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die romantische komödie


Micropatron Blogger

A-List Blogger Jason Kottke gründet eine Ich-AG und finanziert sich künftig durch micropatronships (30 $ von Lesern – in den USA funktioniert das wahrscheinlich auch, das ist mir was wert, das unterstütze ich und so).

23.02.2005 # https://hackr.de/2005/02/23/micropatron-blogger

Stealth Mode X

Gruseliger als das Texas Chainsaw Massacre: der Stealth Mode, einzusortieren unter stupid OS X tricks : ‘Apfel’ + ‘Ctrl’ + ‘alt’ + 8

stealth 1

stealth 2

07.11.2004 # https://hackr.de/2004/11/07/stealth-mode-x

Review: Austerlitz

Vor drei Tagen ist ein Packerl von A angekommen: Austerlitz von W.G. Sebald. Ich habs seitdem verschlungen, hier nur lose Anmerkungen:

Die erste Hälfte liest sich wie ein Bernhard gekreuzt mit einem Handke des Chinese des Schmerzes. Ab seite 200 kippt es dann und wird etwas ganz anderes. Aber die Grundkonstellation ist ein ohnehin schon begabter Erzähler, der einen noch begabteren (Austerlitz) erzählen bzw. präziseste Beschreibungen vornehmen lässt.

Dabei vergehen eigentlich nie mehr als 10 Seiten, in denen nicht irgendein wunderbarer Gedanke oder sonst ein Effekt (Emphase, Wahrnehmung etwas sonst nicht wahrnehmbaren, Witz, Leid, Unfassbares) ausgelöst wird, und das immer in einer im Grunde einfachen und klaren Sprache -im Grunde, weil es manchmal von Fachtermini wuchert, oder Architekturen die man nicht kennt, die aber eine eigene verstehende Aufladung erhalten.

Sehr viel läuft dabei über eine Findung/Wiederfindung durch Spuren (Photographien, Archive, Gebäude, Orte) und natürlich in und gegen die Sprache. Das wesentliche Motiv ist natürlich die De-/Rekonstruktion einer Identität unter den Bedingungen einer Unmöglichkeit und Unausprechbarkeit und Unverstehbarkeit und Unvorstellbarkeit, aber ohne Pathos, ohne Zeigefinger, eher sublim und mit Damian Hurstschen Präzision.

31.03.2004 # https://hackr.de/2004/03/31/review-austerlitz

Insofern Staunen

H. ermuntert mich dazu, etwas journalistischen Output zu generieren, vielleicht macht mir das auch Spass. Problem sehe ich etwas in meinem doch eher autoreflexiven Schreibstil (man schaue sich nur den Grad an reuse und sampling bei meinen Seminararbeiten an) und in meinen Windungen mich auf irgendwas festzulegen.

Ich operiere ja im grundsätzlichen Modus, dass ich an nichts nur deshalb glaube, weil es so gesagt wird, sondern eher, weil etwas für mich in einer gegebenen Situation funktioniert. Andererseits habe ich eine echte Abneigung gegen Meinungen. Mir fehlt echt das Verständnis dafür, einerseits eine vorgefasste Meinung zu irgendwas überhaupt zu haben, und noch mehr der Drang, diese dann auch irgendwie evangelistisch zu kommunizieren (insofern auch mein Staunen über Talkshows).

(dadurch aber auch zumindest das Staunen, wenn Leute eine Position einnehmen können, und aus dieser dann auch noch etwas Gutes generieren).

12.01.2004 # https://hackr.de/2004/01/12/insofern-staunen

Review: Empire

Bin zwar noch nicht ganz durch, aber ich verstehe den Hype um Empire nicht so ganz. Wie kaum ein anderes Buch hat dieses sofort den Einzug in diverseste Studiengänge gefunden, viele big names haben Lobeshymnen gesungen, es wurde ziemlich abgefeiert.

Mir kommt es eher vor wie ein Akte X für Diplomanden und Universitätsassistenten: es wird ein da draussen gibt es irgendwas deklariert, das zwar gut benannt ist, aber weniger gut beschrieben wird. Das merke ich an Themen, bei denen ich mich auskenne (etwa Postmodernismus oder Postkolonialismus) und deduziere ich dann halt auch auf den Rest. Was sie irgendwie häufig machen ist Theoreme zunächst eingeschränkt oder falsch zu beschreiben und dannach mit Schlussfolgerungen zu triumphieren, die dann nur zum Teil originell sind.

Für die für mich nicht eingelösten Vorschusslorbeeren können sie nichts, wohl aber für ihren eigenen Anspruch, den sie nicht einlösen, und für ihr oberflächliches Runtermachen von Ansätzen, die sie nur verknappt lesen -man vergleiche nur ihre Klugscheisserei und Rundumschlag gegen feinere Theoretiker wie Deleuze, die sich eigentlich nie gegen etwas wenden, sondern aus den unterschiedlichsten Phänomenen Begriffe zaubern. Ich glaube echt, dass sie dumm genug zum Politischen sind, die meinen das so und die street credibility scheinen sie zu haben.

Und natürlich gibt es einen gewissen Kern, der sehr gut ist. Allerdings wäre der in einem 100 Seiten Text besser aufgehoben, sie reissen einfach zuviel zu oberflächlich an.

13.08.2003 # https://hackr.de/2003/08/13/review-empire

Programmieren mit Zizek

Die 3 Abstraktionsniveaus des psychischen Seins (das Symbolische, das Reale, das Imaginäre) finden auch in der Software-Entwickling ihre Analogie:

  • das Imaginäre ist das, was man sich vorstellen kann
  • das Symbolische ist, was man programmieren kann
  • das Reale ist der komplementäre Rest, also die schiere Materialität der Prozesse und Maschinen, bits und bytes, aber erweitert auch das System als Umwelt im luhmannschen Sinne.

Je nach Entwicklungssituation ergeben sich dabei Konstellationen, die den borromäischen Knoten von Lacan entsprechen, eine dahingehende Analyse zeigt also topologisch die Verflechtungen auf.

21.03.2003 # https://hackr.de/2003/03/21/programmieren-mit-zizek

Solidaritätsfrühstück

solidaritaetsfruehstueck.png

01.05.2002 # https://hackr.de/2002/05/01/solidaritaetsfruehstueck

Knowbotic Systems

ks

Retrospektiv war KS ein 2-jähriges Theaterstück mit permanenten Introspektionen / Reflexionen aller gegen alle. Alle Aktivitäten waren dabei völlig autoreflexiv – keine Eindrücke oder Einflüsse von aussen waren zugelassen. Systembegriff paradigmatisch luhmannesk.

01.10.2001 # https://hackr.de/2001/10/01/knowbotic-systems

SoziCamp

sozicamp

01.05.2001 # https://hackr.de/2001/05/01/sozicamp