The Zittrain Manifesto
Book review: ‘The Future of the Internet (And How to Stop It)’
Twittable Twitter Tricks Pt. 1: Replytracking
an Twitter (00447624801423) track eigenertwittername sms’en und man bekommt fortan alle @replies zugesms’t.
(aus der hilfe; das handy muss registriert sein)
update: das geht leider nicht mehr
AppDrop
haha – AppDrop – Google App Engine Apps auf EC2.
We’re currently only suporting Python, because secretly we’re just running the development SDK behind this glorious facade. As soon as Google releases Javascript or Ruby support, you can bet we’ll be on it like dogs on bacon.
Hans Christian Anderson
zwar so eine Art polemisches Metamärchen, aber nicht unwitzig: Das Märchen vom digitalen Schlaraffenland
und neunetz vertieft auch noch das Thema.
Überschrift des Tages: Pt. 1
Ruby und GData API
Using Ruby with the Google Data APIs (via)
Writer

DarkCopy – ein minimalistischer, an WriteRoom angelehnter Texteditor.

hackr writer [gibt’s leider nicht mehr] – ein noch minimalistischererer Texteditor.
(abt. fokus und klarheit)
Der die Inbox tagged

die tweet cloud [war http://www.tweetclouds.com/user_pages/hackr.html]
Tweetable
10 twitterbare Scripts
(abt. untested aber super)
Die Verwandlung
Why aren’t there more Googles?
.
The answer’s very simple. Because every company that had the potential to be as revolutionary as Google over the last five years sold out long before it ever had the chance to revolutionize anything economically.
.
Think about that for a second. Every single one: Myspace, Skype, Last.fm, del.icio.us, Right Media, the works. All sold out to behemoths who destroyed, with Kafkaesque precision, every ounce of radical innovation within them.
Und auch sehr super, eigentlich essentiell: ein Video von einem Vortrag von Clay Shirky am Berkman Center.
the internet is not a decoration to society, it’s a challenge to it. a society that has an internet is a different kind of society than a society that doesn’t … we are living through the largest increase in human expressive capabilty in history
OpenTrouble
auweia, wenn schon Leute die etwa für O’Reilly Radar schreiben offensichtlich überhaupt nicht kapieren was OpenID tut, dann wird es wohl noch einige lange Gesichter geben.
Tweeting Void

why i deleted my twitter account
Garten Eden
Joyent gibt Python Entwicklern Infrastruktur for free, Bedingung dabei:
Joyent only asks that you provide Joyent unlimited access to your customer information and clickstream data.
(abt. hmm)
Just Use

Please note that this is still an alpha version of the badges.
(abt. für die leicht zu unterhaltenden)
Yahoo testet Google
(abt. kuckuckseier für microsoft)
Video on Flickr?
Insiderszene

oh, Gründerszene [http://inside.gruenderszene.de/] bekam ein inside Prefix und ein paar soziale Features (Voting, Meinszene, ..).
update: nix mehr inside
Querfinanz
Sowohl medienkonvergenz als auch zweinull klagen gerade ein bisschen darüber, dass Querfinanzierungen von Google und gieriges Kapital von VCs dem Web schaden, weil sie die Mentalität des Bezahlinix fördern. User haben sich angewöhnt im Web alles für lau zu erwarten, und das sei für das System ungesund und spiele nur den Grossen in die Hände. Ermöglicht werde diese Unart aber einerseits, weil dummes Venture Kapital Dienste subventioniert in der Hoffnung möglichst schnell möglichst viele User anzuhäufen, um es dann in letzter Sekunde bevor die Blase platzt noch schnell abstossen zu können, und andererseits durch Google et al., die die Geiz ist geil Mentalität fördern, indem sie alles kostenlos anbieten (“Quersubventionierungsmonster”), einfach weil sie es sich leisten können. Der monokulturalisierende Effekt sei aber, dass sie den Mittelstand und die Kleinen aus dem Rennen werfen, weil es schwer ist gegen dieses gratis zu konkurrieren.
Ay.
Im Grunde sind die ökonomischen Prinzipien im Web sehr einfach: ein Angebot muss – will es mittelfristig und autonom bestehen – zwei Dinge tun: Wert erzeugen und Teile des Werts irgendwie monetarisieren. Wert entsteht an unterschiedlichen Stellen. Als Individualwert (der Wert den ein Nutzer für sich selbst aus der Benutzung zieht), als Sozialwert (der Wert der für Benutzer dadurch entsteht, dass auch andere – Bekannte oder interessante Unbekannte – mitmachen), als Systemwert (der Wert für den Anbieter der dadurch entsteht, dass alle zusammen mitmachen) oder auch als Gesellschaftswert (was hat die Welt wie sie ist davon, dass es das Angebot gibt).
Eine mögliche Form der Monetarisierung ist natürlich, die Nutzer für die Benutzung bezahlen zu lassen. Sie ziehen ja einen Nutzen, warum sollen sie nicht auch dafür bezahlen? Andreas und Martin sind sich einig, dass das der erstrebenswerte (und der einzige nachhaltige) Mechanismus ist, um ein gesundes Ökosystem an Webanwendungen und Inhalten und Webanwendungsmachern und Inhalteproduzenten zu gewährleisten.
Für Anwendungen die hohen Individualwert aber wenig Sozial- und Systemwert erzeugen macht das ev. auch Sinn. Paradigmatisches Beispiel ist das Produktportfolio von 37signals. Man kann seine Kontakte auf vielerlei Arten verwalten, aber Highrise macht das einfacher und effektiver, man spart Zeit und also Geld, dafür bezahlt man gerne. (Solche Anwendungen sind oft zwar webbasiert, aber nicht webnativ; es könnte sie etwa auch als Desktop Anwendung geben, aber es ist halt nützlich auf sie von überall aus zugreifen zu können, etc.)
Für Anwendungen die aber primär Sozial- und Systemwert erzeugen (dass sie Individualwert erzeugen ist eine Voraussetzung, sonst würden sie einfach nicht benutzt) ergeben sich aber interessantere – und dem Web eigene – Möglichkeiten. Natürlich könnte man auch hier versuchen Geld zu verlangen, aber wäre es nicht schlauer die Anstrengungen darauf auszurichten, eher die Eintrittskosten gering zu halten um den Sozialwert und den Systemwert zu maximieren und dann ein Modell zu finden, diese zu vergolden?
Wert ist im Web kein Nullsummenspiel und die Kosten, die ein neuer User verursacht, gehen gegen null.
Den Systemwert zu maximieren bedeutet nicht möglichst schnell möglichst viele User heranzukarren und Monetarisieren nicht notwendigerweise diese dann auf möglichst viele Ads klicken zu lassen. Aber Kosten schrecken nun mal User ab (und das hat nicht notwendigerweise nur mit Pfennigfuchserei zu tun, oft sieht man etwa Modelle, bei denen man sich in eine (doch eher zu vermeidende) langfristige Abhängigkeit zum jeweiligen Dienst begibt, weil die eigenen Daten nur solange zugänglich sind, solange man auch bezahlt, man denke an flickr) aber der Systemwert wächst (bei Anwendungen die die Dynamik richtig nutzen) mit jedem User exponentiell (egal jetzt ob im strengen Sinn exponentiell oder nicht, jedenfalls um ein vielfaches stärker als der Individualwert) – also ist gratis in den allermeisten Fällen Voraussetzung dafür Wertkreation an anderer Stelle stattfinden zu lassen.
Wenn Andreas und Martin argumentieren Google querfinanziere irgendwas übersehen sie, dass für Google alles Systemwert erzeugt und dass Google eben Möglichkeiten gefunden hat, Aktivitäten, die an einem auch noch so entlegenen Dienst stattfinden, an anderer Stelle zu Monetarisieren.
Um mich selbst zu zitieren
(der konzeptionelle Fehler der bei der Frage nach (und der impliziten Erwartung einer Antwort an) einem Geschäftsmodell wohl begangen wird ist, den Begriff auf dem Niveau einer buchhalterischen Monetarisierung zu beschränken und dabei zu übersehen, welche ökonomischen Strukturveränderungen mit gleichzeitiger Wertschöpfungsexplosion jenseits einer an Firmen gekoppelten Input/Output-Maschinerie stattfinden, welche Kanäle entstehen, die diese distribuieren, usw. – Strategien dazu etwa im Gesamtwerk von Bubblegeneration, oder praxistauglicher etwa bei Exciting Commerce)
Es ist lobenswert für die Kleinen und die Mittelständischen in den Ring zu springen, aber man hilft ihnen glaub ich nicht, indem man sich eine höhere Bezahlmentalität herbeiwünscht, wenn die Probleme die sie lösen von anderen schon besser gelöst sind oder leicht besser gelöst werden können oder wenn es überhaupt nur Scheinprobleme sind. (“Und ernsthaft, Protektionismus braucht keine Sau.” – neunetz)
Wird es ein Gemetzel unter den 20.000 aktuell aktiven (keine Hausnummer, es gibt wirklich mindestens so viele, alleine in Deutschland schon um die 1.500) Webanwendungen geben? Sicher. Noch viele mehr werden – weil die operativen Kosten oft aus dem Taschengeld bezahlt werden können – in Nieschen mehr oder weniger dahindümpeln, ja und? Und die Zukunft ist nicht düster (wie es Andreas und Martin skizzieren). Zwar gibt es für Startups kein Recht auf Erfolg, aber Startups haben mehr Chancen als je zuvor. Auch egal wenn nicht mehr als je zuvor, jedenfalls haben sie viele schon angedachte aber auf eine bessere Implementierung wartende und/oder noch unangedachte Chancen im Grossen wie im Kleinen, nur ändern sich diese und die Startups müssen ihr Skillsset an die Gegebenheiten anpassen (auch wenn es vielleicht gemein ist, dass Google und Co einige bisherige Möglichkeiten verunmöglichen.)
Gut für die, denen es gelingt dafür auch direkt bezahlt zu werden, aber viel besser für andere, die andere Wege der Monetarisierung erfinden bzw. diese systemisch einbauen – und noch viel besser für jene, die einen genuin neuen Wertvorschlag machen bzw. mit ineffektiven Wertschöpfungsketten brechen (paradigmatisch Etsy).
Piglet Apps Pt. 1 + 2
Bret Taylor (FriendFeed Fame) hat ein kleines CMS gebaut
und eine Google Account als OpenID Brücke gibt es auch schon.
Monkeyformats
grossartig: Monkeyformats, Greasemonkey-scripts, die microformatlose Seiten mit ebendiesen versehen (via)