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woanders ist es auch schoen


2021.07
1420368088076374018 1420368088076374018 - @jmlotman klingt für mich (von aussen) eher als eine schwäche der germanisten (bedeutung durch nennung einfach als surrogat herzustellen ist vl. keine bekannte technik, aber als canned laughter kennen das die sitcoms seit 50 jahren, der witz ist ja gerade *dass* das irgendwie funktioniert)
/via @lotman #

@jmlotman canned wokeness”? (funktion von “canned laughter” wäre aber auch erst zu untersuchen, das ist ja nicht so einfach zu benennen. man nimmt das mechanische daran wahr, es dient der strukturierung des flow & der markierung des genre … wie wäre das literarisch?)

@hackr es ist mehr ‘psychoanalytisch’ als literarisch aber funktioniert auch als literatur: es reicht, wenn es etwas anderes gibt, das für einen ‘erlebt’ (der frühe zizek hat das schön analysiert)

@jmlotman so ein ritualisiertes “wut&trauer”-gemisch, das im kopf zustimmend quasi als feriger “sound von außen” eingespielt wird, ohne viel eigene emotionale energie zu verbrauchen?

@hackr ja genau, aber gar nicht nur eingespielt, sondern tatsächlich gwm. externalisiert (es wird für einen gelacht/getrauert/etc, man tut es wirklich, aber ohne es zu tun)