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woanders ist es auch schön


2016.10
Hardware is sexy, but it's software that matters Hardware is sexy, but it's software that matters - schon wieder ich und ich will dich nicht stalken, aber das ist imho einer der blödesten artikel von ihm seit langem. ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum er seinen vl. nicht besonders originellen aber durchaus validen punkt ausgerechnet an apple aufhängt, das wohl die company ist, die das am wenigsten tangiert ("if you can't win that race, don't run it" - ja wer ausser dem dauersieger apple sollte sich denn überhaupt noch bewegen usw.)

und während man sich bei einiger software von apple tatsächlich wundern muss, wie das das beste sein kann, das sie dann auch ausliefern, so ist der ganze punkt von apple doch, dass das völlig egal ist, weil das grundpaket (sagen wir mal iphone se oder ipod pro/ios oder macbook pro 13'/macos) so schmerzlos gut und aber halt auch nicht austauschbar/kommodifizierbar ist.

was seth glaub ich vergessen hat, ist, dass sie einen app store haben, mit dem jeder dann die gerätschaft mit genau der software aufrüsten kann die er braucht oder will und apple an jeder transaktion einfach so 30% mitschneidet. und dass man die facepalms von apple nicht benutzen muss, wenn man nicht will (kann mich etwa nicht erinnern, wann ich das letzte mal itunes geöffnet habe)
/via @notsorelevant #

@carstenpoetter: Mir fällt ehrlich gesagt keine andere Firma dieser Kategorie ein, die sowohl im Hard- als auch im Softwaregeschäft ist. Microsoft und Google können wir da vorerst mal vergessen.
Gerade die Sache mit dem MAS ist doch etwas zwiespältig. Es kann eben nicht jeder seinen Mac über den MAS mit der Software ausrüsten, die er mag oder benötigt. Neben fehlenden Möglichkeiten für Trials und bezahlte Upgrades ist das insbesondere die Restriktion mit Sandboxing, dass manche Apps nur außerhalb des MAS zur Verfügung stehen. Das ist nicht tragisch. Aber Apple führt mehr und mehr ein Downgrade von Mac OS zu iOS durch (Numbers, Pages und Keynote sind da prädestinierte Beispiele, die Features eingebüßt haben, um iOS-like zu sein). Da wird irgendwann halt die Frage sein, ob es noch ein Mac Book geben wird oder wie ein Mac OS sich noch von iOS unterscheidet.

@hackr: nochmal: niemand zwingt dich, numbers/pages/keynote zu verwenden, selbst auf dem safari laufen schon die google docs sehr brilliant und wenn du etwas geekiger bist machst du das gleiche reproducible mit r und s5. deine hysterie ob den macs die iphones werden scheint mir eher unbegründet (ausser ich überseh irgendwas).
und auch wenn die ASs ihre zugegebenen probleme haben, die meisten von den entwicklern geforderten lösungen sind dann doch auch wieder eher userfeindlich (ja, es gibt offensichtliche duh’s wie fehlende trials, aber der zug in richtung subscriptions scheint ja losgefahren zu sein, aber will man wirklich für sowas wie einen schnipselerweiterungsdienst oder einen passwortmanahger jeden monat $1-5 zahlen?)