Answers
Google Answers zieht den Stecker
Im Blog steht das übliche es war schön, solang es lief, wir haben alle viel gelernt, aber es ist Zeit sich weiterzuentwickeln blabla, ein bisschen seltsam ist aber, dass nicht mal der Versuch unternommen wurde Answers als offene/soziale Anwendung zu reinterpretieren – Yahoo Answers ist ja eines der meistbesuchten properties von Yahoo und auch Lycos IQ erfreut sich allgemeiner Beliebtheit..
betablogger
ein paar Blogs in beta:

das betalog

das betamagazin (papierbasiert !)

das ccb2.0 tumblelog

die germanblogs

die hiphop blogs

die readers edition

das sun-blog
Creating Passionate Webbers
Kathy Sierra (deren Creating Passionate Users übrigens zumindest ausgecheckt werden sollte) zum terminologischen Hickhack rund um den Begriff Web 2.0.
(sie unterscheidet in kommunikationsverdichtenden Jargon und parasitäre Buzzwords und verteidigt Web 2.0 als Jargon)
Student auf Zeit
Studentennetzwerk der Zeit: Zeit Campus Community
(mit der Ajaxifizierung wurde es allerdings etwas zu gut gemeint)
der Beginn
… der Beginn der wahren Internet-Ära“, sagt Tim O’Reilly
… Zugriff auf einzigartige, schwer nachzubildende Datenquellen“, sagt O’Reilly.
… die man besser Google-Ära nennen sollte“, sagt O’Reilly
… Sie müssen ihr Geschäftsmodell transformieren“, sagt O’Reilly.
… müssen sich mit einem anderen Unternehmen zusammenschließen“, erwartet O’Reilly
… von den großen Unternehmen aufgekauft zu werden“, sagt O’Reilly.
… sind noch lange nicht wieder soweit wie im Jahr 2000“, [entwarnt] O’Reilly.
… hat es Anfang der neunziger Jahre diese Entwicklung gegeben“, sagt O’Reilly.
… 20 oder 30 Millionen Dollar geboten bekommen“, sagt O’Reilly.
… lassen sich auch mit zusätzlichen Informationen anreichern“, erwartet O’Reilly.
… auch in anderen Industrien stark zunehmen“, sagt O’Reilly.
… wenige Blogs, die eine große Leserschaft haben“, sagt O’Reilly.
… könnte ein neuer Erlösstrom für die Zeitungen sein“, erwartet O’Reilly.
aus der F.A.Z. über/mit Tim O’Reilly (dessen Strategien für die Mainstream-Medien/Zeitungen erstaunlich uninspiriert, wenn nicht völlig daneben sind)
Webjammen

Webjam [war http://www.webjam.com/] – auf den ersten Blick eine neue Startseite im Netvibes/Pageflakes/…-Stil (man klickt sich Module zusammen), auf den zweiten Blick aber werden einige publishing und social networking Features recht elegant integriert (man kann beliebig viele Seiten bauen, die Sichtbarkeiten für die Seiten und Module einstellen, es gibt eine Art Miniblog und freie Textbausteine, alles kann kommentiert werden, …)
Das Saftladen-Urteil
Hmm, bin mir nicht sicher ob das [war: http://www.mornography.de/2006/11/23/saftladenschluss/] (Löschen von kritischen Bewertungen) die beste Politik/Strategie für Qype ist.
(Qype befindet sich diesbezüglich natürlich in einer double bind Situation in der alles was sie machen irgendwie und für irgendwen falsch ist, aber zumindest die Hoffnung auf Authentizität ist damit den Bach runter und ein allzu grosses Vertrauen in die Urteilskraft der Benutzer sich aus den Bewertungen ein eigenes Urteil zu bilden (und jeder weiss, dass es euphemistische Selbstbewerter und bösartige Jackasses gibt) wird dadurch auch nicht signalisiert.)
Social Facts
… As a result, when the cost structure for creating, say, an encyclopedia changes, our existing assumptions about encyclopedic value have to be re-examined, because current encyclopedic values are relative, not absolute. It is possible for low-cost, low-value systems to be better than high-cost, high-value systems in the view of the society adopting them. If the low-cost system can increase in value over time while remaining low cost, even better.
… Barriers to both access and re-use are built into the Britannica cost structure, and without those barriers, it will collapse. Nothing about the institution of Britannica has changed in the five years of Wikipedia’s existence, but in the current ecosystem, the 1768 model of creation — you pay us and we make an Encyclopedia — has been transformed from a valuable service to a set of self-perpetuating, use-crippling barriers.
… The measure of possible virtues of an encyclopedia now include free universal access and unlimited re-use. As a result, maintaining Britannica costs more in a world with Wikipedia than it did in a world without it.
Clay Shirky in Social Facts, Expertise, Citizendium, and Carr
(abt. lesetippderwoche)
Schmidt
Video des Gesprächs mit Google CEO Eric Schmidt bei der Web 2.0 Konferenz – nix weltbewegendes, eher gepflegte Konversation…
(die Eröffnungssession mit O’Reilly/Battelle liegt hier)
Dick
Analyse:http://www.niallkennedy.com/blog/archives/2006/11/spam-farms-social-web.html eines geglückten Versuchs einen Splogeintrag auf die Frontpage von digg zu bringen von Niall Kennedy (mitunter ist schon auch erstaunlich, von wie vielen suchmaschinenoptimiertes Nichts doch als durchaus wertvolle Information empfunden wird)
Ubuntu

(abt. zahn der zeit II)
Flicker
und nochmal flickr – mit einem guest pass kann man jetzt Bekannte und Verwandte ((c) Pu der Bär) zu privaten Photosets einladen (in einem Set auf ‘Share this set’ klicken, emailadressen eingeben und abschicken – oder meine Empfehlung: nur sich selbst einladen und die dabei generierte geheime URL, die den Zugang dann ermöglicht, dann selbst verschicken).
Weirder

Yahoo Email Championship (gibts nicht mehr)
(man kann sogar ein Schweissband für den Finger gewinnen)
Weird

(abt. zahn der zeit)
Kameras
flickr camera finder – verschiedene Kamerametadatencharts bei flickr (nett auch der Filter von Photos nach Kameramodell)
Why
((abt. hackr startup school VIII))
Übersetzung

Neues (halb nervendes, halb wunderbares, man sollte das ein/aus togglen können) Feature bei den Google Sprachtools – wenn man über eine Textstelle einer automatisch übersetzten Webseite maust wird der Orginaltext in einer Blase angezeigt.
Abenteuer
Die cutting edge der Webtechnologien auf die man ein Auge werfen sollte:
recombinant, self-assembling software that exploits collective intelligence
Dion Hinchcliffe (wie immer mit fabelhaftem Diagramm)
(abt. return of the black box)
Wesabe
hmm, Wesabe – eine Art kollaboratives Finanzmanagementtool, der soziale Kleister sind finanzielle Ziele und Tipps und Tricks diesen näherzukommen, zum Start bitte schnell die eigenen Bankkonten- und Creditkarteninfos raufladen, wie sonst sollte Wesabe gute Empfehlungen abgeben können, die eigenen Geldströme werden dann auch gleich bequem und automatisch aktualisiert (was in den USA wohl kein gröberes Bedenken mehr auslöst, sonst würden wohl Leute wie Cory Doctorow oder Clay Shirky nicht im advisory board sitzen, siehe das Wesabe Blog)
Blow Up the Matrix
fordert Brad Garlinghouse von Yahoo in einem internen aber auch zum weiterbloggen bestimmten Memo, Volltext hier (weg mit den Unterperformern und Redundanzen, Köpfe müssen rollen, blow up the matrix und her mit echter, anreizbasierter Führerschaft, …)
(file under: regnerischer sonntags takeover)







