live.hackr

die romantische komödie

20024

20024

(abt. the quantified self)

☍ 27.04.2010 # hackr startups quantifiedself

Start a new wave

blank wave, discussion, ...

tasktracking

hmm, also diese neuen wave templates sind wohl auch nicht gerade das, was die hearts und minds erobern wird.

☍ 27.04.2010 # googlewave hmm

capacitors, resistors, crystals

There is a natural arc by which each invention moves from the generative openness in a new-born to the refined generativity of a well defined idea. Some folks mistakenly believe that the modern regime of manufacturing and consumerism inevitably closes off all cool inventions to the first kind of generativity, but this maturity has always happened, long before the industrial age.

Each new unformed, hackable, potential invention is quickly refined by use, and this use makes a technology more specific, more conditional, more open to use by know-nothings. Therefore each technology eventually becomes less malleable, less powerful in undefined ways but more powerful in defined ways. It moves from the margins to the center.

kevin kelly mit einem parallaktischen beitrag zur iPad-diskussion.

☍ 27.04.2010 /via @kk # openness ipad technium

Konzept des Tages: The paralysis of unlimited opportunity

enhalten hier

☍ 27.04.2010 /via @sethgodin # paradoxofchoice

OAuthcalypse Now

And boy did the Twitter guys get it. Last week they came up with a new term that is so freakishly stupid and self-destructive, it’s a form of corporate insanity of the scale I’ve never seen in my long career. The term is OAuthcalypse [http://www.countdowntooauth.com/]. It’s the day in June when all the Twitter apps break. All of them. None will make it through this transition without being reconceived.

dave winer

countdown

☍ 26.04.2010 /via @scripting # twitter oauth

Das unsichtbare Dritte

der unsichtbare dritte
photo credit: wikimedia

Facebook ist, das wissen wir alle, das Böse unter der Sonne.

Frage: na und‽

Der Touch of Evil von Facebook liegt, kommt mir vor, nicht in einer radikalen Bösheit – was machen die Leute? sie tauschen sich aus, sharen, spielen Farmville -, sondern in der Fähigkeit, alle anderen von dieser Bösheit besessen (im sinne von um diese bösheit herumzuobsessieren) zu machen.

Das Problem mit Facebook ist also nicht Facebook, sondern die Dummheit des Restwebs im Zumsichselbstfinden unter den Bedingungen von Facebook. Facebook hat einerseits die Messlatte für die meisten Beobachter (Blogger, Gründer, VCs) so verschoben, dass nichts anderes mehr sichtbar ist (ein dienst mit 50.000 usern, roflmao, facebook hat 10.000 mal soviel). Und andererseits treibt es das ‘offene’ Web in diesen vor kurzem beschriebenen antisynthetischen Reaktionsstrudel. Offen bedeutet immer seltener intensivierend/molekular und immer öfter verdoppelnd/molar aber halt offen.

☍ 25.04.2010 # facebook web

Gmahte Wiesn

wer jetzt nicht mitzieht, der ist voll daneben

marcus alexander

nur mal leise dahingedacht … ich frage mich gerade, ob facebook mit der vorgestellten open graph / graph api / social plugins kombi (eine genauere beschreibung davon gibt’s hier) nicht gerade einen steilpass für twitter hingelegt hat.

twitter könnte nämlich ohne probleme das gesamte prinzip übernehmen und aber gleichzeitig das für die publisher, die user und alle anderen zusammen wesentlich attraktivere angebot schnüren.

facebook was macht facebook?

- nun, es gibt einige widgets, allen voran der like-button, den man auf seine eigene seite pappen kann. man macht das, weil man sich zwei dinge verspricht: mehr attraktivität für die besucher, weil sie ggf. schon die spuren ihrer freunde finden können; und für sich selbst, weil die besucher idealerweise liken und also die seite unter den freunden streuen und also neue besucher bringen (omg, 500 mio facebooker liken unser zeug).

- und es gibt einen sich zunehmend verdichtenden und schlauer werdenden supergraph, der den in facebook vorhandenen social graph mit dem ‘open graph’ via iliketrischer impulse verwebt; mit der graph api lässt sich das dann auch befragen.

twitter was könnte twitter machen?

der open graph ist ja nichts anderes als die summe aller webseiten, die sich selbst dem protokoll entsprechend semantisch auszeichnen. aber das protokoll ist offen und auf diese daten haben alle zugriff, auch twitter (oder google).

und einen eigenen – mehr als ausreichend grossen – social graph hat twitter auch, mit dem nicht unwesentlichen unterschied, dass er (private accounts ausgenommen) öffentlich ist.

open graph

was twitter also fehlt sind die widgets, eine api und die möglichkeit tweets mit open graph objekten zu verknüpfen.

- aber mit den kommenden annotations hat twitter schon bald die möglichkeit, die tweets mit den open graph daten zu annotieren. jeder tweet zu einem og-objekt könnte also mit den jeweiligen metadaten ausgezeichnet werden.

- und die api ist zwar kein projekt fürs wochenende, aber kein unlösbares problem. und wenn sie die api haben sind die widgets ein klacks.

twitter könnte also dem restweb das gleiche angebot wie facebook machen (pappe unseren like button und widgets drauf, gerne auch neben denen von facebook), nur wäre es für die webseitenbetreiber eigentlich noch viel besser, weil diese widgets nicht den eiertanz rund um die privacy-einstellungen von facebook machen müssten.

anders als facebook könnte twitter die widgets nicht nur personalisieren (die und der deiner freunde haben auch darüber getwittert, das und das könnte dich auf basis des verhaltens deiner verfolgten interessieren) sondern der betreiber könnte die aktivitäten eben auch publizieren und vollwertig in sein angebot integrieren, weil die tweets eben (grösstenteils) public sind.

man könnte das jetzt noch lange weiterspinnen, aber unterm strich: a gmahte wiesn ist das für facebook nicht. das konzept und die umsetzung ist zwar genial und facebook wird damit sich und das web nachhaltig transformieren, aber der relative wettbewerbsvorteil von facebook im bereich social könnte auch abnehmen. twitter könnte damit das fehlende stückchen gefunden haben, das tweets semantisch mit der welt verankert, und auch das offene web könnte damit den notwendigen tritt in den allerwertesten bekommen haben und mit einer eigenen reinterpretation aufwarten.

☍ 23.04.2010 /via @neunetz # facebook twitter trends

Im Sozialfall

kleines Experiment: in den Verlinktabteilungen chronicle, news und shared (z.b.) hab ich die Möglichkeiten zum Buzzen, Liken oder Disqussen einmal testweise eingebaut, und zwar so, dass die ganzen damit verbundenen Scripts erst nach einem Klick eingebettet werden. Wer also zufällig über die Seiten stolpert, wird nicht automagisch vom (vor allem) facebookschen Sensorium erfasst, gleichzeitig tut der eine Klick nicht weh, falls ein Likereflex mal auftauchen sollte.

buzz me, like me, disqus me
vor dem klick

buzz me, like me, disqus me, expanded
nach dem klick

(bei live.hackr ist es derzeit noch normal eingebettet, wenn ich es nicht kicke wäre das vl. eine alternative)

update: ich hab das jetzt auch bei live.hackr so eingebaut.

noch ein update: ich hab das facebook-like wieder rausgenommen

(abt. no sheep were harmed)

☍ 22.04.2010 # hackr privacy facebook

Soziales Zusatzprogramm von Facebook

zuckerberg

uff, nach 6 stunden oder so f8 raucht der kopf … zusammenfassungen und einschätzungen zu facebooks open graph, der graph api und den social plugins gibt’s nun eh schon zuhauf und in den nächsten tagen sicher noch einige mehr, nur als nts: endlich kann ich nachvollziehen, warum facebook den push in richtung öffentlich gemacht hat – und mit meiner twitterneid-vermutung lag ich wohl völlig daneben. sowohl suchmaschinentraffic als auch alles, was sich aus twitter ergibt, ist facebook ziemlich egal, was sie brauchen ist ein minimum an öffentlichen ‘bindungen’ an die open graph knoten als katalysator für alles andere, und da ist der ursprünglich primäre wertvorschlag ‘unter uns’ tatsächlich nur ein bauernopfer.

☍ 22.04.2010 # facebook f8

Familie Petz

welcome to brizzly

und brizzly kommt in neuem design, u.a. mit themes und einer andeutung von profilen und mir kommt vor ein bisschen schneller.

☍ 21.04.2010 # brizzly

uau! hum! wohoo!

meme anniversary

hui, das grossartige yahoo meme wird auch schon eins (siehe uau! hum! und wow! yum!)

☍ 21.04.2010 # birthday yahoomeme

The Elevator Kool-Aid Acid Test

Today, elevator pitches are the economic equivalent of speeches at a beauty pageant: predictable, often vapid, always bland.

Forget Your Elevator Pitch — What’s Your Dumbwaiter Pitch?

☍ 20.04.2010 /via @bubblegeneration # focus

The Electric Kool-Aid Acid Test

the bus ride bus

the bus ride – eine art link-kuratierungs-tool (via)

(nothing special, facebook only, aber sie greifen – und das ist für einen bookmarking-dienst nicht uninteressant – zumindest die spielerischen elemente von gowalla/4square auf)

☍ 20.04.2010 /via @mashable # bookmarking

Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Facebook.

cooking

hmm, Facebook startet Community Pages und schluckt dabei nicht nur die Wikipedia, sondern transformiert sie quasi gleichzeitig in einen semantisch-assoziativen Hyperraum, der den social graph auf die Begriffe mappt.

(man vergleiche das mit google knol, googles lahmarschigen versuch eine eigene wikipedia aufzubauen)

☍ 20.04.2010 # facebook

XAus

Langsam wird es Zeit Siggi Beckers … versuchen nicht das Aufmerksamkeitsproblem zu lösen, sondern für sich zu entscheiden (sb, siehe attention suckers und blubberrohr) umzuschreiben in … versuchen nicht einmal mehr das Aufmerksamkeitsproblem für sich zu entscheiden, sondern nur noch die verbleibenden Krümel und Reste untereinander zu verteilen.

Jüngstes Beispiel XAuth, eine Art cross platform Autorisierungsthingy, bei dem mit einem JavaScript-Overlay der eigene soziale Graph auf alle unterstützenden Seiten quasi mitgenommen werden kann (siehe, oder, oder, oder, oder)

(was ja auch nicht anundfürsich schlecht ist, das problem ist die anspruchslosigkeit des anspruchs. sie versuchen erst gar nicht mal, eine grundsätzliche alternative zum modell von facebook (und zu teilen twitter) zu entwerfen, den ganzen komplex identität, aufmerksamkeit, social graph zu überdenken und einen radikal ‘offenen’ gegenentwurf zu konzipieren, sie versuchen nur im bestehenden gefüge zumindest einen teil vom kuchen zu behalten; sie versuchen nicht, den (system-) wert vom sharing zu erhöhen, sharing besser, effizienter, vielfältiger, smarter zu machen, sie versuchen nur den marktanteil an herumgeshare ausserhalb von facebook (und zu teilen twitter) zu steigern, usw.)

(abt. ja mei)

☍ 19.04.2010 # xauth instantanalysis

What's going on?

kleine anmerkung zu peter kruses vortrag bei der re:publica … so erfreulich seine person in dem ganzen deutschen herumlaberdiskurs auch ist, mit seiner hauptthese, das problem sei ein problem der werte und ist deshalb durch diskurse auf sachlicher ebene nicht ausdiskutierbar, sitzt er glaub ich auf dem falschen dampfer. genauer gesagt hat er mit dem es ist nicht ausdiskutierbar recht, aber aus den falschen gründen und deshalb mit den falschen schlussfolgerungen.

basis seiner thesen sind zwei achsen:

einerseits die beobachtung der beschreibungen des internets, die er in die gruppen ‘das internet macht uns alle dumm und nurgottweisswassonstnochalles kritiker’ und die ‘distanzlosen euphoriker’ teilt.

andererseits eine studie, bei der die wertemuster von ‘heavy usern’ gemessen und gruppiert wurden, und wo sich in der folge zwei paradigmatische typen herauskristallisierten, digital visitors und digital residents, wobei beide gruppen die sachlage richtig beurteilen, aber wegen der jeweils verschiedenen wertelandschaften völlig unterschiedlich interpretieren. ein rationaler disput sei deshalb nicht möglich, solange nicht diese wertedifferenzen von allen beteiligten ausreichend mitreflektiert werden.

ohne jetzt die grundsätzliche bedeutung von werten auf unsere ganz allgemeine operationsweise (wahrnehmungsapparat, etc.) herunterspielen zu wollen, die von ihm extrahierten wertebündel deuten eher auf den grad des verständnisses und auf die jeweils konsumierten quellen und nicht auf eine unveränderliche disposition und ‘echte’ werte hin.

heavy user zu sein heisst zunächst einmal überhaupt nix. (ich kann mein leben lang fernsehen und hab trotzdem null verständnis für medientheorie, creative sitcom writing, fernsehtechnik, etc.)

wenn ich mir den katalog an (die implizit dann die werte beschreibenden) begriffen anschaue, mit denen er die leute vermisst, dann sind die allermeisten grundsätzlich orthogonal zum web. sie haben mit dem web nix zu tun. er konstruiert gegensatzpaare, die aber eigentlich UND-verknüpfungen sind. er konstruiert zuordnungen, die aber eigentlich verkrustete und wiedergekaute diskursfragmente sind.

(es ist dabei nicht hilfreich, dass der diskurs der massenmedien grundsätzlich hysterisch ist, also immer nur nach oben oder unten masslos übertreibt. der organische diskurs krächzt mitunter deshalb so vor sich hin, weil er sich in diesem wirrwarr an genauso blöden und leider oft genauso hysterischen gegenreaktionen verfängt, die ganzen begrifflichkeiten sind oft schon falsch, bevor sie überhaupt erst gefasst werden können)

((das andere, was nicht hilfreich ist, ist, dass die beschreibungen immer mit zu ‘grossen’ begriffen belegt werden, als hätte das web das notwendig, aber das ist eine andere geschichte))

RT @marshallmcluhan Stop asking “Is this a good or bad thing?” and start asking “What’s going on?”

aber um auf meine kritik an kruses diagnose zurückzukommen: ich glaube also nicht, dass unser problem ein problem inkompatibler (und deshalb kaum zu überwindender) wertvorstellungen ist. ich glaube eher, dass die jeweiligen wertebündel nur das symptom des grades und der qualität unserer jeweils spezifischen interpenetration mit dem system web sind. und diese interpenetration ist kein linearer evolutionsprozess (sprich: es ist nicht so, dass die einen weiter sind als die anderen, dass eine stärkere selbstkoppelung an das web fortgeschrittener als eine schwächere ist, etc.), aber es ist doch so, dass es grade an verständnis (oder besser verständnissen) gibt, die die eine oder andere wahrnehmung verunmöglichen oder als scheinwiderspruch erkennen lassen.

(verstehen ist natürlich ein blödes wort, wir können das alles alle zusammen nicht richtig verstehen, verstehen also eher im sinne von verstehen, dass man zwar nix verstehen kann, dass man aber versuchen kann, die möglichkeitsräume von den dingen zu erahnen und für sich und die eigene lebenspraxis abzuchecken, dass man versuchen kann zu beobachten, was andere machen und welche dynamiken dadurch entstehen, dass man für sich herausfinden kann, was für einen selbst funktioniert und was nicht, etc.)

☍ 16.04.2010 # video web kruse instantanalysis

Ningefinger

devoha: Ning stellt auf paid only um und zeigt allen anderen den Stinkefinger.

(würde mich interessieren, wie das penenberg in einen genialen viralen doppelblöff umdeutet)

((ansonsten ist das anundfürsich natürlich völlig ok, aber nicht mitten im spiel; paradebeispiel für haques spreadsheets ain’t strategy))

BuddyPress hat in einem Affentempo schon mal einige Ressourcen inkl. Importer-Plugin bzgl. einer etwaigen Migration aufgestellt, da wird man wohl noch einige mehr sehen, Posterous etwa bietet sich auch schon an.

☍ 16.04.2010 /via @techcrunch # ning buddypress duh

The Cell

One cell carries the coding for all of them.

godin

☍ 16.04.2010 /via @sethgodin # thoughts

Google Goats

google goats

Google Goats – die geheime Ziegenarmee von Google – sind wieder da (siehe).

☍ 16.04.2010 # googlegoats

Die digitale Faszination

Manchmal gibt es Sternstunden, in denen die Ruhe der Unendlichkeit herabsinkt in all das Gequatsche.

… die keynote von peter glaser bei der #rp

☍ 14.04.2010 /via @peterglaser # web glaser