domainr

unglaublich nützlich: domai.nr [http://domai.nr/]
Techables

hmm
PalinAsPresident

Cockroach Hotel
For years I’ve been telling founders that the surest route to success is to be the cockroaches of the corporate world.
Paul Graham über Why to start a startup in a bad economy
Department of Defense
Unter dem blöden Titel In Defense of Piracy hat das WSJ einen ansonsten sehr netten Artikel von Lessig (via viavia)
(er predigt natürlich für die ohnehin schon bekehrten, die, die sich denken, dass im zeitalter der potentiellen totalververfügbarkeit von allem der einzige weg musik etc. zu vertreiben der ist, cds zu verkaufen oder $1 downloads pro track anzubieten und jegliche wie auch immer geartete verwendung ausserhalb der eigenen 4 wände oder des berechtigten pcs aufs strikteste zu untersagen und demzuwiderhandlungen aufs schärfste und mit allen mitteln zu verfolgen, die werden auch danach glauben, dass das die beste strategie ist)
Bacon Utility
eine (sicherlich nützliche) Bacon Utility auf Basis der YUI
Recht Recht Recht
Mir persönlich ist das Thema zwar eher egal, ich kaufe mir auch gerne die Bücher und Platten und DVDs, die ich wirklich haben will, die ganzen Filesharing-Dienste und Darknets kenn ich nur vom Hörensagen, auch die ganzen Pros und Cons krieg ich nur peripher mit, aber ein paar Punkte als Reaktion auf wiederkehrende Themen als Milchmädchenrechnung:
Die aktuelle Gesetzgebung bewirkt die grösste Verhinderung der Erzeugung von kulturellem Wert und den grössten Wohlfahrtsverlust, den es jemals gegeben hat.
Als Menschheit sind wir das erste Mal in der – vor 10 Jahren noch völlig undenkbaren – Situation, dass einerseits jeder – digital divide aside – potentiell Zugang zu jedem bis dato erzeugten Kulturprodukt haben könnte. Jeder Gedanke, jeder Groove, jeder Take aus jedem Film der jemals gedacht, gespielt, gedreht wurde, und alles andere könnte potentiell jedem, der Zugang zum Internet hat, zugänglich sein. (Leicht zugänglich gemacht wird im übrigen nur, was verblödet.)
Und nicht nur zugänglich, es könnte auch Ausgangspunkt für Weiterverarbeitung in Form von Mashups, Remixes, Samples, whatever sein, weil wir auch das erste Mal mit jedem PC/Mac/und Linux sowieso gleich mitgelieferte oder webbasierte Tools haben, mit denen wir diesen digitalen Content weiterverarbeiten können. Egal jetzt, ob wir einen Track als Hintergrundmusik für Fotos verwenden, die wir der Oma zeigen, oder die Rede eines Politikers arselectronicatauglich dekonstruieren, oder Samples verschiedener Quellen zu einem Mashup rekombinieren. Wir könnten mit allem spielen, und wir könnten die Ergebnisse davon wiederum in den kollektiven Gesamtoutput zurückführen.
Betonung liegt auf könnte, weil es eben die Einschränkungen gibt, die zuvor vorwiegend distributionstechnisch bedingt waren, jetzt aber rein verwertungsrechtlich sind. Die gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen Opportunitätskosten, die dadurch entstehen, sind jenseits jeglicher Vorstellungskraft.
Diebstahl
Was man auch oft hört, ist, dass wir Diebstahl von geistigem Eigentum sehen, der die Produzenten um ihren verdienten Lohn bringen – und mittelfristig dazu führen wird, dass die kulturellen Güter schlicht nicht mehr erzeugt werden.
Aber zumindest in meinem naiven Verständnis hat Diebstahl eher mit einem Wegnehmen zu tun. Ich nehm es mir und ein anderer hat es dann nicht mehr. Ich hab dann einen Vorteil, der andere einen Nachteil.
Der Zugang zu einer digitalen Kopie nimmt niemandem etwas weg. Ich hab zwar auch plötzlich Zugang zu den gleichen Daten, aber ich habe dem Besitzer nichts weggenommen. Er hat es immer noch.
Andere Rechte regeln natürlich, dass ich das trotzdem nicht darf, aber die Konnotationen von Diebstahl greifen bei digitalen Gütern nicht.
Das andere was gegen das Gefühl eines Diebstahls spricht ist die Omnipräsenz von den zwei Problemkindern Musik und Film. Sie sind ohnehin überall. Wenn man den Fernseher anschaltet oder das Radiio anmacht strömen sie auf dutzenden frei wählbaren Kanälen auf uns ein, und auch im Web gibt es unzählige legale Dienste.
Suche des Tages: google street view car
(müsst man noch mit einem maps-mashup kombinieren, das die erwähnungen davon ich quasi echtzeit visualisiert, ggf. den weg davon rekonstruiert usw.)
Rebalancing
TXP Bookmarklet
Just plug in your TXP install path and use the Bookmarklet Builder to make yourself a nice little bookmarklet for posting to your TXP.
(testing the txp-bookmarklet)
(abt. yay)
The Followers

(sollte sein: How awesome will it be to follow
hackr on Twitter?)
follow cost – kalkuliert den Output auf Twitter in Milliscobles.
Synonym (CSE Edition)
cool, Google Custom Search Engines können jetzt mit Synonymen ausgestattet werden.
(derzeit nur via dem context xml file, also umständlich, sie schreiben aber, dass es bald einfacher geht)
Suche des Tages: grrr
Yahoo: Smushit, Reading Blinds, Hot Stocks
Drei kleinere neuere Minitools von Yahoo:



Smushit (ann) reduziert die Größe von Bildern auf das notwendige Minimum. URL mit Bildern drauf eingeben, Smushit drüberlaufen lassen, die Bilder dann ggf. ersetzen.
Reading Blinds emuliert diverse Schlechtsichtigkeiten indem es via JavaScript einen Balken overlay’t, der immer nur ein paar Zeilen sichtbar lässt.
Hot Stocks (haha) ist eine soziale Aktien-Portfolio App für MySpace oder Facebook.
GMAP

Wow, Gmail bekommt granularere Kontrolleinstellungen für IMAP, u.a. kann man festlegen, welche Tags man dabei haben will und welche nicht.
Mausefalle
Walmart wollte ja die DRM Server abstellen – und damit allen, die bei ihnen drm’te Musik gekauft haben den Zugang dazu gleich mit -, lässt sie jetzt aber doch laufen, Zitat Doctorow:
All those companies … heed this lesson: you will spend the rest of your corporate life paying for this mistake, maintaining infrastructure whose sole purpose is to lock your customers into a technology restriction that no one really believes in.
ReQuoting pt. 28 (Collision Edition)
For eBay and Amazon, the twin giants of e-commerce, the financial meltdown has arrived at a particularly crucial time. After years of claiming that their businesses were complementary, not competitive, the companies are now on a collision course.
Amazon has accelerated its courtship of small online vendors, allowing them to sell on its site — becoming more like eBay. And eBay, desperate to revive itself, has decided to emphasize traditional, fixed-price sales of both new and old merchandise — becoming more like Amazon.
Die NYT über den Kollisionskurs von eBay und Amazon via Exciting Commerce
colorandum
grrr, bei mir funktioniert es nicht, aber nette Idee: Andy Baio (waxy) und Joshua Schachter (del) haben zusammen ein Greasemonkey Script gebaut, das die Blogs auf memeorandum entsprechend ihrer politischen Verlinkungsvorlieben (nicht notwendigerweise ihrer Einstellung) farblich codiert.
Als Bonusinfo ist auch ein make of mit dabei.
fowa 08

Die Videos von der Future of Web Apps sind jetzt teilweise live, wie immer gutes line up.
Rososo

Wieder einmal eine dieser warum gibt’s das nicht schon seit 10 Jahren Ideen: Rososo (the peaceful newsreader) – ein Bookmarks-Manager, der nur die Bookmarks anzeigt, die sich seit dem letzten Besuch verändert haben, und den Rest dezent schlummern lässt.
Jeder hat natürlich andere Feedlesegewohnheiten, aber nicht wenige verspüren mitunter auch einen damit einhergehenden Stress, die Anzahl der noch nicht gelesenen Posts will schliesslich stündlich/täglich/wochen(en)dlich auf null prozessiert werden, alles auch ungelesenerweise als gelesen zu markieren ist zwar auch eine Möglichkeit, allerdings mit Schuldgefühlen und/oder dem nagenden Gefühl ev. etwas verpasst zu haben verbunden, usw. Nicht zuletzt haben manche Webseiten/Blogs auch eine gewisse Haptik und es macht mehr Spass, sie vor Ort zu lesen. Rososo löst das alles echt elegant.