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die romantische komödie

Caffeine

nuclear index

With Caffeine, we analyze the web in small portions and update our search index on a continuous basis, globally. As we find new pages, or new information on existing pages, we can add these straight to the index. That means you can find fresher information than ever before—no matter when or where it was published.

devoha: Google trinkt Kaffee

☍ 09.06.2010 # google

Sir Predictalot

predictalot howto

ha, Yahoo hat Predictalot – eine Art WM prediction market game – lanciert.

(btw: lostfocus hat auch ein wm-tippspiel)

☍ 08.06.2010 # yahoo predictions

Wave Away

add a wave

hihi, Google hat ein Wave This! Bookmarklet und Buttons (inkl. API) gebaut.

☍ 08.06.2010 # googlewave

Clever & Smart

There is no easy way to get through a media revolution of this magnitude; the task before us now is to experiment with new ways of using a medium that is social, ubiquitous and cheap, a medium that changes the landscape by distributing freedom of the press and freedom of assembly as widely as freedom of speech.

Does the Internet Make You Smarter?

☍ 06.06.2010 # shirky cognitivesurplus

Man Child

Robert Scoble skizziert bei TechCrunch seine Vision der Zukunft (unterm strich einen HAL, der sich aus sich selbst intelligent miteinander verknüpfenden diensten zusammensetzt)

scoble Als Persona ist Scoble wirklich super; er ist der User, der nie im Da ist, dem immer gerade zumindest ein Feature und ein Jahr zum Glücklichsein fehlt (2009 hat er sein 2010 web ausgerufen, 2010 faselt er von location 2012), usw.

(insofern ist er der anti-macgyver; während angus ein bastler ist, der jedes auch noch so unlösbar scheinende problem durch geschickte kombination vorhandener mittel dann doch noch löst, will robert maschinen, die genau das können, was er sich gerade denkt (rob-bots))

(abt. die rote oder die blaue pille)

☍ 04.06.2010 /via @scobleizer # scoble macgyver bricolage

Oh My, It's A Mirage

google camouflage mode

Google im Camouflage-Mode. (ann)

☍ 04.06.2010 # google

Schachter verlässt Google


devoha und hmm, das mit dem blinden fleck obviously didn’t work out…

(via)

☍ 04.06.2010 /via @mashable # schachter google googlefail

Picnic

picnic

aha, die brizzly picnics (siehe) sind jetzt live.

☍ 02.06.2010 # brizzly

sudoSocial

sudoSocial [war http://sudosocial.me/] (vid) – eine Art konfigurierbarer Lifestream-Aggregator von Mozilla

☍ 02.06.2010 # mozilla aggregator video

ReQuoting pt. 42 (The Electronic Identity Edition)

What does it matter who is speaking, someone said, what does it matter who is speaking?

Samuel Beckett via echovar

☍ 02.06.2010 /via @echovar # identity

Huh?

Beim Lesen des Feuilletons und beim Betrachten der Diskussionen mit Feuilletonisten im Fernsehen stellt sich (wenn es um das Thema Web geht) unweigerlich die Frage: Warum tun sich Intellektuelle mit dem Web so schwer?

Man möchte glauben, dass zumindest grosse Teile ob des offensichtlichen Potentials frohlocken (die Möglichkeiten! für einen selbst!! für die Zusammenarbeit!!! für die Gesellschaft!!!!), aber nein, ohne Übertreibung sind fast alle Ergüsse pseudokritischer gequirrlter Bockmist oder Themenverfehlungen, diplomatischer formuliert. Aber warum nur?

These: Intellektuelle tun sich mit dem Web deshalb so schwer, weil sie intuitiv spüren, dass sie dem Web egal sind.

Exkurs: Was tun Intellektuelle?

Hobby-soziologisch betrachtet produzieren und engagieren sie sich in Diskursen, mit denen sie auf dem Sprachmarkt Distinktionsgewinne erzielen, die sie in der Folge an verschiedenen institutionellen oder wirtschaftlichen Positionen einlösen können (siehe dazu das Gesamtwerk von Pierre Bourdieu).

Damit das funktioniert, müssen sie natürlich einen gewissen Systemnutzen (oder zumindest eine vom System angenommene Systemnutzensimulation) stiften, z.b. in Form von Irritation oder Vermittlung (Professoren, Journalisten, Kritiker, ..). Ihre Aktivitäten müssen also einerseits differenzierter (zumindest komplizierter) als der durchschnittliche Hausverstand sein (sonst wären sie überflüssig), gleichzeitig müssen sie aber anschlusskommunikabel sein (sonst würden sie nicht angenommen).

Vor und in das Web gestellt befinden sich Intellektuelle nun vor einem Dilemma: Es ist so gut wie unmöglich, (von außen) Aussagen über das Web zu formulieren, die (innen) beide Kriterien erfüllen (weltweit gibt es vl. eine Handvoll Leuten, denen das gelingt; die Wahrscheinlichkeit, dass der Hausundhofintellektuelle der lokalen Tageszeitung da dabei ist, geht gegen null).

Ein Grund dafür ist, dass das Web eher – ja was eigentlich? – ist. Die Analogie stimmt zwar nicht ganz, aber auf gewisse Weise entspricht das Web der Funktionslogik der Sprache. Um (mit anderen) sprechen zu können, muss man sich der symbolischen Ordnung der Sprache ‘unterwerfen’. Die Sprache definiert in der Folge den grundsätzlichen Möglichkeitsraum des Sagbaren, aber nicht, was gesagt wird. Und auch das Web spannt einen neuen Möglichkeitsraum auf, definiert aber auch wiederum nicht, was daraus gemacht wird. (systemtheoretisch ist das web kein system, sondern eine art umwelt-öl, das es anderen systemen ermöglicht, sich als umwelten wahrzunehmen und sich also auf neue art zu interpenetrieren; unterm strich: alles interpenetriert alles). Das Web ist zwar an sich trivial, aber das durch Praxis realisierbare Potential ist natürlich gewaltig.

Ich glaube zwar nicht, dass es grundsätzlich unmöglich ist, einen adäquaten Diskurs über das Web zu führen ohne daran teilzunehmen, aber ein halbwegs entwickeltes Gespür kann man wohl nur durch Partizipation bekommen. (adäquat bedeutet natürlich nicht, möglichst viele positive aussagen zu sammeln, die sind fast immer noch blöder als die negativen; adäquat bedeutet auch nicht ‘richtig’). Aber teilnehmende Beobachtung meiden – zumindest die deutschen Intellektuellen – aus irgendeinem Grund wie den Beelzebub.

Wenn die meisten Intellektuellen vom Web blabbern, führen sie also keinen Diskurs über das Web, sondern einen Diskurs über ihre eigenen Aussagen (und gelegentlich über genauso irrelevante zitate von ‘protagonisten’) über das Web. Keiner versucht zu verstehen ‘what’s going on?’ und schon gar keiner versucht seinen Denkraum durch Teilnahme zu erweitern, stattdessen werden einige etablierte Erzählungen in einer Auslaufrille wiederholt und notdürftig auf das eigene Thema gemappt.

Das ist zwar ein durchaus rationales Verhalten, siehe oben, Distinktionsgewinne sind damit aber nur ausserhalb des Webs möglich (einfach deshalb, weil der großteil ihrer aussagen von jedem im web als ganz offensichtlicher blödsinn wahrgenommen werden). Was bleibt ist also die Rolle des konfirmativen Beschützers von Feldern, die im Web (oft nicht zu unrecht) eine Verunsicherung/Erschütterung vermuten. Damit erweisen sie ihrer Klientel zwar einen Bärendienst, reproduzieren aber natürlich ihre Existenzgrundlage.

Wie vglw. einfach es wäre, ihre Distinktionsgewinne auch in das Web zu übertragen, zeigt uns der Fall Peter Kruse. Auch Kruse ist eher ein Zaungast im Web, aber er erfüllt die zwei oben erwähnten Kriterien (background hirnforschung als vertrauensbildende einleitung, ein bisschen jargon aus der netzwerktheorie (grundrauschen, kopplungsdichte, kreisende erregungen, …) also differenzierter als der hausverstand; anschlusskommunikabel, weil er das web positiv besetzt (angriff auf die etablierten machtstrukturen, das ist / ihre alle seid realität und das wird nur noch mehr, …)).

☍ 01.06.2010 # web instantanalysis systemtheory

Konzept des Tages: Tasmanian Devil with ADHD

enthalten hier unter recalibrating (das mir unter den 5 res auch am besten gefällt)

☍ 27.05.2010 /via @bubblegeneration # thoughts

Click Click Disrupt


(und also die völlige flüssigkeit von trends) war glaub ich mein haupt-takeaway von der techcrunch disrupt; vor sechs monaten gab es nichts als realtime, darüber verliert eig. niemand mehr ein wort, diesmal gab es nur noch check-ins (als master-activity) und game mechanics (als zaubertrank).

(ansonsten war es hands down eine gelungene konferenz, wenn auch etwas venture-lastig (ein paar videos werde ich im hackr.tv sammeln); die panels waren interessant besetzt und die qualität der sich battlenden startups war sowohl konzeptionell als auch technisch erstaunlich, im vergleich zum deutschen durchschnittsstartup spielen viele in einer anderen liga; umso erfreulicher war die vorstellung von ujam aus bremen (vid), die das wowigste konsumertool vorgestellt haben)

☍ 27.05.2010 # tcdisrupt

ReQuoting pt. 41 (The Sharecropping Edition)

It’s ok to sharecrop copies, especially when the copies link back to your original. That’s called distribution.
It’s not ok to sharecrop the original and aggregate copies on your own site. You’re still sharecropping and you’re still beholden/vulnerable to those 3rd party sites going down, censoring your content, renaming you, or being blocked by some nationwide internet filtering firewall.

Tantek Celik via pfefferle

(bin mir nicht sicher, ob sein einwand gegen das sharecropping und zurückkopieren stimmt – durch die tatsache das kopierens hat man ja selbst die copy und verliert sie nicht durch pannen und/oder bösartigkeiten beim landowner, aber das ändert trotzdem nichts an der tatsache, dass man die ‘kanonische’ url abtritt)

☍ 27.05.2010 # diso

Flat und Flattr

die frage warum flattr und (ein bissl weniger aber auch) kachingle vor allem in deutschland einen so fruchtbaren boden findet ist irgendwie nicht uninteressant. ich tippe fast auf einen einfluss der protestantischen ethik (rastloses bloggen soll nicht unbelohnt bleiben) die in flattr blogmonetarisierungstechnisch die erste form gefunden hat, die durch alle anderen ablehnungs- und kritikfilter durchgerutscht ist und den latenten wunsch nach ent- aber auch nach belohnung zumindest als geste befriedigt.

im grunde kann man auch sagen why not, aber was glaub ich übersehen wird sind die symbolischen kosten.

mspro hat das in der gebotenen länge thematisiert (nach mauss – geschenke sind ein trickreiches soziales konstrukt, weil sie den beschenkten in eine art schuld setzt, die aber nicht durch ein gegengeschenk zum tausch neutralsiert werden kann), aber er kommt bzgl. flattr imo exakt zum falschen schluss:

Flattr berücksichtigt sowohl die Asynchronität der Gabe und die Unmöglichkeit ihrer Rückerstattung, als auch die Freiwilligkeit und Freizügigkeit des Schenkens. Flattrn ist anonym, der Geflattrte weiß nicht, von wem er beschenkt wird, was das Flattern widerum zum echten Geschenk macht. … Flattrn ist kein Zurückgeben, aber auch keine Spende. Es ist wie Bloggen ein freies Schenken. Es bietet eine Gabeninfrastruktur die einer Spiegelung der Gabeninfrastruktur von Blogs nahe kommt.

genau das gegenteil ist der fall. flattr etabliert – wenn man die ohnehin eher problematische grundannahme von blogs als geschenke schluckt – eine infrastruktur, mit der leser ihre ‘schuld’ auf die leichtest mögliche art neutralisieren können (klick auf einen button, abbuchung von 2 oder 5 cent). die anonymität ist in dieser konstellation irrelevant, weil der leser das psychohygienisch für sich selbst tut. es ist aber kein freies schenken, der blogger nämlich bietet durch das einbinden des flattr-buttons das tauschgeschäft an und der leser nimmt es an.

die tatsache des einbindens des buttons selbst ändert also die beziehung, ein davor offener bzw. unbestimmterer raum (in dem sich die anschlusskommunikation ans gebloggte quasi frei ausdifferenzieren muss) wird strukturiert und etabliert ein verhältnis zwischen (content-)produzenten und (content-)konsumenten und unter den konsumenten die flattrnden und alle anderen, die durch diese unterscheidung zu ‘free ridern’ werden. (und wem mein letzter erguss keine 5c wert ist, auf den kann ich auch verzichten usw.)

(pragmatisch betrachtet ist das alles natürlich egal, vl. bringt es auch eine art spielerisches moment in die sache; für formen die eher dienstleistungen sind ist es vl. sogar eine funktionierende möglichkeit)

☍ 24.05.2010 /via @mspro # flattr

Keep On Playing


(PAC-MAN rules!)

☍ 24.05.2010 # pacman games google

Lazarus Effect

a film about two pills

huch, jetzt dort rechts oben auch kommerzielle ads? ^

☍ 24.05.2010 # twitter ads

Google SSL

google ssl beta

hurra, google gibts jetzt in SSL (und seit langem wieder mal als beta)

(wer das im feed liest: aus irgendeinem grund werden bei mir links mit https verwurstelt, die url ist: https://www.google.com/ )

☍ 22.05.2010 # google

Last Pacman Standing

pacman google

kinda cute: pacman (nur heute)

(siehe Celebrating Pac-Man’s 30th birthday)

☍ 21.05.2010 # games google doodle pacman

OACurl Cookbook

update: war ein eher technischer post über buzz mit oacurl und dem reenie beanie font der damals neuen google font api und dem damals noch existenten google code, aber das geht oder darf man ja alles nicht mehr, I’ll keep it for the records

☍ 20.05.2010 # googlebuzz