rww
are going to be the next big thing on the Web
WikipediaFS
The 6th Sense
Sind Zeitungen schon Gespenster, nur wissen sie es noch nicht?
media-ocean sagt ja, die blogrolle zitiert ein obskures paid-content bzw. paper only Rettungsmodell für Zeitungen eines WSJ-Opinionisten, aber ganz sind sie sich dort wohl auch nicht einig, in A Reality Check for Newspapers (via) beschreibt ein anderer WSJ-Kolumnist recht schlüssig die Situation für Content-Produzenten bzw. Rechteinhaber unter Internetbedingungen, Zitat:
Whether or not content creators like it, this is the age of fragmentation. In industry after industry, consumers are voting with their feet against old methods of packaging and distributing information. They want to pick and choose what’s of interest to them, without having to pay for or wade through what isn’t. That change, midwived by technology, has shaken or shattered content companies’ business models. It’s made everything they do more risky. And it’s stripped them of power they once enjoyed, forcing them to work with new companies and industries that somehow got to set the rules.

(eines der grundprobleme das zeitungen haben ist, dass sie sich im web nicht länger oligopolistisch einen kuchen aufteilen können, indem sie sich gegen die jeweils lokal vorhandenen anderen zeitungen positionieren (boulevard vs. bildungsbürgertum, rechts vs. links, alles eben noch gut genug), sondern dass sie sich gegen das gesamte weltweit vorhandene und frei zugängliche informationsangebot (nicht nur andere zeitungen) ausdifferenzieren müssen, und das ist nicht leicht, mit abgeschriebenen dpa/ap/reuters meldungen, faden kommentaren, fernsehprogramm und dem bild von einem busen ist das dann jedenfalls nicht mehr getan, andererseits kann ein tatsächlich erzeugter (informations/meinungs/kontextualisierungs/vollständigkeits/…-) wert ganz neue dynamiken und auch monetarisierungsmöglichkeiten (hier herrscht erstaunliche phantasielosigkeit, ads und classifieds) eröffnen. wert wird im internet ganz automatisch verstärkt, wenn es ihn gibt, wenn man es zulässt und wenn man sich mit den neuen katalysatoren (suchmaschinen, memetracker, aggregatoren, den lesern, den potentiell interessierten, …) arrangiert; gefahren gibt’s natürlich auch – u.a. powerlaw effekte, bei denen weniges überproportional verstärkt wird und der rest so dahindümpelt – aber wer die schoten dicht macht (paid content) ((dass das beim wsj funktioniert ist eher ein sonderfall, oft exklusiver und für geldentscheidungen relevanter content, eine zielgruppe die die abogebühr nicht kratzt)) oder den kopf in den sand steckt (es gibt kein problem nicht) schliesst sich selbst aus und muss auf die unfähigkeit der leserschaft hoffen, sich jemals webskills anzueignen.)
Guten morgen, mahlzeit, schlaft gut und träumt was schönes
Irgendwie wird der Umgangston auf twitter in letzter Zeit auch immer freundlicher und kultivierter, komme mir schon fast rüpelhaft vor.
DIY G&G
Gilbert and George befristet (ab 23:30, 48h lang) zum Selbermachen (via)
Suchen
RWW zu Innovationen bei Suchmaschinen (erfreulich wenig unerfüllbareerwartungshaltig)
Über kurz oder lang
Content is getting shorter. Much shorter. Call it snack culture if you want…
I think the answer is to do the opposite. To make loooonger ads
Seth Godin’s dialektische Spirale
digggraphr
digggraphr – eine Treemap für digg.
openTwitter
sourcecode (200 Zeilen) für einen Twitter-Klon (skittr) (zwar eher proof of concept für das scala/lift framework, dennoch erstaunlich)
sunID
OpenID is a cheap-and-cheerful easy-to-implement way to bind an identity to a URI. It allows a Web site talking to a browser to look at the URI and reliably ask its server to confirm (or not) that the person behind the browser has OpenID rights to the URI. It’s simple, straightforward, and it works.
Unfortunately, at the moment, it isn’t good for much, because the OpenID might be pointing at a server that’s evil or silly. It’s good enough for blog comments and that’s about it.
ganz interessant auch, was sun dann aber damit macht (openidserver mit echtheitszertifikat)
(prognose: in 2 jahren haben wir (fast) genausoviele openid-entitäten wie jetzt usernamen, nur dass diese nicht nach anwendung, sondern nach funktion ausdifferenziert sind. aus claimid wird claimopenid usw.)
Der Parasit
No one company can be all things to all people and they shoot their own long term growth in the foot by failing to support the growth of ancillary services. There has got to be a way to turn what they see now as a parasitic relationship into a symbiotic one. They probably don’t get that though and will suffer for their hubris against the spirit of new social media.
weise Worte von Marshall Kirkpatrick zum MyPhotobucketspace deal
Die unerträgliche Langsamkeit des Servers
gäähn.
(diese domain ist irgendwie auf den radar eines spamdioten gekommen der im sekundentakt requests absetzt)
((wenn er wenigstens spamkommentare hinterlassen würde, dann könnte ich zumindest die motivation nachvollziehen, na besser doch nicht))
Congratstube
Tony Blair félicite Nicolas Sarkozy (youtube) ((ob’s da einen rev.share deal gibt?))
The crowd hired a contract killer
That’s the tacit contract in crowdsourcing: The crowdsourcer can’t delegate work. It can only provide opportunities. The crowd decides the rest.
weise Worte im Crowdsourcing Blog
Sexbeat
Web 2.0 is such a phenomena because we’re underused elsewhere. Bored at work, bored at home. We’ve got spare cycles and they’re finally finding an outlet. Tap that and you’ve tapped an energy source that rivals anything in human history.
Chris Anderson zur freiwilligen Selbstausbeutung
Mydentity
Ralf Bendrath mit einem kulturwissenschaftlichen take auf identity / openid etc. (film) ((via))
(eher gefühlsmässig: openid wird noch (von privacy-bedenken und datamining-potential einmal abgesehen) einen ganz pragmatischen rattenschwanz an problemen generieren; openidprovider werden verschwinden (und mit ihnen die ids für alles), falls man delegation nützt kann man seine domain verlieren (und mit ihr die id für alles), es wird exploits für kleinere und/oder selbstgehostete openidprovider geben (und mit ihnen bekommen andere zugriff auf die ids für alles), wenn man an einem fremden rechner (internetcafe, ..) sitzt kann das passwort abgegriffen werden (und mit ihm bekommen andere zugriff auf die id für alles), usw. man sollte also die ganz lapidaren risiken einkalkulieren und sich gut überlegen, für welche services man derzeit openid verwendet und für welche nicht.)
update:
Dick Hardt mit einem technopragmatischen take auf identity management (film, auch elektr.rep.) ((via))
Quiz pt. 15
wann wird das von den Holtzbrinck-Brothers gecovered?
World Wide Wong
he, nach China und ich glaube Russland und Frankreich schielt nun mr. wong auf den us-bookmarkt: mr. wong.com
(abt. outside in)
Toodlemod
ha, Toodledo meets Pocketmod
Gatschsense
Google moppelt bald AdSense mit Widgets auf.
(abt. re- und dezentrierung)