The Year In Review (2012 Edition) Pt. 5

Der Hypemachine Zeitgeist (ann)
(siehe The Year In Review 2011 Edition Pt. 17, The Year In Review 2010 Edition Pt. 7, The Year In Review 2009 Edition Pt. 5 und Musikgeist)
The Year In Review (2012 Edition) Pt. 4

^ why not, das Social Media Jahr in Nielsen
Google Maps Pod

devoha: Die Google Maps sind zurück auf dem iPhone
The Year In Review (2012 Edition) Pt. 3

^ das Jahr in Facebook
Lost Exit Brooklyn
hmm, werde mein lost tweets experiment mal wieder beenden, drei monate nicht twittern sollte als eindruck reichen. (die pause war, das nur dazugesagt, bei mir nicht politisch motiviert, auch wenn es dafür anlass gegeben hätte, ich wollte eigentlich nur ein gespür für das textobjekt tweet bekommen und wie es sich mit dem eigenen webkörper bereits verzahnt hat usw)
die lost tweets 1 – 60: lost tweets
Suchen des Jahres (2012 Edition)

Pt. 1: Google
- Whitney Houston
- Gangnam Style
- Hurricane Sandy
- iPad 3
- Diablo 3
- Kate Middleton
- Olympics 2012
- Amanda Todd
- Michael Clarke Duncan
- BBB12
bonus: g+ hashtags:
- #SOPA
- #Awesome
- #Sandy
- #IO12
- #Curiosity
- #Olympics
- #SXSW
- #Debate
- #BlastFromThePast
- #Eastwooding
(siehe Noch mehr Suchen des Jahres 2011 Edition, Noch mehr Suchen des Jahres 2010 Edition, Mehr Suchen des Jahres 2009 Edition, Suchen des Jahres 2008 Edition und Suchen des Jahres)
New Year's Resolution 2013 Pt. 4
#nts was ich wirklich einmal einfach rein psychohygienisch für mich machen sollte, wäre diesen komplex (dumme) materialität – realität – potentialität – virtualität – virealität usw. zu konkretisieren und terminologisch abzustecken. kann ruhig idiosynkratisch sein, aber eine gewisse festlegung vereinfacht den kognitiven overhead sicher. was sagt man zb, wenn man die grundsätzliche totalität aller möglichkeitsräume einer sache bezeichnen will (die totalität der möglichkeiten von blogs, twitter, facebook, …)? oder was sagt man, wenn man den konkreten, durch das (historisch natürlich kontingente) dispositiv gefilterten und also aber auch aktualisierbaren möglichkeitsraum einer sache bezeichnen will (die zu einem jeweiligen zeitpunkt konkret möglichen realisierungen der möglichkeiten von blogs, twitter, facebook, … sowie die damit verbundenen milieuverschiebungen)? und wie bezeichnet man die übergänge von potentialitäten zu realitäten oder (auf der ebene des imaginären realen) virtualitäten? welche funktionen gibt es überhaupt, die zwischen den aggregatzuständen vermitteln? und natürlich das web als möglichkeitsraum für möglichkeitsräume usw.
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The Year In Review (2012 Edition) Pt. 2

^ das Jahr in MOOCs.
(siehe auch meine tags zu udacity, coursera, edx und die collection community college)
The Year In Review (2012 Edition) Pt. 1

^ na endlich: das Jahr in Twitter (ann)
Lazy Blog Ep. 20
(blogpost über den übergang vom warenfetischismus zum selbstarchivismus und der damit verbundenen theorie und infoökonomie des archivwerts)
Lost Tweets 60
(soziales papier)
Nanoheimer
Der fünfte Mega- oder besser: Nanotrend 2012 sind ganz eindeutig diese Minibetas. Nur aus der aktuellen Startseite vom MoMB :


^ cookden

^ floost

^ glossi
(siehe Googleheimer, Appheimer und Digestheimer und Jammerheimer)
(abt. say it loud, i’m beta and i’m proud)
Lost Tweets 59
wo bleiben denn eigentlich die ganzen jahresrückblicke und vorschauen?
Lost Tweets 58
(omg, gmail is down)
zensunday #2

The Infinity of Communities
I do not want to belong to any community that would accept me as a member.
- g. marx
(note to self: groucho marx öfter zitieren)
so, nachdem es die gplus’schen communites schon zwei tage gibt, kann man schon ein endgültiges urteil fällen? jedenfalls ein paar lose anmerkungen:
(a) communities waren auf jeden fall, egal wie man dann die realisierung einschätzt, nötig. hier biss google das tollpatschige soziale design der circles in den arsch – siehe Im Namen des Kreises und Der Kreis der Gesellschaft das soziale design der kreise ist zwar patschert, hat aber den funken einer nicht uninteressanten phantastischen qualität (im sinne von todorov/polanski als riss in der realität / unsicherheit, ob man selbst oder die welt verrückt ist, man denke an repulsion, rosemary’s baby, usw.). was man sieht ist zwar für einen selbst selbstevident, korrespondiert aber mit keiner intersubjektiv teilbaren realität
– und sie mussten irgendwas für thematische diskussionen in gruppen machen.
(b) communities könnten auf jeden fall, egal wie man die realisierung konkret einschätzt und bewertet, für viele use cases funktionieren. im kleinen (zwei, drei leute unter sich) wie im mittleren (squirrels) und grossen (cats). das ist gar keine frage, das ist ein emergentes potential, wenn man menschen die grundsätzliche möglichkeit dazu gibt und man ausreichend durchlauf generiert, und das scheint g+ ja mittlerweile zu offerieren. gleichzeitig wirken auf die verschiedenen community-typen dann verschiedene kräfte ein (zu wenig engagement und es trocknet aus, zu viel engagement und es ist too much, grössere ziehen social spam an und werden infoökonomisch teuer, etctrara) die die jeweilige dynamik zwischen entwicklung und lebendigkeit und qualität beeinflussen, aber das ist eh klar und wir kennen auch die grundsätzlichen typen und die historischen verlaufskurven dafür, wobei ich kleinere überraschungen sogar vermute, weil G+ natürlich eben eine andere grundumwelt bietet als damals friendfeed (das noch immer unheimlich ähnlich wirkt und eben schon damals deutlich bessere pro-features wie smart filter und facettierter suche, auch für gruppen, hatte), oder dedizierte community-plattformen wie mixxt, oder seiten mit thematischen communities wie reddit, oder communities für spezifische aktivitäten (etwa q/a) wie quora, oder pre-community portale wie foren, etctrara. google wirft hier zwar nix konzeptionell interessantes in den mix, aber eben sich selbst als schon existierenden durchlauferhitzer, und das kann eben auch neuartigere erscheinungen triggern. dass vieles nicht funktionieren wird ist eh klar, interessanter wird hier sein, was funktioniert.
© ich hab noch überhaupt keine intuition dafür, wie sich der ‘besitz’ von communities auswirken könnte. derzeit findet ja gerade der landrush um die 1000 grundthemen statt und üblicherweise hat der erste da einen grossen startvorteil, aber ist das ein hinreichend sinnvolles kriterium? wie gesagt, kein gefühl und irgendwie müssen sie ja entstehen. ich kann mir aber vorstellen, dass das nicht ideal ist.
(d) G+ wird langsam unübersichtlich. das zusammenführen von verschiedensten dingen zu einer zentralen stelle hat zwar auch seine vorteile, aber G+ beginnt sich vor ort zu zerfasern, bevor es eine echte identität entwickelt hat (das ist der grosse unterschied zu facebook. facebook fasert zwar auch, aber die essenz von facebook ist jedem und facebook selbst klar). aber was ist G+? home stream, circles und particularstreams, games, photos, local, pages, hangouts, events, jetzt communities, alles sehr postmodern eierlegend um ein undefiniertes macguffin herum.
Lost Tweets 57
(kleiner schautipp: brian solis bei der leweb. ich vergesse den immer, aber der ist nicht schlecht)
privacy-enhanced mode

^ oh, youtube kann jetzt auch privacy-enhanced eingebettet werden, zumindest bis zum starten des videos werden dann keine cookies gesetzt.
Communities Plus

^ nach ca. 1,5 jahren ist google endlich draufgekommen, dass sendecircles und empfangcircles nix miteinander zu tun haben, und startet eine art communities fürs gemeinsame plussen.