live.hackr

die romantische komödie

Duster

t-shirt classification system

ha (via)

☍ 17.01.2011 /via @kottke # infographic fashion

Magische Tasks

Ability to create repeating tasks
Reminders and notifications
Sharable task lists
Tasks API and synchronization
Visual distinction for overdue tasks

Top tasks for Google Tasks

(abt. für die einfach zu unterhaltenden)

☍ 17.01.2011 # gmail wtf

Magischer Realismus

hmm, diese Radiergummidiskussion ist an mir irgendwie vorbeigerauscht, ich bin immer noch am Postprozessieren von 2 Wochen offline, was dann selbst zwei Wochen dauert also eigentlich ein wash ist, aber zum Glück bin ich doch noch drüber gestolpert, zum Glück deshalb, weil die Sache so seltsam/schräg ist, dass der Versuch der Emphase, wie man grundsätzlich jemals überhaupt auf so etwas (zaubertinte, die nach zwei jahren unsichtbar wird, das wird der exportschlager, ich schwöre) kommen kann, doch spannend ist.

Auf sachlicher Ebene gibt’s natürlich keine Nachvollziehbarkeit; wer weiss, wie man einen Screenshot macht oder wie man Textstellen kopiert, oder wer auch nur weiss, dass es grundsätzlich jedem möglich ist, Screenshots zu machen oder Textstellen zu kopieren, und das weiss wohl wirklich jeder, der weiss gleichzeitig, dass der Radiergummi eine reine Augenauswischerei ist und kein ernstgemeinter Vorschlag sein kann.

Aber wenn man sich anschaut, welche strukturfunktionalen Aufgaben Verbraucherschutz und Datenschutz – die zwei primären Protagonisten in den ganzen Diskussionen – haben, dann wird der Radiergummi plötzlich plausibel, und mit dem Radiergummi auch die ganzen anderen Debatten wie Street View, Stopschilder, Jugendmedienschutz, sehe-ich-mich-gezwungen, etc.

VS/DS sind politische Entitäten, die nach politischen Regeln spielen. Es ist nicht ihre Aufgabe Probleme pragmatisch zu lösen, sondern (im vorgeschobenen Auftrag der ‘Verbraucher’ oder ‘Benutzer’) Forderungen zu stellen, die in anschliessenden Verhandlungen mit den Forderungen anderer Parteien (üblicherweise diverser wirtschaftlicher Interessensgruppen) so lange aufgeweicht werden, bis man bei einem Kompromiss und/oder einer Regelung landet.

Man muss jetzt nicht besonders zynisch sein, um zu diagnostizieren, dass VS/DS kleine Würstchen sind, sobald ihre Anliegen mit konkreten wirtschaftlichen oder politischen Interessen kollidieren. Beispiel Verbraucherschutz: Die Machenschaften der Lebensmittelkonzerne werden (wenn es nicht gerade einen Giftskandal gibt) weitestgehend toleriert, bei allem, was man machen könnte, um die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern, beschränken sich die Forderungen auf die Font-Grösse, mit der der Grundpreis von Lebensmitteln pro 100g ausgezeichnet werden muss und ähnlichem. Beispiele Datenschutz: Der ist natürlich sakrosankt, ausser Verlage wollen mit Adressen handeln, dann bekommen sie ein Listenprivileg; ausser es geht um die Terrorbekämpfung, da braucht die US-Regierung natürlich Zugriff auf die Bankdaten; etc.

Die (vor allem: Selbst-) Bewertung der Protagonisten (Aigner beim Verbraucherschutz, Schaar beim Datenschutz) kann deshalb nicht durch Bewertung ihrer Aktionen in Relation zum tatsächlichen Erreichen gesellschaftlich wünschenswerter Ergebnisse erfolgen, sondern kann nur am Anteil / dem Batting Average der Durchsetzung der gestellten Forderungen (egal wie sinnvoll oder sinnlos sie sind) gemessen werden. Es ist also durchaus rational, möglichst viele möglichst sinnlose Forderungen zu stellen, besonders in Bereichen, in denen kaum organisierter Widerstand zu erwarten ist (gut für den Durchschnitt), oder wenn es sich um einen bekannten Gegner wie Google handelt (gut für den Ruhm).

Wir dürfen also mit mehr und mehr solcher Ideen rechnen, was die zweite gesellschaftliche Funktion von VS/DS erklärt: Die Forderungen entsprechen den automagisch getriggerten Zwangshandlungen von Neurotikern, mit denen sich die Gesellschaft quasi selbst versichern will, dass alles so bleibt, wie es nicht mehr ist.

Auf der anderen Seite sind so ziemlich alle (webbezogenen) Forderungen von VS/DS auch völlig egal; bzgl. der Selbstverantwortung kann (und sollte) man auf sich selbst viel besser schauen (und das meine ich nicht als ‘jeder soll selbst schauen wo er bleibt’); andererseits sind auch die tatsächlichen Auswirkungen von grösseren Dingen wie Street View ein Monat später abgehakt und unspürbar, die verpixelten Bilder selbst haben gerade mal noch eine anthropologische/touristische Qualität; und auch an die immer wieder vorgetragene Erzählung ‘das alles macht deutsche / europäische Startups wettbewerbsunfähig’ glaub ich nicht, deutsche Startups verhalten sich zu US-Startups wie Welke mit der heute-show zu Stewart mit der Daily Show, wie DSDS zu American Idol, etc; es kann durchaus die eine oder andere Leuchte geben, aber das Grundniveau ist um einige Klassen niedriger und es entstehen also ganz grundsätzlich nicht die Szenen und Wettbewerbsbedingungen, die systematisch Weltniveau erzeugen. Die Gefahr von VS/DS besteht also nicht so sehr in besonders schlimmen persönlichen Nachteilen, die Gefahr besteht eher in der schleichenden digitalen Emigration der einen – die es sich leisten können, denen das Internet wichtig ist – und der Provinzialisierung des Rests.

☍ 13.01.2011 /via @neunetz # germany privacy duh politics

From Obscure to Ubiquitous

a gadgets life infographic

^ nette (interaktive) Infografik von der Washington Post, die die Adaptions-/Preisentwicklung von Computern, Telefonen, Unterhaltungselektronik, etc. visualisiert. (via)

☍ 12.01.2011 /via @flowingdata # gadgets

The Year In Review (2010 Edition) Pt. 8

Eine Art Liste von Daniel Raffel

☍ 11.01.2011 /via @techcrunch # technology 2010

Q: Warum ist Quora so langweilig?

A: Weiss nicht genau, aber irgendwas an Quora löst bei mir fast einen narkoleptischen Reflex aus. Dabei finde ich einige Aspekte durchaus spannend (etwa die möglichkeit zum beobachten der herde und sich selbst als teil der herde, oder die grundsätzliche möglichkeit für startups, distinktionsgewinne auch noch auf der abgekautesten weide erzielen zu können, einfach indem man zur richtigen zeit die richtige ebene ein richtiges stückchen verschiebt, usw.), aber so vom Vibe her kommt es mir so vor, dass Fragen eher gestellt werden, um elegant beantwortet werden zu können und um dann kollektiv über sich selbst gerührt zu sein, als um eine Antwort auf ein echtes Problem zu bekommen. Ich bin da vl. ein bisschen hysterisch, Fragen empfinde ich grundsätzlich schnell als Zumutung, vor allem wenn sie im falschen Raum/Situation/Kontext/etc. gestellt werden, aber bei Quora vermisse ich trotz der tatsächlichen Qualität vieler Threads und trotz bzw. vl. gerade wegen der Qualität der Antwortenden (omg, stelle eine frage über ein startup und der gründer selbst klärt das auf, omfg, frage irgendwas über finanzierung im valley und die ganze riege der hippen vcs stellt sich ein und gibt ihren senf zum besten) die (systemisch oder kulturell eingebaute) Fähigkeit, dumme Fragen erkennen und entsprechend behandeln zu können. Wenn man will hat Quora ein Luxusproblem: während sich andere Seiten mit blöden Antworten rumschlagen müssen, muss sich Quora mit guten Antworten auf bzgl. der Sinnhafigkeit unentscheidbaren Fragen rumschlagen; das muss aber mittelfristig kein Vorteil sein, weil sich eine Community eher entlang eben dieser Achse der jeweiligen Entscheidung was eine gute und was eine dumme Frage ist ausdiffernzieren kann, siehe etwa das Paradebeispiel Ask MetaFilter, aber eben auch Yahoo Answers usw.

☍ 10.01.2011 # quora metafilter

Das kapitalistische Manifest

the new capitalist manifesto

Ui, Umair Haque hat ein Selbsthilfebuch für den Kaptialismus geschrieben. Ist zwar nur ein kleines Bändchen das sich durchaus schnell und gut liest, aber in seiner Bedeutung ist es wohl eher als erste Markierung einer historischen Weggabelung zu sehen, die uns an der Katastrophe, auf die wir – siehe zizeks end times – zusteuern, vorbeischrammen lässt.

(natürlich nicht im prophetischen oder erlöserischen sinne, aber im diagnostischen und symptomatischen)

☍ 10.01.2011 # bubblegen books economy

Flavor of the Day

RSS is quiet and fast and professional and largely hype-free. Perhaps that’s why it’s not the flavor of the day.

Seth Godin … zum gerade wieder keimenden rss ist tot, nein doch nicht kammerspiel.

(kl. datenpunkt am rande: techcrunch hat vor kurzem das momb verlinkt und der ausgelöste traffic hat sich mehr oder weniger paritätisch zwischen tc.com und google.com/reader verteilt, und das sagt zwar nichts über die gesamte leserschaft von tc aus und wie sie es liest (ich vermute doch stark, dass tc wesentlich mehr besucher und streunende leser auf der webseite als im gr hat), aber es sagt etwas über die sich auch aus tc raus- und weiterklickende leserschaft von tc aus, und zwar, dass diese tc zur hälfte im google reader liest; nochmal: jeder 2te proaktiv klickbegierdige leser von tc liest es im google reader. tc sieht das nicht in ihren stats, weil die nur das reinkommende messen, aber die hälfte ihrer strahlkraft nach aussen entsteht selbst aussen und zwar via rss.)

((bonuszitat meiner mutter:

für die einfach gestrickten ist immer nur das allerneueste fortschrittlich.

damit erklärt sich nicht nur die unsägliche rss-ist-tot trope, sondern auch das wer-bookmarked-denn-heute-noch? gedöns und vieles andere; feeds abonnieren und lesen bzw. (auch anti-) soziales bookmarking sind auf ihre art perfekte technologien, die aber ihren wert nur durch jeweils konkrete individuelle aktualisierungen erzeugen und erfahrbar machen; dieser dem jeweiligen individuum unmittelbar zugängliche weil eben selbsterzeugte wert ist halt im sensorium der socmed-crowd nicht wahrnehmbar, und irgendwie scheint es auch unter den (immer noch) aktiven selbst zu periodischen sinnkrisen und selbstzweifeln zu kommen, ist der strom nicht am ende doch viel besser/intensiver/weiter/etc.? aber zumindest den längenvergleichsbasierten krisen könnte man mit einer milchmädchenrechnung zum grundsätzlichen marktanteils begegnen, etwa (quantitativ): es gibt halt 100x mehr leute, die kurze nachrichten für freunde schreiben (twitter/fb), als leute, die längere texte für fremde schreiben (blogs); oder (qualitativ): ein link, das man nach dem durchprozessieren von 500 anderen links als speicherungswert für die eigene ewigkeit und also primär für sich selbst auserkiest (delicious), hat eine andere qualität und haltbarkeit (vor allem für einen selbst) als ein link, das im vorbeifahren und/oder während dem vorprozessieren mal schnell und aus den verschiedensten motivationen getwittert wird; bzw. das quantitiv umgeschrieben: es gibt halt viel mehr zeugs, in dem man suchen kann, als was man finden kann, uswusf.))

☍ 05.01.2011 /via @sethgodin # rss infoeconomy

The Year In Review (2010 Edition) Pt. 7

hypemachine

Der hypemachine’sche Music Blog Zeitgeist 2010artistsalbumssongs

(siehe Musikgeist)

☍ 04.01.2011 # hypemachine trends 2010

Rutsche

einen guten Rutsch ins neue Jahr!

☍ 31.12.2010 # xmas 2011

The Year In Review (2010 Edition) Pt. 4b

kl. nachtrag zu The Year In Review Pt. 4 : die besten Tiervideos (mit erstaunlich wenig cat content)

(abt. unterbrechung der unterbrechung)

☍ 28.12.2010 # youtube trends 2010

Der Knacks


(nts: mich öfter selbst zitieren)

also twittern die spatzen, dass yahoo zumindest in erwägung zieht, delicious zu killen. ich kann’s mir zwar wirklich nicht vorstellen, bzw. kann ich mir schon vorstellen, dass delicious intern mal auf einer von buchhaltern erstellten schwarzen liste landet, aber nicht, dass yahoo so dumm ist, nicht die dagegen aufzurechnenden (1) kosten für die sich damit vermasselnden gelegenheiten und (2) kosten des sich damit verbindenden sozialen unmuts zu sehen, wobei, ich kann es mir leider doch vorstellen, aber ich tu mal für mich selbst aus psychohygienischen gründen so, als ob nicht, und ich tu aber für diesen eintrag hier als doppelblöff so, als ob doch.

den tweet meine ich ernst, aber ich muss erklären warum:

delicious ermöglicht den knacks im kopf, der uns zu sozialen bürgern macht. wer delicious kapiert, der kapiert den radikalen shift des sozialen webs; der transformiert sich selbst, weil man sich selbst danach nicht mehr gleich denken und wahrnehmen kann, wie zuvor.

leider fehlt uns ein bisschen die terminologie, sozial/social kommt leider mit den verschiedensten bedeutungen und konnotationshöfen; die social media weichspülvariante – alles mit irgendeiner art von userbeteiligung – ist derzeit natürlich dominant, aber eben auch völlig wertlos; die orthodoxe web 2.0 variante – plattformen werden mit den benutzern zunehmend smarter und bekommen eine veränderte/sich beschleunigende funktionslogik etc. – ist zwar ein bisschen ergiebiger, aber eben auch rein technokratisch. wie so oft ist der (pseudo-) systemtheoretische ansatz am fruchtbarsten: sozial proper entsteht im sich verändernden gefüge, das dadurch entsteht, dass sich systeme gegenseitig beobachten und sich auch beim gegenseitigen beobachten gegenseitig beobachten. wer also etwas (wie ein link) publiziert, der weiss nicht nur, dass er dabei von anderen beobachtet wird (i.e. weil sie ihm folgen, weil sie dem tag folgen, etc.) und dass er dabei von der plattform ‘beobachtet’ wird (i.e. indem er die intensitäten und ströme mitgestaltet), sondern er weiss auch, dass die anderen (benutzer und plattform) wissen, dass er das weiss, und auch wissen, dass er weiss, dass sie das wissen. das soziale bewusstsein entsteht also in diesem wissen um die verflochtenen beobachtungen und den damit verbundenen möglichkeitsräumen. was natürlich vor allem bedeutet, dass man überhaupt nix weiss.

delicious ist deshalb so wichtig, weil es der einfachst mögliche und also paradigmatische dienst zur triggerung dieses knackses ist. natürlich kann man den knacks auch woanders haben, aber delicious ist dafür prädestiniert, weil es eine genuin egoistische motivation (ich speichere bookmarks für mich, mich, mich) in eine soziale Aktion verwandelt. und es ist auch deshalb dafür prädestiniert, weil die motivation für diesen übergang von egoistisch zu sozial selbst ‘rein’ ist, also keinen rattenschwanz an eigeninteressen mit sich bringt. (das stimmt so nicht ganz, aber mehr oder weniger).

(das in diesem sinne verstandene ‘sozial’ ist also grundsätzlich zu unterscheiden vom im social media sinne verstandene ‘sharing’.)

((ob und ggf. wie man dann delicious verwendet oder nicht ist eine gänzlich andere geschichte; der bereich social bookmarking hat sich weitestgehend ausdifferenziert und verschiedenste dienste bedienen verschiedenste bedürnisse und dispositionen, triggern verschiedenste dynamiken und eignen sich für verschiedenste situationen und/oder communities. aber wer delicious nur an den funktionen und features festmacht, oder nach einem open source klon schreit, oder glaubt, gezwitscherte links sind die nächste evolutionsstufe, etctrara, der hat nichts kapiert))

☍ 17.12.2010 # delicious

Meet the New Bloglines

search share subscribe publish

hui, das neue Bloglines ist da. (freut mich doch; sie haben’s ein bisschen aufgefrischt aber es bleibt nett-anachronistisch)

☍ 16.12.2010 # bloglines

Techblogs des Jahres (2010 Edition)

(ohne grossartige beschreibung des speziellen oder allgemeinen milieus, im grunde gibts ja auch kaum was dazu zu sagen, so schlecht war das jahr gar nicht, alles tuckelt so vor sich hin, wobei doch eine sache: wahrscheinlich haben sich heuer zwei der drei wesentlichen leistungen, die techblogs in den jahren davor teilweise noch erbringen konnten, gwm. kommodifiziert, also einerseits der nachrichtenwert, spätestens am nächsten tag findet man die meisten stories auch auf heise oder im spiegel oder in den rtl2-news und auf twitter natürlich sowieso, und andererseits aber auch der meinungswert, und die dritte leistung, community und diskussion, läuft zwar auch je nach bekanntheit nach wie vor so vor sich hin, aber inhaltlich sind die interessanteren threads längst zu hacker news, quora und co abgewandert, aber gleichzeitig ist das alles auch egal, usw.)

techdirt
echovar

Anyway, die zwei für mich besten Techblogs 2010 waren Techdirt und echovar. Mike Masnick ist eine Art ein-Mann-Armee, der mit glasklarer Urteilskraft sämtlichen Schwachsinn des medial-politischen Komplexes dekonstruiert und gleichzeitig dabei ohne Hysterie auskommt; und Cliff Gerrish blieb für mich der präziseste Denker der Netzwerke.

siehe Techblogs des Jahres und Techblogs des Jahres 2009 Edition

☍ 16.12.2010 # blogs echovar techdirt

The Year In Review (2010 Edition) Pt. 6b

kl. nachtrag zu The Year In Review Pt. 6 / der Class of 2010 : die Betas of the Year 2010

(ganz interessant: die zwei (afaics) einzigen ‘echten’ betas von google, also font directory und app inventor, haben sich weit grösserer beliebtheit erfreut als der ganze rest von google, also die ganze google-labs produktpalette oder der opportunistische non-beta blödsinn von google)

☍ 16.12.2010 # momb beta google

Covers

covers

^ die farbliche Entwicklung der Covers von Popular Science (via)

☍ 15.12.2010 /via @flowingdata # colors

Vmail

vmail

untested aber super: Vmail (via)

☍ 15.12.2010 # gmail cli vi

Meaningful Velocity

Visibility on the Network is near nil. You can’t see the copy next to the copy next to the copy. You can’t see the original among the copies. Except when you search for a news story. Then you can see there are thousands of copies of the same story on every major news site on the Network. What looks like value in the context of a single news site, looks like a commodity space-filler when viewed from across the breadth of the Network.

Imagine, if you will, a search appliance that can count discrete objects. And not just count discrete objects, but tracks their trajectory through time. Original reporting hits the Network in real time and becomes visible through a search (track). Syndication is weighted as a retweet; Syndicators are weight by reputation; but the creativity of original reporting would weigh the most. The point of origin regains significance.

echovar über networks, vectors, velocity, trajectory through time oh my!

☍ 15.12.2010 /via @echovar # networks

Strange Requirements

There are no strange requirements — passwords just need to be at least 1 character.

instapaper

☍ 15.12.2010 # instapaper heh passwords

The Year In Review (2010 Edition) Pt. 6

(zum warm werden…
2004: flickr, digg, myspace, linkedin, woot, basecamp, …
2005: youtube, pandora, facebook, etsy, evernote, gmail, reddit, …
2006: twitter, zamzar, popurls, mint, yui, …
2007: scribd, ffffound, hulu, mindmeister, ustream, tumblr, dropbox, hypemachine, …
2008: prezi, posterous, kickstarter, etherpad, tweetdeck, stack overflow, …
2009: foursquare, wolfram alpha, …)

2010: the class of 2010

☍ 14.12.2010 /via @momb # startups trends 2010