live.hackr

die romantische komödie

Internet Shows

Der Stern widmet sich dem Thema Internet-Shows erobern das Fernsehen (via media-ocean der auch dazu befragt wurde)

Einen Trend im Internet, der einen so großen Zuspruch findet und auch noch mit bewegten Bildern zu tun hat, sollten wir als Fernsehmacher nicht ignorieren … Wir wären dumm, wenn wir das nicht aufgreifen würden.

sagt Edda Kraft von sat1 und die scheinbaren Vorteile für die Fernsehanstalten sind offensichtlich: kostet nix, weil die Clips von den Leuten kommen; die Fernsehshow bewirbt das hauseigene Videoportal, das Videoportal die Fernsehshow; die jungen zappeligen Internetnutzer werden als Zielgruppe erschlossen; …

Ist es aber nicht doch dumm, das in dieser Form aufzugreifen? Denn im Grunde tun diese Shows nur eines: sie zeigen auch dem Allerletzten, wie unnötig das Fernsehen ist, zumindest für diese Form der Unterhaltung, aber eigentlich auch insgesamt. Ein offensichtlich vorhandenes Bedürfnis (sich Leute anzuschauen, die irgendwas tun), das im Internet längst gelöst ist, wird nochmal verpackt, nur viel ineffizienter und schlechter, auf wert- und zeitzerstörerische Weise.

In den 25 Minuten, in denen die vermeintlich lustigsten Clips präsentiert werden, könnte man auf dem entsprechenden Portal (oder einem anderen) immer zumindest den gleichen Unterhaltungswert abzapfen – und auch das nur, wenn man sich rein mechanisch die beliebtesten Videos der Woche reinzieht; aber das tut natürlich niemand, man browst und streunt herum, klickt weiter, wenn was zu doof ist, oder schaut es sich gleich nochmal an, man entdeckt, man optimiert seinen eigenen Strom.

☍ 19.01.2007 /via @media-ocean # tv

Verbotomy

verbotomy

grossartiges Worterfindungsspiel: Verbotomy

☍ 18.01.2007 # words

Archivism 2.0

screenshot footnote

Footnote

At Footnote.com you will find millions of images of original source documents, many of which have never been available online before.

☍ 18.01.2007 # photo archivism history awesome

Kyrill

Zappos [das Amazon der Schuhe] experimented with various taxonomies and organizational systems, but none of them scaled. New shoes came in and old shoes went out, seasons changed and so did styles… Short of reorganizing the entire warehouse with every twitch of the marketplace, no ordered system was better than any other at accommodating change.
So Zappos just stopped bothering. It made peace with messiness. The shoes are logged in by UPC when they arrive and assigned a spot wherever there is room available.

Everything is miscellaneous

(abt. defrag)

☍ 18.01.2007 /via @longtail # zappos

Das Sublime Object der Ideologie

[war eine Slideshow mit Imageloop]

☍ 18.01.2007 # misc

Startup Stories

StartupStories [ http://startupstories.com/ ] (via)

((abt. hackr startup school X))

update: entlinkt, weil es die seite wohl nicht mehr gibt

☍ 17.01.2007 /via @planspark # startup

Tags auf Maps

auch nett: TagMaps ein Toolkit für Tags auf Maps von Yahoo! (mit einigen Demoanwendungen wie den World Explorer oder den Night Explorer)

☍ 17.01.2007 # yahoo tags maps

Visual Potatoes

nett: a periodic table of visualization methods (Charts, Maps, Tabellen, Templates, …) ((via))

☍ 17.01.2007 # visualisation

Der Planet der Affen

Robert Basic beklagt eine Innovations-Pause im US-Web – seit 2005 tue sich nichts mehr wegweisendes, 2006 nur Nachahmer, für 2007 sei nix in Sicht.

Naja.

Was man ev. sagen kann ist, dass die Zeit der neuen Megaseiten die dann auch bis zum Spiegel oder der Zeit durchdringen (myspace, youtube, craigslist, flickr, facebook, digg, delicious, lastfm) wohl für die nächste Zeit vorbei ist. Das liegt aber nicht an einer damals vorhandenen aber seit 2 Jahren stagnierenden Innovationsfähigkeit, sondern eher daran, dass diese Seiten quasi die Pilger / Kolonialisten der fundamentalen Datentypen (Text, Bild, Ton, Video, soziale Beziehungen, Waren, Bookmarks als webspezifischer Anker) unter readwriteweb-Bedingungen waren. Und nachdem die Pfründe bzgl. dieser fundamentalen Datentypen einmal gesichert waren und der Paradigmenwechsel vom (im allgemeinen jetzt) Empfänger zum (zumindest von der gegebenen Möglichkeit her) Sender einmal stattgefunden hat, haben sich die Gewinner bzgl. der jeweiligen Bereiche eben als supererfolgreiche Plattformen positioniert. Smash Hits waren sie aber nicht deshalb, weil sie besonders innovativ waren, sondern weil diese Bereiche mehr oder weniger jeden tangieren (Teenager gibt’s in den USA 50Mio -> myspace, Leute die ihre Haustiere verkuppeln wollen schon deutlich weniger -> matchmypet; digitale Photos hat jeder -> flickr, Bücher auch schon wieder weniger -> librarything, hmm, Amazon Reviews…, egal).

Ende 2004 waren die Rezepte mehr oder weniger bekannt (Usability: Gmail; alle für alle: del.icio.us; Allesschlucker: MySpace), O’Reilly fand dafür einen Namen, Breitband war bezahlbar, die Einstiegskosten für Startups waren mitunter aus der eigenen Tasche finanzierbar, 2005/2006 kam es zu einer tatsächlichen Explosion von realisierten Ideen, anders kann man die mehr als 10.000 (keine Hausnummer) neuen Tools die in den letzten 2 Jahren entwickelt wurden nicht beschreiben, nur stecken die Innovationen dann eher im Detail, in der Verfeinerung und Spezialisierung, in der Ausdifferenzierung der beteiligten Subsysteme (S3, Elastic Compute Cloud), in der Art und Weise wie diese sich wechselseitig durchdringen und verkoppeln und verkuppeln, im Graben von Kanälen wie Daten fliessen können (Mashups, Widgets), im Dekonstruieren und Reaggregieren (Memetracker, smart Aggregators), im Finden von anderen ökonomischen Modellen (Crowdsourcing, social Commerce Modelle), usw.

Natürlich gibt es Nachäffer, der 500ste digg-Klon ist mit pligg oder etwa auf crispynews schnell aufgesetzt und als innovativ lässt sich das dann schwer beschreiben, aber auch die machen mitunter Sinn, wenn sie sich lokalisieren (etwa yigg) oder thematisch spezialisieren (etwa pick!t) oder die Metapher etwas umdeuten (etwa reddit) oder sich mit einem bestehenden Angebot vermischen (etwa newsvine). Aber damit war es ja nicht getan, ganz im Gegenteil, man muss nur genauer hinschauen (wenn einen das interessiert, wenn einen das nicht interessiert verpasst man natürlich auch nichts). 2007 wird wunderbar.

☍ 14.01.2007 /via @basicthinking # innovation analysis

Ingemar Sternmark

Hui, auch der stern buhlt seit kurzem um die Gunst der sozialen Bookmarker und -markressen, vglw. dezent sogar.

☍ 14.01.2007 # print bookmarking stern

Strange

Interview (Was kostet uns Web 2.0?) mit Geert Lovink in der Netzzeitung (123)

(teilweise völlig daneben; siehe auch komisch)

☍ 12.01.2007 # interview web2.0 duh lovink

Ask on Ajax

oder kurz Ask X (ganz nett, es nützt halt nix) ((via und via))

☍ 12.01.2007 /via @blogh # search ask

Videohoster

Geschäftsmodelle für Videohoster (Whitelabel, Destination-Site-Modell, Virtual-Pipe-Modell) ((einer der raren Texte, die Geschäftsmodell nicht mit Monetarisierung verwechseln))


Noch mehr Realtime

Real-time quotes for free

It won’t matter if you’re on Wall Street or Main Street – you’ll have free, easy and fast access to real-time prices from NYSE on Google.

☍ 12.01.2007 # googlefinance

iPhone

Grundsatzbestimmung zum Web 2.0 bei tzwaen.systems: Der Begriff Web 2.0 (ganz gut, allerdings mit 2005 Flair)

☍ 10.01.2007 # web2.0

Shopping Pt. 6

Yahoo kauft MyBlogLog für 10 Mio. (via)

☍ 09.01.2007 /via @readwriteweb # yahoo mybloglog takeover

beyond blogging

(autorekursiver Exkurs, gerade auf der del. pop. flake gesehen)

terapad – neues Blogtool mit einigen eingebauten advanced features wie gethreatete Diskussionen, einem Shop, Kalender usw.

☍ 09.01.2007 # blogging

Quiz Pt. 9

Schuhe (bei Endless gefunden) nach Preis (25, 50, 75, 100, 125, 150, 175, 200$) sortieren (jede Zeile entspricht einer Preisgruppe).

a
b
c
d
e
f
g
h

☍ 06.01.2007 # amazon shoes quiz

OpenID für Superuser

Gutes Howto wie man die eigene OpenID zukunftssicher anlegt von Sam Ruby.

(das Prinzip openid hat natürlich seine offensichtlichen Vorzüge, man braucht sich nicht immer wieder anmelden, immer wieder neue Passwörter ausdenken oder mit schlechtem Gewissen immer wieder das gleiche Passwort zu verwenden, … – anderseits hat ein einziger Schlüssel der vom Toaster bis zum Safe alles aufsperrt auch so seine Nachteile)

☍ 06.01.2007 # openid howto

37ikeas

screenshot mite

mite

Ein Hochgeschwindigkeitstool zur Zeiterfassung mit einem gewissen 37signals meets Ikea touch.

Mite ist tatsächlich schnörkellos, man kann Kunden anlegen und Projekte, die man den Kunden zuordnen kann, und Aufgaben, die man den Projekten zuordnen kann, und Zeiten, die man den Aufgaben zuordnen kann und die man als in Rechnung stellbar markieren kann oder nicht, und man kann natürlich alles ändern und es gibt einige nette Reports, Diagramme, Filter und Views, und alles ist sehr hübsch und that’s about it. Feeds und eine API gibt’s noch nicht, das dauert aber sicher nicht lange.

Sehr super, eigentlich, allerdings haben sie es mit dem Ikea-Du etwas übertrieben:

mite ist für dich da. Deine Ideen, deine Vorschläge, deine Kritik fließen in die kontinuierliche Weiterentwicklung von mite mit ein. Denn nur du weißt, wie du arbeitest. Was du wirklich brauchst. Und was nicht.

oder

mite soll sich deiner Arbeitsweise anpassen, nicht umgekehrt. Als Werkzeug reichen wir dir offen angelegte Strukturen. Benutze mite doch so kreativ, wie du willst!

oder

Deine Ideen, dein Feedback, deine Kritik bringen mite einen entscheidenden Schritt voran. Denn nur du weißt, was du wirklich brauchst. Was du nicht brauchst. Was du an mite liebst, und was dich nervt. Wir werden zuhören, wir werden diskutieren, wir werden reagieren.

etc.

(auf Deutsch klingt so was natürlich immer gleich viel blöder / pathetischer / bevormunderischer als auf Englisch)

(via)

((abt. launch der woche))

☍ 05.01.2007 # mite productivity germany