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woanders ist es auch schön


2014.11
535879140864712704 535879140864712704 - @martinlindner genau andersrum, es zielt auf das bewusste aber willkürliche quantifizieren, nicht auf das verdrängte sondern auf das latente
/via @lotman #

@martinlindner #bigdata zielt auf das unbewusste & unwillkürliche der durchquantifizierten welt. (quasi freudianische symptome und indizien.)

@martinlindner gut, nicht verdrängt. aber sichtbarmachung von diffusen strukturen, die anders nicht bewusstseinsfähig sind.

@ChristophKappes nee, Sichtbarmachung macht ja “was” sichtbar und ist daher schon Theoriebildung.

@martinlindner aber dann “theorie” anderer art: der blick auf sich klumpende daten, komische kurven. studium komplexer systeme.

‏@hackr jein, die sichtbarmachung selbst ist schon das resultat einer vorherigen heuristik (aka theoriegebildetheit)

@martinlindner eben im sinn von: hier halten wir wechselwirkungen für möglich, die auf “komplexe systeme“ verweisen?

@Fritz Mustererkennung/Schblonentheorien/Merkmalstheorien http://bit.ly/1Ffv6aD

‏@martinlindner ich denke, wie gesagt, dass es eigentlich mit complexity theory zu tun hat (paradigma wetter/klimawandel).

@hackr trifft sicher oft zu, macht als ‘diagnose’ aber nur im zusammenspiel mit einer domain sinn. kann auch trivial sein

@Fritz Wetterdaten schönes Beispiel, dass ohne Theorie die Messdaten nichts hergeben, außer “es ist so, wie es ist”.

@martinlindner Ja, für eine Vorhersage brauchst du generische und mathematisierbare Annahmen.

@martinlindner möglichst viel auf allen ebenen messen, dann maschinelle korrelationserkennung, dann ohne theorie vorhersagen.

‏@Fritz Dann würde mir das System Vorschläge für Theorien machen. (So etwas soll es geben, automatisierte Vorschläge, was wissenschaftlich untersucht werden sollte.

@hackr ich will mich ja nicht selbst loben, aber damit bist du quasi genau bei meinem ersten einwurf gelandet ;)