Eine Minitheorie der Benutzung von Webapps
Gehen wir von einem rationalen Menschen aus. Wann wird er das Web im allgemeinen / eine konkrete Webanwendung im speziellen benutzen? Wenn die Benutzung ihm das Leben erleichtert, verbessert, irgendwas vereinfacht, beschleunigt, verbilligt, etc. Und er wird die Finger davon lassen, wenn es ihn nicht besser oder sogar schlechter stellt.
So trivial diese Annahme ist, mit ihr können einige Kritikpunkte entschärft und Verhaltensmuster bewertet werden.

Die zwei grundsätzlichen Fehlverhalten:
(a) das Web in einer Situation nicht zu verwenden, in der es geeignet wäre.
(b) das Web in einer Situation zu verwenden, in der man besser etwas anderes machen sollte.
Was sind die Voraussetzungen (man könnte das natürlich noch weiter differenzieren) dafür, das Web vernünftig einzusetzen?
(1) Kenntnis – man muss den geeigneten Webdienst kennen. Wer eine der Möglichkeiten des Webs nicht kennt, kann sie offensichtlicherweise auch nicht benutzen. Ein vernünftiger Benutzer sollte also die Augen offen halten, um am Laufenden zu bleiben, was es alles gibt.
(2) Urteilskraft – man muss die im Webdienst inhärenten Möglichkeiten sehen und verstehen können. Wer das Potential eines Dienstes nicht adäquat einschätzen kann, kann keine fundierte Entscheidung treffen, ob er die investierte Zeit Wert ist oder nicht.
(3) Kompetenz – man muss den jeweiligen Webdienst benutzen können. Mit der Kompetenz ist es so eine Sache. Es vergeht keine Woche, in der nicht mit Verve gefordert wird, die Dinge mögen einfacher werden, sonst wird das nix. So einfach, dass sie auch der dümmste versteht, etctrara.
Ich bin ein riesiger Fan der Einfachheit – aber: Ich weiss nicht woran es liegt, dass die an die Person stellbaren Anforderungen gegen Null gehen, sobald es ums Web geht. Menschen, die sich als durchaus überlebensfähig zeigen, wenn es ums Kochen, Autofahren, Gamen, oder Handwerken geht, werden ifantilisiert und sollen davor beschützt werden, einige fundamentale Techniken der Webbenutzung zu lernen. Wie in vielen anderen Situationen auch: ein paar Basics muss man können.
die welt ist happy

blabbr – eine art twitter/digg kreuzung.
Textsnip

(abt. klarheit und focus)
Buddel
Digg kommt auf Deutsch, in 12 bis 24 Monaten
Writers Strike
update zur Fussnote von Cricket : No way does Viacom get $1 billion from Google now
If Viacom wins the case, any money it gets from Google will be a sum determined only by how much the alleged copyright infringement cost Viacom. Since Viacom executives argued during the writers’ strike that they weren’t making any money online, they may have a tough case getting anything.
Black Power
MetaNotes

MetaNotes is social graph paper
(abt. der claim im wandel der zeit)
Taffy DB

untested aber super: taffy db
a free and opensource JavaScript library that acts as thin data layer inside Web 2.0 and Ajax applications.
Om Pen Mantra
4 Technologies for Portability in Social Networks – ein Primer (hCard, XFN, FOAF, Social Graph API, OpenID, OAuth, Open Social)
Webware 300
die 300 Finalisten der Webware 100
Konzept des Tages: Internal Noise
enthalten hier
Volle Länge
wenig tested – weil ich excerpt feeds mehr oder weniger reflexartig unsubsribe – (für die paul graham essays funktionierts) aber super: Full Text RSS
(abt. was nicht passt wird passend gemacht)
Super 8
The new browser showcases many new features and improvements, like Facebook [huch] and eBay integration, standards compliance [huch], and the ability to work with AJAX web pages [huch].
Internet Explorer 8 Has Arrived
Prostatatic
ostatic – os news aus dem om malik kosmos.
Miami sucht den Superstar
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FOWA Miami Files u.a. mit Brian Oberkirch und Matt Marshall.
PocketGears
sind das Gears in Your Pocket?
teleportation

Google spendiert einigen Suchergebnissen eine Sitesearchbox in der box (und nennt das Feature kühnerweise Teleportation.)
Filter, Xfn, Locations, API
… neu im aktualisierten NoseRub / Identoo.
Twitter FNB
Twitter Friends Network Browser (via)
1000 True Fans
A creator, such as an artist, musician, photographer, craftsperson, performer, animator, designer, videomaker, or author – in other words, anyone producing works of art – needs to acquire only 1,000 True Fans to make a living.
(abt. ausdifferenzierungspotential)