2014.07
484402019768492032 - @guenterhack das ist ja das geniale an ihrem ansatz, weil sie damit quasi die bedingung für die begründung ihres 'anspruchs' selbst erzeugen
484311496621842432 - (diese conversion-verzweiflung auf webseiten nimmt langsam fast schon hysterische züge an; effekt wird ein universeller pop-in blocker sein)
Verständnis -
ich glaub einzelne aspekte sind schon recht gut von recht vielen verstanden, wenn auch nicht unbedingt immer von den gleichen leuten. beim netz als ganzem ist das so eine sache, weil es da vl. gar nicht so viel zu verstehen gibt, sondern imho eher um den oder die blickwinkel, die man einnehmen kann und innerhalb derer sich dann u.u. ein verständnis entwickeln kann.
und wenn man pech hat dann teilen den blickwinkel der wahl halt nur wenige. ;)
2014.06
483621566669144064 - oh noes /via @vielmetti: orkut will not be available after september 30, 2014.
483239724262645760 - (was mich wirklich ärgert ist, dass man keine zeitung mehr kaufen kann, ohne sich deshalb über sich selbst ärgern zu müssen)
483274984954286080 - muss mir für #ned vs. #mex noch schnell ein (ok, türkisches) burrito holen gehen.
482852263262965760 - (was eig. auch fehlt: hessische lokalisierungen für twitter, wordpress und co)
5csf14uC4sq -
es war ein bisschen unglücklich formuliert; kontext war, dass mir in den foren von moocs aufgefallen ist, dass die im forum 'kollektiv' gesuchte lösung von problemen oft überhaupt nicht funktioniert, wenn es sich um ein eigentlich triviales problem mit wirklich einfacher lösung handelt, aber oft sehr gut, wenn es sich um ein schweres problem handelt, das aber einer aus der 'crowd' kennt und idealerweise gut erklärt.
beim peer grading ist es manchmal wirklich lustig zu sehen, wie sich in einer klasse für 'im grunde zu schwere' aufgaben völlig unkoordiniert eine art kanonische lösung durchsetzt. gleichzeitig wuchern threads mit scheinbar trivialer antwort in alle richtungen, wenn nur die ersten zwei oder drei antworten ausreichend falsch sind.
das 'schwere probleme oft viel leichter lösen' im tweet müsste also 'bekannte antworten auf schwere probleme oft viel effektiver distribuieren' heissen.
das kriterium ist oft, glaub ich, ob das problem schwer genug ist, dass man weiß, wenn man es nicht weiß. wenn man merkt, oops, da steh ich jetzt aber an, dann ist man einerseits empfänglicher für jede hilfreiche antwort, gibt andererseits aber auch keinen eigenen senf zum besten. wenn man das nicht merkt, dann hört man den anderen auch nicht zu und trägt zur allgemeinen verwirrung u.u. nur noch mehr bei. in einem sehr einfachen modell ;)
EXrnhyfhHzr -
ich finde sie nicht schlecht; den pr-bullshit hat er gut durchschaut ohne das kind dann mit dem bade auszuschütten, und das tun die wenigsten. aber: sein blick / massstab ist primär die hochschule, und ich glaube das ist nicht der fruchtbarste blick auf moocs (auch wenn er völlig legitim ist). aber die 'wesenheit' von moocs erfasst er damit nicht ganz, ich vermute weil ihm der blick aus der perspektive des lernenden fehlt. (die neuen moocs ab udacity sind eben nicht nur nachkommen von elearning und whattheheck und haben auch mit hochschulbildung nix zu tun auch wenn sie oft von hochschulen kommt und auch wenn sie das selbst oft andeuten, sondern sie konstituieren eine grundsätzlich neue - nicht bessere - form mit einer ganz spezifischen symbolischen schliessung und effekten, die erst dadurch getriggert werden; das ist ähnlich wie die ganz andere wesenheit von 'blogs' im vergleich zu davorigen cms'en, die einfach andere - nicht bessere - serien triggert).
482552001642135552 - miniquiz: warum kann dir crowd schwere probleme oft viel leichter lösen als leichte?
482515724372811777 - @textundblog hmm, ich bin mir nicht sicher, ob das ein thema ist, wo sich google bisher eine wirkliche glaubwürdigkeit erarbeitet hat, lol.
482503254493118465 - der ganze duktus/die variabilität der euphemismen der präsentatoren bei der google i/o hat irgw. was von einem mittelgut gecoachten salesman
Wie Podcasts Teil meines Medienmixes wurden -
imo haben Podcasts weniger mit Information zu tun – da sind sie extrem ineffizient – als mit einer Art persönlichen Nähe (die vl. auch informiert). Man kann einem anderen einfach beim Denken zuhören (und das erlaubt dann manchmal auch Gedankengänge, die man im Geschrieben nicht findet, weil man sie so nicht aufschreiben würde). Die Formate funktionieren also auf ganz grundsätzlicher Ebene genuin anders.
482177156781731840 - (kann man in den kommenden 30min schlangenlos einkaufen gehen? oder gehen da gerade alle einkaufen die schlangenlos einkaufen gehen wollen?)
482176825989537794 - @fst der ganze witz dabei ist, dass blogs für zeitungen nur dann sinnvoll sind, wenn sie diese frage selbst beantworten können.
482133684251004928 - @moellus nicht unbedingt. das ist so ein asymmetrischer fall, wo das nicht facebook/google sein selbst der vorteil ist.