Leftovers 2011 (Sharecropping Edition)

(auch nicht wirklich weitergekommen bin ich bei meinem setup / meinen workflows zum sharen und so. wie man’s macht, ist’s falsch. shared man stuff nur woanders, dann hat man es nicht im blog. shared man stuff nur auf dem blog, dann hat man es zwar selbst, aber ist es dann geshared oder ist das nicht eher eine zumutung? shared man stuff woanders und crosssyndiziert man es im blog, dann hat man doppelten aufwand und es ist auch doppelt gemoppelt. shared man stuff im blog und crosssyndiziert es woanders, dann spammt man. usw.)
Leftovers 2011 (Composition Edition)

(auch nicht wirklich weitergekommen bin ich bei meinem setup / meinen workflows zur erstellung von texten und so. die grosse krise – ‘oh gott, irgendwie passt das alles ja so überhaupt nicht mehr zusammen’ – hatte ich zwar schon 2010, aber seither verschleppt, und das ipad hat das gefühl der unzeitgemässheit doch noch verstärkt. mein fehler war/ist, dass ich da ein bisschen die falschen dinge optimiert hab (i.e. versuch der radikalen redundanzminimierung, gleichzeitige verfügbarkeit auf imac, ipad und android). im gebrauch ist es jedoch eher so, dass man nicht nicht alles überall braucht, dass man vor allem nicht überall schreibzugriff braucht, dass besonders das ipad ein wenig formatierungsaufwand – text in epub oder ihr neues ibooks format konvertieren – ja mit einem lesetechnischen hochgenuss belohnt, usw.)
The Year In Review (2011 Edition) Pt. 19

Und dann noch das Jahr in Zahlen
The Year In Review (2011 Edition) Pt. 18

Das Jahr in Scrobbles.
Kodak

^ aus aktuellem anlass: müsste den letzten analogen Film auch mal entwickeln lassen.
(auch ansonsten eher analog, digitalisierung von handbestempelten mixtapes usw.)

Backout

^ Google heute mit einem Blackout Doodle.
Dark Matter
fyi: mit den letzten zwei leftovers (stuff, tv) hab ich wohl zwei Wurmlöcher aufgemacht, die mehr Arbeit als vermutet generieren, insofern bitte ich den stealth mode zu entschuldigen.
(shortlist tv übrigens: sopranos seasons 2 – 6, the wire (5), mad men (4), arrested development (3), firefly (1), battlestar galactica (4), deadwood (3), six feet under (5), west wing (7), breaking bad (4), modern family (3), weeds (7) und american horror story (1); schon durch bin ich mit lost und fringe und beide haben mich vom hocker geworfen, weil ich einfach nicht damit gerechnet habe)
Leftovers 2011 (TV Edition)
genauer gesagt mein guter Vorsatz für 2012: mehr fernsehen!
(noch genauer gesagt: die lücke schließen, die sich in den letzten 10 jahren zwischen mir und den fernsehserien aufgetan hat; ich weiß nicht wie und wann sich das genau eingeschlichen hat, aber irgendwie hab ich irgendwann den plan darüber verloren, was sehenswert ist und was nicht. und dann waren irgendwann die kosten (man muss sich ja doch meistens ein paar folgen anschauen, bis man die optik/den schmäh/etc. versteht und die charaktere als vertrauensvolle gestalten wiedererkennt usw.) grösser als der vermeintliche nutzen (was soll schon noch kommen) und ich bin irgendwie in einer auslaufrille an sitcoms stecken geblieben; den großteil der serien der letzten dekade habe ich tatsächlich noch nicht ein einziges mal gesehen, was wohl bei einigen, derzeit hat’s mir gerade fringe sehr angetan, ein riesiger fehler war.)
Leftovers 2011 (Stuff Edition)
I probably need another year to get rid of my (hard, hybrid and soft) clutter.
#2012 Thu Jan 05 via web (war auf g+)
(nts: mich öfter selbst zitieren)
gestern und heute durchgezählt und inventarisiert: neben den 1499 Schallplatten und ca. 500 Books und Mags hab ich noch 580 andere Dinge (relativ genau gezählt, also so ziemlich jedes diskrete ding, ausser paarweisen dingen wie socken, wobei das aufgrund des phänomens einzelsocke kein gutes beispiel ist, egal, und notwendigen gruppierungen wie briefen oder photos zu als ein ding gezählten brief- oder photopackerln).
(so ein vollständiger überblick ist schon recht angenehm, weil man dann eben weiß, ok, das ist es; die meisten dinge sind dann auch völlig unproblematisch, sprich, man kann entweder gut mit ihnen leben, oder sie ohne wehmut wegwerfen oder verschenken oder verkaufen, und bei einigen muss man sich einen kleinen ruck geben, je nach stimmung im zweifel weg oder im zweifel behalten, und ein paar gibt es halt, da wird dann entweder eine grössere entscheidung fällig oder es steckt noch ein bisschen arbeit oder transformationsaufwand drin, aber im grossen und ganzen ist es nicht so schlimm)
((was noch fehlt ist eine inventur der daten on und off der cloud, da gruselt es mich trotz der nullpunktserie, die ist ja auch schon wieder 1,5 jahre her und natürlich hat sich in der zwischenzeit auch die anhäufungsgeschwindigkeit beschleunigt))
Leftovers 2011 (Clueless Edition)
Auch nicht (siehe die filter oder die non sequiturs) wirklich weitergekommen sind wir bei der Bewusstmachung von den Dingen, die wir nicht wissen. Das Dilemma ist natürlich selbstevident: Man weiß halt nicht, was man nicht weiß; das eigene Nichtwissen ist ein Ding der Unvorstellbarkeit.
(und abgeleitet: man weiß halt nicht, was man nicht kann, was man aber leicht können könnte, wie nützlich das ggf. leicht könnbare wäre, was es nicht alles gibt, etc; das ist natürlich ein grundsätzliches epistemologisches dilemma und im allgemeinen sowohl notwendig als auch egal; aber es ist doch interessant, dass sich im web nicht bessere mechanismen herausgebildet haben, sich gegenseitig jenseits eines sich antrollens darauf hinzuweisen etc. ich jedenfalls habe regelmässig facepalm momente, wenn ich über irgendwas stolpere, was es oft schon jahrelang gibt und was auch wirklich leicht zu sehen gewesen wäre, was ich aber einfach ausgeblendet hatte)
Pinnwand.me
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ich hab’s mir nicht leicht gemacht (siehe, oder, oder, oder, oder, oder), aber heute bin ich nach über 7 Jahren von delicious zu pinboard als primäres Kurzzeitgedächtnis gewechselt.
(ich hab die interventionen der avos guys ja mit mehr wohlwollen als die meisten anderen old schooler betrachtet, der zug für das volle potential vom alten delicious war schon lange davor abgefahren, mit der neuen kosmetik hätte ich wohl leben können, aber die performanz beim bookmarken blieb einfach zu lange im indiskutablen bereich, es waren ja keine häufigen aussetzer wie damals bei twitter, es war und ist der normalzustand, was wiederum darauf hindeutet, dass das dort keiner selbst verwendet usw.; trotzdem würde ich zumindest die nächste zeit meine bookmarks von pinboard zurück zu delicious spiegeln, falls also so ein script bekannt ist, bitte sagen)
((was avos tun hätte sollen: delicious als dropbox für bookmarks zu reetablieren; ein rocksolides backend und eine hochperformante API, mehr hätte es nicht gebraucht; auf der webseite hätten sie sich austoben können, für die traditionalisten hätten sie ja das alte interface als option behalten können, für die geeks hätten sie scripts zum diy von interfaces bereitstellen können; und mit ein wenig zucker für entwickler und geduld hätten sie vl. den delicious button überall dorthin gebracht, wo jetzt send to twitter oder instapaper lauert, und zwar als universeller schaltkreis im strom, wofür es sich aufgrund der offenen struktur ja seit jahren aufdrängt, das hat ja nur yahoo versemmelt))
Ancient Greek Crisis

eine Art Systembeschreibung: Ancient Greek Punishment (via)
The Year In Review (2011 Edition) Pt. 17

Der Hypemachine Zeitgeist (ann)
(siehe The Year In Review 2010 Edition Pt. 7, The Year In Review 2009 Edition Pt. 5 und Musikgeist)
Leftovers 2011 (Data Protection Edition)

Nützlicher Guide für Reisende mit digitalen Gerätschaften von der EFF (die vorgestellten techniken sind auch ganz allgemein recht sinnvoll)
The Year In Review (2011 Edition) Pt. 16

Techblogs des Jahres (2011 Edition)
(ohne grossartige beschreibung des speziellen oder allgemeinen milieus, im grunde gibts ja auch kaum was dazu zu sagen, alles tuckelt so vor sich hin, wobei doch eine sache: das genre hat sich wohl als genre erübrigt, die leistung wird nur noch im parasitären zwischenraum erbracht, was aber mittelfristig raum für neue alte ausdifferenzierungen und angebote führen könnte, der nachdenker und der erklärbär wären plötzlich wieder sinnvolle figuren, aber gleichzeitig ist das alles auch egal, usw.)


Anyway, die zwei für mich besten Techblogs 2011 waren Seth Godin und echovar. Godin (via) kommt und bleibt zwar aus dem Marketing, aber er ist eine endlose Quelle von zwar einfachen aber sehr guten und tatsächlich hilfreichen Differenzen und Metaphern; und Cliff Gerrish (via) blieb für mich der präziseste Denker der Netzwerke.
Eine lobenswerte Erwähnung geht an differentia (via); das ist mir zwar meistens ein bisschen too much, aber man spürt, dass hier einer mit dem Medium denkt.
siehe Techblogs des Jahres und Techblogs des Jahres 2009 Edition und Techblogs des Jahres 2010 Edition
2012

happy new year!
The Year In Review (2011 Edition) Pt. 15

Rivvas Retrospektive 2011
(siehe The Year In Review 2008 Edition Pt. 1, The Year In Review 2009 Edition Pt. 1 und The Year In Review 2010 Edition Pt. 1)
The Year In Review (2011 Edition) Pt. 14

(h/t a)
Google Bells

^ Google heute sehr stimmungsvoll.