live.hackr

die romantische komödie


Erzähls meim Sackerl

pardon me while I drown in your bullshit

psychohygiene bei gapingvoid

(im nächsten eintrag dann folgende stelle:

Yes, all that talk about “Con­ver­sa­tion”, “The Social Graph”, “End of Mar­ke­ting”, “Adver­ti­sing Is Dead”, “Authen­ti­city”, “Trans­pa­rency” and “Bypas­sing The Gate­kee­pers” had its place.
At the same time, I think we all collec­ti­vely was­ted a lot of time by end­lessly yak­king on about it. “Buil­ding Brand Advo­ca­tes through Influen­cer Enga­ge­ment” and simi­lar cor­po­rate drivel.
I think 2010 will the year we all start actually being more TRANSPARENT about why we’re really here in the first place: To make money.

und mit dem letzten satz ist er, glaub ich, was auf der spur. nicht wegen der antwort, aber wegen der frage. irgendwie sind wir auf so einem nullpunkt angelangt, dass es gar nicht anders geht, als sich diese grundsätzliche frage zu stellen und sich selbst also in diesem ganzen gewirr irgendwie zu definieren. und das könnte spannender werden als im ersten loop des social web (2004 – 2009, r.i.p.), weil der einen guten teil der freigesetzten energie daraus bezogen hat, dass sich diese ganzen möglichkeitsräume erschlossen haben und dass man gwm. während dieser explosion mittendrin steckte und dem universum / der umwelt beim entstehen zuschauen konnte. interessant war aber vor allem die verkoppelung der systeme und subsysteme (im grunde alles mit allem und die menschen zwischendrin und live dabei) selbst, nicht so sehr die spezifische ausdifferenzierung.)

meta 14.01.2010 /via @gapingvoid #