live.hackr

die romantische komödie

Orkuudle

women's day

huch, gibt’s jetzt auch Orkuudles?

☍ 08.03.2012 # orkut

Leftovers 2011 (Axis of Good Edition)

doch noch ein Leftover (siehe die Filter oder die non sequiturs oder die allgemeine Cluelessness oder die Begrenzung der Wirksamkeit oder die Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeiten oder die Differenzen oder das Web als Selbstdifferenz): Auch nicht wirklich weitergekommen sind wir beim Bewerten von Aussagen für oder gegen (das Web | whatever). Aussagen, die sich vermeintlich für das jeweilige aussprechen, was man auch gerade glaubt, werden zitiert und verstärkt, egal wie blöd sie sind; Aussagen dagegen werden undifferenziert und mit einer fast schon feudalistischen Hörigkeit disqualifiziert und/oder ignoriert.

(das läuft auf allen ebenen, aber als beispiel ganz furchtbar ist etwa netzpolitik.org und die netzpolitik crowd mit dem pawlowschen interpretieren von ereignissen; oder die G+ crowd; etc. die liste ist aber lang.)

☍ 07.03.2012 /via @netzpolitik # misc

Leftovers 2011 (Dead Man Edition)

Auch nicht (siehe die Filter oder die non sequiturs oder die allgemeine Cluelessness oder die Begrenzung der Wirksamkeit oder die Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeiten oder die Differenzen) wirklich weitergekommen sind wir mit dem Töten vom Web.

Das Web ist natürlich schon längst tot. Nicht als Technologie oder System bzw. Umwelt. Aber als Begriff zur Beschreibung und Erklärung von Ereignissen die stattfinden, weil es das Web eben gibt.

Wir sind mit der Ausdifferenzierung an einem Punkt angekommen, an dem das Web eine systemische Autonomie erreicht hat, an der es nicht länger sinnvoll ist, sich über ‘das Web’ als Ursache der durch das Web ausgelösten Ereignisse und Phänomene zu wundern oder das Web selbst deshalb zu bejubeln oder zu kritisieren oder sich insgesamt groß zu wundern. Es ist mittlerweile auch schlicht sinnlos, ‘für’ oder ‘gegen’ das Web zu sein, dem Web kritisch gegenüberzustehen oder nicht, etc.

Das Web verhält sich zur Gesellschaft in einer losen Analogie wie sich unser Gehirn zu unserem Bewußtsein oder die Sprache zu unseren Gedanken oder die Technologie Film zu Filmen verhält.

Damit wir als Biosysteme Bewußtsein haben können, brauchen wir ein Gehirn. Damit wir sprachlich denken können, brauchen wir die Sprache. Aber so faszinierend wohl das Gehirn und die Hirnforschung und alle Varianten der Linguistik sind, die konkreten Gedanken setzen Gehirn und Sprache voraus, emanzipieren sich einmal gedacht aber davon und unser sprachlicher Alltag funktioniert auch (oder weil) wir nicht jeden Gedanken in seinen materialistischen Voraussetzungen kontextualisieren; auch wer viel redet wird nicht als Sprachaktivist angesehen oder als Mitglied irgendeiner Gehirngemeinde.

Damit es Filme geben kann braucht es die (Erfindung der) Technologie Film (die selbst wiederum natürlich in einen historisch gewachsenen technokulturellen komplex eingebettet ist, wie auch das web in einen historisch gewachsenen technokulturellen komplex eingebettet ist). Aber jeder Film ist ein eigenes Ding, das zwar das Medium benötigt, aber in seiner Wesensheit mehr mit der Ausdruckskraft der Beteiligten zu tun hat, dem Bündel aus Regie, Script, Schauspielern, Montage, Sound, usw.

Komplexe Systeme wie Gehirn, Film oder eben das Web spannen neue Möglichkeitsräume auf, fungieren als Katalysatoren, sind Zentren und Knoten, durch die andere Kräfte und Vektoren verstärkt, beschleunigt, verdichtet oder auch erst ermöglicht werden können oder auch nicht, etctrara. Die auf ihnen stattfindenden partikularen Ereignisse und emergenten Phänomene basieren dann zwar auf ihnen, lassen sich aber nicht mehr damit begründen oder zurückführen.

Und das gilt nicht nur für das Web als ganzes, sondern auch für alle webbasierten Plattformen wie Facebook oder Twitter, die technologisch und konzeptionell vl. trivial sind, aber eine komplexe soziale Eigenlogik triggern können. Wir müssen lernen, die Effekte (und deren ‘Sinn’) getrennt vom tragenden Kanal zu behandeln, uns also eher anzuschauen, ‘was’ da genau passiert und uns nicht high fives zu geben, nur weil was im Web oder auf Twitter passiert. Diese Zeit ist vorbei.

(die gute nachricht am rande: auch wenn das derzeit primär ein symptom der denkfaulheit ist, bei dieser art an diskurs handelt sich wohl auch nur um ein übergangsphänomen, das in ein paar jahren einfach verschwunden sein wird)

☍ 04.03.2012 # web

Rivvvvva

rivva 2007

^ 2007

rivva 2012

^ 2012

kleines update zu Rivva : Rivva wurde fünf Jahre alt

☍ 03.03.2012 # rivva birthday

Save the Links!

bird

aha, Delicious lässt sich jetzt mit einem Twitter-Account verknüpfen, alle oder mit einem Hashtag ausgezeichnete getweetete Links werden dann automagisch auch bei Delicious gespeichert.

This is just our first step in integrating Delicious with your current web habits. We will soon offer features like automatically tweeting your activities and adding more social networks to further streamline link-saving and sharing with your friends.

☍ 03.03.2012 # delicious twitter

3 Eggs in the Nest

eagle cam

Die Decorah Eagles Cam ist wieder da (siehe 2011, via)

☍ 02.03.2012 /via @wired # video

Weekly Ads

weekly ads

real

^ Kinda funny: Wöchentliche Sonderangebote von Google [war http://www.google.de/weeklyads/]

(via)

☍ 02.03.2012 # google googlefail

Konfliktmuster

Wenn ein traditionelles Konfliktmuster schwächer wird, ­heisst das ja nicht, dass keine neuen auftauchen. Nur sehen diese anders aus. Es wird nicht mehr um die Kontrolle von Kopien gehen, sondern um die Kontrolle des alltäglichen Agierens in den Netzen. […] Unsere Daten oder digitalen Spuren sind ja nicht per se interessant und lukrativ. Plattformen wie Google oder Facebook sind so konstruiert, dass die Menge und Qualität unserer Spuren optimiert werden. Den Eigentümern dieser zentralen Plattformen gelingt es so, detailliertes, umfassendes Wissen über die Dynamiken der Gesellschaft in Echtzeit zu erlangen. Das ist klassisches Herrschaftswissen, denn mit dem zeitnahen Wissen über die Dynamiken sozialer Prozesse gehen Möglichkeiten des Eingriffs einher.

usw. Sehr nahegelegtes Interview mit Felix Stalder (via), dem es gelingt einige aktuelle Themen (acta-proteste, analoges unbehagen, das gfret mit dem copyright, das gfret mit den linken, das gfret mit den generationen, usw.) politisch und kulturell zu kontextualiseren.

☍ 02.03.2012 /via @lotman # web stalder

Open Street Square

map

und bumm, Foursquare switcht zu OpenStreetMap

☍ 01.03.2012 # openstreetmap foursquare maps

Skills.to

skills.to

devoha und fresh outta joshua schachters tasty labs: Skills (was der name in kombi mit schachter vermuten lässt)

☍ 01.03.2012 # schachter skills

Leftovers 2011 (Difference Edition)

Auch nicht (siehe die Filter oder die non sequiturs oder die allgemeine Cluelessness oder die Begrenzung der Wirksamkeit oder die Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeiten ) wirklich weitergekommen sind wir beim Einführen, Prozessieren und Postprozessieren von (nützlichen) Differenzen.

(die effekte reichen von naja, schade und ärgerlich bis fatal und unerträglich; und natürlich auf allen ebenen, persönlich, peergroupig, sozial, global, universal; oft sind differenzen fast selbstevident fassbar durch das simple verwenden von begriffen, und doch zerfliessen sie uns unter den fingern, wenn wir sie nicht habituell reaktualisieren)

((nicht deshalb aber dazu passend sei hier nochmal auf die model thinking klasse verwiesen; die hilft vl. nicht beim definieren der idealen differenzen für die eigenen idiosynkratischen gegebenheiten, aber sie hilft doch beim reduzieren der komplexitäten und schult das konsequente durcharbeiten von annahmen; und auch bei einfachsten annahmen kommt man schon erstaunlich weit; u.a. lässt sich etwa die gesamte aufregung um gauck mit einer leichten variation des standing ovations modells erklären, ohne auf semiotische, memetische oder demokratiepolitische verwebungsszenarien zurückgreifen zu müssen, die die analyse in eine komplexitätsbedingte unendliche unauflösbarkeit verscheiben))

☍ 01.03.2012 # web

semisocial('true')

(kinda antisocial, eigentlich)

  • facebook 0
  • tumblr 0
  • pinterest 0
  • posterous 2
  • foursquare 3
  • youtube 11
  • flickr 16
  • pinboard 33
  • zootool 45
  • subjot 80
  • g+ 172
  • disqus 312
  • twitter 2323
  • blogposts 25680
  • delicious 26378

(inspiriert durch @dominik der übrigens wiederum durch dieses unfassbar grossartige projekt inspiriert wurde)

☍ 29.02.2012 # socialmedia

Leftovers 2011 (Polychronicity Edition)

Auch nicht (siehe die Filter oder die non sequiturs oder die allgemeine Cluelessness oder die Begrenzung der Wirksamkeit) wirklich weitergekommen sind wir beim Handling der Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeiten (und einiger anderer xx der unxxe) ((wobei das eh schon wieder lustig ist))

☍ 28.02.2012 # web

Quote.fm

quote.fm

devoha: quote.fm [http://quote.fm/] ist ja made in germany und dabei nicht so schlecht und seit kurzem auch öffentlich zugänglich.

☍ 27.02.2012 # quotefm

Hertz

hertz doodle

Google heute mit einem Hertz Doodle

☍ 22.02.2012 # doodle

Logga

intent About to fetch feed

Rivva und die Kunst ein Logbuch zu warten oder so (schön zu sehen, dass rivva wieder experimentiert/exploriert (und das auch dokumentiert))

☍ 19.02.2012 # rivva data

Msn Now

Msn Now

msn now – eine Art Trendtracker von Microsoft (mit religiösen ottern auf der startseite, kann also nicht wirklich schlecht sein)

☍ 19.02.2012 # aggregator trends microsoft news

Piratsphäre

ich zitier mal in voller Länge:

  1. 1982: Piracy and Counterfeiting Amendments Act: Increased criminal penalties for infringing records, tapes and films from $25k & 2 years in jail to $250,000 and 5 years in jail. Also... made it so that first-time offenders could get the maximum.
  2. 1984: Record Rental Amendment of 1984: Outlawed music rentals (have you ever wondered why there were no Blockbusters or Netflixes for music?)
  3. 1990: Copyright Remedy Clarification Act: Allowed copyright holders to sue states for copyright infringement (before that, states could claim sovereign immunity)
  4. 1990: Computer Software Rental Amendments Act: Outlawed software rentals
  5. 1992: Audio Home Recording Act: Mandated DRM on certain digital audio devices (mainly DAT), added a royalty on such devices.
  6. 1994: Uruguay Round Agreements Act: Not only did it seize works out of the public domain and put them under copyright (this was what was challenged in the recent Golan case), but it made it a criminal offense to bootleg concerts (audio or video).
  7. 1995: The Digital Performance Right in Sound Recordings Act: Created a new "performance" right for copyright holders concerning digital "performances."
  8. 1996: Anticounterfeiting Consumer Protection Act of 1996: Expanded racketeering laws to include criminal copyright infringement, as well as "trafficking" in computer software, documentation or packaging, as well as trafficking in movies or audiovisual works. Also let the government seize property associated with these activities (precursor to domain seizures...).
  9. 1997: No Electronic Theft (NET) Act: Decreased the threshold for what counts as criminal infringement (such as taking out the monetary profit requirement).
  10. 1998: Sonny Bono Copyright Term Extension Act: You should know this one. Expanded copyright terms by 20 years.
  11. 1998: Digital Millennium Copyright Act (DMCA): Again, you may have heard of it. Created anti-circumvention rules and the notice-and-takedown system for online infringement, among many other things.
  12. 1999: Digital Theft Deterrence and Copyright Damages Improvement Act of 1999: Massively increased statutory damages for infringement
  13. 2004: Intellectual Property Protection and Courts Amendments Act: Set up penalties (civil and criminal) for counterfeit labels, documentation and packaging in association with copyrighted goods (yes, separate from the content itself). Also lowered the bar to show willful infringement.
  14. 2005: Family Entertainment and Copyright Act: Criminalizes recording of movies in theaters and also lets theaters detain people merely suspected of recording in theaters. Criminalizes releasing a work online before it's been officially released (if it's "being prepared" for commercial distribution).
  15. 2008: Prioritizing Resources and Organization for Intellectual Property (PRO-IP) Act: Increased civil penalties for infringement. Increased government seizure & forfeiture powers (which is how the government currently justifies its questionable domain seizures) and created a job in the White House to focus on greater enforcement.

How Much Is Enough? We’ve Passed 15 ‘Anti-Piracy’ Laws In The Last 30 Years

☍ 16.02.2012 /via @techdirt # omg

Core

yahoo core

^ Yahoo Core (ann)

☍ 16.02.2012 # yahoo

Googlebar

google bar

devoha: Google hat jetzt so eine Art vereinheitlichten und vereinheitlichenden schwarzen Balken über die meisten Dienste geschoben und dürfte auch mit der designtechnischen Generalsanierung zumindest einmal durch sein. Ich würd mal sagen es geht so; es ist zumindest mal ein Stil erkennbar und man wird nicht bei jedem Wechsel durch die Verschiebungen irritiert.

☍ 16.02.2012 # google design