Mapdelicious

Ruben R. Puentedura beschreibt einen (nicht allzu aufwendigen) Workflow, wie man aus seinen del.icio.us Bookmarks wunderliche Graphen/Mappen erzeugen kann: Mapping del.icio.us with Anthracite and OmniGraffle.
Voraussetzungen: OS X, OmniGraffle, Anthracite (gibts als Demo) und ein del.icio.us account.
(hier kann man sich von ihm auch ein MP3 holen, wo er versucht, del.icio.us in einem akademischen Setting zu erklären; witzig, weil es irgendwie keiner kapiert)
Wie man produktiver bloggt
Wenn da einer dahingehende Empfehlungen abgeben kann, dann ist das Keith Robinson (neuernannter Editor bei Lifehacker.com, er schreibt aber mindestens 5 andere Blogs, die allesamt lesenswert sind):
Be A More Productive Blogger und Be A More Productive Blogger 2.
Ihre GTD-Hacks
beschreibt metamorphine [http://www.metamorphine.de/, domain tot], und zwar ausgesprochen erfrischend.
Essentielles Web 2.0
Und gleich nochmal Richard MacManus, der auf BlogBridge seine Web 2.0 Leseliste der Besten vom Besten bekanntgibt.
Schreiben mit Index-Karten
Schöne Beschreibung, wie sie ihren Schreibprozess mit Index-Karten organisiert, von Susan Beth: A writer’s Hipster
Web 2.0 – warum und wieso
Ein paar Links zu etwas längeren Texten:
Why Web2.0 Matters: Preparing for Glocalization von Danah Boyd (sehr guter Eintrag, allerdings macht sie selbst den gleichen Fehler wie die Technologen, Designer, etc., die sie kritisiert – nämlich ihre eigene (sozialwissenschaftliche) Position als Fixpunkt zu nehmen).
Web 2.0: The Power Behind the Hype von Jared Spool.
Web 2.0 und Web 2.02 (bottom up) von Abe Burmeister (der ersten fundierteren Kritik an den neuen Machtverhältnissen unter den Bedingungen von APIs).
Bataille … Schwarzkogler
Texte von und zu Bataille, Baudelaire, Benn, De Quincey, de Sade und Rudolf Schwarzkogler (!) im Supervert Electronic Library
Papier 2.0
Um das 2.0 Thema endgltig berzustrapazieren: PocketMod ist ein papierbasiertes Mini-Personal-Analog-Device (und derzeit der absolute Smash-Hit auf del.icio.us – innerhalb von 3 Tagen haben es ber 1500 Leute gebookmarkt). Via Flash kann man sich aus unterschiedlichen Templates (Kalender, Listen, …) einen Ausdruck zusammenstellen, aus dem man in der Folge via einer kongenialen Falttechnik sein PAD erstellen kann.
(eine lange Liste von Hacks zu Papier, Indexkarten, usw. gibt es hier)
News Junkies und die Wikipedia
Ganz guter Artikel von Reuters, wie die Wikipedia zunehmend auch im Kontext Tagesnachrichten konsumiert wird: News junkies find Wikipedia more than encyclopedia
Wie man ein mega-erfolgreiches Web 2.0 Unternehmen gründet
… steht hier. 10 einfache Schritte sind notwendig, wirklich falsch liegt man dabei wohl wirklich nicht (in stark verkürzter und freier Übersetzung):
- das einfachste Problem lösen, das einen echten Nutzen bringt
- plaudernde frühe Nutzer finden
- sofort lancieren
- auf die unterschiedlichsten Weisen benutzbar machen (RSS, Remix-APIs,…)
- die Daten nicht einsperren und die User gegen den eigenen Willen halten
- die Anwendung so einfach wie möglich halten
- eine Benutzerbasis durch kostenfreies Angebot aufbauen
- kein Geld für Marketing verschwenden
- nicht über-investieren
- auch vom dümmsten Konkurrenten kann man lernen
Falten wie der Wind

Ich habs wie hier beschrieben allerdings noch nicht geschafft (und verbleibe bis auf weiteres bei meiner gemeinen Vierteilung…)
Da Franco

Zurück aus Italien, als erstes sicherheitshalber eine Pizza des sagenhaften Da Franco gemampft.
Papier, Produktivität und Leidenschaft
… ist der Untertitel von Douglas Johnston’s nagelneuer Seite rund um seinen D*I*Y Planner.
Neben den offiziellen Templates gibt es auch verschiedenste Ableitungen und Reinterpretationen, ein Forum, eine Gallerie und mehr – ein angenehmer Ort für alle, die an analogen Produktivitäts- oder Kreativitätstechniken interessiert sind.
Syllabus für Social Software
Ich finde die Tendenz von (US-) amerikanischen Universitäten, die Lehrpläne und etwaige handouts und Präsentationen im Internet zu veröffentlichen ja sehr angenehm. (Bekanntester Protagonist ist da sicher das MIT mit seinem OpenCourseWare Projekt.)
Ulises A. Mejias jedenfalls postet den Syllabus für einen graduate course on Social Software, der auch für eine nicht-akademische Selbstpositionierung ganz interessant ist.
Sommerfrische
Die kommenden 3 Wochen wird es hier sehr, sehr ruhig. Schönen Sommer.
Was das Internet-Lexikon Wikipedia kann und was nicht
weiss Gero von Randow in der Zeit zu berichten.
Was philosophisch beginnt
Das Internet bringt Menschen zusammen, zu guten und zu bösen Zwecken. Es ist insbesondere ein Medium, das Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten kombiniert, und da nichts so sehr den Geist beflügelt wie die unausgesetzte Kombination und Rekombination von Ideen, ist das Internet die Sphäre des Geistes in der heutigen Welt geworden.
endet mit einer offenen Frage
Das Ergebnis steht keineswegs fest.
Emerging technology
Sehr guter Einführungsartikel zu Tagging / Folksonomies im Guardian (aus dem März 2005).
Folksonomies work because although users can choose idiosyncratic tags, most people tend to use fairly obvious ones most of the time. In fact, tags seem to follow a Zipf power law distribution, with a long tail.
Süddeutsche Zeitung fast in Slashdot
Am 5.8. veröffentlicht die Süddeutsche Zeitung dieses Interview (Kauft Lexika!) mit Jimmy Wales (dem Dad der Wikipedia).
Reuters übersetzt zurück ins Englisch und titelt Web’s Wikipedia to tighten editorial rules-founder
Slashdot verstärkt: Wikipedia Announces Tighter Editorial Control
und Jimmy Wales formally announces tighter editorial controls on Reuters and Slashdot…
(mehr SDZ)
Surrealistische Internationale
The Surrealist, mitunter zum:
- Herausfinden des eigenen Spam Namens (meiner ist Seriate C. Collaborate)
- Generieren von fetzigen Slogans (Great Romantische Komoedie. Great Times.)
tagging
n. someone who flaunts drug paraphernalia.
“Jesse, check out that tagging’s drug paraphernalia!”
- oder zum Finden von Geschäftsideen
TrackBack
An ein künftiges selbst: die TrackBack Technical Specification