine neue Ebene gehoben.
yada yada yada …
Geomaps
Die Google Maps API bekommt Unterstützung für KML und GeoRSS
Filmtrip
hmm (das film 2.0 projekt)
2007-03-23-1
mich hat noch nie interessiert, dass irgendjemand was sagt, mich interessiert, ob ich mit dem gesagten was anfangen kann, oder nicht.
(pseudoobjektivitätskriterium der massenmedien, der hat das gesagt, der hat das gesagt, wir sagen ja nur. natürlich macht es einen unterschied, wer was sagt, aber nur deshalb, weil man manchen eine wissens oder denkkompetenz unterstellt, aber die entsteht nicht dadurch, dass sich derjenige als fachmann präsentiert, sondern dadurch, dass man erfahrungen mit den vorangegangenen aussagen gemacht hat)
Instiki Facelift
Instikis sind liebenswert, nur leider hässlich.
Man kann sie aber leicht (eh schon immer, bin leider erst jetzt draufgekommen) durch ein Stylesheet an den eigenen Geschmack anpassen:
- zur HomePage des Instikis gehen
- im Footer
Edit Webklicken - dort
Stylesheet tweaks >>klicken - ins Textfeld
@import url("/stylesheets/name-des-stylesheets.css");eingeben - Passwort eingeben und updaten
- ein
name-des-stylesheets.cssFile erstellen (am einfachsten ist es, wenn man im mitgelieferteninstiki.cssstöbert) und insstylesheetsVerzeichnis kopieren/laden. Und das Instiki macht wieder wirklich Spass.
urlTea

urlTea [war http://urltea.com/9x?urltea-semantische-tiny-urls] – ein etwas anderer URL-Verkürzungsdienst, der Gag dabei ist, dass man die generierten URLs annotieren kann [http://urltea.com/9x?urltea-semantische-tiny-urls], eine API gibt’s auch.
Higherrise
ha, nach dem Launch von Highrise vor 2 Tagen hat es an Kritik an der Preisgestaltung nicht gemangelt, siehe etwa die Kommentare im Ankündigungsposting oder diesen Forumseintrag.
37signals hat jedenfalls ruckzuck reagiert – der freie Plan hat jetzt etwa 250 Kontakte statt der mageren 25 und zumindest auch schon einen Case
Phrenologie

Agester – wie alt bzw. celebralike – wie berühmtheitsähnlich sind Gesichter?
(abt. timewaster of the day)
Goplan

Seit ein paar Tagen released: Goplan [war http://goplan.org/] – ein kollaboratives Projektmanagementtool von Fred Oliveira (von ihm stammt auch das ursprüngliche Design von Techcrunch), nett und hübsch (erinnert vom Look&Feel her aber eher an PHP als an Rails), allerdings fehlen ein bisschen die Alleinstellungsmerkmale zu Basecamp und mit ActiveCollab gibt’s auch eine (einfach zu installierende) open source Alternative …
Goplan läuft übrigens auf Amazon’s EC2/S3 Services, im Blog werden bald die Erfahrungswerte damit beschrieben.
Update für das Internet
Schönes Feature von Thomas Reintjes im Deutschlandfunk: Web 2.0 – Update für das Internet (via) – im Gegensatz zu den Printmedien mal tatsächlich eine nicht ganz blöde Einführung ins Web 2.0, sogar das Ironisieren, Verniedlichen und die ganze Pseudokritik hält sich in Grenzen, insofern echt erfreulich.
Kleiner Wermutstropfen: die Beschreibung ist ziemlich vollständig, aber neben der Nennung der Standardfeatures wird bzgl. keiner Achse etwas tiefer geschürft, es werden halt die Nährstoffangaben von der Verpackung vorgelesen, aber es wird nicht darüber nachgedacht, warum die Mahlzeit dann auch schmeckt (oder nicht), wie’s überhaupt dazu kommen kann, etc, aber wer tut das schon.
(grund dafür ist – glaub ich – der hierzulande vorhandene solipsismus, der unter ausklammerung des gesamten internationalen diskurses das web 2.0 halt nochmal neu erfindet und den begriff dann in operativer geschlossenheit so lange kursieren lässt, bis man selbst an ihn glaubt)
(abt. hörtippderwoche)
Social Bookmarking
hiermit melde ich patent, markenschutz, ideen-klau-vorbehalt und was es sonst noch so gibt an für “social bookmarking”.
die situation war bisher: ein übervoller, mühvoll sortierter bookmark-folder. keine gescheite software, um das alles zu verwalten. wenn man mal was in unterordner gestopft hat, dann hat man’s eh nur mit der volltextsuche in bookmark.htm wiedergefunden. alles doof.
…
social bookmarking (datum beachten) ((den del.icio.us papa memepool hat es da zwar auch schon ein paar jahre gegeben, aber trotzdem))
(abt. diggin’ in the crates)
Linkmaker

Make Link – eine supernützliche und an den eigenen Bedarf anpassbare Extension für den Firefox, die das Erstellen von Links erleichtert/beschleunigt.
(via)
11:55
vorläufiges Fazit nach 3 wöchiger intensiver Parallelbenutzung von ReBlog (siehe 8:48 – dort auch ein kleines Video):
ich würde ReBlog wirklich gerne verwenden, es ist – für die Art und Weise wie ich Feeds lese: viele Feeds, ein paar Einträge will ich mir zwecks späterer Referenz aufheben, ein paar Einträge möchte ich taggen (2read, 2blog, 2…), elaborierte Suche, Smartgroups, sonstigen Firlefanz brauch ich eigentlich nicht – wahrscheinlich der effizienteste Feedreader überhaupt, man kann Feeds sehr schnell scannen, man kann einzelne Einträge zum späteren Weiterprozessieren markieren (action tags), man kann sie sogar modifizieren (Kommentar hinzufügen, Excerpt-Feeds vervollständigen, kürzen, …), man kann die Feeds via Tags für unterschiedliche Feedlesestimmungslagen filtern, alles super;
mit einigen Unterdurchschnittlichkeiten – die Optik ist nicht wirklich prickelnd, das Updaten der Feeds dauert eine Kaffeepause lang, die Suche ist auch etwas strange – könnte ich gut leben;
aber es gibt leider ein paar Showstopper: die Weiterentwicklung scheint zu stagnieren und es gibt keine Community drumherum die helfen könnte; das Feedmanagement ist ein Horror, man kann die Feeds nicht umbenennen (es gibt leider einige, die da sehr kreativ und/oder überdeskriptiv sind), es gibt auch keinen Export der Feeds als OPML; die publizierten/gespeicherten Einträge werden als eine einzige Seite / eine sehr schnell gigantische Wurst angezeigt, warum es da kein Paging gibt ist mir ein Rätsel.
Aber jeder tut da anders, wer noch einen Feedreader sucht (und irgendwie gibt es keinen, der nicht bei irgendwas suckt), dem kann ich nur empfehlen, ReBlog einmal auszuprobieren.
Highrise

Highrise – der langersehnte Kontaktmanager von 37signals – wurde eben released und entspricht den Erwartungen, würd ich mal sagen.
Die Preisgestaltung ist leider etwas scharf:

- der freie Plan eignet sich bestenfalls zum Herumspielen (25 Kontakte, keine Cases, kein SSL) und schreit nach einem open source Klon / active contact, aber auch dieser macht jedenfalls schon Spass, es gibt Kontakte, die gehören zu Firmen, und zu beidem kann man sich Notizen machen, und zu den Kontakten, den Firmen und den Notizen kann man Aufgaben zuweisen, alles sehr schlüssig, alles fliesst zusammen und man fragt sich warum alles erst jetzt so.

Wo ist das Geschäftsmodell?
viele Interviews mit Entrepreneuren (aua) ((via))