Host Flat

hui, S3 kann man jetzt auch dazu verwenden, statische Webseiten zu hosten, was dieser Strategie des Flachwerdens zusätzlichen Charme verleiht.
(zumindest für einige anwendungsszenarien, nicht nur aber natürlich auch der kostengünstigsten archivierung, ist das dsl)
The Colour Clock

ha, The Colour Clock
Google Nav

^ hab schon wieder vergessen wie es vorher war, aber irgendwas ist neu (und von den design-jahrzehnten inkonsistent) ((und seltsam doppelt gemoppelt, weil die sidebar trotzdem geblieben ist))
New Kids on the Block

oh noes, New Chrome extension: block sites from Google’s web search results
t

untested aber super: t
V-Day

(abt. devoha)
Cucumber Sandwich

^ stranges kurzfristiges gefühl eines reentry.
- The Importance of Being Readable
Livestand

Yahoo Livestand (ann) – schaut nicht uninteressant aus, eine Art wirbereiteninhaltefürtabletsauf Versuch von Yahoo. Es ist noch nicht ganz klar, wie das abläuft – wer wie drauf publizieren kann, obs was kostet, etc. – aber wenn sie das gut hinbekommen, die Position des Google Readers für Tablets steht noch leer.
Google Weddings

ha, Google for Weddings (ann)
Sisters of No Mercy
Now, people can believe what they want about technology, misguided as their views might be. But in one group, it is unforgivable: the news media. It’s tough to find any large news organizations that don’t turn technology into the star villain of every story in which it is even tangentially related—and they aren’t afraid to misrepresent the facts to do so. This highlights several broad cultural problems that plague modern journalism: lazy reporting, pandering to viewers instead of educating them, and an internal techno-panic attitude among journalists and publishers who are failing to adapt to a changing marketplace.
Techno-Panic Reporting: The Media Deserves No Mercy
Postel’s law


haha, lifehacker, gizmodo und die anderen gawker sites nach der umstellung auf ein hashbang-design ohne javascript betrachtet (siehe)
forelook

sehr minimalistisch und meta: forelook
Flickr 7

wahnsinn, flickr wurde 7
bonusliste: die 50 gebookmarktesten seiten mit dem r-thing:
- flickr (79416)
- tumblr (12569)
- pixlr (10532)
- snipplr (7810)
- skreemr (7307)
- retrievr (7204)
- colr (6233)
- keybr (5802)
- dumpr (5288)
- flickrslidr (4669)
- definr (4657)
- rsizr (4079)
- mypictr (3622)
- websnapr (3323)
- designflavr (3277)
- scanr (3185)
- priceprotectr (3124)
- gridr-buildrrr (3065)
- logo-creatr (3060)
- frappr (3016)
- cookstr (2852)
- gickr (2603)
- suprglu (2415)
- stockpickr (2305)
- colorsuckr (2301)
- idgettr (2295)
- keyboardr (2268)
- empressr (2070)
- appmakr (1990)
- wishlistr (1919)
- peoplebrowsr (1854)
- trendrr (1830)
- bubblr (1718)
- feedblendr (1599)
- ecommr (1521)
- preloadr (1508)
- zooomr (1452)
- expensr (1452)
- isendr (1416)
- snackr (1403)
- talkr (1395)
- bookr (1382)
- remindr (1381)
- retaggr (1379)
- scvngr (1340)
- fastr (1322)
- flagr (1289)
- delivr (1279)
- diagrammr (1265)
- filesavr (1201)
- scalr (1179)
ReQuoting pt. 63 (The Barb Wire Edition)
Empires built on barbed wire inevitably collapse, and the sooner the better; while this one reigns, it perpetuates yesterday’s regimes, and squelches innovation and progress. Is piracy wrong? Yes, but that’s the wrong question. The right question is, which is worse: widespread piracy, or the endless and futile attempt to preserve DRM everywhere?
Jon Evans via Techdirt
(die stacheldraht-metapher funktioniert dabei nicht nur beim literalen vergleich mit drm, sondern auch schon auf der ebene der attitude. es reicht also schon aus, wenn man sich einen stacheldraht wünscht oder sieht, wo es ohnehin schon keinen mehr gibt, weil sie einen blind für das macht, was passiert. exemplarisch konnte man das ja gerade an der verschiebung der ‘leitmedien’ beobachten, was die berichterstattung der revolution in ägypten betrifft. al jazeera ist zwar sicher nicht aus dem nichts aufgetaucht, aber der grad an interpretationshegemonie war dann doch erstaunlich. sie hatten nicht nur einfach mit dem ‘produkt’ auf allen ebenen einen vorsprung – zeitlich, volumen, fokus, qualität der sprecher und gäste, differenziertheit und schärfe der kritik, usw. -, sie waren mit ihrem produkt auch noch live (streams im web und als app), vernetzt (blogs und twitter von allen journalisten und offiziell) und offen (cc-lizenzierung der videos). nix besonderes, aber gut genug. und diese mischung aus besser (produkt) und gut genug (social media) hat durch die vernetzte koppelung bewirkt, dass alle anderen nur noch in der staubspur von al jazeera wahrnehmbar waren.)
20.000 Meilen unter dem Meer

Google heute mit einem Jules Verne Doodle.
Mündung

ayay, Rivva kommt nicht wieder.
Die sich auftuende Lücke wird man wohl erst im Laufe der Zeit spüren, aber sie wird nicht alleine im Fehlen einer Tagesschau bestehen (eine funktion, die es für mich zb. eig. ohnehin nie so wirklich gehabt hat, bzw. schon, aber nicht als pointer für lesenswertes zeugs, sondern eher als absolution für das nichtlesen von dingen, die ich nicht mehr lesen muss, weil rivva sie für mich – gwm. als canned reader – gelesen hat.) Für die Blogosphäre etwa war Rivva das Medium, über das sie selbst als imaginierte Community quasi simulierbar wurde, oder genauer – wie schon beim Nichtlesen – nahm uns Rivva das Simulieren sogar ab, hat die Konsistenz der imaginierten Community für uns simuliert, wir konnten also einfach so tun als ob.
Mit Rivva stirbt jedenfalls auch eines der in Deutschland äußerst raren wirklich sympathischen Startups, das auch auf der Ebene der Beobachtung der Veränderung wirklich interessant war, dem man eine gewisse Intelligenz und einen gewissen Eigensinn und eine gewisse Idiosynkrasie und ein gewisses Herzblut bei der Sache und einen gewissen Puls an der Zeit angemerkt hat. Und das war dann wohl auch der Grund für das Ende.
So long, Rivva.
A Brand New Universe

hmm, AOL übernimmt die Huffington Post für 315 Mio., die Huffington wird Superchief der neuen AOL-Abteilung Huffington Post Media Group, unter der auch die gesamten anderen AOL Content Properties laufen (auch Engadget, TechCrunch, AOLs Ambitionen als Content Farm die monatlich mehr als 50.000 Artikel raushaut, usw.)
(mir fehlt das gespür für die community und die produktionsbedingungen der hupo, irgendwie lief da afaics auch schon bisher viel in richtung content farm und seo, garniert mit gastkommentatoren usw, insofern kann ich nicht einschätzen, mit welcher wahrscheinlichkeit das implodiert oder gut läuft, aber so als geste für den ‘neuen journalismus’ ist das natürlich eine katastrophe, auch das liberalste und gleichzeitig bestpositionierte projekt verscherbelt sich beim ersten winken der wirklich fetten dollars, und man / die leute, die das unter einem gänzlich anderen set von grundannahmen grossgemacht haben / bekommt nix ausser dem corporate bullshit drivel von aligned visions, acceleration, usw.)
RDD Revolutions
But the fact that other revolutions used other tools does not mean that the tools used today aren’t instrumental, and doesn’t mean that the inherent character of today’s tools — real-time, distributed, decentralized — hasn’t had a major impact on the movements it supports.
Stowe Boyd recht pragmatisch zu/gegen Gladwells jüngstes Twitter/das Medium hat nix mit Revolution zu tun. (via)
(bei solchen fragen unterscheidungen – sehen wir gerade eine twitter-revolution oder nicht?? – muss ich immer an kk’s grundannahme bzgl. der dann grundsätzlich als positiv zu bewertenden entwicklung der technik denken, also dass technik gutes wie schlechtes bringt, dass aber die möglichkeit der entscheidung für das eine oder andere selbst die waage dann zum guten ausschlagen lässt, nur umgekehrt, dass also die fragestellung selbst schon alles verunmöglicht usw.)
ReQuoting pt. 62 (The MyReallySimple Etc Edition)

My. ReallySimple etc etc
Dave Winer via webmonkey
Abstand

(abt. rivvaversteher)