Der Ignorant und der Wahnsinnige
Why I don’t use social software – Ryan Carson mit etwas solipsistischer Webauslegung
Nach einem pseudo-merlin-mann’schem
Like you, I’ve got a million things to do and I’m constantly battling to keep on top of my inbox and RSS reader. The last thing I want to do is add another thing to that already-way-too-long list. Know the feeling? And what’s more, not only are there oodles of apps that I’m simply never going to get to use, even if I did there are so many variants on the same basic theme.
kommt die pseudo 37signals’sche Konklusion
I believe there is a huge market for more web apps that are aimed at users like me. We’ve got specific problems that need to be solved and we’re willing to pay good money for solutions.
Basecamp, LinkedIn, You Tube, Flickr; sein DropSend und Amigo denkt er sicher auch mit.
Pluto
http://get-shorty.com/shorty/get-shorty/get-shorty/
Mehr Heatmap
nun, mehr heatmap (via)
Heatmap
(untested) wie man sich seine eigene Hitzemappe baut
Lemminge

Quiz: was geschah am 17. April mit dem Web 2.0 wirklich?
(mehr Beispiele für simultane und nachhaltige Verdrei-, vier- und -fünffachungen der Besucherzahlen von Webapps im MoMB)
Chancetag
Web 2.0 nicht nur als Info sondern sogar als Chance gibt’s am 25.9 dann auch noch in Köln.
Infotag
Warm-up zum Barcamp Berlin: der Web 2.0 Infotag am 27.9. in Berlin unter den Linden.
Seit vergangenem Jahr fasst der Oberbegriff Web 2.0 eine Reihe von Merkmalen neuartiger Web-Anwendungen zusammen, wie del.icio.us, flickr und last.fm, die das WWW als Plattform für kommerzielle Anwendungen aus der Sicht von Anwendern wie Unternehmen wieder attraktiv werden lassen. Einige von diesen Merkmalen, die der amerikanische Verleger Tim O’Reilly in einem für das Entstehen der Idee Web 2.0 wegweisenden Artikel (deutsche Version) dargelegt hat, sind: Anwendungen leben davon, dass Ihre Nutzer Inhalte beitragen; Statt vorgefertigten Schemata helfen ad hoc durch die Benutzer vergebene Schlüsselbegriffe (Tags) bei Organisation und Suche von Information; Web-Benutzungsschnittstellen gewinnnen durch Dynamisierung (DOM Scripting) an Interaktivität und Attraktivität; Durch das Anbieten von Inhalten über offene Programmierschnittstellen (Web-APIs) und die Einbettung maschinenlesbarer Daten in Webseiten (z.B. in Form von Microformats) können Inhalt und Funktionalität von mehreren Anwendungen durch “Mashups” verknüpft und Mehrwert geschaffen werden.
v019
Mindmap zum Web 2.0 als PDF von Ed Yourdon (in den 80ern Mitbegründer der Structured Systems Analysis and Design Methode, hat also preweb2nullige Assoziationshöfe)
Palary

Palary [war http://palary.org/] – ein ajax-basierter Browser im Browser. War als Machbarkeitsstudie irgendwie zwar nur eine Frage der Zeit, hat aber zumindest auch einen ganz konkreten Nutzen: etwaige Blockierungen (etwa von bestimmten Seiten durch die chinesische Mauer) können damit ev. umgangen werden.
(via ajaxian)
River
NYT Rivr (von Dave ‘river of news’ Winer via Vacuum)
Scruffy
graphs for ruby people
(via dem mornography Linkstream)
((Installationshölle unter OS X, wenn man RMagick und ImageMagick und Ghostscript nicht installiert hat und davor das Konzept gem noch nicht ganz kapiert hat und sich das OpenDarwin Projekt auf das sich alle ImageMagick-Installationsanleitungen beziehen auch noch verabschiedet hat))
Thinksourcing
gew. Duplikat des vorigen Modells: My Dream App
Cute Overload
Remember my rule: The venture business is a bubble business. The industry owes its existence to its participants’ ability to find and exploit liquidity bubbles in technology markets. In this case there is a bubble, but it’s entirely at the company creation end of things, not the liquidity end (i.e., IPOs and M&A), which makes it the strangest and least economically rational technology bubble I’ve ever seen.
Zeitungen
Auf Basis einer Studie der Bivings Group, die die wichtigsten US-amerikanischen Zeitungen auf ihre Internettauglichkeit ausgewertet hat
The Use of the Internet by America’s Newspapers, we researched the websites of America’s top 100 newspapers by circulation, and evaluated them based on their use of 14 different Web 2.0 features. These criteria were comprehensive, and included a wide variety of Web tools, such as reporter blogs, video and podcasts, message boards, and RSS feeds. We pursued this study in order to determine whether newspapers are trying to compete with the Internet or use it to expand readership over a different medium. The results of our research clearly showed that America’s newspapers … are generally embracing the Internet and are using new and improving Web tools to their advantage.
(meine Hervorhebung) organisiert Wortfeld das für die deutschen Zeitungen auf einem Wiki
Die Kriterien sind:
- RSS-Feed: Bietet die Zeitung einen RSS-Feed an? Wenn ja, mit vollständigen Inhalten oder nur Teilen?
- RSS-Feed für unterschiedliche Bereiche: Wenn die Zeitung RSS-Feeds anbietet, gibt es Feeds für unterschiedliche Teilbereiche?
- Werbung in RSS-Feeds: Wenn die Zeitung RSS-Feeds anbietet, enthalten diese Werbung?
- Häufig gelesen: Bietet die Zeitung eine Liste der am häufigsten gelesenen, beliebtesten oder am meisten per Mail verschickten Meldungen an?
- Videos: Bietet die Zeitung Video-Inhalte an?
- Podcasts: Bietet die Zeitung Podcasts an?
- Chats: Bietet die Zeitung Live-Chats oder Chatrooms an?
- Journalisten-Blogs: Bietet die Zeitung Weblogs von Journalisten an?
- Journalisten-Blogs mit Kommentaren: Falls die Zeitung Weblogs von Journalisten anbietet, können Leser auf diesen Weblogs kommentieren?
- Blogroll: Falls die Zeitung Weblogs von Journalisten anbietet, enthalten diese Links zu externen Weblogs?
- Leser-Kommentare: Können Leser Artikel auf der Website kommentieren?
- Registrierung: Ist eine Registrierung notwendig, um die Artikel zu sehen?
- Bookmarking: Bietet die Zeitung eine Bookmarking-Funktion an, also Artikeln mit Lesezeichen zu versehen? Ist es ein internes (also eigenes) System oder ein externes (wie del.icio.us)?
- Foren: Bietet die Zeitung Foren?
(aggregiert gibt dieser Fragekatalog sicher eine gute allgemeine Zustandsbeschreibung. Aber es wird dabei impliziert, dass eine Zeitung dann gut im Internet agiert, wenn sie viele Häkchen abhakt. Mit den meisten sozialen Features wird allerdings bestenfalls das falsche Problem gelöst (wie kann ich die Leser durch Einbindung ev. noch retten, auf meinem Angebot halten, verhindern, dass sie womöglich auch noch woanders hin gehen); das eigentliche Problem (was bin ich? unter der Bedingung, dass Inhalte (zumindest die der Konkurrenz, der Blogger, usw.) plastisch geworden sind (siehe Bubblegen.), zerstückelt werden, herumschwirren, disseminiert und rekombiniert werden, diskutiert, gelinkt, getaggt, gevotet, gerankt und sortiert werden, blablabla) wird irgendwie noch verschoben.)
(interessant wie diese in der checkliste beschriebene ‘pflicht’ 2012 gelesen quasi von jedem onlineangebot von verlagen grösstenteils abgehakt wurde, aber die kür – und eigentliche pflicht – der neuerfindung unter den bedingungen web noch immer vollständig verdrängt blieb)
Social Design
Ugly when compared to pre-existing notions of taste is a bummer. But ugly as a representation of mass experimentation and learning is pretty damn cool. Regardless of what you might think, the actions you take to make your MySpace page ugly are pretty sophisticated. Over time, as consumer-created media engulfs the other kind, it’s possible that completely new norms develop around the notions of talent and artistic ability.
Ze Frank in seinem Stück zu MySpace
requoted via Joshua Porter – Ugliness, Social Design, and the MySpace Lesson
MySpace is the ultimate site when it comes to reframing the debate in terms of user experience, usability, and most importantly what matters to users. In the world of user experience its all about figuring out what matters to users, and the MySpace example (and most of the teenage world) is a true enigma for us all. That’s why MySpace is so damn interesting…because we don’t understand it! And that’s why it’s such a good example of understanding users, because most people who do that for a living (usability folks, designers, interface hacks) have few preconceptions about the service (or negative ones) because they don’t use it, don’t understand why people do use it, and don’t want to use it. In most other applications designers have preconceived notions because they’re familiar with the domain in some way. Not so on MySpace.
(MySpace ist ja wirklich so eine Art Höllentrip, aber die einzige Seite bei der ich bisher irgendwie das Gefühl rhizomatisch hatte)
handycaster
phonecaster und cellcast (via de:bugster)
Dapper
Dapper – untested, könnte aber eine neue Phase im Mashupzeitalter einleiten, weil es ermöglicht beliebige Webseiten API-tauglich zu machen und nach eigenem Gusto weiterzuverwenden.
Aus dem Blog :
Well, basically, Dapper allows you to easily build an API for any website. Initially, if the content source you’re interested in is not Dapped already, Dapper will take you through a visual and intuitive process that takes just minutes. When finished, you will have at your disposal an API with which you can interface to get the content you are interested in. Imagine you want to build a service that gets movie theaters details in your zip code. All you have to do is dapp Yahoo Theaters, and voila, you have a web service API for Yahoo theaters, which can be accessed with any zip code and returns the relevant data in a format of your choice (XML, HTML, RSS, Google Map, etc.).
Using Dapper, any web page becomes a LEGO block, which you can arrange and manipulate in any way you like.
Web 2.0 Traffic Watch List
Seth Godin stellt vor : seine Web 2.0 Traffic Watch List die die Stumpellistanwendungen nach Alexarank aufschlüsselt.
Der Auslassende
und Bloglines nervt, weil irgendwie nicht mehr alle neuen Einträge angezeigt werden.
(aufgefallen ist mir das bei Mashable und Techcrunch, da hab ich seit Tagen kein Posting mehr als ungelesen signalisiert bekommen, wenn ich Display items within the last 24 hours klicke sind sie aber da, hat da noch jemand ähnliche Symptome?)
Der Eingeschlossene
und der Independent nervt, weil dort gestern ein sehr superes Feature über die Pläne der BBC war (die überlegt ihr gesamtes TV und Audio Archiv zu öffnen, long tail driven economies, deep tagging, usw.) – aber heute ist nur noch der erste Absatz da und der Rest für £1
(Notiz an mich: so was immer gleich mit dem Google Notebook notebooken)